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Büro- und Geschäftshaus Leipziger Platz 18-19 , Berlin/ Deutschland

Architektur Wettbewerbs-Ergebnis

wa-ID
wa-2020651
Tag der Veröffentlichung
05.07.2016
Aktualisiert am
05.07.2016
Verfahrensart
Einladungswettbewerb
Beteiligung
7 Arbeiten
Koordination
Drees & Sommer, Berlin
Preisgerichtssitzung
05.07.2016

1. Preis

léonwohlhage Ges. von Architekten mbH, Berlin
Auslober
F100 Investment A.G., Luxembourg

Wettbewerbsaufgabe
Der Standort für das Neubauvorhaben „Leipziger Platz 18-19 – Büro- und Geschäftshaus“ liegt am Nordwest-Rand des Leipziger Platzes in Berlin-Mitte. Es ist das letzte verbliebene unbebaute Grundstück im Areal Potsdamer Platz/Leipziger Platz.
Den westlichen Abschluss des Grundstücks bildet die Ebertstraße; im Norden und Osten ist es von bestehender Bebauung begrenzt und öffnet sich nach Süden zum Leipziger Platz/Potsdamer Platz.
Ausgangspunkt der Planung ist der von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt des Landes Berlin am 02. Februar 2006 festgesetzte Bebauungsplan I-15a. Der Bauherr beabsichtigt, an diesem prominenten, von allen Perspektiven visiblen Standort ein Büro- und Geschäftshaus zu realisieren, das die oktogonale Figur des Ortes komplettiert. Die zusätzliche Bedeutung des geplanten Neubaus liegt in seiner Schlüsselposition als städtebaulicher Abschluss zweier ansonsten fertiggestellter zentraler Plätze im Herzen der Hauptstadt.
In diesem Architektenwettbewerb soll ein architektonisch profiliertes Projekt gefunden werden, das die Potentiale des Standorts ausschöpft und sich gleichwohl harmonisch in das Stadtbild einfügt; es soll ein qualitativ hochwertiges Gebäudekonzept entstehen, das sowohl funktional als auch in der Ausgestaltung den Ansprüchen an ein nutzerorientiertes, nachhaltiges und zukunftsweisendes Büro- und Geschäftsgebäude gerecht wird und dieses auch nach außen vermittelt.
Immobilienwirtschaftlich ist die Positionierung der Immobilie im Top-Mietpreissegment von 28 - 32 € netto Kaltmiete/m² Mietfläche für Büroflächen und 200 – 250 € netto Kaltmiete/m² Mietfläche für Handelsflächen (EG und 1.OG) angestrebt. Die architektonische Qualität und Profilierung muss der angestrebten Positionierung entsprechen. Die Handelsflächen haben infolge ihres maßgeblich wertbestimmenden Anteils am Investmenterfolg oberste Priorität in der Planungskonzeption. Die Einzelhandelsflächen im EG und 1.OG sollen sich standort- und wettbewerbsgerecht zur Akquisition von Mietern im hochwertigen Produkt- und Preissegment eignen. Die Zielgruppen für die Büroflächen sind erstklassige, bonitätsstarke Mietadressaten der deutschen und internationalen Wirtschaft. Die Flächen sollen sowohl für ein „Multi-Tenant“- als auch „Single-Tenant“-Gebäude geeignet sein, um in ihren Grundrisslösungen auch bei kurzen Vermietungsintervallen den jeweiligen (Neu-)Mietern unverändert hohen Nutzen bieten und somit wirtschaftliche Risiken zyklischer Marktveränderungen zu reduzieren. Demgemäß sind die Mietbereiche flexibel in der Größe vorzusehen.
Die Vermietung als „Corporate Building“ muss möglich sein, um den Markt optimal auszuschöpfen. Deshalb kommt dem Konzept des Büro- und Geschäftsgebäudes im Hinblick auf die gebäudeexterne und -interne Adressbildung und Nutzerpräsentation eine mietbeeinflussende Bedeutung zu.
Das Gebäude soll nach Standard LEED Platin zertifiziert werden.
Der Bauherr und Auslober F100 Investment A.G. steht in seiner Anlage- und Portfoliostrategie für hochwertige Gewerbeimmobilien in prominenter innerstädtischer Lage, das Investment ist auf langfristige Bestandshaltung und –pflege ausgerichtet, somit auch auf nachhaltige, wertschöpfende Gebäudekonzepte in entsprechendem Umfeld. Der ökologischen Verträglichkeit im Hinblick auf Energieeffizienz und sparsamem Einsatz von Ressourcen gilt besondere Aufmerksamkeit.
Der Architektenwettbewerb als qualifizierende Vorbereitung zur Projektentwicklung und –realisierung am Standort Leipziger Platz 18-19 in Berlin-Mitte erfolgt in Abstimmung mit der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt und des Bezirks Mitte von Berlin sowie der FREO Financial & Real Estate Operations GmbH als Projektentwickler und Vertreter des Bauherrn. Der in der Preisgerichtssitzung ausgewählte Entwurf soll im Anschluss an das Verfahren in eine genehmigungsfähige Planung übergeleitet und das Projekt bezugsfertig Mitte 2019 hergestellt werden. Dieser Zeitplan und der vorgesehene Investitionsrahmen werden für die Realisierung als verbindlich vorausgesetzt.
Informationen
Jeder Wettbewerbs-teilnehmer erhält ein Bearbeitungshonorar von 10.000 € netto.

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