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Beethoven Festspielhaus , Bonn/ Deutschland

Architektur Wettbewerbs-Ergebnis

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Veröffentlicht als:

Dokumentation
wa-ID
wa-2013700
Tag der Veröffentlichung
28.10.2014
Aktualisiert am
12.12.2014
Verfahrensart
Nicht offener Wettbewerb
Zulassungsbereich
Europäischer Wirtschaftsraum
Teilnehmer
Architekten
Beteiligung
10 Arbeiten
Auslober
Koordination
AS&P – Albert Speer & Partner GmbH , Frankfurt am Main
Bewerbungsschluss
05.05.2014
Abgabetermin Pläne
08.09.2014
Abgabetermin Modell
15.09.2014
Preisgerichtssitzung
28.10.2014

Finalist

David Chipperfield Architects, Berlin
David Chipperfield · Alexander Schwarz
Projektmanagement: Martin Reichert
Projektleitung: Annette Flohrschütz
Team: Alexander Bellmann · Bertram Dreyer
Lena Ehringhaus · Cyril Kriwan · Maude Orban
Franziska Rusch · Eva-Maria Stadelmann
Antonia Schlegel · Linda von Karstedt
Simon Wiesmaier · Ute Zscharnt
Tragwerk/TGA: Arup
Akustik: Müller BBM
Kosten: BAL

Finalist

kadawittfeldarchitektur, Aachen
Gerd Wittfeld
Mitarbeit: Gustav Ibing · Johannes Müntinga
Tim Witte · Henning Drefke · Andrea Blaschke
Tarek Amir · Viola Liederwald · Mengya Huang
Angelika Saß · Hanns Luh · Sebastian Erhardt
Akustik: Nagata Acoustics Inc., Los Angeles
L.Arch.: greenbox Landschaftsarchitekten, Köln
Energie Design: ifes GmbH, Köln
Tragwerk: WSK Ingenieure, Köln
Brandschutz: BFT Cognos GmbH, Aachen

Finalist

Architekten Hermann & Valentiny, Remerschen
F. Valentiny · L. Pexoto · J. Petesch · O. Arenz
J. Engel · A. R. Cedroni · A. Christmann
Akustik: Sound Space Design, London
Verfahrensart
Nicht offener Wettbewerb mit vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren zur Auswahl von 5 Teilnehmern sowie 5 Zuladungen

Wettbewerbsaufgabe
Im Dezember 1770 wurde Ludwig van Beet hoven in Bonn geboren. Sein Geburtstag jährt sich im Jahr 2020 zum 250. Mal. Dieses Jubiläum ist der Anlass für den geplanten Bau eines Festspielhauses, das mit einem großen Konzertsaal auf internationalem Spitzenniveau dem Beethovenfest und dem Beethoven Orchester Bonn eine angemessene Spielstätte bieten soll.
Das Beethoven Festspielhaus wird in unmittelbarer Nachbarschaft zur bestehenden Beethovenhalle errichtet, die durch die Stadt Bonn saniert wird. Die von Siegfried Wolske in den Jahren 1956 bis 1959 erbaute Beethovenhalle und die sie umgebenden Freianlagen von Heinrich Raderschall stehen unter Denkmalschutz. Ihre Kuppel über dem Großen Saal macht die Beethovenhalle zu einem markanten Gebäude, das die Stadtsilhouette entlang des Rheins im Bereich des Bonner Nordens maßgeblich prägt. Der Umgang und die Auseinandersetzung mit der aus dieser Nachbarschaft entstehenden besonderen städtebaulichen Situation ist ein weiterer wesentlicher Teil der Verfahrensaufgabe.
Die Sanierung der Beethovenhalle und der Neubau des Festspielhauses (siehe auch wa 4/2009) sind zwar voneinander vollständig unabhängige Vorhaben und beide Häuser sollen auch betrieblich autark sein. Jedoch soll eine bauliche Verbindung durch ein intelligentes Höhenlayout des Neubaus ermöglicht werden, um die Option zu erhalten, zukünftig auch betriebliche Synergien nutzen zu können.
Durch das Zusammenspiel mit der bestehenden Beethovenhalle, dem Beethoven-Haus und den benachbarten Spielstätten der Stadt Bonn bietet sich die Chance, eine campusartige Struktur entstehen zu lassen.
Das Raumprogramm gliedert sich u.a. in:
- Spielflächen 2.991 m2
- Öffentliche Bereiche 2.100 m2
- Allgem. Nebenräume 467 m2
- Bistro/Catering 340 m2
- Orchester 420 m2

Competition assignment
Ludwig van Beethoven was born in 1770 in Bonn. For his 250th anniversary, a top-class Beethoven festival theatre shall be planned near to the existing listed Beethoven hall, built 1959 by Siegfried Wolske. The hall’s dome has characterized the city skyline along the Rhine and the new building shall incorporate the historic monument. The renovation of the Beethoven hall and the new festival hall (wa 4/2009) are independent projects, but a structural connection with an intelligent height layout of the new building shall allow for operational synergies creating a campus-like structure.
The program includes: theatre space 2.991 m², public areas 2.100 m², ancillary rooms 467 m², bistro/catering 340 m², orchestra 420 m².

