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  • 1. Preis: Henchion Reuter Architekten, Berlin
  • 2. Preis: pbr Planungsbüro Rohling AG Architekten und Ingenieure, Magdeburg
  • 3. Preis: HASCHER JEHLE Architektur, Berlin

DANAKIL-Klimazonenwelt im egapark , Erfurt/ Deutschland

Architektur Wettbewerbs-Ergebnis

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Veröffentlicht als:

Dokumentation
Zwischenbericht
wa-ID
wa-2014200
Tag der Veröffentlichung
20.07.2015
Aktualisiert am
02.03.2018
Verfahrensart
Nicht offener Wettbewerb
Zulassungsbereich
EWG
EU /EWR
Teilnehmer
Eine Zusammenarbeit zwischen Architekten, Landschaftsarchitekten, Szenografen sowie die Mitarbeit der Fachbereiche Tragwerksplanung und Technische Ausrüstung sind verpflichtend
Beteiligung
6 Arbeiten
Auslober
Koordination
Schubert + Horst Architekten, Dresden
Bewerbungsschluss
19.08.2015
Abgabetermin Pläne
07.12.2015
Abgabetermin Modell
08.01.2016
Preisgerichtssitzung
28.01.2016

März 2018 – Zwischenstand des Projekts

Die Erfurter Garten- und Ausstellungs GmbH (ega) beabsichtigt im Zentrum des egaparks, an dem Standort der ehemaligen Zentralgaststätte und der heutigen Pflanzenschauhäuser, ein zusammenhängendes, neues Gebäudeensemble zu entwickeln. Der Gebäudekomplex soll aus dem Wüstenhaus, dem Urwaldhaus und dem Wintergarten bestehen. Als Leuchtturmprojekt auf dem Weg zur Bundesgartenschau Erfurt 2021 wird das Projekt zukünftig für die Bürger und auch für die Gäste von Erfurt ein neuer Anziehungspunkt in der Stadt und im egapark sein. Die verschiedenen Ansprüche aus den Themenfeldern Architektur und Szenografie/ Ausstellungskonzeption (Mediengestaltung, Grafik, Lichtplanung, Produktdesign, Signaletik u.a.) sowie Landschaftsarchitektur, Technische Ausrüstung und Tragwerksplanung sollen schlüssig im Zusammenhang entsprechend der vorgesehenen Nutzungen entwickelt und geplant werden. Diesen Wettbewerb haben Henchion Reuter Architekten aus Berlin im Januar 2016 gewonnen. Nach dem Wettbewerb gab es ein Verhandlungsverfahren und die Architekten erhielten den Zuschlag als Generalplanerarbeitsgemeinschaft Danakil für die Planungsleistungen Objektplanung Gebäude, Freianlagen und Szenografie, Planung der technischen Gebäudeausstattung, Klimaengineering und der Tragwerksplanung. Sie wurden mit den Leistungsphasen eins bis neun betraut. Der Baubeginn ist für das Frühjahr 2018 geplant, die Fertigstellung ist für Ende 2020 vorgesehen. Das Wüsten- und Tropenhaus mit Foyer, Gastronomie und Veranstaltungssaal wird grundsätzlich so umgesetzt, wie es zum Zeitpunkt des Wettbewerbes festgelegt wurde. Aus dem Wintergarten als multifunktionale Veranstaltungshalle ist aus Budgetgründen und nach Vorlage der Kostenschätzung ein reines Überwinterungsgewächshaus in konventioneller Gewächshausbauweise geworden.

1. Preis

Henchion Reuter Architekten, Berlin
L. Arch.: Rehwaldt Landschaftsarchitekten, Dresden
Szenografie: stories within architectre, Berlin Viktoria Wille
TGA: Obermeyer Planen + Beraten, Chemnitz Tragwerk: EiSat GmbH Ges. Ber. Ingenieure für Bauwesen, Berlin
  • 1. Preis: Henchion Reuter Architekten, Berlin
  • 1. Preis: Henchion Reuter Architekten, Berlin
  • 1. Preis: Henchion Reuter Architekten, Berlin
  • 1. Preis: Henchion Reuter Architekten, Berlin
  • 1. Preis: Henchion Reuter Architekten, Berlin
  • 1. Preis: Henchion Reuter Architekten, Berlin

2. Preis

pbr Planungsbüro Rohling AG Architekten und Ingenieure, Magdeburg
Szenografie: Holzer · Kobler Architekturen GmbH, Zürich
L. Arch.: Hager Partner GmbH, Zürich/Berlin
  • 2. Preis: pbr Planungsbüro Rohling AG Architekten und Ingenieure, Magdeburg
  • 2. Preis: pbr Planungsbüro Rohling AG Architekten und Ingenieure, Magdeburg
  • 2. Preis: pbr Planungsbüro Rohling AG Architekten und Ingenieure, Magdeburg
  • 2. Preis: pbr Planungsbüro Rohling AG Architekten und Ingenieure, Magdeburg
  • 2. Preis: pbr Planungsbüro Rohling AG Architekten und Ingenieure, Magdeburg

3. Preis

HASCHER JEHLE Architektur, Berlin
L.Arch.: Möhrle + Partner, Stuttgart Szenografie: Ranger Design, Stuttgart
TGA: Planungsbüro Waidhas GmbH, Chemnitz Tragwerk: Weischede · Herrmann und Partner wh-p GmbH Ber. Ing., Stuttgart
  • 3. Preis: HASCHER JEHLE Architektur, Berlin
  • 3. Preis: HASCHER JEHLE Architektur, Berlin
  • 3. Preis: HASCHER JEHLE Architektur, Berlin
  • 3. Preis: HASCHER JEHLE Architektur, Berlin
  • 3. Preis: HASCHER JEHLE Architektur, Berlin
  • 3. Preis: HASCHER JEHLE Architektur, Berlin
Verfahrensart
Nicht offener, interdisziplinärer Realisierungswettbewerb mit nachfolgenden Verhandlungsgesprächen nach VOF 2009

