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  • Bet- und Lehrhaus Petriplatz – House of one – Berlin
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  • 1. Preis Kuehn · Malvezzi, Berlin
  • 2. Preis Riepl · Riepl Architekten, Linz
  • 3. Preis Wandel · Hoefer · Lorch, Saarbrücken
  • 4. Preis Schultes · Frank Architekten, Berlin
  • 1. Ankauf Smolenicky + Partner GmbH, Zürich
  • 2. Ankauf Linazasoro & Sánchez, Madrid

Bet- und Lehrhaus Petriplatz – House of one – Berlin , Berlin/ Deutschland

Architektur Wettbewerbs-Ergebnis

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wa-ID
wa-2012401
Tag der Veröffentlichung
06.09.2012
Aktualisiert am
12.03.2014
Verfahrensart
Nicht offener Wettbewerb
Teilnehmer
Architekten oder Architektengemeinschaften
Beteiligung
38 Arbeiten
Auslober
Koordination
Jordi & Keller Architekten, Berlin
Bewerbungsschluss
02.05.2012
Abgabetermin Pläne
14.08.2012
Preisgerichtssitzung
06.09.2012

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September 2023 – Zwischenstand des Projekts

Über 750 Jahre markierten die Petrikirchen immer am gleichen Standort auf dem Petriplatz die Mitte von Cölln und damit den Ursprung Berlins – bis zum endgültigen Abriss der Ruine der letzten Petrikirche 1964. Auf Anordnung der DDR-Behörden gesprengt und abgetragen, wurde die gesamte Platzstruktur ausgelöscht und durch einen asphaltierten Parkplatz ersetzt.
Unter den veränderten Bedingungen unserer Zeit in einer zunehmend multireligiös geprägten Stadt entsteht nun seit  der Idee im Jahr 2011 in Berlin, an diesem alten, symbolträchtigen Ort etwas Einzigartiges: Juden, Christen und Muslime bauen vor dem Hintergrund des Zusammenspiels von Religion und Stadt gemeinsam ein Haus, unter dessen Dach sich eine Synagoge, eine Kirche und eine Moschee befinden.
2012 wurden weltweit Architekten eingeladen, im Rahmen des Wettbewerbs ihre Ideen einzureichen. Der Entwurf des Berliner Architekturbüros Kuehn Malvezzi ging als Sieger hervor und wird realisiert. Drei separate Gebetsräume - Synagoge, Kirche und Moschee - werden im House of One verbunden durch einen zentralen Raum der Begegnung, den Kuppelsaal. So ermöglicht es das Haus gleichermaßen, sich zurückzuziehen und in der je eigenen Tradition zu beten oder aber einander zu begegnen und dadurch voneinander zu lernen und immer wieder das Verbindende zu suchen.
Im Vergleich zum Wettbewerbsentwurf ergaben sich Änderungen hinsichtlich der Kubatur (Anpassung an die Bestandsfundamente der Strack‘schen Kirche von 1851 und Verbreiterung des Volumens nach Westen um 3,5 Meter), des Zentralraums/Kuppelsaals (Vergrößerung des Fassungsvermögens für max. 300 Personen) und der Erschließung (Integration eines Fluchttreppenhauses sowie barrierefreie Erschließung der Stadtloggia).
Der erste Spatenstich fand am 27. Mai 2021 statt. Die Fertigstellung soll 2028 erfolgen.

1. Preis

Kuehn Malvezzi Associates GmbH, Berlin
Johannes Kuehn
Mitarbeit: Berenice Corret · Carlotta Pichler
Christian Felgendreher
Visualisierung: Davide Albonacci
  • 1. Preis Kuehn · Malvezzi, Berlin
  • 1. Preis Kuehn · Malvezzi, Berlin
  • 1. Preis Kuehn · Malvezzi, Berlin
  • 1. Preis Kuehn · Malvezzi, Berlin
  • 1. Preis Kuehn · Malvezzi, Berlin
  • 1. Preis Kuehn · Malvezzi, Berlin
  • 1. Preis Kuehn · Malvezzi, Berlin
  • 1. Preis Kuehn · Malvezzi, Berlin
  • 1. Preis Kuehn · Malvezzi, Berlin
  • 1. Preis Kuehn · Malvezzi, Berlin
  • 1. Preis Kuehn · Malvezzi, Berlin
  • 1. Preis Kuehn · Malvezzi, Berlin
  • 1. Preis Kuehn · Malvezzi, Berlin
  • 1. Preis Kuehn · Malvezzi, Berlin
  • 1. Preis Kuehn · Malvezzi, Berlin
  • 1. Preis Kuehn · Malvezzi, Berlin
  • 1. Preis Kuehn · Malvezzi, Berlin
  • 1. Preis Kuehn · Malvezzi, Berlin
  • 1. Preis Kuehn · Malvezzi, Berlin
  • 1. Preis Kuehn · Malvezzi, Berlin
  • 1. Preis Kuehn · Malvezzi, Berlin
  • 1. Preis Kuehn · Malvezzi, Berlin
  • 1. Preis Kuehn · Malvezzi, Berlin
  • 1. Preis Kuehn · Malvezzi, Berlin
  • 1. Preis Kuehn · Malvezzi, Berlin
  • 1. Preis Kuehn · Malvezzi, Berlin

