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Neubau Campus im Olympiapark , München/ Deutschland

Architektur Wettbewerbs-Ergebnis

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Veröffentlicht als:

Dokumentation
Zwischenbericht
wa-ID
wa-2013587
Tag der Veröffentlichung
30.07.2014
Aktualisiert am
01.07.2017
Verfahrensart
Nicht offener Wettbewerb
Zulassungsbereich
EWG
Teilnehmer
Arbeitsgemeinschaften aus Architekten und Landschaftsarchitekten
Beteiligung
27 Arbeiten
Koordination
Landherr und Wehrhahn Architektenpartnerschaft mbB, München
Bewerbungsschluss
08.09.2014
Abgabetermin Pläne
11.02.2015
Abgabetermin Modell
18.02.2015
Preisgerichtssitzung
27.03.2015

Zwischenbericht des Projektes – Juli 2017

Die Fakultät der Sport- und Gesundheitswissenschaften der TU München und der Zentrale Hochschulsport nutzen seit 1972 das Gelände des TUM-Campus im Olympiapark. Die Sportstätten im Park bildeten einen der Hauptgedanken des Konzeptes der Olympischen Spiele der Architekten Grzimek und Behnisch. Die TUM möchte am Standort Olympiapark mit den geplanten Neubauten eine neue aussagekräftige Adresse schaffen. Diese Einbindung ist auch rein funktional von Bedeutung, da die TUM auch die übrigen Sportstätten für ihre Ausbildung nutzt, und der Neubau des Bayerischen Forschungs- und Technologiezentrums für Sportwissenschaften mit seinen Laborflächen als unverzichtbarer Bestandteil des Gesamtlaborkonzeptes der TU München an die zukünftige Baustruktur sinnvoll angeschlossen werden muss. Diesen Wettbewerb haben Dietrich | Untertrifaller Architekten ZT GmbH aus Bregenz im März 2015 gewonnen und den Bauauftrag erhalten. Sie wurden mit den Leistungsphasen eins bis fünf betraut. Der Zeitplan dieses Projekts schaut folgendermaßen aus: Bauabschnitt 1: Abbruch, Bauabschnitt 2 von 2017-2020 (Sporthallen, Unterrichtsräume, Audimax, Mensa, Bibliothek), Bauabschnitt 3 bis 2022 (Institutsräume, Büros). Die Fertigstellung soll 2022 erfolgen. Das Baugesuch für Bauabschnitt 2 wurde bereits im September 2016 abgegeben. Nach derzeitigem Projektstand sind keine wesentlichen Änderungen gegenüber dem Wettbewerbsentwurf vorgesehen.


1. Preis

Dietrich Untertrifaller, Bregenz
Helmut Dietrich · Much Untertrifaller
L.Arch.: Balliana Schubert L.Arch., Zürich
Balliana Schubert · Christoph Schubert
Mitarbeit: Christian Schmölz · Julian Straub
Christina Schlüter · Verena Schoissengeyr
Sonja Kiel · Claudia Majer · Philipp Uerlings
Statik: Merz Kley Partner ZT GmbH, Dornbirn
Haustechnik: GMI Peter Messner GmbH, Dornbirn
Brandsch.: IBS Inst. f. Brandschutztechnik, Linz
Modell: Edgar Neugebauer, Bregenz

2. Preis

Gerber Architekten, Dortmund
Prof. Eckhard Gerber
L.Arch.: Tim Corvin Kraus
Mitarbeit: Hannes Beinhoff · Dirk Terfehr Norbert Althoff · Magdalena Cieslicka
Tragwerk: B+G Bollinger + Grohmann, Frankfurt Energie: Transsolar
Energietechnik, Stuttgart Modell: Modellbau Wiens und Partner, Hamburg

3. Preis

HASCHER JEHLE Architektur, Berlin
Prof. Rainer Hascher · Prof. Sebastian Jehle
L.Arch.: hutterreimann Landschaftsarchitektur, Berlin, Stefan Reimann
Mitarbeit: A. Schäfer · S. Sagor · F. Keller
A. Di Quirico · M. Friedrich · J. Schmidt
Statik: Knippers Helbig GmbH, Berlin
Energie: Transsolar Energietechnik, Stuttgart

