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Campus Hochschule für Musik und Tanz , Köln/ Deutschland

Architektur Wettbewerbs-Ergebnis

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Veröffentlicht als:

Dokumentation
Zwischenbericht
wa-ID
wa-2013684
Tag der Veröffentlichung
06.11.2014
Aktualisiert am
01.07.2017
Verfahrensart
Nicht offener Wettbewerb
Zulassungsbereich
EWG
Teilnehmer
Architekten als Generalplaner mit einem interdisziplinären Fachplanerteam aus den Bereichen TGA, Tragwerk, Bauphysik und Freianlagen
Beteiligung
13 Arbeiten
Auslober
Koordination
neubighubacher Architektur Städtebau Strukturentwicklung, Köln
Bewerbungsschluss
09.12.2014
Abgabetermin Pläne
21.04.2015
Abgabetermin Modell
30.04.2015
Preisgerichtssitzung
12.06.2015

Zwischenbericht des Projektes – Juli 2017

Die Hochschule für Musik und Theater (HfMT) in Köln ist eine der traditionsreichsten und renommiertesten Musikhochschulen Europas mit Standorten in Köln, Aachen und Wuppertal. Der Standort des Kölner Stammgebäudes soll durch den Einbezug eines Nachbargrundstücks zu einem Campus erweitert werden. Hierzu soll das bestehende Gebäude umgenutzt und durch einen Neubau ergänzt werden. Diesen Wettbewerb haben HPP im Juni 2015 gewonnen. Im Anschluss an den Wettbewerb erfolgte ein VOFVerfahren und sie haben den Zuschlag sowie den Auftrag erhalten. Nach Einreichen des ersten Entwurfs wurde dieser hinsichtlich der Flurbereiche und des Unterschnitts im Erdgeschoss abgeändert. In der ersten Wettbewerbsphase waren größere Flurbereiche geplant, in der zweiten Phase wurden diese in komprimierte Bereiche umgeplant. Der Unterschnitt im Erdgeschoss betraf innerhalb der ersten Wettbewerbsphase lediglich das Foyer und die Cafeteria – dieser wurde in der zweiten Phase um die Seminarräume erweitert. Der Bauantrag wurde im Februar 2017 eingereicht, die Übergabe Ausführungsplanung und LPH 6 soll bis Anfang 2018 erfolgen. Die LPH 7 ist für Anfang 2019 geplant, der Baubeginn für Mitte 2019. Fertigstellung, Inbetriebnahmephase und Übergabe an den Nutzer soll bis Ende 2021 erfolgen. Gegenüber dem überarbeiteten Wettbewerbsbestand wird es keine wesentlichen Änderungen geben.


1. Preis

HPP Hentrich-Petschnigg & Partner GmbH + Co. KG, Düsseldorf
Arch.: HPP Architekten, Köln
Remigiusz Otrzonsek
Mitarbeit: Robert Bönsch · Henning von Bonin Katrin Fach · Bernhard Noebauer
Melanie Scholz · Daniel Stollfuß
Dorothee Vicario · Kurt Wimmer · Anabel Zawisla L.Arch.: Rainer Schmidt L.Arch. GmbH, Berlin Prof. Rainer Schmidt
Tragwerk: schlaich · bergermann und partner sbp gmbh, Stuttgart, Knut Göppert
TGA: INNIUS RR GmbH, Rosbach
Thomas Rewitz · Sascha Nadalin
Bauphysik: Peutz Consult GmbH, Düsseldorf Heiko Kremer-Bertram
Ing.: Kempen Krause Ber. Ing. GmbH, Köln Markus Kemper
Visualisierung: bloomimages, Hamburg
André Feldewert
Modell: Karschunke Modellbau, Köln
Ralf Karschunke