Wettbewerbsaufgabe
Die Erfurter Garten- und Ausstellungs GmbH (ega) beabsichtigt im Zentrum des egaparks, an dem Standort der ehemaligen Zentralgaststätte und der heutigen Pflanzenschauhäuser ein zusammenhängendes, neues Gebäudeensemble zu entwickeln. Der Gebäudekomplex soll aus dem Wüstenhaus, dem Urwaldhaus und dem Wintergarten bestehen. Eine thematische Verbindung der Nutzungsbereiche mit szenografischer Kopplung ist gewünscht. Ein Ausblick in den egapark in Interpretation der ehemaligen Rendezvous-Brücke ist wieder herzustellen.
Im Rückblick auf das kollektive Gedächtnis der Erfurter Bevölkerung, aber auch der vielen Gäste des egaparks vor dem Abriss der ehemaligen Zentralgasstätte ist es wünschenswert, eine terrassenförmige Aussichtsplattform in den egapark zu errichten. Eine auf das Thema Klimawelt ausgerichtete Gastronomie und die Standortversorgung (Betriebstechnik, Ver- und Entsorgung) sind einzubeziehen.
Darüber hinaus sind das Umfeld der Gebäude und die Wiederherstellung von Blickbeziehungen unter Berücksichtigung der denkmalpflegerischen Zielstellung mit zu betrachten.
Die Rosenringterrassen standen in enger Beziehung zur Zentralgaststätte. Diese ist im Zuge der Gebäudeplanung und Platzrekonstruktion wieder herzustellen.
Mit dem Vorhaben soll der Bekanntheitsgrad des egaparks gesteigert werden. Das Zusammenspiel von interessanter, innovativer Architektur im Park mit Ausstellungs- und Veranstaltungsangeboten in den Gebäuden soll die traditionellen Besuchergruppen ansprechen und neue, Besucher in den Park bringen.
Als Leuchtturmprojekt auf dem Weg zur Bundesgartenschau Erfurt 2021 wird das Projekt zukünftig für die Bürger und auch für die Gäste von Erfurt ein neuer Anziehungspunkt in der Stadt und im egapark sein.
Für den Erfolg des Vorhabens ist es bedeutsam, dass die verschiedenen Ansprüche aus den Themenfeldern Architektur und Szenografie/Ausstellungskonzeption (Mediengestaltung, Grafik, Lichtplanung, Produktdesign, Signaletik u.a.) sowie Landschaftsarchitektur, Technische Ausrüstung und Tragwerksplanung schlüssig im Zusammenhang entsprechend der vorgesehenen Nutzungen entwickelt und geplant werden.

Competition assignment
The Erfurt Garden- and Exhibition GmbH (ega) is planning a new coherent building ensemble on the site of the former central restaurant and present glasshouses. The complex shall consist of desert house, jungle house and conservatory. In retrospect to the collective memory of Erfurt’s inhabitants and many visitors, a terraced viewing platform to the egapark shall be built, interpreting the former ”Rendevouz Bridge“. The gastronomy shall focus on the topic ”climate world“ and the supply system shall be included. The project shall increase the popularity of egapark, interacting with innovative architecture in the park and exhibitions and events in the buildings. As flagship project for the Federal Garden Show Erfurt 2021 the project will become a new attraction for citizens and tourists. The various demands of topics such as architecture, exhibition concepts, landscaping, installation etc. need to be coherently designed and developed.

Fachpreisrichter
Dr. Claus rschech, Erfurt (Vors.)
Prof. Angela Mensing-de Jong, Dresden
Johannes Kuehn, Berlin
Axel Lohrer, München
Christoph Schmidt, Berlin
Kai Olaf Nehe, Bremen

Sachpreisrichter
Alexander Hilge, Dezernat für Bürgerservice und Sicherheit
Kathrin Weiß, ega/BUGA Erfurt 2012gGmbH
Jochen Sandner, DBG – Deutsche Bundesgartenschaugesellschaft
Prof. Dr. Jörn Krimmling, Dresden

Preisgerichtsempfehlung
Das Preisgericht empfiehlt dem Auslober einstimmig die Beauftragung des ersten Preisträgers mit der Realisierung.
25/07/2015    S142    Mitgliedstaaten - Dienstleistungsauftrag - Wettbewerbsbekanntmachung - Nicht offenes Verfahren  Deutschland-Erfurt: Dienstleistungen von Architekturbüros2015/S 142-262756WettbewerbsbekanntmachungDieser Wettbewerb fällt unter: Richtlinie 2004/18/EG
Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
/ Auftraggeber
I.1) Name, Adressen und Kontaktstelle(n)
Erfurter Garten- und Ausstellungs GmbH (ega) Magdeburger Allee 34Zu Händen von: Herrn C. Lange99086 ErfurtDEUTSCHLANDTelefon: +49 3615643714E-Mail: chris.lange@stadtwerke-erfurt.deFax: +49 3615643722Internet-Adresse(n): Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers / des Auftraggebers: www.egapark-erfurt.deWeitere Auskünfte erteilen: Schubert Horst Architekten Partnerschaft BDAAntonstraße 16Zu Händen von: Frau Schubert01097 DresdenDEUTSCHLANDTelefon: +49 3518892280E-Mail: landschaft@schubert-horst.deFax: +49 35188922824Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) verschicken: Schubert Horst Architekten PartnerschaftAntonstraße 16Zu Händen von: Frau Schubert01097 DresdenDEUTSCHLANDTelefon: +49 3518892280E-Mail: landschaft@schubert-horst.deFax: +49 35188922824Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: Schubert Horst Architekten PartnerschaftAntonstraße 16Zu Händen von: Frau Schubert01097 DresdenDEUTSCHLANDTelefon: +49 3518892280E-Mail: landschaft@schubert-horst.deFax: +49 35188922824
I.2) Art des öffentlichen Auftraggebers
Sonstige: Kommunales Unternehmen
1.3) Haupttätigkeit(en)
Freizeit, Kultur und Religion
1.4) Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber /
anderer AuftraggeberDer öffentliche Auftraggeber / Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber / anderer Auftraggeber: nein
Abschnitt II: Gegenstand
des Wettbewerbs / Beschreibung des Projekts
II.1) Beschreibung
II.1.1) Bezeichnung des Wettbewerbs/Projekts durch den öffentlichen