4. Preis

Auer Weber, Stuttgart
Moritz Auer · Philipp Auer
L.Arch.: Latz + Partner, Kranzberg, Tilman Latz
Mitarbeit:Ph.Heussinger·L.Clade· D.Konrad Li Li · D. Pytlik · M. Rindt · J. Schmid · F. Wilhelm L. Fischer · F. Lang
Tragwerk: C-I-P GmbH Ingenieure, München
Technik: Ing.-Büro Hausladen GmbH, Kirchheim
Verkehr: PSLV Stadt-Land-Verkehr, München
Brandschutz: hhpberlin mbH, München
Modell: Grüne Modellbau, Wolfratshausen

5. Preis

Staab Architekten GmbH, Berlin
Prof. Volker Staab
L.Arch.: Levin Monsigny, Berlin, Luc Monsigny
Mitarbeit: P. Wäldle · S. Banakar · S. Reteike E. Zeneli · P. Sensmeyer · K. Rusnakova
Ing.: Winkels Behrens Pospich, Münster Modell: Monath + Menzel Modellbau, Berlin

Anerkennung

h4a Gessert + Randecker Generalplaner GmbH, Stuttgart
Albrecht Randecker · Martin Gessert
L.Arch.: Hackl Hofmann GmbH, Eichstätt
Andreas Hofmann · Stephanie Hackl
Mitarbeit: Lucas Ziegler · Vuong Khoa Tran Nicolas Henn · Jia Bei He · Felix Halder

Anerkennung

Spreen Architekten, München
Jan Spreen
Waechter · Waechter Architekten, München
L.Arch.: terra.nova, München
Mitarbeit: Denise Finkernagel · Günter Möller Stephanie Schimmel · Yvonne Bauer
Statik: Merz Kley Partner ZT GmbH, Dornbirn

Anerkennung

JSWD Architekten, Köln
Atelier d’architecture Chaix & Morel et Associés, Paris, Olaf Drehsen
L.Arch.: KLA kiparlandschaftsarch., Duisburg Mitarbeit: L. Rodríguez Porcel · T. Wagner
R. Brabis · F. Barthelemy · B. Przybylska-Ribeiro A. Moquet · L. Elschen · M. Kramer
M. Filali · Taek-Gu Lee · K. Keil
Tragwerk: B+G Bollinger + Grohmann, Frankfurt Haustechnik: DBS – Ingenieure
Brandschutz: Hagen Ingenieure
Modell: Christoph Leistenschneider
Verfahrensart
Nicht offener städtebaulicher und landschaftsplanerischer Wettbewerb mit Realisierungs- teil mit vorgeschaltetem EWR-offenen Bewerbungsverfahren zur Auswahl von 30 Teilnehmern

Wettbewerbsaufgabe
Die Fakultät der Sport- und Gesundheitswissenschaften der Technischen Universität München und der Zentrale Hochschulsport nutzen seit 1972 das Gelände des TUM Campus im Olympiapark sowie dessen Gebäude im nördlichen Bereich des Olympiaparks. Die „Sportstätten im Park“ bildeten einen der Hauptgedanken des Konzeptes der Olympischen Spiele der Architekten Grzimek und Behnisch.
Die TUM möchte am Standort Olympiapark mit den geplanten Neubauten eine neue aussagekräftige Adresse schaffen. Diese Einbindung ist auch rein funktional von Bedeutung, da die TUM auch die übrigen Sportstätten, wie z.B. die Olympiaschwimmhalle, für Ihre Ausbildung nutzt und der Neubau des Bayerische Forschungs- und Technologiezentrums für Sportwissenschaft mit seinen Laborflächen als unverzichtbarer Bestandteil des Gesamtlaborkonzepts der TU München an die zukünftige Baustruktur sinnvoll angeschlossen werden muss. Die Realisierung des Vorhabens ist in drei Bauabschnitte gegliedert.
Als 1. BA wurden 2013 Sicherungsmaßnahmen am Gebäudebestand sowie der Teilabriss der Verwaltungsgebäude durchgeführt.
Im 2. BA sollen die Gebäude und die angrenzenden Freiflächen des Hochschulsports (Sporthallen) sowie die Studentischen Bereiche (Bibliotheken, Cafeteria/Mensa, Hörsaalgebäude mit Seminargebäude und Foyer, Werkstätten und Lagerbereiche) mit einer HNF der Gebäude von ca. 11.100 m2 realisiert werden (ca. 20.000 m2 BGF).
In einem 3. BA sollen die Institutsgebäude für die Forschung und Lehre mit einer HNF von ca. 7.000 m2 (ca. 12.600 m2 BGF) sowie die Sportaußenflächen (ca. 175.000 m2) realisiert werden.