2. Preis

Riepl · Riepl Architekten, Linz
Peter Riepl · Gabriele Riepl
Mitarbeit: Marta Bardelli · Christof Pernkopf
Christian Pflug · Mercedes Ródenas Galbis
Statik: Conzett · Bronzani · Gartmann AG, Chur
Jürg Conzett
Visualisierung: Josef Andraschko, Linz
  • 2. Preis Riepl · Riepl Architekten, Linz
  • 2. Preis Riepl · Riepl Architekten, Linz
  • 2. Preis Riepl · Riepl Architekten, Linz
  • 2. Preis Riepl · Riepl Architekten, Linz
  • 2. Preis Riepl · Riepl Architekten, Linz
  • 2. Preis Riepl · Riepl Architekten, Linz
  • 2. Preis Riepl · Riepl Architekten, Linz
  • 2. Preis Riepl · Riepl Architekten, Linz
  • 2. Preis Riepl · Riepl Architekten, Linz
  • 2. Preis Riepl · Riepl Architekten, Linz
  • 2. Preis Riepl · Riepl Architekten, Linz
  • 2. Preis Riepl · Riepl Architekten, Linz
  • 2. Preis Riepl · Riepl Architekten, Linz
  • 2. Preis Riepl · Riepl Architekten, Linz
  • 2. Preis Riepl · Riepl Architekten, Linz
  • 2. Preis Riepl · Riepl Architekten, Linz
  • 2. Preis Riepl · Riepl Architekten, Linz
  • 2. Preis Riepl · Riepl Architekten, Linz
  • 2. Preis Riepl · Riepl Architekten, Linz
  • 2. Preis Riepl · Riepl Architekten, Linz
  • 2. Preis Riepl · Riepl Architekten, Linz
  • 2. Preis Riepl · Riepl Architekten, Linz
  • 2. Preis Riepl · Riepl Architekten, Linz
  • 2. Preis Riepl · Riepl Architekten, Linz
  • 2. Preis Riepl · Riepl Architekten, Linz
  • 2. Preis Riepl · Riepl Architekten, Linz

3. Preis

Wandel · Lorch Architekten und Stadtplaner, Saarbrücken
Prof. Wolfgang Lorch · Prof. Andrea Wandel
Mitarbeit: Karlo Filipovic · Andreas Schmalz
Yang Li · Christoph Betz · Steffen Kunkel
Bernhard Bangert
  • 3. Preis Wandel · Hoefer · Lorch, Saarbrücken
  • 3. Preis Wandel · Hoefer · Lorch, Saarbrücken
  • 3. Preis Wandel · Hoefer · Lorch, Saarbrücken
  • 3. Preis Wandel · Hoefer · Lorch, Saarbrücken
  • 3. Preis Wandel · Hoefer · Lorch, Saarbrücken
  • 3. Preis Wandel · Hoefer · Lorch, Saarbrücken
  • 3. Preis Wandel · Hoefer · Lorch, Saarbrücken
  • 3. Preis Wandel · Hoefer · Lorch, Saarbrücken
  • 3. Preis Wandel · Hoefer · Lorch, Saarbrücken
  • 3. Preis Wandel · Hoefer · Lorch, Saarbrücken
  • 3. Preis Wandel · Hoefer · Lorch, Saarbrücken
  • 3. Preis Wandel · Hoefer · Lorch, Saarbrücken
  • 3. Preis Wandel · Hoefer · Lorch, Saarbrücken
  • 3. Preis Wandel · Hoefer · Lorch, Saarbrücken
  • 3. Preis Wandel · Hoefer · Lorch, Saarbrücken
  • 3. Preis Wandel · Hoefer · Lorch, Saarbrücken

4. Preis

Schultes Frank Architekten, Berlin
Prof. Axel Schultes · Charlotte Frank
Mitarbeit: Sören Tim · Sönke Reteike
Nartin Hofmann · Robert Freudenberg
Ferdinand Schachinger
  • 4. Preis Schultes · Frank Architekten, Berlin
  • 4. Preis Schultes · Frank Architekten, Berlin
  • 4. Preis Schultes · Frank Architekten, Berlin
  • 4. Preis Schultes · Frank Architekten, Berlin
  • 4. Preis Schultes · Frank Architekten, Berlin
  • 4. Preis Schultes · Frank Architekten, Berlin
  • 4. Preis Schultes · Frank Architekten, Berlin
  • 4. Preis Schultes · Frank Architekten, Berlin
  • 4. Preis Schultes · Frank Architekten, Berlin
  • 4. Preis Schultes · Frank Architekten, Berlin
  • 4. Preis Schultes · Frank Architekten, Berlin
  • 4. Preis Schultes · Frank Architekten, Berlin
  • 4. Preis Schultes · Frank Architekten, Berlin
  • 4. Preis Schultes · Frank Architekten, Berlin
  • 4. Preis Schultes · Frank Architekten, Berlin
  • 4. Preis Schultes · Frank Architekten, Berlin
  • 4. Preis Schultes · Frank Architekten, Berlin
  • 4. Preis Schultes · Frank Architekten, Berlin
  • 4. Preis Schultes · Frank Architekten, Berlin
  • 4. Preis Schultes · Frank Architekten, Berlin
  • 4. Preis Schultes · Frank Architekten, Berlin
  • 4. Preis Schultes · Frank Architekten, Berlin