3. Preis

kleyer.koblitz.letzel.freivogel gmbH, Berlin
Alexander Koblitz · Tim Kleyer
Mitarbeit: Philipp Posth · Stefan Schreck Marcos Mirra
L.Arch.: sinai Ges. von Landschaftsarchitekten mbH, Berlin, Klaus Schroll
Tragwerk: EiSat GmbH, Berlin, Jan Mommert TGA: Building Applications Ingenieure, Berlin Dr. Holger Krühne
Akustik: Müller-BBM GmbH, Berlin Akustik-Ing.-Büro Moll GmbH, Berlin Frank Hülsenberg · Annika Moll

3. Preis

Schaltraum Architekten, Hamburg
Schaltraum Dahle · Dirumdam · Heise, Hamburg Christian Dahle · Christian Dirumdam · Timo Heise Mitarbeit: Esther Bogisch · Marco Gärtner
Kay Fischer
L.Arch.: BHF Bendfeldt · Hermann · Franke Landschaftsarch., Schwerin, Ulrich Franke Tragwerk: Werner Sobek Stuttgart GmbH
TGA: WSGreen Technologies GmbH, Stuttgart Roland Bechmann · Kurt Denzel · Martin Groß Bauphysik: ISRW Dr. Klapdor GmbH, Düsseldorf Michele Rosas · Christian Kruse
Modell: Architekturmodelle Schmidt, Hamburg Erik Schmidt

Anerkennung

hjp architekten, Gießen
Prof. Jürgen Hauck · Herbert Osel
Mitarbeit: David Hammer · Anja Kleinschnitz Lukas S. Bartke
L.Arch.: Lützow 7 Garten- und Landschafts- architekten, Berlin
Cornelia Müller · Jan Wehberg
Tragwer: ProfessorPfeiferundPartner, Darmstadt Ute Pfeifer · Prof. Matthias Pfeifer
TGA: b.i.g. bechtold ing.-ges. mbH, Weimar Olaf Göllner
Bauphysik: Graner + Partner, Bergisch Gladbach Brigitte Graner · Bernd Graner-Sommer
Modell: Modellwerk weimar GbR, Weimar
Verfahrensart
Nicht offener Realisierungswettbewerb nach RPW 2013 als interdisziplinärer Generalplanerwettbewerb mit vorgeschaltetem EWR-offenen Bewerbungsverfahren zur Auswahl von 10 Teilnehmern sowie 5

Wettbewerbsaufgabe
Die Hochschule für Musik und Tanz (HfMT) in Köln ist eine der traditionsreichsten und renommiertesten Musikhochschulen Europas mit Stand - orten in Köln, Aachen und Wuppertal. Darüber hinaus gilt die HfMT Köln als regionaler Kulturträger mit über 350 Veranstaltungen im Jahr.
Der Standort des Kölner Stammgebäudes im bahnhofsnahen Kunibertsviertel soll durch den Einbezug eines Nachbargrundstücks zwischen Dagobertstraße und Thürmchenswall zu einem attraktiven „Campus“ erweitert werden. Hierzu soll das bestehende, noch bis 2017 von der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung (FHöV) genutzte Bestandsgebäude auf diesem Grundstück umgenutzt und durch einen Neubau an der Dagobertstraße ergänzt werden. In einem zweiten Schritt wird dann das denkmalgeschützte Stammgebäude von 1974 saniert und modernisiert. Damit gelingt es, den attraktiven innerstädtischen Standort der Hochschule für Musik und Tanz Köln langfristig zu sichern. Zugleich werden die bestehenden Anmietungen der Musikhochschule in Köln an einem einzigen Standort zusammengeführt.
Das Raumprogramm umfasst neben Unterrichts- und Übungsbereichen einen Konzertsaal, einen Tanz- und Ballettsaal, die Bibliothek der Musikhochschule, eine Cafeteria, Flächen der Verwaltung sowie eine Kindertagesstätte.
Die geplanten Um- und Neubaumaßnahmen haben einen Umfang von ca. 6.500 m2 (Haupt-) Nutzfläche.