Competition assignment
The TUM faculty of sports and health sciences and Central University Sports are using the TUM campus at the Olympiapark and its facilities since 1972. The „sports venues in the park“ are one of the main ideas of architects’ Grzimek and Behnisch concept. With the new buildings at the Olympiapark, the TUM wants to create a significant address and a connection to the new Bavarian Technology Centre for Sports Sciences. The project is divided in 3 building phases. Phase 1 included safeguarding the existing buildings and partial demolition of the administration buildings. Phase 2 comprises the buildings and adjacent open areas of University Sports (sports halls) and student areas (library, cafe/canteen, auditorium and seminar building etc.) with 11.000 m2 NIA. Phase 3 shall include institute buildings with 7.000mÇ NIA and sports grounds (175.000 m2).

Fachpreisrichter
Prof. Hannelore Deubzer, München (Vors.)
Prof. Peter Pfab, München
Gero Hoffmann, Ltd. BD München
Prof. Dr. (I) Elisabeth Merk, München
Stefan Behnisch, München
Prof. Jörg Homeier, München
Prof. Marc M. Angelil, Zürich
Prof. Ingrid Burgstaller, München
Ursula Hochrein, München
Prof. Christoph Valentien, Weßling
Prof. Ingrid Bille, Starnberg

Sachpreisrichter
Dr. Ulrike Kirste, StMBW
Albert Berger, Kanzler TUM
Prof. Ansgar Schwirtz, Dekan der Fakultät für Sportwissenschaft
Michael Hahn, Leitung Hochschulsport
Walter Zöller, Stadtrat München
Simone Burger, Stadträtin München
Jutta Koller, Stadträtin München
Fredy Hummel-Haslauer, Bezirksausschuss 11
Thomas Ranft, Stadtrat München
Dr. Friedrich Käck, TUM

