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Erweiterungsbau des Deutschen Bergbau-Museums , Bochum/ Deutschland

Architektur Wettbewerbs-Ergebnis

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Veröffentlicht als:

Dokumentation
Zwischenbericht
Weiterverfolgt
wa-ID
wa-2008916
Tag der Veröffentlichung
03.11.2006
Aktualisiert am
01.04.2010
Verfahrensart
Nicht offener Wettbewerb
Beteiligung
11 Arbeiten
Auslober
Bewerbungsschluss
11.08.2006
Preisgerichtssitzung
03.11.2006
Fertigstellung
12/2009

April 2010 – Fertigstellung des Projekts

Kommentar der Architekten
Konzept: Der Entwurf nimmt unmittelbare Bezüge zum Thema Bergbau auf – ein massives Volumen, das von Gängen, Stollen und Rampen durchzogen ist. Das Museum wirkt wie ein großes Schnittmodell des Bergbaus. Das „Stollensystem“ verbindet die großen, aus dem Volumen herausgearbeiteten Ausstellungsräume. Bei seinem Vordringen durch dieses System befindet sich der Besucher auf einer Art Schatzsuche: er entdeckt die Schätze der Sonderausstellung. Das Thema Bergbau wird sinnlich erfahrbar.
Städtebau: Der Kubus des Neubaus bildet klare Raumkanten zur Schillerstraße und orientiert sich in seiner Höhe am ...

>> Den vollständigen Bericht mit Fotos können Sie als PDF-Datei erwerben <<

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Februar 2008 – Zwischenstand des Projektes

1. Preis Benthem Crouwel GmbH, Aachen/Amsterdam
„Nach dem Wettbewerbsgewinn wurde unser Büro für die Leistungsphasen 1-9 beauftragt“ berichten Benthem Crouwel Architekten. „Der Bauantrag wurde Anfang Dezember 2007 eingereicht. Baubeginn ist laut Terminplan im Juni 2008. Im April 2009 soll der Bau fertiggestellt und übergeben werden.
Es gibt keine wesentlichen Änderungen gegenüber der Wettbewerbsplanung.
Das Gebäude ist lediglich etwas kompakter geworden, ohne wesentliche Auswirkung auf die Gestaltung. D.h. es war möglich, die zu nächst Erweiterungsbau des Deutschen Bergbau-Museums in Bochum im Kellergeschoss vorgesehene Technik in einem Zwischengeschoss oberhalb der Nebenräume unterzubringen.
Die Außenraumplanung (hierfür wurde das Büro Greenbox aus Bochum beauftragt, auch Verfasser der Außenraumplanung im Wettbewerb) musste angepasst werden, da es nicht möglich war, kurzfristig eine Genehmigung der Deutschen Bahn zu der im Wettbewerb vorgesehenen #39Freilegung#39 von Geländeschichten im Bereich des Bahndamms zu erhalten, auch wenn dieser z.T. auf eigenem Grundstück liegt.
Das Thema der Schichtung bleibt jedoch ein bestimmendes Element der Außenraumplanung.“

1. Preis

Benthem Crouwel GmbH, Aachen
Ricarda Bruns · Anna Gerlach · Tina Kortmann
Sascha Rullkötter · Markus Sporer · Jan Torringa
Haustechnik: Winter-Ingenieure, Düsseldorf
Volker Winter
Tragwerk: Arup Deutschland, Düsseldorf
Torsten Wilde-Schröter
Kosten: Höhler + Partner, Aachen
Olaf Pudenz · Katja Bühling
greenbox Landschaftsarchitekten PartG, Köln
Hubertus Schäfer

2. Preis

Architekten Domenig & Wallner ZT GmbH, Graz
Mitarbeit: Roland Heindl · Johannes Dullnigg
Sigrid Weiss · Wolfgang Petek
Dominic Belzacq · Martina Ramschak

3. Preis

Gerber Architekten, Dortmund
Prof. Eckhard Gerber
Mitarbeit: René Albrecht · Hannes Beinhoff
Olaf Schüler · Benjamin Sieber
Verfahrensart
Begrenzter Realisierungswettbewerb mit vorge- schaltetem EWR-offenen Bewerbungsverfahren zur Auslosung von 10 Teilnehmern zuzüglich 5 Einladungen

– Sunder-Plassmann, Lübeck
– Architekten Domenig & Wallner ZT GmbH, Graz
– Gerber Architekten, Dortmund
– Jourdan & Müller PAS, Frankfurt
– Peter Kulka, Köln

Wettbewerbsaufgabe
Das 1930 gegründete Deutsche Bergbau- Museum Bochum (DBM) liegt im Zentrum des Ruhrgebietes und ist das „Gedächtnis“ des deutschen Bergbaus. Es ist heute mit seinen rd. 400.000 Besuchern im Jahr das bekannteste Museum im Ruhrgebiet.
Das DBM verfügt zur Zeit über ein Gebäude mit einer Gesamtfläche von rd. 17.500 m², über ein nahezu 2,5 km langes Anschauungsbergwerk (in einer Tiefe von rd. 20 m unter dem Gebäude) und über ein befahrbares Fördergerüst.
In den Ausstellungshallen wird die Entwicklung des gesamten Bergbaus – nicht nur des Steinkohlenbergbaus – vorgestellt.
Das DBM beabsichtigt für eine zukunftsweisende Entwicklung des Museums einen Erweiterungsbau für die Präsentation seiner Forschungsergebnisse, also für Sonderausstellungen, zu realisieren. Der Erweiterungsbau soll auf dem gegenüberliegenden Grundstück, dem heutigen Parkplatz, entstehen und mit Brückenkonstruktionen an das bestehende Museumsgebäude angegliedert werden.
Die Sonderausstellungshallen müssen in einem Rundgang an das Altgebäude angbunden werden. Der Besucher soll die barrierefreie Möglichkeit erhalten, von der Kunstsammlung aus auf die Ebene der oberen Sonderausstellungshalle zu gelangen. Es wird eine Sonderausstellungsfläche von insgesamt rund 800 m² benötigt. Die Gesamtfläche sollte in zwei Geschosse von jeweils 400 m² aufgeteilt werden. Das Gebäude wird 1.800 m² Fläche aufweisen.

Jury
Prof. Dr. Manfred Wehdorn, TH Wien (Vors.)
Prof. Dr. Werner Durth, TU Darmstadt
Fritz Heinrich, Dortmund
Prof. Hermann Kleine-Allekotte, FH Bochum
Prof. Dr. Lisa Kosok, Museum der Arbeit Hamburg
Eckart Kröck, Stadtplanungsamt Bochum
Dieter Sehrt, DMT-LB Bochum
Prof. Dr. Rainer Slotta, Dt. Bergbau-Museum

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