Competition assignment
The HfMT is one of the most renowned music universities in Europe acting as regional cultural body with more than 350 events per year. The listed main building near the station shall be transformed into an attractive campus by including the neighbouring site. The existing building of the University for Public administration will be used until 2017. It shall be converted for the HfMT and complemented with a new building. In a second step the main building shall be renovated. The program of 6.500 m2 comprises classrooms, practice areas, concert hall, dance and ballet hall, library, cafeteria, administration, child-care centre.

Preisrichter
Prof. Tobias Wulf, Stuttgart (Vors.)
Harald Becker, MIWF NRW, Düsseldorf
Dr. Regina Börschel, Stadträtin
Dr. Martin Brans, BLB NRW Köln
Prof. Ute Frank, Berlin
Birgit Gordes, Stadrätin
Prof. Dr. Dr. h.c. Gerhard Hausladen, Kirchheim
Franz-Josef Höing, Stadt Köln
Andreas Hupke, Bgm. Innenstadt/Deutz
Hiltrud M. Lintel, Düsseldorf
Prof. Jürgen Minkus, Gestaltungsbeirat Stadt Köln
Prof. Jórunn Ragnarsdóttir, Stuttgart
Gabriele Spies, MBWSV NRW, Düsseldorf
Gisela Stahlhofen, Bezirksvertr. Köln-Innenstadt
Marion Steffen, HS für Musik und Tanz Köln
Ralph Sterck, Stadtrat
Prof. Oliver Thill, Rotterdam
Kay Trint, Köln
Prof. Joachim Ullrich, HS für Musik und Tanz Köln
Sibylle Waechter, Darmstadt
Gabriele Willems, BLB NRW