Auftraggeber / den Auftraggeber:
Nichtoffener Wettbewerb gem. RPW 2013 „DANAKIL-KLIMAZONENWELT“ im egapark Erfurt mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb und nachfolgenden Verhandlungsgesprächen gem. VOF 2009.
II.1.2) Kurze Beschreibung:
Der Wettbewerbsstandort ist der egapark in Thüringens Landeshauptstadt Erfurt. Bundesweit ist er ein Ort der Gartentradition, für Thüringen ein wichtiger touristischer Anziehungspunkt und damit Multiplikator der Bekanntheit Erfurts. Im Zentrum des egaparks, an dem Standort der ehemaligen Zentralgaststätte und der heutigen Pflanzenschauhäuser ist ein zusammenhängendes, neues Gebäudeensemble, den Danakil Komplex (Namensgeber ist eine Wüste in Äthiopien), zu entwickeln. Der Danakil Komplex soll aus dem Wüstenhaus, dem Tropenhaus und dem Wintergarten bestehen. Ein Steg, in Interpretation der ehemaligen Rendevouz-Brücke, mit Ausblicken in den egapark, verbindet die neuen Gebäude miteinander. Eine auf das Thema Klimawelt ausgerichtete Gastronomie und die Standortversorgung (Betriebstechnik, Ver- und Entsorgung) sind einzubeziehen.Mit dem Vorhaben soll der Bekanntheitsgrad des egaparks wesentlich gesteigert werden. Das Zusammenspiel von interessanter, innovativer Architektur im Park mit Ausstellungs- und Veranstaltungsangeboten in den Gebäuden soll die traditionellen Besuchergruppen ansprechen und neue, zusätzliche Besucher in den Park bringen. Als Leuchtturmprojekt auf dem Weg zur Bundesgartenschau Erfurt 2021 wird das Projekt zukünftig für die Bürgerinnen und Bürger und auch für die Gäste von Erfurt ein neuer Anziehungspunkt in der Stadt und im egapark sein. Für den Erfolg des Vorhabens ist es bedeutsam, dass die verschiedenen Ansprüche aus den Themenfeldern Architektur und Szenografie/Ausstellungskonzeption (Mediengestaltung, Grafik, Lichtplanung, Produktdesign Signaletik u.a.) sowie Landschaftsarchitektur (für Innen und Außen), Technische Ausrüstung und Tragwerksplanung schlüssig im Zusammenhang entsprechend der vorgesehenen Nutzungen entwickelt und geplant werden.Wichtig für die Erfurter Garten- und Ausstellungs GmbH (ega) und die BUGA Erfurt 2021gGmbH ist die Berücksichtigung der inhaltlichen, terminlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Errichtung und Betrieb durch die Planenden. Dabei sind die bisher herausgearbeiteten Alleinstellungsmerkmale, der vorgesehene Zeitraum der Realisierung bis zur BUGA 2021, das Bauen in einem in Betrieb befindlichen Park zu beachten.Der DANAKIL Komplex soll konzeptionell noch mehr sein als ein großartiges Novum. Er wird Raum für Bildungsangebote, Veranstaltungen, Ausstellungen, Wissensaustausch, Besucher- und Informationszentrum. Und es soll aufgezeigt werden, dass seine Betreibung energieeffizient und funktional verknüpft sein wird. Konzeptideen für spannende Inhalte und die erlebbare Darstellung von Energiegewinnung/Speicherung sind daher ein weiteres Ziel.Besonders dramatisch zeigen sich Veränderungen anhand verlassener Lebensräume. Ob diese über Jahrhunderte andauernde tektonische Verschiebungen verursacht haben, plötzliche Naturkatastrophen eingetreten sind oder doch aufgrund menschlichen Eingriffs zu deren Wandel, Verwüstung oder ihrem Verschwinden unter Dschungelpflanzen geführt haben?Durch dieses Spannungsfeld führt die DANAKIL-KLIMAZONENWELT.DANAKIL zeigt Landschafts- und Klimawandel in einmaliger Darstellungsform. Im Ergebnis umfangreicher Studien zur Weiterentwicklung des egapark Erfurt wurde ein Konzept entwickelt, dass zwei völlig gegensätzliche Naturwelten in den verloren gegangenen Kristallisationspunkt des Parks setzt: Wüste und Tropen.Namensgeber ist die Danakil-Wüste in Äthiopien. Sie ist eine der menschenfeindlichsten Regionen der Welt, wird auch als das „Höllenloch der Schöpfung“ bezeichnet. Einst mit dem Roten Meer verbunden gab es hier üppiges Leben und doch entwickelte sich die Regionen zu einer der heißesten und trockensten der Erde. Aufgrund tektonischer Verschiebungen wird erwartet, dass sich das Meer wieder einfindet, nur ein schmaler Gebirgsriegel hält die Wassermassen noch zurück. Was geschieht dann? Entsteht ein tropisches Paradies? Äthiopien als Wiege der menschlichen Schöpfung und vermutlicher Herkunftsort der Königin von Saba birgt einen Schatz an Geschichte, Mythen die erzählt werden möchten. Der Name DANAKIL-KLIMAZONENWELT steht für Extreme, Wandlung, Erd- und Menschheitsgeschichte, die uns die Gegenwart zeigt und den Horizont der Hoffnung öffnet.Der außergewöhnliche Ansatz des Projektes besteht in der Synthese aus Bewahrung der gärtnerischen Tradition und Denkmalwürdigkeit des egaparks und seiner ModernisierungEin Projekt aus Wüste und Tropen, das diese Bereiche in einer Szenografie in Beziehung stellt ist gibt es in Europa noch nicht.Wüsten sind geheimnisvolle Orte. Sie zeugen von erstaunlichen Überlebensstrategien, effektivsten Vernetzungsstrukturen, vom Werden und Vergehen. Die Einmaligkeit eines Wüstenhauses dieser Dimension in Deutschland, steigert den Bekanntheitsgrad des egaparks über das Bundesland Thüringen hinaus.Die geplanten Gesamtbaukosten Netto (KG 200-700) sind mit ca. 16 Mio. EUR (Brutto 19,9 Mio. EUR) veranschlagt.Die Beantragung von Fördermitteln ist beabsichtigt.Gegenstand des Auftrages ist die Generalplanung mit den Fachbereichen Objektplanung Gebäude und Innenraum, Freianlagen, Szenografie, Tragwerksplanung und Technische Ausrüstung mit folgenden Leistungen:Gesamtmenge bzw. –umfang der zu vergebenden Leistungen: Leistungen der Objektplanung Gebäude und Innenräume gemäß HOAI 2013 §34, Leistungsphasen 2 bis 9; Leistungen der Objektplanung Freianlagen gemäß §HOAI 2013 § 39, Leistungsphasen 2 bis 9; Leistungen der Fachplanung Tragwerksplanung gemäß HOAI 2013 § 51, Leistungsphasen 2 bis 5; Leistungen der Fachplanung Technische Ausrüstung gemäß HOAI 2013 § 55, Anlagengruppen 1 bis 8, Leistungsphasen 2 bis 9,Desweiteren beabsichtigt der Auslober Planungsleistungen Szenografie zu vergeben.
