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Bundesrat – Anbau mit Besucherzentrum , Berlin/ Deutschland

Architektur Wettbewerbs-Ergebnis

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Veröffentlicht als:

Dokumentation
Zwischenbericht
wa-ID
wa-2013281
Tag der Veröffentlichung
18.09.2014
Aktualisiert am
01.07.2017
Verfahrensart
Offener Wettbewerb
Teilnehmer
Architekten
Beteiligung
86 Arbeiten
Auslober
Abgabetermin Pläne
22.07.0204
Abgabetermin Modell
29.07.2014
Preisgerichtssitzung
18.09.2014
Preisgerichtssitzung 1. Phase
15./16.04.2014

Zwischenbericht des Projektes – Juli 2017

Ziel des Wettbewerbs war es, eine baulich überzeugende Lösung für einen Ergänzungsbau zum Bundesratsgebäude auf dem angrenzenden Grundstück Leipziger Str. 2 zu erhalten. Wettbewerbsgegenstand sind der Anbau des Bundesrates und, um das Grundstück maximal auszunutzen, ein unabhängig funktionsfähiges Bürogebäude zur Drittverwertung durch die BImA. Im westlichen Anbau an das bestehende Bundesratsgebäude soll neben Verwaltungsflächen das Besucherzentrum untergebracht werden. Diesen Wettbewerb haben Max Dudler, Berlin, im September 2014 gewonnen. Sie wurden für die Leistungsphasen 2-9 beauftragt. Vor Beginn der LP2 gab es eine Wettbewerbsüberarbeitung. Der Baubeginn ist für Anfang 2019 vorgesehen. Die Fertigstellung soll 2021 erfolgen. Gegenüber der Wettbewerbsplanung wird es keine wesentlichen Änderungen geben.

1. Preis

Max Dudler, Berlin
Mitarbeit: H. K. Shin · A. Soydan · M. Goncalves
E. Russo · D. Bundi · J. Soydan
Tragwerk: Leonhardt · Andrä und Partner, Berlin
Haustechnik: ZWP Ingenieur-AG, Berlin
Brandschutz: HHP Berlin
Kosten: Peter Widell, Berlin

2. Preis

Lankes Koengeter Architekten, Berlin
Hans Josef Lankes · Per Köngeter
Haustechnik: agn Niederberghaus & Partner
GmbH, Ibenbüren
Nachhaltigkeit: energum GmbH, Ibbenbüren
Brandschutz: Görtzen & Partner, Kalkar

3. Preis

KSV Architekten Krüger · Schuberth · Vandreike, Berlin-Mitte
Bertram Vandreike
Mitarbeit: Bernd Wölfel · Ebru Beyazgül

Ankauf

bss Bär Stadelmann Stöcker Architekten, Nürnberg
Mitarbeit: S. Blümel · A. Hahn · Y. Fan
Ing.: Pfeil & Koch Ing.-Ges. GmbH & Co. KG, Köln

Ankauf

Herrmann + Bosch Architekten, Stuttgart
Mitarbeit: Martin Arvidsson · Martin Rau
Joana Heckhausen · Benedikt Heinz
Eylem Öden · Ellen Hebel · Elif Lümali
Energie: Transsolar, Stuttgart
Tragwerk: Knippers Helbig GmbH, Stuttgart
L.Arch.: Topotek 1, Berlin
Fassade: Werner Sobek, Stuttgart
Brandschutz: Trias Brandschutzplan., Stuttgart

Ankauf

gmp Architekten von Gerkan · Marg und Partner, Berlin
Mitarbeit: K. Spencker · Ph. Weber · A. Fossati
G. Köhn · K. Godejohann · D. Rosa
L.Arch.: Capatti · Staubach, Berlin
Ing.: ZWP Ingenieur-AG, Stuttgart
Energie: Transsolar Energietechnik, Stuttgart
Ing.: HHP West, Bielefeld
Verfahrensart
Offener Planungswettbewerb in zwei Phasen

Wettbewerbsaufgabe
Der Bundesrat hat seit September 2000 seinen Sitz in der Leipziger Straße 3-4 in Berlin-Mitte. Das dreiflügelige Gebäude blickt auf eine lange deutsch-preußische Geschichte zurück. 1996-2000 leiteten die Architekten Schweger & Partner die Umbauarbeiten des unter Denkmalschutz stehenden Gebäudes zum heutigen Parlamentssitz. Teile der Bundesratverwaltung sind derzeit noch im A-Flügel des benachbarten Detlev-Rohwedder Hauses untergebracht.
Ziel des Wettbewerbs ist es, eine baulich überzeugende Lösung für einen Ergänzungsbau zum Bundesratsgebäude auf dem angrenzenden Grundstück Leipziger Straße 2 zu erhalten. Gegenstand des Wettbewerbs sind der Anbau des Bundesrats und, um das Grundstück maximal auszunutzen, ein unabhängig funktionsfähiges Bürogebäude zur Drittverwertung durch die BImA.
Im westlichen Anbau an das bestehende Bundesratsgebäude soll neben Verwaltungsflächen das Besucherzentrum untergebracht werden, um der stark angestiegenen Besucherzahl des Bundesrates einladende Informationsmöglichkeiten zu bieten und die Besucherführung unter funktionalen und sicherheitsrelevanten Gesichtspunkten zu ergänzen.
Der gesamte Anbau soll barrierefrei sein und ebenso an das Bestandsgebäude angebunden werden.

Competition assignment
Since 2000 the Bundesrat is located at the Leipziger Str. 3-4. Now a barrier-free extension shall be planned on the adjoining site at Leipziger Str. 2. At the west the connected extension shall accommodate a visitor centre to satisfy the increasing number of visitors. To fully utilize the site, a separate office building shall be planned for use by the BlmA.

Fachpreisrichter
Prof. Dorothea Becker, Dresden (Vors.)
Titus Bernhard, Augsburg
Günther Hoffmann, Berlin
Rolf Mühlethaler, Bern
Sabine Müller, Berlin
Prof. Peter Schweger, Hamburg
Sybille Wächter, Darmstadt

Sachpreisrichter
Hella Dunger-Löper, Bundesrat
Erhard Weimann, Bundesrat
Gerd Schmitt, Bundesrat
Annalie Schoen, SenStadtUm
Robert Erfen, BImA
Lothar Fehn Krestas, BBR
Regula Lüscher, SenStadtUm
Dr. Ute Rettler, Bundesrat

Preisgerichtsempfehlung
Das Preisgericht empfiehlt einstimmig die Arbeit des 1. Preisträgers der Realisierung zugrunde zu legen.

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