Preisgerichtsempfehlung
Das Preisgericht empfiehlt der Bauherrschaft und der Ausloberin einstimmig, die mit dem 1. Preis ausgezeichnete Arbeit der weiteren Bearbeitung zugrunde zu legen.
WettbewerbsbekanntmachungDieser Wettbewerb fällt unter: Richtlinie 2004/18/EG
Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
/ Auftraggeber
I.1) Name, Adressen und Kontaktstelle(n)
BLB NRW, Bau- und Liegenschaftsbetrieb Nordrhein-Westfalen, NiederlassungKölnDomstraße 55-73Kontaktstelle(n): BLB NRW, Bau- und LiegenschaftsbetriebNordrhein-Westfalen, Niederlassung KölnZu Händen von: Susanne Aring50668 KölnDEUTSCHLANDTelefon: +49 22135660108E-Mail: susanne.aring@blb.nrw.deFax: +49 22135660999Internet-Adresse(n):Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers / des Auftraggebers:www.blb.nrw.de/BLB_Hauptauftritt/Organisation/Koeln/index.phpAdresse des Beschafferprofils: www.neubighubacher.de/aktuell.htmlElektronischer Zugang zu Informationen:www.neubighubacher.de/aktuell.htmlWeitere Auskünfte erteilen: neubighubacher Architektur StädtebauStrukturentwicklungBismarckstraße 60Kontaktstelle(n): neubighubacher Architektur Städtebau StrukturentwicklungZu Händen von: Jörg Neubig/Simon Hubacher50672 KölnDEUTSCHLANDTelefon: +49 221519044E-Mail: hfmt@neubighubacher.deFax: +49 221512819Internet-Adresse:www.blb.nrw.de/BLB_Hauptauftritt/Organisation/Koeln/Campus_HFMT_Koeln/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen fürden wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem)verschicken: neubighubacher Architektur Städtebau StrukturentwicklungBismarckstraße 60Kontaktstelle(n): neubighubacher Architektur Städtebau StrukturentwicklungZu Händen von: Jörg Neubig/Simon Hubacher50672 KölnDEUTSCHLANDTelefon: +49 221519044E-Mail: hfmt@neubighubacher.deFax: +49 221512819Internet-Adresse: www.neubighubacher.de/aktuell.htmlAngebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: neubighubacherArchitektur Städtebau StrukturentwicklungBismarckstraße 60 (Bismarckhof 1, 4. OG)Kontaktstelle(n): neubighubacher Architektur Städtebau StrukturentwicklungZu Händen von: c/o Wettbewerb Campus HfMT Köln50672 KölnDEUTSCHLANDTelefon: +49 221519044E-Mail: hfmt@neubighubacher.deFax: +49 221512819Internet-Adresse: www.neubighubacher.de
I.2) Art des öffentlichen Auftraggebers
Sonstige: Teilrechtsfähiges Sondervermögen des Landes Nordrhein-Westfalen
1.3) Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung
1.4) Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber /
anderer AuftraggeberDer öffentliche Auftraggeber / Auftraggeber beschafft im Auftrag andereröffentlicher Auftraggeber / anderer Auftraggeber: nein
Abschnitt II: Gegenstand
des Wettbewerbs / Beschreibung des Projekts
II.1) Beschreibung
II.1.1) Bezeichnung des Wettbewerbs/Projekts durch den öffentlichen
Auftraggeber / den Auftraggeber:
Generalplanerwettbewerb „Campus Hochschule für Musik und Tanz Köln“ |Anonymer, nichtoffener interdisziplinärer Realisierungswettbewerb nach RPW2013.
II.1.2) Kurze Beschreibung:
Die Hochschule für Musik und Tanz (HfMT) in Köln ist eine dertraditionsreichsten und renommiertesten Musikhochschulen Europas mitStandorten in Köln, Aachen und Wuppertal. Darüber hinaus gilt die HfMTKöln als regionaler Kulturträger mit über 350 Veranstaltungen im Jahr. DerStandort des Kölner Stammgebäudes im bahnhofsnahen Kunibertsviertel solldurch den Einbezug eines Nachbargrundstücks zwischen Dagobertstraße undThürmchenswall zu einem attraktiven „Campus“ erweitert werden. Hierzu solldas bestehende, noch bis 2017 von der Fachhochschule für öffentlicheVerwaltung (FHöV) genutzte Bestandsgebäude auf diesem Grundstück umgenutztund durch einen Neubau an der Dagobertstraße