II.1.3) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
71200000, 71300000, 71400000
Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1) Kriterien für die Auswahl der Teilnehmer:
Der Wettbewerb wird als einstufiger, nicht offener, interdisziplinärer, anonymer Realisierungswettbewerb gemäß RPW 2013 mit vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren gemäß VOF 2009 und nachfolgenden Verhandlungsgesprächen nach VOF 2009 durchgeführt. Für die Bearbeitung der Wettbewerbsaufgabe ist eine Zusammenarbeit zwischen Architekten, Landschaftsarchitekten, Planer für Szenografie sowie die Mitarbeit der Fachbereiche Tragwerksplanung und Technische Ausrüstung verpflichtend (Bewerbergemeinschaft oder Generalplaner).Bei Bewerbergemeinschaften liegt die Federführung beim Gebäudeplaner.Sowohl Bewerbergemeinschaften als auch Generalplaner werden nachfolgend als Bewerber bezeichnet.Aus allen formal korrekten, vollständigen und den Mindestanforderungen an die Eignungsnachweise entsprechenden Bewerbungen werden 8 Teilnehmer ausgewählt.Für die Bewerbung müssen die vorgegebenen Bewerbungsformulare verwendet werden.Diese sind unter: www.schubert-horst.com/wb-danakil-ega abrufbar.Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:Der Teilnahmeantrag ist wie folgt einzureichen:a) Alle Formulare als im Original rechtsverbindlich unterschriebene und abgestempelte Ausdrucke (Ausschlusskriterium);b) Der Teilnahmeantrag muss vollständig sein, bestehend aus ausgefülltem und unterschriebenen Formblatt einschließlich aller geforderten Erklärungen und Anlagen. Fehlende Seiten des Formblattes, fehlende Erklärungen oder fehlende Anlagen führen nach erfolgloser Nachforderung zum Ausschluss (Ausschlusskriterium):c) Bei Bewerbergemeinschaften sind die geforderten Erklärungen von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft einzeln vorzulegen (außer 6.) (Ausschlusskriterium).d) Nicht erwünscht sind allgemeine Werbebroschüren des Bewerbers, diese werden im Verfahren nicht berücksichtigt.e) Mehrfachbewerbungen von Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft bzw. unterschiedlicher Niederlassungen eines Büros und von Nachauftragnehmern haben das Ausscheiden aller Mitglieder der Bewerbergemeinschaft sowie aller Bewerber mit gleichen Nachauftragnehmern zur Folge.Die Bewerbung muss folgende Angaben /Nachweise enthalten:1. Angaben zum Bewerber: Firmenbezeichnung, Anschrift, Ansprechpartner, Vertretungsberechtigter, Zweigstellen/ Niederlassungen, Kontakt;2. Angabe zur Rechtsform des Bewerbers, bei Bewerbergemeinschaften zu jedem Bewerber einzeln, und ggf. Beifügung Auszug Handelsregister/Partnerschaftsregister (Kopie).3. Angabe zu Art der wirtschaftlichen Verknüpfung mit anderen Unternehmen, und die Zusammenarbeit mit Anderen auf den Auftrag bezogen in relevanter Weise gem. § 4 (2) VOF, bei Bewerbergemeinschaften zu jedem Bewerber einzeln.4. Angabe zur beabsichtigten Rechtsform im Auftragsfall:Sofern die Bewerber beabsichtigen, eine Arbeitsgemeinschaft zu bilden, ist der Bewerbung die Erklärung beizufügen, dass die Mitglieder der ARGE gesamtschuldnerisch auch über die Auflösung der ARGE hinaus haften. Der oder die bevollmächtigte(n)Vertreter (Gebäudeplaner) ist/sind zu benennen. Für die Erklärung ist das Formblatt zu verwenden, welches zusammen mit dem Bewerbungsbogen unter: www.schubert-horst.com/wb-danakil-ega abrufbar ist.Zudem muss bei einer Bewerbergemeinschaft der Projektleiter Inhaber, Geschäftsführer oder Angestellter des Federführers sein.Im Bewerberformular ist die unter den Mitgliedern der Bietergemeinschaft vorgesehene Aufgabenverteilung anzugeben.5. Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 4 (6 a-g) und § 4 (9 a-e) VOF sowie die Angabe, dass keine Abhängigkeit von Ausführungs- und Lieferinteressen gem. § 2 (3) VOF bestehen, bei Bietergemeinschaften zu jedem Bewerber einzeln.6. Der Bewerber hat Nachweise gemäß § 5 Abs. 4 a) VOF über die folgenden Berufshaftpflichtversicherungsdeckungssummen bzw. eine Erklärung des Versicherers über die mögliche Anpassung der Deckungssummen im Auftragsfall zu erbringen – Deckungssumme Personenschäden: 2.000.000 EUR; Deckungssumme sonstige Schäden: 1.000.000 EUR. Es ist der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistung mindestens das Zweifache der Versicherungssumme beträgt. Der Versicherungsnachweis darf nicht älter als ein Jahr sein (gerechnet vom Zeitpunkt des Abgabedatums