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Bahnhofstraße , Hattingen/ Deutschland

Architektur Wettbewerbs-Ergebnis

wa-ID
wa-2020635
Tag der Veröffentlichung
07.07.2016
Aktualisiert am
07.07.2016
Verfahrensart
Sonstiger Wettbewerb
Beteiligung
3 Arbeiten
Auslober
Koordination
pp a l s pesch partner architekten stadtplaner, Dortmund
Preisgerichtssitzung
07.07.2016

Gewinner

wbp Landschaftsarchitekten, Bochum
Verfahrensart
Ideenworkshop mit 3 Teilnehmern

Wettbewerbsaufgabe
Die Stärkung der Innenstadt steht seit Jahrzehnten im Fokus planerischer Bemühungen der Stadt Hattingen. Im Laufe der letzten Jahre konnten für die Innenstadt bedeutende Maßnahmen, wie die Revitalisierung des leerstehenden Hertie-Kaufhauses, der Bau des Reschop-Carrés, der Umbau des ZOB und die Umgestaltung von Fußgängerstraßen in der zentralen Stadtmitte, umgesetzt werden. Das Integrierte Handlungskonzept „Stadtumbaugebiet Historische Innenstadt Hattingen“ aus dem Jahr 2015 lenkt den Blick nun - nach den in der Vergangenheit erfolgreich abgeschlossenen großmaßstäblichen Umbaumaßnahmen - auf die Feinjustierung des entstandenen Stadtgefüges. Dementsprechend wurde bereits die ehemalige Holschentorschule zum „Zentrum für bürgerschaftliches Engagement“ ausgebaut und der Öffentlichkeit übergeben. Als weitere bedeutende innerstädtische Maßnahme sieht das Handlungskonzept eine Priorität in der Umgestaltung der Bahnhofstraße vor.
In einem Workshopverfahren soll nun ein geeigneter Entwurf entwickelt werden, der die historische Bedeutung der Straße ebenso würdigt wie auch ihre funktionalen Anforderungen erfüllt.
Die Bahnhofstraße verbindet den alten Bahnhof, der nahe an der Ruhr gelegen ist, mit der Altstadt Hattingens. Diese Straße bildet Ende des 19. Jahrhunderts die Achse einer Stadterweiterung nach Westen. Flussaufwärts grenzt das Gelände der 1854 gegründeten Henrichshütte an, die in Teilen als LWL-Industriemuseum erhalten wurde. Die Bahnhofstraße ist durch gründerzeitliche Bebauung geprägt, die zum Teil in die Denkmalliste und in die Kulturgutliste eingetragen sind. Die Straße weist Defizite in ihrer Gestaltung, Aufenthaltsqualität und Funktion auf. Durch geänderte Verkehrsführung und die Aufgabe des Straßenbahnbetriebs vor Jahren haben sich die verkehrlichen Anforderungen an die Bahnhofstraße verringert. Das breite Straßenraumprofil bietet Chancen, den Straßenraum neu zu ordnen und den Radverkehr besser zu integrieren. Über diese Verbindung soll ein „Neues Tor zur Ruhr“ von der Altstadt zum Ruhrtal und dem LWL-Museum geschaffen werden.
Die Stadt Hattingen beabsichtigt, die Bahnhofstraße im Bereich zwischen August-Bebel-Straße und Martin-Luther-Straße zeitnah umzubauen. In einem Ideenworkshop sollen sich drei Planungsbüros mit skizzenhaften Vorentwürfen um die weitere Beauftragung bewerben. Es werden Konzepte zur Gestaltung des Straßenraums und darüber hinaus städtebauliche Perspektiven für an die Ruhr anbindende Grundstücke erwartet.

Weitere Teilnehmer
- reicher haase associierte GmbH, Aachen
- Planungsbüro DTP Landschaftsarchitekten GmbH, Essen

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