und im Bereich der heutigenTiefgarage ergänzt werden. In einem zweiten Schritt wird dann dasdenkmalgeschützte Stammgebäude von 1973 saniert und modernisiert. Damitgelingt es, den attraktiven innerstädtischen Standort der Hochschule fürMusik und Tanz langfristig zu sichern. Zugleich werden die Anmietungen derMusikhochschule in Köln an einem einzigen Standort zusammengeführt.Für die Umsetzung der Standorterweiterung lobt der BLB NRW, NiederlassungKöln einen nichtoffenen, anonymen Realisierungswettbewerb nach RPW 2013aus.Gegenstand des Wettbewerbs sind Planungsleistungen für die Realisierungder Standorterweiterung mit Neubau und Modernisierung des Bestandsgebäudesder FHöV. Ziel des ausgelobten Realisierungswettbewerbs ist es, unterBerücksichtigung der unterschiedlichen Beurteilungskriterien denGeneralplaner mit seinem Fachplanerteam für die zu realisierendenPlanungsleistungen zu ermitteln. Das Bauprogramm umfasst nebenUnterrichts- und Übungsbereichen einen Konzertsaal, einen Tanz- undBallettsaal, die Bibliothek der Musikhochschule, eine Cafeteria, Flächenfür die Verwaltung sowie eine Kindertagesstätte. Die geplanten Um- undNeubaumaßnahmen haben einen Umfang von ca. 6 600 m² (Haupt-) Nutzfläche.Die Teilnehmerzahl am Wettbewerb ist auf 15 Bieter/Bietergemeinschaftenbegrenzt. 5 Bieter/Bietergemeinschaften wurden zur Teilnahme eingeladen.Weitere 10 Bieter/Bietergemeinschaften werden im Rahmen eines europaweitoffenen Bewerberauswahlverfahrens ermittelt.
II.1.3) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
71200000, 71300000, 71420000
Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1) Kriterien für die Auswahl der Teilnehmer:
Teilnehmende am Wettbewerb sind Architekt/innen als Generalplaner miteinem interdisziplinären Fachplanerteam, das Planungsleistungen in denBereichen der technischen Ausrüstung, Tragwerksplanung, Bauphysik undFreianlagen erbringt.Zum Wettbewerb zugelassen sind entsprechende Generalplaner mit IhremFachplanerteam, die die vom Auslober vorgegebenen, eindeutigen, nichtdiskriminierenden, der Aufgabenstellung angemessenen Anforderungen gem. §4und §5 VOF 2009 erfüllen. Der Nachweis der Anforderungen der Fachkundeerfolgt dabei anhand von Referenzprojekten, d. h. anhand von qualitativenKriterien.Die Mindestanforderungen an die Referenzprojekte für die einzelnenFachdisziplinen sowie die erforderlichen Nachweise und Eigenerklärungender Leistungsfähigkeit und der Zuverlässigkeit gem. §4 und §5 VOF 2009,sind dem Teilnahmeantrag für den/die Bieter/-in oder dieBietergemeinschaft und den Anlagen zum Teilnahmeantrag für dieFachingenieure bei der technischen Ausrüstung, der Tragwerksplanung undder Bauphysik sowie für den Landschaftsarchitekten/-in desGeneralplanerteams zu entnehmen.Die Bewerbung um die Teilnahme am Wettbewerb ist ausschließlich unterVerwendung des Teilnahmeantrags und seiner Anlagen zulässig. Veränderungenam Teilnahmeantrag und seinen Anlagen führen zum Ausschluss vomBewerberauswahlverfahren. Bewerber/innen oder Bewerbergemeinschaften habeneine/n gegenüber dem Auslober bevollmächtigte/-n und für die Arbeit desgesamten Generalplanerteams verantwortliche/-n Vertreter/-in zu benennen.Der Teilnahmeantrag für den Bewerber und die Anlagen für seinFachplanerteam sind als Download verfügbar:„Teilnahmeantrag_WB_Campus_HfMT_Koeln.zip“ unterwww.neubighubacher.de/aktuell.htmlÜber die geforderten Bewerbungsunterlagen hinaus gehende Unterlagen werdennicht berücksichtigt. Die Bewerbungsunterlagen werden nichtzurückgeschickt. Ein Anspruch auf Kostenerstattung besteht nicht. DerAuslober behält sich vor, fehlende Unterlagen und Eigenerklärungen oderergänzende Belege von Bewerberangaben