Peisgerichtsempfehlung
Das Preisgericht empfiehlt, dem Verfasser der mit dem 1. Preis ausgezeichneten Arbeit die weiteren Planungsleistungen zu übertragen.
WettbewerbsbekanntmachungDieser Wettbewerb fällt unter: Richtlinie 2004/18/EG
Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
/ Auftraggeber
I.1) Name, Adressen und Kontaktstelle(n)
Freistaat Bayern, Bayerisches Staatsministerium für Bildung und Kultur,Wissenschaft und KunstLudwigstr. 18Kontaktstelle(n): Staatliches Bauamt München 2Zu Händen von: Frau Engelhardt80539 MünchenDEUTSCHLANDTelefon: +49 89218113101E-Mail: vergabestelle@stbam2.bayern.deFax: +49 89218111999Internet-Adresse(n):Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers / des Auftraggebers:www.stbam2.bayern.deWeitere Auskünfte erteilen: die oben genannten KontaktstellenAusschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen fürden wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem)verschicken: die oben genannten KontaktstellenAngebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: die oben genanntenKontaktstellen
I.2) Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Lokalbehörde
1.3) Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung
1.4) Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber /
anderer AuftraggeberDer öffentliche Auftraggeber / Auftraggeber beschafft im Auftrag andereröffentlicher Auftraggeber / anderer Auftraggeber: nein
Abschnitt II: Gegenstand
des Wettbewerbs / Beschreibung des Projekts
II.1) Beschreibung
II.1.1) Bezeichnung des Wettbewerbs/Projekts durch den öffentlichen
Auftraggeber / den Auftraggeber:
Nichtoffener städtebaulicher und landschaftsplanerischer Wettbewerb mitRealisierungsteil für den Neubau Campus im Olympiapark.
II.1.2) Kurze Beschreibung:
Die Fakultät der Sport- und Gesundheitswissenschaften der TechnischenUniversität München und der Zentrale Hochschulsport nutzen seit 1972 dasGelände des TUM Campus im Olympiapark (TUM CiO) sowie dessen Gebäude imnördlichen Bereich des Olympiaparks. Die Gebäude, die im Rahmen derOlympischen Spiele errichtet wurden, wiesen z. T. große Mängel im BereichBrandschutz, Statik und Bausubstanz auf.Im Rahmen einer Großen Baumaßnahme – welche im Gesamtvorhaben den 1.Bauabschnitt bildet, wurden Sicherungsmaßnahmen am Bestand durchgeführt.Es wurden zusätzliche Rettungswege geschaffen, die Statik ertüchtigt sowiedie Verwaltungsgebäude, die sogenannten Zentralbauten Nord und Süd,zurückgebaut. In zwei weiteren Bauabschnitten soll der gesamte Campuseinschließlich der Außensportanlagen neu gebaut werden. Die Sportfakultäterhält im zweiten Bauabschnitt u. a. neue Sporthallen, eine Mensa, eineBibliothek und Hörsäle und in dem weiteren Bauabschnitt Institutsgebäudefür die Forschung und Lehre. Dieser Teil des Wettbewerbs, also der gesamteBaukörper inkl. Freianlagen wird als Realisierungsteil ausgelobt werden.Die Sportaußenflächen werden um das Gebäude geplant, wobei im Wettbewerbder ganze nördliche Olympiapark als Ideenteil bearbeitet werden soll.Die TUM möchte am Standort Olympiapark mit den geplanten Neubauten eineneue aussagekräftige Adresse schaffen. Das Motto der Fakultät „Integrationvon Forschung und Lehre in einer Einheit“ soll am Ende der Realisierungauch am baulichen Ensemble im Einklang mit dem geschützten Olympiaparkablesbar sein. Das im Jahr 2006 fertig gestellte Bayerische Forschungs-und Technologiezentrum für Sportwissenschaft (BFTS) muss sinnvoll in dieneue Struktur integriert werden. Die Sportfakultät soll in Zukunftverstärkt auf die Gesundheitswissenschaften mit dem Schwerpunkt Präventionausgerichtet werden. Dabei müssen alle Aufgaben der Fakultät mit ca. 2 000Studierenden für Sport- und Gesundheitswissenschaften abgedeckt werden,wie Forschung, Lehre und Sportlehrerausbildung. Daneben müssen aber auchTechnologie und Wissenstransfer sowie entsprechende Dienstleistungenberücksichtigt werden. Die inhaltliche Weiterentwicklung undNeuorientierung der Fakultät geht einher mit einer strukturellen undorganisatorischen Neugliederung. Es ist geplant, bei etwa gleichbleibendem Bauvolumen und reduziertem Umfang der Außensportflächen, dieFakultät für Sport- und Gesundheitswissenschaften