des Teilnahmeantrages).Der Nachweis muss im Falle einer Bietergemeinschaft lediglich von dem Federführer erbrachtwerden.7. gemäß § 5 (5)a) VOF 2009 Nachweis der Berufszulassung und Berufsausübungsberechtigung des Bewerbers, bzw. der verantwortlichen Führungskraft bzw. des für die Dienstleistung Verantwortlichen; gemäß III.2) getrennt nach den Fachbereichen Objektplanung Gebäude, Objektplanung Freianlagen (Kammernachweise, Studiennachweise), (Ausschlusskriterium);8. Angaben zum vorgesehenen Projektleiter (Objektplanung Gebäude/Federführer) gem. §4 (3) VOF 2009:Name und berufliche Qualifikation, Berufserfahrung in Jahren sowie Vorstellung von maximal 2 fertiggestellten Referenzobjekten, bei denen er persönlich als Projektleiter tätig war, mit:Angabe der Objektbezeichnung, Auftraggeber (Name und Anschrift), Gesamtbaukosten brutto in EUR, Bearbeitungszeitraum, Art des Bauwerks (Neubau, Umbau, Modernisierung), Nutzung des Bauwerks, Angabe, ob es sich bei den Referenzen um Gewächshaus/Glasarchitektur handelt oder um einen gebauten Lebensraum für Pflanzen und/oder Tiere mit besonderen klimatischen Anforderungen im Innenraum.Zum Nachweis der beruflichen Qualifikation ist der Studiennachweis im Fachbereichen Objektplanung Gebäude als Anlage beizufügen.9. Nachweise der geforderten ReferenzenEs ist der Nachweis von vergleichbaren Planungsleistungen für mindestens 5 Referenzen (Ausschlusskriterium) bis maximal 9 Referenzen zu erbringen.Maximal 4 Referenzen werden nach den Auswahlkriterien bewertet, ein Nichteinreichen dieser optionalen Referenzen führt nicht zum Ausschluß aus dem Verfahren.¬¬¬¬¬¬¬¬¬¬¬¬¬¬¬¬¬¬¬¬¬¬¬¬¬¬¬¬¬¬¬¬¬¬¬¬¬¬¬¬Es ist/sind mindestens eine bis maximal 2 Referenzen für vergleichbare Objektplanungsleistungen Gebäude nachzuweisen:Objektplanungsleistungen Gebäude für ein abgeschlossenes Neubauvorhaben, eines öffentlich genutzten Gebäudes, kein Wohngebäude, Nutzung entsprechend RBBau Bauwerkszuordnungskatalog Nr. 4600 und 4700 (außer 4710), Fertigstellung nach dem 01.01.2006, mind. LPH 3-8, Mindestgesamtbaukosten (KG 200-700) Brutto 10 Mio. EUR, Honorarzone mind. IVFolgende Angaben sind zu Referenz 1.1-1.2 gefordert:a) Beschreibung der Baumaßnahme mit Angabe der Funktionb) Bezeichnung des Auftraggebers mit Ansprechpartner und Telefonnummerc) Angabe, ob der Auftraggeber ein öffentlicher Auftraggeber ist – falls ja, ist zwingend eine Referenzbescheinigung des öffentlichen Auftraggebers vorzulegen,d) Realisierungszeitraum mit Beginn und Fertigstellung des Bauvorhabense) erbrachte Leistungsphasen gem. HOAIf) Gesamtbaukosteng) Angabe der Honorarzone gem. HOAIh) Angabe, ob bei dem Bauvorhaben Gewächshaus/Glasarchitektur oder gebauter Lebensraum für Tiere und/oder Pflanzen mit besonderen klimatischen Anforderungen geplant wurdei) bildliche Darstellung des Referenzobjektes, max. 3 Seiten A4 einseitig mit Darstellung von Ansichten, Grundrissen, Innen- und Außenperspektiven, Fotos und kurzem ErläuterungstextEs ist/sind mindestens eine bis maximal 2 Referenzen für vergleichbare Objektplanungsleistungen Freianlagen nachzuweisen:Planungsleistungen des Fachbereichs Objektplanung Freianlagen, Referenz für eine neu errichtete fertiggestellte Freianlage mit einer öffentlichen Nutzung, Fertigstellung nach dem 01.01.2006, mind. LPH 2-8, Mindestgesamtbaukosten (KG500) Brutto 1,0 Mio. EUR, Honorarzone mind. IIIFolgende Angaben sind zu Referenz 2.1-2.2 gefordert:a) Beschreibung der Baumaßnahme, mit Angabe der Funktion und Nutzungb) Bezeichnung des Auftraggebers mit Ansprechpartner und Telefonnummerc) Angabe, ob der Auftraggeber ein öffentlicher Auftraggeber ist – falls ja, ist zwingend eineReferenzbescheinigung des öffentlichen Auftraggebers vorzulegen,e) Realisierungszeitraum mit Beginn und Fertigstellung des Bauvorhabensf) erbrachte Leistungsphasen gem. HOAIg) Gesamtbaukosten bruttoh) Angabe der Honorarzone gem. HOAIi) Angabe, ob die Freianlage im denkmalgeschützten Kontext erstellt wurdej) Angabe, ob für die erstellte Freianlage Pflanzungen sowohl im Innenraum eines Gebäudes als auch außerhalb von Gebäuden geplant wurdenk) Angabe, ob Referenzobjekte Elemente des Edutainments beinhaltetl) bildliche Darstellung des Referenzobjektes, max. 3 Seiten A4 einseitig mit Darstellung von Grundrissen, ggf. Innen- und Außenperspektiven, Fotos und kurzem ErläuterungstextEs ist/sind mindestens eine bis maximal 2 Referenzen für vergleichbare Planungsleistungen des Fachbereichs Szenografie darzustellen:Planungsleistungen des Fachbereichs Szenografie/Ausstellungskonzeption, Referenz für eine realisierte konzeptionelle Planung im Bereich Szenografie, fertiggestellt nach dem 01.01.2010Folgende Angaben sind zu Referenz 3.1-3.2 gefordert:a) Beschreibung der Baumaßnahme, mit Angabe der Funktion und Nutzungb) Bezeichnung des Auftraggebers mit Ansprechpartner und Telefonnummerc) Angabe, ob der Auftraggeber ein öffentlicher Auftraggeber ist – falls ja, ist zwingend eineReferenzbescheinigung des öffentlichen Auftraggebers vorzulegen,d) Realisierungszeitraum mit Beginn und Fertigstellung des Bauvorhabense) Gesamtbaukosten bruttof) Angabe, ob Referenzobjekte Elemente des Edutainments beinhaltetf) bildliche Darstellung des