von den Bewerber/innen oderBewerbergemeinschaften unter Fristsetzung von fünf Werktagennachzufordern.Die Anzahl der Teilnehmenden am Wettbewerb ist auf 15 Bieter/-innen oderBietergemeinschaften begrenzt.10 Teilnehmende werden vom Auslober unter jenen form- und fristgerechteingegangenen Bewerbungenausgewählt, für die anhand der eindeutigen, nicht diskriminierenden,angemessenen und qualitativen Kriterien der Nachweis der Anforderungen andie Zulassung festgestellt wird. Sofern die Zahl der Bewerber, dieentsprechende Kriterien und Anforderungen an die fachliche Eignung für dieBearbeitung der Bauaufgabe erfüllen, höher als 10 ist, wird die Auswahl(gem. RPW 2013, Stand 31.3.2013, § 3(3)) unter diesen Bewerbern durch dasLos getroffen.Die weiteren 5 Teilnehmenden am Wettbewerb hat der Auslober zur Teilnahmeausgewählt. Für alle bereits ausgewählten Teilnehmenden wurde der Nachweisder Mindestanforderungen an die Zulassung zum Wettbewerb bestätigt.
III.2) Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Teilnahme ist einem bestimmten Berufsstand vorbehalten: jaAls Bewerber/in oder Mitglied der Bewerbergemeinschaft zulässig sindnatürliche Personen, die gemäß Rechtsvorschrift ihres Heimatstaates amTage der Bekanntmachung zur Führung der Berufsbezeichnung.Architekt/in berechtigt sind.Bewerbergemeinschaften sind nur dann teilnahmeberechtigt, wenn:a) jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft zur Führung derBerufsbezeichnung Architekt/in berechtigt ist undb) die Bewerbergemeinschaft insgesamt die sonstigenZulassungsvoraussetzungen gem III.1). erfüllt.Als Fachplaner im Generalplanerteam zulässig sind natürliche Personen diegemäß der Rechtsvorschrift ihres Heimatstaates am Tage der Bekanntmachung.a) zur Führung der Berufsbezeichnung Landschaftsarchitekt/ in berechtigtsind bzw.b) berechtigt sind, Leistungen bei der Technischen Ausrüstung zuerbringen, oderc) berechtigt sind, Leistungen für die Tragwerksplanung zu erbringen, oderd) berechtigt sind, alle Leistungen der Bauphysik entsprechend den in derHOAI 2013 beschriebenen Leistungsbildern zu erbringen.Der Zulassungsbereich umfasst die Staaten des europäischenWirtschaftsraumes EWR, sowie die Staaten der Vertragsparteien desWTO-Übereinkommens über das öffentliche Beschaffungswesen GPA. Ist in demjeweiligen Herkunftsmitgliedsstaat die Berufsbezeichnung gesetzlich nichtgeregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen als Architekt/in,Landschaftsarchitekt/in oder Fachingenieur/in, wer über ein Diplom, einenAusbildungsnachweis oder einen sonstigen Nachweis verfügt, dessenAnerkennung nach der Richtlinie 2005/EG gewährleistet ist.Juristische Personen sind teilnahmeberechtigt, wenn zu ihremGeschäftszweck die Erbringung von Planungsleistungen gehört, die derWettbewerbsaufgabe entsprechen, und der oder die in der Gesellschafttätigen Verfasser der Wettbewerbsarbeit die oben genannten Anforderungenerfüllen.Wer am Tage der Auslobung bei einem Bewerber oder Mitglied einerBewerbergemeinschaft angestellt ist oder in anderer Form alsMitarbeiter/in an dessen Wettbewerbsarbeit teilnimmt, ist von der eigenenTeilnahme ausgeschlossen.Mehrfachbewerbungen von Bewerber/innen und von Mitgliedern vonBewerbergemeinschaften sind nicht zulässig. Als Mehrfachbewerbungen werdenauch Bewerbungen von Zweigstellen und Niederlassungen des Bewerbers sowieBewerbungen selbständiger Gesellschaften, deren Inhaber/Gesellschafter mitsolchen des Bewerbers übereinstimmen, gewertet. Verstöße hiergegen habenden Ausschluss von der Zulassung zum Wettbewerb für alle Bewerbungen derBeteiligten zur Folge.
Abschnitt IV: Verfahren
IV.1) Art des Wettbewerbs
NichtoffenGeplante Teilnehmerzahl: 15