1. Ankauf

Smolenicky & Partner Architektur GmbH, Zürich
Joseph Smolenicky
Mitarbeit: Mark Pinter
Visualisierung: Studio 12
Elia Eichmann
  • 1. Ankauf Smolenicky + Partner GmbH, Zürich
  • 1. Ankauf Smolenicky + Partner GmbH, Zürich

2. Ankauf

Linazasoro & Sánchez Arquitectura , Madrid
José Ignacio Linazasoro · Ricardo Sánchez
Zamboni Associati Architettura
Andras Zamboni · Maurizio Zamboni
Andrea Cavani
Mitarbeit: Sergi Artola · Hugo Sebastián de Erice
Chiara Mariotti · Alessandro Molesini
Sergio Alarcón · Francesco Boni
Fachplaner: Andrea Ugolini · Marco Pretelli
  • 2. Ankauf Linazasoro & Sánchez, Madrid
  • 2. Ankauf Linazasoro & Sánchez, Madrid
Verfahrensart
Nicht offener, einphasiger Wettbewerb mit vorgeschaltetem EWR-offenen Bewerbungsverfahren.

Wettbewerbsaufgabe
Über 750 Jahre markierten die Petrikirchen immer am gleichen Standort auf dem Petriplatz die Mitte von Cölln und damit den Ursprung Berlins – bis zum endgültigen Abriss der Ruine der letzten Petrikirche 1964. Auf Anordnung der DDR-Behörden gesprengt und abgetragen, wurde die gesamte Platzstruktur ausgelöscht und durch einen asphaltierten Parkplatz ersetzt. Der Auslober plant nun, in Fortschreibung der Geschichte dieses Ortes, unter den veränderten Bedingungen unserer Zeit in einer zunehmend multireligiös geprägten Stadt, dem Zusammenspiel von Religion und Stadt am alten, symbolträchtigen Ort zu einer zukunftsweisenden Gestalt zu verhelfen.
Auf dem Petriplatz wird deshalb etwas Neues entstehen: ein neues Bauwerk, ein Bet- und Lehrhaus, in dem öffentlich und für jeden frei zugänglich Juden, Muslime und Christen ihre Gottesdienste feiern und unter Einbeziehung der mehrheitlich säkularen Stadtgesellschaft einander kennen lernen, den Dialog und Diskurs miteinander suchen. Ein Haus des Gebets und zugleich ein Haus der interdisziplinären Lehre über die Religionen, ihre Geschichte und ihre gegenwärtige Rolle in Berlin und im Land.
Von der architektonischen Grundidee soll ein Bet- und Lehrhaus entstehen, das drei getrennte Sakralbereiche für jede der drei Religionen mit einem gemeinsamen Zentralraum (-bereich) verbindet.

Competition assignment
Over 750 years the Petri Churches marked the location at the Petri Square in Berlin, until the last church had been demolished in 1964 by GDR authorities.
The new house of prayer and education with 3 sacred areas connected with a common central area responds to the changing conditions of a multi-religious society. It will be open to the public providing religious services for Jews, Muslims and Christians and interdisciplinary religious education.

Fachpreisrichter
Prof. Hans Kollhoff, ETH-Zürich (Vors.)
Prof. Johannes Geisenhof, HS-Coburg
Regula Lüscher, Berlin
Prof. Silvia Malcovati, Politechnikum Turin
Prof. Fritz Neumeyer, TU-Berlin
Dr. Alexander Pellnitz, TU-Dortmund
Prof. Jórunn Ragnarsdóttir, Stuttgart
Stephan Schütz, Berlin

Sachpreisrichter
Rabbiner Dr. Tovia Ben Chorin, BLP e.V.
Pfarrer Gregor Hohberg, BLP e.V.
Ercan Karakoyun, BLP e.V., FID e.V.
André Schmitz, BLP e.V.
Dr. Christian Hanke, Bezirksbgm. von Mitte
Rabbiner Drs. Edward van Voolen, Abraham Geiger Kolleg
Dr. Anne Brenker, AGK

Preisgerichtsempfehlung
Der Beitrag des ersten Preisträgers wird dem Auslober zur Realisierung empfohlen.

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