zu einer der führendenihrer Art in Europa zu entwickeln.Im Rahmen des Zentralen Hochschulsports betreten wöchentlich rund 9 000Teilnehmer/innen aus allen Münchner Hochschuleinrichtungen den Campus imOlympiapark und nutzen die Sporthallen und Außenanlagen. Zudem hat dieFakultät zahlreiche externe Kooperationspartner mit Publikumsverkehr. Dieeinzelnen Einrichtungen sollen daher klar strukturiert sein und dennochden Bedürfnissen der Nutzer nach einer hohen Aufenthaltsqualität beigroßen Besucherströmen, kurzen Wegen zwischen Forschung und Lehre mitzentralen Treffpunkten und Kommunikationsräumen gerecht werden.Die Realisierung des Vorhabens ist in drei Bauabschnitte (BA) gegliedert.Als 1. BA wurden Sicherungsmaßnahmen am Gebäudebestand sowie derTeilabriss der Verwaltungsgebäude durchgeführt.Im 2. BA sollen die Gebäude und die angrenzenden Freiflächen desHochschulsport (Sporthallen) sowie die Studentische Bereiche(Bibliotheken, Cafeteria/ Mensa, Hörsaalgebäude mit Seminargebäude undFoyer, Werkstätten und Lagerbereiche) mit einer HNF der Gebäude von ca. 11000 m² realisiert werden (ca. 20 000 m² BGF). Die geschätzten Baukostenfür die Kostengruppen 300 und 400 betragen ca. 33 000 000 EUR brutto. Fürdie Freianlagen betragen die geschätzten Erstellungskosten ca. 2 300 000EUR brutto. Der 3. BA umfasst die Realisierung der Institutsgebäude derFakultät für Sport- und Gesundheitswissenschaften mit einer HNF von 7 500m² (ca. 14 000 m² BGF) und geschätzten Baukosten für die Kostengruppen 300und 400 von ca. 33 000 000 EUR brutto, sowie die Erstellung derAußensportanlagen der Fakultät mit 310 000 m² Fläche und Erstellungskostenvon ca. 20 000 000 EUR brutto.Zielsetzung des Wettbewerbs ist Bewahrung und Fortschreibung derursprünglichen Komposition von Landschaft und Architektur des nördlichenBereichs des Olympiaparks durch qualitätsvolle zeitgenössische Neubautenund Freianlagen. Im Rahmen des Wettbewerbs soll für das Gesamtgebiet von19,6 ha ein städtebauliches Konzept entwickelt werden, dass denfunktionalen Anforderungen der Nutzungen entspricht und die Bauabschnittezu einer inhaltlichen Einheit formt.Städtebauliche und landschaftsplanerische Aufgabe ist eine Klärung derRäume und Strukturen, die Konzeption der internen Erschließung, dieNeuordnung der gesamten Bebauung und Außensportanlagen sowie die Schaffungvon Bereichen mit freiräumlichen Qualitäten. Für die Objektplanung Gebäudeund Freianlagen soll ein Entwurf für den 2. BA entwickelt werden.Konzeptionell soll der 3.BA städtebaulich dargestellt werden.Der Auftraggeber wird, wenn die Aufgabe realisiert wird, unter Würdigungder Empfehlungen des Preisgerichts einem der Preisträger die für dieUmsetzung des Wettbewerbsentwurfs notwendigen weiteren Planungsleistungengemäß den Vorgaben der VOF übertragen; dies sind die PlanungsleistungenObjektplanung Gebäude und Innenräume nach HOAI 2013 Teil 3, Abschnitt 1,nach §§ 33-35 HOAI 2013, Leistungsphasen 2 bis 4 § 34 HOAI 2013 mit Optionauf die Leistungsphase 5 gem. § 34 HOAI 2013 und die PlanungsleistungenObjektplanung Freianlagen nach HOAI 2013 Teil 3, Abschnitt 2, nach §§38-40 HOAI 2013, Leistungsphasen 2 bis 4 § 39 HOAI 2013 mit Option auf dieLeistungsphase 5 gem. § 39 HOAI 2013. Ein Rechtsanspruch für dieBeauftragung der Leistungsphase 5 besteht nicht. Aus der stufenweisenBeauftragung können keine zusätzlichen Honoraransprüche abgeleitet werden.Der Auslober beabsichtigt optional Planungsleistungen für den 3.Bauabschnitte an einen der Preisträger vergeben. Ein Anspruch auf dieBeauftragung dieser Leistungen kann nicht abgeleitet werden. Honorare undVergütungen ermitteln sich nach den jeweils geltenden gesetzlichenBestimmungen. Vertragsgrundlage werden die Vertragsmuster sowie dieAllgemeinen Vertragsbedingungen (AVB) und Anlagen des Auftraggebers (sieheVHF Bayern). Das VHF-Bayern ist unter folgender Adresse einseh- undabrufbar:www.innenministerium.bayern.de/assets/stmi/buw/bauthemen/iiz5_vergabe_freiberuflich_vhf_bayern.pdfVoraussichtliche Termine des Wettbewerbsverfahrens: Versand der AuslobungKW46 2014, Kolloquium KW50 2014, Abgabe Pläne KW06 2015, Abgabe ModellKW07 2015.Der Wettbewerb wird als kombinierter Wettbewerb für die BereicheObjektplanung Gebäude und Objektplanung Freianlagen nach den Richtlinienfür Planungswettbewerbe (RPW 2013) als einstufiger nichtoffener Wettbewerbdurchgeführt. Die Wettbewerbssprache ist Deutsch. Das Wettbewerbsverfahrenist anonym.