IV.2) Namen der bereits ausgewählten Teilnehmer
1. Anderhalten Architekten Gesellschaft von Architekten GmbH mit WinterBeratende Ingenieure für Gebäudetechnik GmbH, Düsseldorf (TechnischeAusrüstung) , ifb frohloff staffa kühl ecker GbR, Berlin (Tragwerksplaner), CRP Ingenieurgemeinschaft Cziesielski, Ruhnau + Partner GmbH, Berlin undAkutisk-Ingenieurbüro Moll GmbH, Berlin (Bauphysik) , atelier le baltoGbR, Berlin (Landschaftsarchitektur)2. Dietrich | Untertrifaller Architekten ZT GmbH, Wien/Bregenz, mit iwbIngenieurgesellschaft mbH, Braunschweig (Technische Ausrüstung), BollingerGrohmann Schneider ZT GmbH, Wien (Tragwerksplaner), Müller-BBM GmbH,Planegg (Bauphysik), Studio Vulkan Landschaftsarchitektur GmbH, Zürich(Landschaftsarchitektur)3. hammeskrause architekten partnerschaftsgesellschaft freier architekten,Stuttgart mit Paul + Gampe + Partner GmbH Beratende Ingenieure, Esslingen(Technische Ausrüstung), Rehle Ingenieure GmbH, Stuttgart(Tragwerksplaner), Müller-BBM GmbH, Niederlassung Dresden (Bauphysik),knoeber Landschaftsarchitektur GbR,, Stuttgart (Landschaftsarchitektur)4. PFP Planungs GmbH Prof. Jörg Friedrich und Partner Architekten,Hamburg, mit ZWP Ingenieur-AG, Hamburg (Technische Ausrüstung), B+GIngenieure Bollinger und Grohmann GmbH, Frankfurt/M (Tragwerksplaner),ISRW Institut für Schalltechnik, Raumakustik, Wärmeschutz Dr.-Ing. KlapdorGmbH, Düsseldorf (Bauphysik), WES GmbH LandschaftsArchitektur, Hamburg(Landschaftsarchitektur)5. Robbrecht en Daem architecten BV OVV CVBA, Gent mit Ove Arup andpartners International, Amsterdam/London (Technische Gebäudeausrüstung,Tragwerksplaner, Bauphysik), Bureau Bas Smets, Brüssel(Landschaftsarchitektur)
IV.3) Kriterien für die Bewertung der Projekte:
— Qualität der städtebaulichen Konzeption,— Architektur- und Aufenthaltsqualität im Neubau und im Umgang mit denBestandsgebäuden,— Erfüllung Raumprogramm und Nutzungsqualität,— Wirtschaftlichkeit in Erstellung, Betrieb und Unterhalt,— Realisierbarkeit unter Berücksichtigung von Bau- und Planungsrecht,— Qualität der energetischen und gebäudetechnischen Konzeption,— Ökologische Qualitäten, Umweltverträglichkeit und Nachhaltigkeit.
IV.4) Verwaltungsangaben
IV.4.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber/beim Auftraggeber:
10-12-1064-13-002 (Neubau) und 40-11-1064-13-001 (Modernisierung FHöV)
IV.4.2) Bedingungen für den Erhalt von Vertrags- und ergänzenden
UnterlagenSchlusstermin für die Anforderung von Unterlagen oder die Einsichtnahme:5.12.2014Kostenpflichtige Unterlagen: nein
IV.4.3) Schlusstermin für den Eingang der Projekte oder Teilnahmeanträge
Tag: 9.12.2014 - 14:00
IV.4.4) Tag der Absendung der Aufforderungen zur Teilnahme an ausgewählte
BewerberTag: 22.12.2014
IV.4.5) Sprache(n), in der (denen) Projekte erstellt oder
Teilnahmeanträge verfasst werden könnenDeutsch.
IV.5) Preise und Preisgericht
IV.5.1) Angaben zu Preisen:
Es werden ein oder mehrere Preise vergeben: jaAnzahl und Höhe der zu vergebenden Preise: 1. Preis 58 000 EUR,netto;2. Preis 45 000 EUR, netto;3. Preis 32 000 EUR, netto;2 Anerkennungen zu je 19 000 EUR,netto.Für Preise und Anerkennungen steht insgesamt eine Summe von 173 000 EUR,netto, exkl. MwSt. zur Verfügung. Die Mehrwertsteuer für ausländischePreisträger wird vom Auslober abgeführt. Preise und Anerkennungen werdennach der Entscheidung des Preisgerichts unter Ausschluss des Rechtswegeszugeteilt.Das Preisgericht kann einstimmig auch eine andere Verteilung der Preiseund Anerkennungen beschließen.
IV.5.2) Angaben zu Zahlungen an alle Teilnehmer
Über die oben genannten Preise und Anerkennungen hinaus sind keineweiteren Zahlungen an Teilnehmende vorgesehen.
IV.5.3) Folgeaufträge