Fachpreisrichter
Prof. Dr. Engelbert Lütke Daldrup, Staatssekretär für Bauen und Wohnen Berlin (Vors.)
Prof. Dr. Vittorio Magnago Lampugnani, ETH Zürich
Prof. Christa Reicher, Uni Dortmund
Prof. Regine Leibinger, TU Berlin
Prof. Muck Petzet, Academia di architettura Mendrisio
Prof. Dr. Ingeborg Flagge, Architekturhistorikerin
Prof. Dr. Rudolf Skoda, Leipzig
Dr. Andrea Pufke, Landeskonservatorin LVR
Werner Wingenfeld, Stadtbaurat Bonn
Sigurd Trommer, Präsident a.D. Bundesarchitektenkammer
Günther Meyer, EVP CRE DP DHL
Hans Lösche, DP DHL

Sachpreisrichter
Prof. Dr. Christof Erhart, DP DHL
Dr. Hans-Dieter Petram, DP DHL
Stefan Althoff, Deutsche Telekom AG
Artur Grzesiek, Sparkasse KölnBonn
Wolfgang Grießl, Beethoven Festspielhaus Förderverein e.V.
Dr. Stefan Eisel, Förderer-Beethoven-Festspielhaus-Bonn eG
Heinrich Rainer Küpper, DP DHL