Referenzobjektes, max. 3 Seiten A4 einseitig mit Darstellung von Innen- und Außenperspektiven, Fotos, Details und kurzem ErläuterungstextEs ist eine Referenz für vergleichbare Planungsleistungen des Fachbereichs technische Ausrüstung nachzuweisen (Ausschlusskriterium):Referenz 4: Planungsleistungen des Fachbereichs technische Ausrüstung für ein abgeschlossenes Neubauvorhaben, kein Wohngebäude, Fertigstellung nach dem 01.01.2008, mind. Anlagengruppen 1-4, mind. LPH 2-5 und 8 erbracht, mindestens Honorarzone II in allen erbrachten Leistungen, Gesamtbaukosten (KG 400) Brutto 1,5 Mio. EURFolgende Angaben sind zu Referenz 4 gefordert: (Ausschlusskriterien) a) Beschreibung der Baumaßnahmeb) Bezeichnung des Auftraggebers mit Ansprechpartner und Telefonnummerc) Angabe, ob der Auftraggeber ein öffentlicher Auftraggeber ist – falls ja, ist zwingend eine Referenzbescheinigung des öffentlichen Auftraggebers vorzulegen,d) Realisierungszeitraume) Angabe der geplanten Anlagengruppenf) erbrachte Leistungsphasen gem. HOAIg) Angabe der Gesamtbaukosten (KG 200-700)bruttoh) Angabe der Honorarzone gem. HOAIi) Angabe, ob bei dem Bauvorhaben besondere klimatisierte Räume für Pflanzen und/oder Tiere geplant wurden, textliche Erläuterung ist zwingend notwendigj) bildliche Darstellung des Referenzobjektes, max. 3 Seiten A4 mit kurzem ErläuterungstextReferenzen für vergleichbare Planungsleistungen des Fachbereichs TragwerksplanungReferenz 5: Planungsleistungen des Fachbereichs Tragwerksplanung für ein abgeschlossenes Neubauvorhaben, kein Wohngebäude, Fertigstellung nach dem 01.01.2008, mind. LPH 3 -5 erbracht, Mindestgesamtbaukosten KG 200-700) Brutto 10,00 Mio. EUR, mindestens Honorarzone III in allen erbrachten LeistungenFolgende Angaben sind zu Referenz 5 gefordert (Ausschlusskriterien):a) Beschreibung der Baumaßnahmeb) Bezeichnung des Auftraggebers mit Ansprechpartner und Telefonnummerc) Angabe, ob der Auftraggeber ein öffentlicher Auftraggeber ist – falls ja, ist zwingend eine Referenzbescheinigung des öffentlichen Auftraggebers vorzulegen,d) Realisierungszeitraume) erbrachte Leistungsphasen gem. HOAIf) Angabe der Honorarzone gem. HOAIg) bildliche Darstellung des Referenzobjektes, max. 3 Seiten A4 mit kurzem ErläuterungstextReferenz 6 (sofern vorhanden) zum Nachweis der Erfahrung der interdisziplinären Zusammenarbeit der sich bewerbenden Bewerbergemeinschaft in den Fachrichtungen Objektplanung Gebäude und Freianlagen sowie Szenografie/Ausstellungskonzeption:Folgende Angaben sind zur optionalen Referenz 6 (sofern vorhanden) gefordert:a) Beschreibung der Baumaßnahmeb) Bezeichnung des Auftraggebers mit Ansprechpartner und Telefonnummerc) Angabe, ob der Auftraggeber ein öffentlicher Auftraggeber ist – falls ja, ist zwingend eine Referenzbescheinigung des öffentlichen Auftraggebers vorzulegen,d) Realisierungszeitraume) Angabe, mit welchem o.g. Partner der Bewerbergemeinschaft die Zusammenarbeit erfolgteAls Referenzen gelten nur Projekte, die im eigenen Namen der Architekten bzw. Fachplaner/des Bewerbers geplant wurden.Zur Darstellung der Referenzen in Text und Bild sind die vorgegebenen Deckblätter sowie pro Referenz bis maximal 3 einseitig bedruckte DIN-A 4 Seiten zu verwenden.Die unter 9. aufgeführten Mindestanforderungen der Referenzen sind zwingend zu erfüllen. Das Nichterfüllen führt zum Ausschluss am Bewerbungsverfahren.Für den Fall, dass mehr Referenzen eingereicht werden, ist die Angabe erforderlich, welche Referenzen der Auftraggeber bei der Auswahlentscheidung berücksichtigen soll. Erfolgt keine Angabe, werden die Referenzen entsprechend ihrer eingereichten Reihenfolge der Bewertung zugrunde gelegt.Weitere nicht geforderte zusätzliche Nachweise und Angaben sind unerwünscht und werden nicht gewertet.Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:Die eingegangenen Bewerbungen werden auf die Einhaltung der formalen Kriterien aus Abschnitt III.1 geprüft. (Ausschlusskriterien) Die Auswahl erfolgt anhand einer Bewertungsmatrix (Auswahlkriterien), wobei die Kriterien folgendermaßen bewertet werden: Pro Auswahlkriterium werden max. 2 Punkte vergeben, die Punktzahl pro Kriterium wird gewichtet.Die Rangfolge richtet sich nach den erreichten Punktzahlen. Es werden maximal die 8 Bewerber mit den höchsten Punktzahlen zur Wettbewerbsteilnahme eingeladen. Wird diese Anzahl durch Bewerber mit gleicher Punktzahl überschritten, entscheidet unter diesen das Los. Es werden 2 Nachrücker ausgewählt.Auswahlkriterien:AK 1 Qualifikation ProjektleiterAK 1.1 BerufserfahrungAK 1.2 vergleichbare Referenz für ein Bauvorhaben, welches Gewächshaus/-Glasarchitektur als bauliche Hülle für gebauten Lebensraum für Pflanzen und/oder Tiere realisiert hatAK 1.3 vorgesehener Projektleiter war Projektleiter bei eingereichter Referenz Objektplanung GebäudeAK 2 Referenzen für vergleichbare PlanungsleistungenAK 2.1 Referenzen für vergleichbare Objektplanungsleistungen GebäudeAK 2.1.1 -2.1.2: Objektplanungsleistungen Gebäude für ein abgeschlossenesNeubauvorhaben, eines öffentlich genutzten Gebäudes, kein Wohngebäude, Nutzungentsprechend RBBau Bauwerkszuordnungskatalog Nr. 4600 und 4700(außer 4710), Fertigstellung nach dem 01.01.2006, mind. LPH 