II.1.3) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
71220000
Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1) Kriterien für die Auswahl der Teilnehmer:
4-fach: Qualität der Gestaltung von Referenzprojekten;1-fach: Wettbewerbserfolge, Auszeichnungen bei Architektur- bzw.Landschaftsarchitekturpreisen;3-fach: Erfahrung in Planung von vergleichbaren Bauvorhaben – Qualität undVergleichbarkeit der Projekte, erbrachte Leistungen, Aussagekraft derPräsentation;2-fach: Planung von Bauvorhaben vergleichbarer Größe;1-fach: Erfahrungen Projektteam1-fach: Wirtschaftliche und finanzielle LeistungsfähigkeitSiehe hierzu auch VI.2 dieser Bekanntmachung, Sonstige Informationen imTeilnahmeantrag.
III.2) Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Teilnahme ist einem bestimmten Berufsstand vorbehalten: jaTeilnahmeberechtigt sind in den EWR-/WTO-/GPA-Staaten ansässigeBewerbergemeinschaften denen Architekten und Landschaftsarchitektenangehören müssen. Teilnahmeberechtigt sind:a) natürliche Personen, die gemäß Rechtsvorschrift ihres Heimatstaates zurFührung der Berufsbezeichnung Architekt bzw. Landschaftsarchitekt befugtsind. Ist die Berufsbezeichnung am jeweiligen Heimatstaat gesetzlich nichtgeregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen als Architekt oderLandschaftsarchitekt, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder einensonstigen Befähigungs-Nachweis verfügt, dessen Anerkennung der Richtlinie2005/36/EG und den Vorgaben des Rates vom 7.9.2005 über die Anerkennungvon Berufsqualifikationen (ABl. EU Nr. L255 S. 22) entspricht,b) Juristische Personen, sofern deren satzungsgemäßer Geschäftszweck aufPlanungsleistungen ausgerichtet ist, die der Wettbewerbsaufgabeentsprechen und für die Wettbewerbsteilnahme ein verantwortlicherBerufsangehöriger benannt ist, der in seiner Person dieTeilnahmevoraussetzungen erfüllt, die an die natürlichen Personen gestelltwerden,c) Bewerbergemeinschaften, bei denen jedes Mitglied die Anforderungenerfüllt, die an natürliche oder juristische Personen gestellt werden.Bewerbergemeinschaften haben in der Verfassererklärung einenbevollmächtigten Vertreter zu benennen.Die Voraussetzungen für die Teilnahmeberechtigung müssen am Tag derBekanntmachung/Auslobung erfüllt sein.
Abschnitt IV: Verfahren
IV.1) Art des Wettbewerbs
NichtoffenGeplante Teilnehmerzahl Mindestzahl 25. /Höchstzahl 30
IV.3) Kriterien für die Bewertung der Projekte:
Für den Ideenteil:Einhaltung der Auslobungsbedingungen;Qualität der städtebaulichen und landschaftsplanerisches Struktur undGestalt;Funktionalität der Nutzungsverteilung;Qualität und Funktionalität der Erschließung und Vernetzung;Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit;Für den Realisierungsteil:Einhaltung der Auslobungsbedingungen;Qualität der Gestalt und Funktionalität der Bebauung;Qualität der Gestalt und Funktionalität der Grün- und Freiraumplanung;Funktionalität der inneren und äußeren Erschließung;Wirtschaftlichkeit und Realisierbarkeit;Die o. g. Formulierung der Kriterien für die Bewertung derWettbewerbsarbeiten ist nicht endgültig. Die Formulierung ist veränderbarund erweiterbar und wird abschließend vom Preisgericht in derWettbewerbsauslobung festgelegt.
IV.4) Verwaltungsangaben
IV.4.2) Bedingungen für den Erhalt von Vertrags- und ergänzenden
UnterlagenSchlusstermin für die Anforderung von Unterlagen oder die Einsichtnahme:8.9.2014
IV.4.3) Schlusstermin für den Eingang der Projekte oder Teilnahmeanträge
Tag: 8.9.2014 - 12:00
IV.4.4) Tag der Absendung der Aufforderungen zur Teilnahme an ausgewählte
BewerberTag: 8.10.2014
IV.4.5) Sprache(n), in der (denen) Projekte erstellt oder
Teilnahmeanträge verfasst werden könnenDeutsch.
IV.5) Preise und Preisgericht
IV.5.1) Angaben zu Preisen:
Es werden ein oder mehrere Preise vergeben: jaAnzahl und Höhe der zu vergebenden Preise: Es werden Preise undAnerkennungen vergeben. Die voraussichtliche Gesamtsumme der Preise undAnerkennungen beträgt 374 000 EUR zuzüglich der gesetzlichenMehrwertsteuer. Das Preisgericht kann einstimmig eine andere Verteilungder Preise und Anerkennungen beschließen.
IV.5.3) Folgeaufträge
Ein Dienstleistungsauftrag infolge des Wettbewerbs wird an den bzw. aneinen der Gewinner des Wettbewerbs vergeben: ja
IV.5.4) Entscheidung des Preisgerichts
Die Entscheidung des Preisgerichts ist für den öffentlichen Auftraggeber /den Auftraggeber bindend: nein
IV.5.5) Namen der ausgewählten Preisrichter
1. Siehe VI.2) der Bekanntmachung
Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1) Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das ausMitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein
VI.2) Zusätzliche Angaben:
a) Sämtliche Bewerbungsunterlagen sind online unterwww.stbam2.bayern.de/hochschulbau/aktuelles.php abrufbar. AlsBewerbungsunterlage ist der „Teilnahmeantrag“ mit allen erforderlichenAnlagen ausgefüllt einzureichen. Mit dem Einreichen erklärt der Bewerberdie Angaben für vollständig und verbindlich. Vom Staatlichen BauamtMünchen 2 werden keine weiteren Bewerbungsunterlagen versandt. Der ständigfortgeschriebene „Fragen und Antworten Katalog“, der fürBewerberrückfragen gedacht ist, kann auch hier abgerufen werden,b) Die Bewerbung ist schriftlich unterschrieben im verschlossenen Umschlagmit entsprechender Kennzeichnung bei der Kontaktstelle nach I.1) auf demPostweg oder direkt einzureichen. Nicht unterschriebene sowie nichtfristgerecht eingereichte Teilnahmeanträge bzw. formlose Bewerbungen ohneVerwendung des Teilnahmeantrages oder ohne Verwendung der vom StaatlichenBauamt München 2 mit dem Teilnahmeantrag übergebenen Vordrucke werden imweiteren Verfahren nicht berücksichtigt. Geforderte Nachweise sind in derim Teilnahmeantrag genannten Reihenfolge zusammenzustellen. Die Bewerbungist auf die bezeichnete Leistung abzustimmen und in übersichtlicher Formeinzureichen. Die dem Teilnahmeantrag beizulegenden Unterlagen sind aufeinseitig beschriebene Seiten zu beschränken, die das Format DIN A4 nichtüberschreiten. Die Anzahl dieser Unterlagen ist auf ein Mindestmaß zureduzieren. Adresse der Einreichungsstelle: Staatliches Bauamt München 2,Ludwigstraße 18, 80539 München,c) Bei direkter Einreichung ist der Bewerber verpflichtet, sich vomPersonal der Poststelle (Staatliches Bauamt München 2, Ludwigstraße 18,80539 München – Geschäftszeiten: Mo.-Do. 9:00 Uhr bis 16:00 Uhr, Freitag9:00 Uhr bis 12:00 Uhr) die Übergabe der Unterlagen schriftlich mitNamenszeichen, Datum und genauer Uhrzeit bestätigen zu lassen. Sollte diePoststelle nicht besetzt sein, so kann die Bestätigung auch vom Personalder Zimmer E12 oder E14 erteilt werden,d) Als Fristende (Schlusstermin) für die Einreichung der Bewerbung giltder Zeitpunkt des Eingangs bei der Einreichungsstelle. Als fristgerechtzugegangen gelten nur Angebote, die fristgerecht unter nachstehenderAdresse eingegangen sind. Angebote, die nicht unter nachstehender Adresseeingehen, werden ausgeschlossen. Der Bewerber ist für den termingerechtenEingang der Unterlagen allein verantwortlich. Er soll einen Versanddienstsuchen, der eine termingerechte Zustellung garantiert.Die Postsendung müssen deutlich mit dem Hinweis (Aufkleber) auf dasbetreffende VOF-Verfahren gekennzeichnet werden.e) Der Auftrag kann an Einzelbüros oder an Bewerbergemeinschaften vergebenwerden. Bewerbergemeinschaften haben mit ihrem Teilnahmeantrag eine vonallen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung abzugeben, in der alleMitglieder aufgeführt sind und diese erklären dass jedes Mitglied derBewerbergemeinschaft gesamtschuldnerisch haftet und der bevollmächtigteVertreter aufgezeigt ist, der die Mitglieder gegenüber der Vergabestellerechtsverbindlich vertritt. Mehrfachbewerbungen, sowohl in der Form derEinzelbewerbung, als auch durch Beteiligung an einer Bewerbergemeinschaft,führen zum Ausschluss aller betroffenen Bewerbungen,f) Geforderte Nachweise sind in Kopie, nicht deutschsprachige Nachweise ineiner beglaubigten Übersetzung der Bewerbung beizulegen,g) Bewerbergemeinschaften müssen die geforderten Erklärungen jeweils fürjedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft abgeben und geforderte Nachweisejeweils für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorlegen,h) Weitere Unterlagen über die verlangten Erklärungen, Nachweise undReferenzen hinaus sind nicht erwünscht und werden bei der Wertung nichtberücksichtigt,i) Bewerbungen sind in Papierform als gelochte Blätter im Ordner gebunden(scanfähig) und nicht spiralgeheftet einzureichen. Bewerbungen, die aufelektronischem Weg übermittelt werden, werden nicht berücksichtigt,j) Die Kontaktdaten zu den Referenzbögen der vorgestellten Projekte sind -für Nachfragen - mit Abgabe der Unterlagen anzugeben – auch für die nochnicht abgeschlossene Projekte,k) Der Auftraggeber behält sich vor, bei den in den Referenzbögenangegebenen Kontakten Erkundigungen über die Qualität der Planung undDurchführung der Referenzprojekte einzuholen,l) Die Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und werden nichtzurückgegeben,m) Kleinere Büroorganisationen und Berufsanfänger werden besonders auf dieMöglichkeit der Bildung von Bewerbergemeinschaften hingewiesen,n) Arbeitsgemeinschaften müssen sich bereits als solche bewerben. Dienachträgliche Bildung einer Arbeitsgemeinschaft ist – falls im Einzelfallerforderlich – nur mit Zustimmung des Auftraggebers möglich,o) Eine Nachforderung von fehlenden Erklärungen und Nachweisen findetgrundsätzlich nicht statt. Alle geforderten Erklärungen und Nachweisemüssen mit der Bewerbung vorgelegt werden. In Einzelfällen behält sich dieVergabestelle vor, solche ausnahmsweise nachzufordern,p) Für die Auswahl der geeigneten Bewerber wird der Auslober eingewichtetes Punktesystem anwenden. Dabei sind in jedem der Kriterienmaximal 10 Punkte erreichbar. Die Bewertung errechnet sich aus derMultiplikation der erreichten Punkte mit der jeweiligen Gewichtung. DieBewertung der Bewerbung der Architekten geht mit einer 2-fachen Gewichtungund die Bewertung der Bewerbung der Landschaftsarchitekten mit einer1-fachen Gewichtung in die Gesamtbewertung ein. Bei Bewerbern gleicherQualifikation entscheidet das Los,q) Namen der ausgewählten Preisrichter: MR Prof. Peter Pfab, Architekt;Ltd. BD Gero Hoffmann, Architekt; Prof. Dr. (I) Elisabeth Merk,Architektin; Stefan Behnisch, Architekt; Prof. Hannelore Deubzer,Architektin und Stadtplanerin; Prof. Florian Nagler, Architekt; Prof. JörgHomeier, Architekt; Prof. Marc M. Angelil, Architekt; Prof. IngridBurgstaller, Architektin und Stadtplanerin; Ursula Hochrein, Stadtplanerinund Landschaftsarchitektin; Christoph Valentin, Stadtplaner undLandschaftsarchitekt; Dr. Kirste, StMBW; Herr Clermont, StMF; Prof.Wolfgang Hermann, Präsident der TUM; Prof. Oskar Schwirtz, Dekan Fakultätfür Sportwissenschaft; Walter Zöller, CSU-Fraktion Stadtrat München;Simone Burger, SPD-Fraktion Stadtrat München; Jutta Koller, FraktionGrüne/Rosa Liste Stadtrat München; Thomas Ranft, Fraktion Freiheitsrechte,Transparenz und Bürgerbeteiligung Stadtrat München; Fredy Hummel-Haslauer,Vorsitzender Bezirksausschuss 11; Die Zusammensetzung des Preisgerichtsist nicht endgültig. Der Auslober kann die Zusammensetzung ändern undeinzelne Personen hinzufügen.
VI.3) Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.3.1) Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer Südbayern bei Regierung von OberbayernMaximilianstraße 3980538 MünchenDEUTSCHLANDE-Mail: vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.deTelefon: +49 8921762411Internet-Adresse: regierung.oberbayern.bayern.deFax: +49 8921762847
VI.3.2) Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: EineRüge ist unverzüglich nach Kenntnis des Umstands, der gerügt werden soll,einzureichen. Nach Zurückweisung einer Rüge beträgt die Frist für dieBeantragung eines Nachprüfungsverfahrens vor der Vergabekammer 15 Tage (§107, Abs. 3 Nr. 4 GWB).
VI.3.3) Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteiltStaatliches Bauamt München 2Ludwigstr. 1880539 MünchenDEUTSCHLANDE-Mail: vergabestelle@stbam.bayern.deTelefon: +49 89218113101Internet-Adresse: stbam.bayern.deFax: +49 89218111999
VI.4) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
30.7.2014

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