Preisgerichtsempfehlung
Die Jury empfiehlt den Investoren, die drei Architektenteams zu bitten, ihre Entwürfe zu überarbeiten.
Beethoven Festspielhaus I Bonn
Projektträger: Deutsche Post DP DHL
Charles-de-Gaulle-Str. 20
53113 Bonn
Verfahrensbetreuung: AS&P - Albert Speer & Partner GmbH
Hedderichstraße 108-110
60596 Frankfurt am Main
mailto:Beethoven.Festspielhaus.Bonn@as-p.de
Planungsgegenstand: Objektplanung für den Neubau eines Konzerthauses mit großem Konzertsaal (1.500 Personen), multifunktionalen Räumen und dazugehörigen Nebenflächen .
Aufgabenbeschreibung: Das Beethoven Festspielhaus in Bonn soll in unmittelbarer Nachbarschaft zur bestehenden Beethovenhalle errichtet werden. Diese wird parallel durch die Stadt Bonn saniert. Die Sanierung der Beethovenhalle und der Neubau des Beethoven Festspielhauses sind voneinander vollständig unabhängige Vorhaben mit unterschiedlichen Projektträgern. Das vormals geplante Projekt des Neubaus eines Konzerthauses, das die bestehende Beethovenhalle und das neue Festspielhaus verschmolzen hätte, wird nicht weiterverfolgt.
Projektträger für den Neubau des Beethoven Festspielhauses ist zunächst die Deutsche Post DHL, die dabei weitere bürgerschaftliche Projektträger vertritt. Sie beabsichtigt, hierzu ein privatrechtliches Architektenauswahlverfahren durchzuführen. Diesem Auswahlverfahren ist ein Präqualifikationsverfahren vorgeschaltet, um einen Teil des Teilnehmerfeldes zu bestimmen.
Ziel: Das Projektziel ist die Erfüllung folgender Anforderungen, die daher im Architektenauswahl-verfahren wesentliche Auswahlkriterien sind:Neben einer herausragenden Architektur wird vorrangig eine Akustik für höchste Ansprüche erwartet.
Das Herz des Festspielhauses ist der große Konzert-Saal mit ca. 1.500 Sitzplätzen. Er muss höchsten Qualitätsansprüchen genügen. Zusammen mit dem Foyer als multifunktionaler Raum bildet er den Erlebnisraum für die Besucher.
Der Bezug zum Rhein ist in das architektonische Konzept zu integrieren.
Realisierung des Projektes bis 2. Quartal 2019.
Kostensicherheit bezogen auf euro 70 Mio. inkl. NK und MwSt. gesamt
Bei der Errichtung und dem Betrieb des Gebäudes sind nachhaltige Konzepte zu entwickeln.
Es ist beabsichtigt, dem über das Architektenauswahlverfahren ausgewählten Architekturbüro wesentliche Leistungen der Objektplanung zu übertragen. Die Leistungserbringung wird im Rahmen eines Partnering-Modells unter Begleitung durch einen Generalunternehmer (GU) erfolgen, der die spätere bauliche Realisierung übernehmen soll und der in einem separaten Verfahren bestimmt wird.
Art des Verfahrens: Bei dieser privatrechtlichen Architektenauswahl werden insgesamt 10 international anerkannte Architekturbüros in einem kooperativen Verfahren dazu eingeladen, Lösungen für das Beethoven Festspielhaus zu entwickeln.
Verfahrenssprache: Die Verfahrenssprache ist deutsch/englisch. Die Arbeiten können in deutscher oder englischer Sprache verfasst werden.Teilnehmer: Insgesamt fünf Teilnehmer des vormals durchgeführten Verfahrens aus den Jahren 2009-2010 für den Neubau eines Beethoven Festspielhauses werden für eine Teilnahme an diesem Architektenauswahlverfahren direkt eingeladen.
Weitere fünf Teilnehmer werden in einem Präqualifikationsverfahren bestimmt. Hierzu können sich Architekten bewerben, die über entsprechende Vorkenntnisse verfügen. Teilnahmeberechtigt am Präqualifikationsverfahren sind natürliche Personen, die gemäß den Rechtsvorschriften ihres Heimatstaates zur Führung der Berufsbezeichnung Architekt berechtigt sind. Ferner sind juristische Personen teilnahmeberechtigt, deren satzungsmäßiger Geschäftszweck auf Leistungen ausgerichtet ist, die der Planungsaufgabe entsprechen und deren bevollmächtigte Vertreter die an die natürlichen Personen gestellten Anforderungen erfüllen.
Geforderte Nachweise: Für die Teilnahme am Bewerbungsverfahren ist zwingend ein Bewerbungsbogen (Formblatt, anzufordern unter: Beethoven.Festspielhaus.Bonn@as-p.de mit dem Betreff: Bewerbungsunterlagen) zu verwenden, vollständig auszufüllen, zu unterschreiben und mit den darin geforderten Anlagen bei der Anschrift der Verfahrensbetreuung sowohl im Original als auch in digitaler Kopie (PDF- Format ein Dokument) an Beethoven.Festspielhaus.Bonn@as-p.de mit dem Betreff: Präqualifikation einzureichen. Zur Fristwahrung genügt der rechtzeitige Eingang der digitalen Bewerbungsdateien zum unten angegebenen Datum.
Die fachliche Eignung, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit ist nachzuweisen durch:
1. Vollständig ausgefülltes und unterzeichnetes Formblatt & Bewerbungsbogen; mit
a. Name und Kontaktdaten des Büros 
b. Name eines verantwortlichen Ansprechpartners
c. verbindliche Einverständniserklärung zum Verfahrensmodus
d. verbindliche Teilnahmeerklärung am Wettbewerb im Falle der Auswahl
e. Eigenerklärungen des Bewerbers
- dass kein Insolvenz- oder Liquidationsverfahren anhängig ist
- dass keine rechtskräftige Feststellung beruflicher Verfehlungen besteht
- dass keine Steuer- oder Abgabeschulden bestehen
2. Nachweis der Berufszulassung durch Eintragung in ein Berufs- oder Handelsregister
3. Nachweis über bestehende Berufshaftpflichtversicherung mit Angabe der Deckungssumme (Anm.: Im Falle der Beauftragung im Anschluss an den Wettbewerb ist ein Versicherungsschutz mit einer Deckungssumme von mindestens 1,5 Mio. euro je Schadensfall für Personenschäden und 0,5 Mio. euro für Sach- und Vermögensschäden nachzuweisen.)
4. Darstellung des Büroprofils mit Angaben zu Anzahl und fachlicher Qualifikation der Mitarbeiter auf max. zwei (2) Seiten DIN A4
5. Referenzen im Bereich Konzerthaus- Kulturbau und Bauen im Urbanen Kontext auf max. fünf (5) Seiten DIN A4: Auflistung und Beschreibung der wesentlichen in den letzten zehn Jahren geplanten oder realisierten Projekte.
Die Referenzen sollen folgende Angaben enthalten:
- Kurzbeschreibung des Projekts mit Planungs- und Bauzeit, ggf. Fotos
- Gebäudekennwert: BGFa und Baukosten KG 300 und KG 400
- Bauherr/Auftraggeber und verantwortlicher Ansprechpartner
- vom Bewerber erbrachte Leistungen (HOAI-Leistungsphasen)
- Wettbewerbserfolge, Auszeichnungen, Architekturpreise, etc.
Auswahlkriterien: Die fristgerecht eingegangenen Bewerbungen werden zunächst auf Vollständigkeit geprüft. Voraussetzung der Zulassung zum Auswahlverfahren sind die aus dem Bewerbungsbogen und den eingereichten Anlagen ersichtlichen Nachweise. Aus dem Kreis der Interessenten werden vom Auswahlgremium 5 Bewerber zum Auswahlverfahren eingeladen.
Termine (vorläufig)
Ausschreibung mit Bewerbungsfrist 05 I 05 | 2014 (16:00h MEZ)
Sitzung des Auswahlgremiums 26./27. I 05 | 2014
Ausgabekolloquium voraussichtlich Ende I 06 | 2014
Architektenauswahlverfahren Bearbeitung voraussichtlich ab Ende 06 | 2014<
Zwischenkolloquium Ende 07 | 2014
Tagung Auswahlgremium/Expertengremium Oktober | 2014
Bearbeitungshonorar und Preise: Bearbeitungsvergütung 20.000 euro
eilnehmerzahl 10 Büros Preissumme euro 150.000

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