Ein Dienstleistungsauftrag infolge des Wettbewerbs wird an den bzw. aneinen der Gewinner des Wettbewerbs vergeben: ja
IV.5.4) Entscheidung des Preisgerichts
Die Entscheidung des Preisgerichts ist für den öffentlichen Auftraggeber /den Auftraggeber bindend: ja
IV.5.5) Namen der ausgewählten Preisrichter
1. Siehe VI.2) Zusätzliche Angaben
Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1) Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das ausMitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein
VI.2) Zusätzliche Angaben:
IV.) 5.3. Umfang der Weiterbeauftragung:Die weitere Beauftragung richtet sich nach den Vorgaben der RPW 2013 §8(2). Der Auslober erklärt, dass einem der Preisträger unterBerücksichtigung der Empfehlungen des Preisgerichts die für die Umsetzungder Bauaufgabe notwendigen Planungsleistungen als Generalplaner übertragenwerden,— soweit und sobald die dem Wettbewerb zugrunde liegende Aufgaberealisiert wird. Der Abruf der Leistungen erfolgt stufenweise. DieBeauftragung erfolgt bis mindestens einschließlich der abgeschlossenenAusführungsplanung für Leistungen der Objektplanung für Gebäude, bismindestens einschließlich der abgeschlossenen Ausführungsplanung fürLeistungen der Objektplanung für Freianlagen, bis mindestenseinschließlich der abgeschlossenen Ausführungsplanung für Leistungen beider Technischen Ausrüstung (alle Anlagengruppen) sowie bis mindestenseinschließlich der abgeschlossenen Ausführungsplanung für Leistungen derTragwerksplanung. Der Leistungsumfang für Leistungen der Bauphysik(Thermische Bauphysik, Raumakustik und Schallschutz) wird bedarfsgerechtfür jede Leistungsphase vereinbart.Der Zuschlag erfolgt nach Abschluss des VOF-Verhandlungsgverfahrens gem.VOF 2009 § 11. Es wird mit allen Verfassern der mit Preisenausgezeichneten Arbeiten verhandelt. Die Zuschlagskriterien und derenGewichtung werden den Preisträgern mit der Einladung zumVOF-Verhandlungsverfahren mitgeteilt.Zu IV.5.4.) Entscheidung des Preisgerichts.Die Entscheidung des Preisgerichts ist bindend für die Auswahl derTeilnehmer am VOF-Verhandlungsverfahren (Preisträger). DasWettbewerbsergebnis wird im VOF-Verhandlungsverfahren mit 60 % gewichtet.IV.5.5) Namen der ausgewählten Preisrichter.Bereits ausgewählt sind folgende Preisrichterinnen und Preisrichter.1. Prof. Ute Frank, Architektin, Berlin.2. Prof. Dr.-Ing. Dr. h.c. Gerhard Hausladen, Ingenieur/Bauphysiker,Kirchheim bei München.3. Franz-Josef Höing, Dezernent für Stadtentwicklung, Planen, Bauen undVerkehr der Stadt Köln.4. Prof. Jürgen Minkus, Architekt, Köln, Vorsitzender desGestaltungsbeirat der Stadt Köln.5. Prof. Jórunn Ragnarsdóttir, Architektin, Stuttgart.6. Kay Trint, Architekt, Köln.7. Sybille Waechter, Architektin, Darmstadt.8. Prof. Tobias Wulf, Architekt, Stuttgart.9. Marion Steffen, Kanzlerin, Hochschule für Musik und Tanz, Köln.10. Prof. Joachim Ullrich, Prorektor, Hochschule für Musik und Tanz, Köln.11. Dr. Martin Brans, Niederlassungsleiter BLB NRW Köln.12. Vertreter/-in, BLB NRW, Zentrale, Düsseldorf.13. Vertreter/-in, MIWF NRW, Düsseldorf.14. Vertreter/-in, MBWSV NRW, Düsseldorf.15. Vertreter/-in, des Rates der Stadt Köln.Der Auslober behält sich vor, das Preisgericht entsprechend den Vorgabender RPW 2013 zu ergänzen.
VI.3) Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.3.1) Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer bei der Bezirksregierung KölnZeughausstraße 2-1050667 KölnDEUTSCHLANDTelefon: +49 2211473116Internet-Adresse:www.bezreg-koeln.nrw.de/brk_internet/organisation/vergabekammer/
VI.4) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
6.11.2014

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