3- 8, Mindestgesamtbaukosten (KG 200-700) Brutto 10 Mio. EUR, Honorarzone mind. IVAK 2.1.1.1 – 2.1.2.1 Bauvorhaben wurde für einen öffentlichen Auftraggeber realisiertAK 2.1.1.2 – 2.1.2.2 Bauvorhaben ist eine Gewächshaus/-Glasarchitektur zur Erstellung einer baulichen Hülle für einen Lebensraum für Pflanzen und/oder Tiere mit besonderen klimatischen Bedingungen im InnenraumAK 2.2 Referenzen für vergleichbare Objektplanungsleistungen FreianlagenAK 2.2.1 – 2.2.2 Planungsleistungen des Fachbereichs Objektplanung Freianlagen, Referenz für eine neu errichtete fertiggestellte Freianlage mit einer öffentlichen Nutzung, Fertigstellung nach dem 01.01.2006, mind. LPH 2-8, Mindestgesamtbaukosten (KG 500) Brutto 1,0 Mio. EUR, Honorarzone mind. IIIAK 2.2.1.1 – 2.2.2.1 Bauvorhaben wurde im denkmalgeschützten Kontext erstelltAK 2.2.1.2 – 2.2.2.2 Bauvorhaben beinhaltet Planungen für Pflanzen im Innen- und AußenraumAK 2.2.1.3 – 2.2.2.3 Bauvorhaben beinhaltet substantielle Edutainment – Elemente/InhalteAK 2.3 Referenzen für vergleichbare Planungsleistungen des Fachbereichs SzenografieAK2.3.1 – 2.3.2 Planungsleistungen des Fachbereichs Szenografie – Ausstellungskonzeption, Referenz für eine realisierte konzeptionelle Planung im Bereich Szenografie, fertiggestellt nach dem 01.01.2010AK 2.3.1.1- AK 2.3.2.1 Bauvorhaben beinhaltet substantielle Edutainment – Elemente/InhalteAK 2.4 Referenzen für vergleichbare Planungsleistungen des Fachbereichs technische Ausrüstung2.4.1 Planungsleistungen des Fachbereichs technische Ausrüstung für ein abgeschlossenes Neubauvorhaben, kein Wohngebäude, Fertigstellung nach dem 01.01.2006, mind. Anlagengruppen 1-4, mind. LPH 2-5 und 8 erbracht, mindestens Honorarzone II in allen erbrachten Leistungen, Gesamtbaukosten (KG 400) Brutto 1,5 Mio. EURAK 2.6 Nachweis der Erfahrung der interdisziplinären Zusammenarbeit des sich bewerbenden Bewerbergemeinschaft in den Fachrichtungen Objektplanung Gebäude und Freianlagen sowie Szenografie/AusstellungskonzeptionAK 2.6 1 Nachweis der Erfahrung der interdisziplinären Zusammenarbeit des sich bewerbenden Bewerbergemeinschaft in den Fachrichtungen Objektplanung Gebäude und Freianlagen sowie Szenografie/AusstellungskonzeptionDie aufgeführten Auswahlkriterien und deren Unterkriterien, ihre Gewichtung und die Punktekategorie sind in einer Matrix zusammengefasst, die unter www.schubert-horst.com/wb-danakil-ega abrufbar ist.
III.2) Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Teilnahme ist einem bestimmten Berufsstand vorbehalten: jaVerweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:Fachbereich Objektplanung Gebäude:Teilnahmeberechtigt sind Personen, die gemäß §19 VOF berechtigt sind, die Berufsbezeichnung Architekt/Ingenieur zu tragen oder in der Bundesrepublik Deutschland als Architekt/Ingenieur tätig zu werden. (Kammernachweis oder Nachweis der Bauvorlageberechtigung) Fachbereich Objektplanung Freianlagen:Teilnahmeberechtigt sind Personen, die gemäß §19 VOF berechtigt sind, die Berufsbezeichnung Landschaftsarchitekt zu tragen oder in der Bundesrepublik Deutschland als Landschaftsarchitekt tätig zu werden bzw. den Nachweis der beruflichen Qualifizierung im Fachbereich Objektplanung Freianlagen erbringen kann. (Nachweise der beruflichen Qualifikation wie Kammernachweis oder Studiennachweise) Fachbereich Tragwerkplanung, Technische Ausrüstung:Teilnahmeberechtigt sind Personen, die gemäß §19 VOF berechtigt sind, die Berufsbezeichnung Ingenieur zu tragen oder in der Bundesrepublik Deutschland als Ingenieur tätig zu werden.(Nachweise der beruflichen Qualifikation wie Studiennachweise) Juristische Personen sind teilnahmeberechtigt, sofern der satzungsgemäße Geschäftszweck Planungsleistungen sind, die der Wettbewerbsaufgabe entsprechen, und wenn sie für die Durchführung der Aufgabe verantwortliche Berufsangehörige benennen, die in ihrer Person die o.g. Anforderungendes jeweiligen Fachbereichs erfüllen.Es gibt zahlreiche Architekturbüros, die sich im Laufe der Jahre auch im Bereich der Szenografie betätigt haben.Demzufolge können Bewerbungen zugelassen werden, bei denen kein separater Teilnehmer für den Teilbereich Szenografie angegeben wird, sondern lediglich die Eignung für die Disziplin Szenografie durch die Erbringung der geforderten Referenz nachgewiesen werden kann.
Abschnitt IV: Verfahren
IV.1) Art des Wettbewerbs
NichtoffenGeplante Teilnehmerzahl: 8
IV.2) Namen der bereits ausgewählten Teilnehmer
IV.3) Kriterien für die Bewertung der Projekte:
Die exakten Kriterien zur Bewertung der Wettbewerbsarbeiten werden den zugelassenen Teilnehmern in der Wettbewerbsauslobung bekanntgegeben.
IV.4) Verwaltungsangaben
IV.4.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber/beim Auftraggeber:
ega 10/2015
IV.4.2) Bedingungen für den Erhalt von Vertrags- und ergänzenden
Unterlagen
IV.4.3) Schlusstermin für den Eingang der Projekte oder Teilnahmeanträge
Tag: 19.8.2015 - 15:00
IV.4.4) Tag der Absendung der Aufforderungen zur Teilnahme an ausgewählte
BewerberTag: 23.9.2015
IV.4.5) Sprache(n), in der (denen) Projekte erstellt oder
Teilnahmeanträge verfasst werden könnenDeutsch.
IV.5) Preise und Preisgericht
IV.5.1) Angaben zu Preisen:
Es werden ein oder mehrere Preise vergeben: jaAnzahl und Höhe der zu vergebenden Preise: Es wird eine Wettbewerbssumme von 152.000,00 EUR netto bereitgestellt. Die Wettbewerbssumme wird folgendermaßen auf die Preise und Anerkennungen verteilt:Bearbeitungshonorar für 8 Teilnehmer50 % der Wettbewerbssumme: 76.000,00 EURJe Teilnehmer: 9.500,00 EUR1. Preis (ca. 55 %) 41.800,00 EUR2. Preis (ca. 30 %) 22.800,00 EUR3. Preis (ca. 15 %) 11.400,00 EURDie Aufteilung der Wettbewerbssumme kann durch einstimmigen Beschluss des Preisgerichts neu festgelegt werden.
IV.5.2) Angaben zu Zahlungen an alle Teilnehmer
Siehe IV.5.1).
IV.5.3) Folgeaufträge
Ein Dienstleistungsauftrag infolge des Wettbewerbs wird an den bzw. an einen der Gewinner des Wettbewerbs vergeben: ja
IV.5.4) Entscheidung des Preisgerichts
Die Entscheidung des Preisgerichts ist für den öffentlichen Auftraggeber / den Auftraggeber bindend: ja
IV.5.5) Namen der ausgewählten Preisrichter
1. Frau Prof. Angela Mensing-de Jong, Architektin, Dresden2. Herr Johannes Kuehn, Architekt/Szenograph, Berlin3. Herr Dr. Claus Worschech, Architekt, Erfurt4. Herr Axel Lohrer, Landschaftsarchitekt, München5. Herr Christph Schmidt, Landschaftsarchitekt, Berlin6. Herr Kai Olaf Nehe, Szenograph, Bremen7. Herr Alexander Hilge, Beigeordneter, Dezernat f. Bürgerservice u. Sicherheit8. Frau Kathrin Weiß, GF ega/BUGA9. Herr Jochen Sandner, GF Deutsche Bundesgartenschaugesellschaft - DBG10. Prof. Dr. Ing. Jörn Krimmling, Fachplaner TA, Dresden
Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1) Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein
VI.2) Zusätzliche Angaben:
VI.2.1) Termine Wettbewerbsverfahren:Versand der Auslobungsunterlage: 23.09.2015Kolloquium: 06.10.2015Abgabe Wettbewerbspläne: 07.12.2015Abgabe Wettbewerbsmodell: 04.01.2016Preisgerichtssitzung: 26.-28.01.2016VI.2.2) Weitere Preisrichter:Ein weiterer Sachpreisrichter wird noch benanntStellvertretende Fachpreisrichter:Frau Astrid Bornheim, Architektin, Landschaftsarchitektin, BerlinFrau Prof. Marina Stankovic, Architektin, BerlinStellvertretende Sachpreisrichter:Herr Peter Zaiß, GF Stadtwerke ErfurtHerr Paul Börsch, Amt für Stadtentwicklung und Stadtplanung LHS ErfurtSachverständige:Sachverständige werden in der Auslobung benanntVI.2.3) Weitere Bearbeitung:Der Auslober beabsichtigt unter Würdigung der Empfehlungen des Preisgerichts, einem der Preisträger die für die Umsetzung des Entwurfs notwendigen weiteren Planungsleistungen gemäß Teil 3 Abschnitt 1 und Abschnitt 2 HOAI 2013, Teil 4 Abschnitt 1 und 2 HOAI 2013 sowie Planungsleistungen Szenografie zu übertragen.Im Anschluss an den Wettbewerb beabsichtigt der Auftraggeber- vorbehaltlich der ausreichenden Gewährung von Fördergeldern – mit den Preisträgern in Verhandlungsgespräche gem. VOF 2009 zu treten.Der Auftraggeber behält sich vor, dem Auftragnehmer folgende Leistungen zu übertragen:Leistungen der Objektplanung Gebäude und Innenräume gemäß HOAI 2013 §34, Leistungsphasen 2 bis 9; Leistungen der Objektplanung Freianlagen gemäß §HOAI 2013 § 39, Leistungsphasen 2 bis 9; Leistungen der Fachplanung Tragwerksplanung gemäß HOAI 2013 § 51, Leistungsphasen 2 bis 5; Leistungen der Fachplanung Technische Ausrüstung gemäß HOAI 2013 § 55, Anlagengruppen 1 bis 8, Leistungsphasen 2 bis 9.Desweiteren beabsichtigt der Auslober Planungsleistungen Szenografie zu vergeben.Der Auftraggeber behält sich eine abschnittsweise Beauftragung vor. Ein Rechtsanspruch auf weitere Beauftragung besteht nicht.Im Falle einer weiteren Bearbeitung werden durch den Wettbewerb bereits erbrachte Leistungen des Preisträgers bis zur Höhe des zuerkannten Preisgeldes/Bearbeitungshonorar nicht erneut vergütet, wenn und soweit der Wettbewerbsentwurf in seinen wesentlichen Teilen unverändert der weiteren Bearbeitung zugrunde gelegt wird.Honorare und Vergütungen ermitteln sich nach den geltenden gesetzlichen Bestimmungen.VI.2.4) Die Bewerbungsunterlagen sind in Papierform und im Original rechtsverbindlich unterschrieben in einem verschlossenen Umschlag mit der Aufschrift „Wettbewerb DANAKIL-KLIMAZONENWELT im egapark Erfurt“ unter Verwendung des Kennzettels bis zu dem unter Punkt IV.4.3 genannten Termin bei folgender Adresse einzureichen:Schubert Horst Architekten Partnerschaft BDAAntonstraße 1601097 DresdenzHd. Frau SchubertDie Nachforderung von fehlenden Unterlagen gem. §5 (3) VOF behält sich der Auftraggeber vor.
VI.3) Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.3.1) Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer des Freistaats Thüringen beim Thüringer Landesverwaltungsamt – Referat 250Weimarplatz 499423 WeimarDEUTSCHLANDE-Mail: vergabekammer@tlvwa.thueringen.deTelefon: +49 36137737276Internet-Adresse: www.thueringen.
VI.3.2) Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:Ein Antrag auf Nachprüfung vor der Vergabekammer ist gemäß § 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB unzulässig, soweit mehr als 15 Tage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
VI.3.3) Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
VI.4) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
20.7.2015

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