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Augenklinik mit integriertem Forschungsinstitut für das Universitätsklinikum , Tübingen/ Deutschland

Architektur Wettbewerbs-Ergebnis

Veröffentlicht als:

Kurzergebnis
wa-ID
wa-2010856
Tag der Veröffentlichung
20.03.2017
Aktualisiert am
20.03.2017
Verfahrensart
Nicht offener Wettbewerb
Teilnehmer
Architekten
Beteiligung
19 Arbeiten
Auslober
Bewerbungsschluss
16.11.2009
Preisgerichtssitzung
14.04.2010
Fertigstellung
03/2017

20. März 2017 – Pressemitteilung – Übergabe der neuen Augenklinik am Universitätsklinikum Tübingen

Finanzministerin Edith Sitzmann: „Alle Einrichtungen der Augenheilkunde finden jetzt unter einem Dach Platz“

Finanzministerin Edith Sitzmann hat am Montag (20. März) den Neubau der Augenklinik mit dem integrierten Forschungsinstitut für Augenheilkunde an das Universitätsklinikum Tübingen übergeben.
„Für Universität und Klinikum geht mit dem Einzug in den Neubau ein langgehegter Wunsch in Erfüllung. Die neuen Räume ermöglichen es, der steigenden Zahl von Patientinnen und Patienten gerecht zu werden. Gleichzeitig finden alle Einrichtungen der Augenheilkunde unter einem Dach Platz“, sagte Finanzministerin Edith Sitzmann bei der feierlichen Übergabe. „Augenklinik und Forschungsinstitut sind eng miteinander verwoben. Dadurch können neuste Erkenntnisse in der Forschung unmittelbar in den Klinikalltag einfließen.“
Ulrich Steinbach, Ministerialdirektor im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst: „Der Neubau eröffnet der Augenklinik neue hervorragende Voraussetzungen. Die sensorische Forschung an Auge und Ohr in Tübingen - einem der leistungsstärksten Zentren der Augenheilkunde in Europa - wird hierdurch gestärkt.“
Die Augenklinik wurde auf dem Campus des Universitätsklinikums am Schnarrenberg unmittelbar an die HNO-Klinik angebaut. Beide Kliniken haben einen gemeinsamen Haupteingang erhalten.
Das Forschungsinstitut wird vom Süden her erschlossen. Augenklinik und Forschungsinstitut verfügen über rund 8.500 Quadratmeter Fläche. Der Forschungsbereich ist in den unteren drei Ebenen untergebracht, die Operationsräume und Pflegestationen befinden sich in den darüber liegenden Pavillons.

Durch die vielen Lichthöfe kann ein Großteil der Räume natürlich be- und entlüftet werden. Die notwendigen Lüftungsanlagen sind mit hocheffizienter Wärmerückgewinnung ausgestattet. „So können wir den Wärmebedarf im Winter und den Kältebedarf im Sommer wesentlich reduzieren. Über das Fernwärmenetz wird der Neubau an das landeseigene Heizwerk auf dem Schnarrenberg angeschlossen, das überwiegend mit Holzhackschnitzel befeuert wird“, so Sitzmann.
Das Projekt für rund 53 Millionen Euro wurde vom Land, der Universität, dem Universitätsklinikum und vom Bund finanziert.

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Neubau Augenklinik und Forschungsinstitut für Augenheilkunde mit Anbindung an Bestandsgebäude
6 OP#39s, Ambulanz, Pflege, U/B, Zentrale Sterilgutversorgungsabteilung, Verwaltung, Forschungslabore und Tierhaltung

NF 8.020 m²
BGF 19.313 m²
BRI 80.845 m³

1. Preis

Arcass Freie Architekten GbR BDA, Stuttgart
Fachplaner: Planungsgruppe M+M AG
Gesswein Landschaftsarchitekten

2. Preis

pbr Planungsbüro Rohling AG Architekten und Ingenieure, Stuttgart
Fachplaner: Teamplan GmbH, Tübingen
TCON GmbH, Sindelfingen

3. Preis

hammeskrause architekten, Stuttgart
Fachpl.: Freiraum Planung Sigmund, Grafenberg
Rentschler · Riedesser, Filderstadt

4. Preis

HENN GmbH, München
TGA: Ing.-Büro Mayer
Verfahrensart
Nicht offener Realisierungswettbewerb

Wettbewerbsziel ist die Bauwerksplanung für den Neubau der Augenklinik und des Forschungsinstituts für Augenheilkunde für das Universitätsklinikum Tübingen.
Die Bauwerkskosten (Kostengruppen 300 und 400, ohne KGR 474, nach DIN 276-1:2008-12) von 36,2 Mio. Euro stellen eine Kostenobergrenze dar.
Neubau der Augenklinik mit integriertem Forschungsinstitut für das Universitätsklinikum Tübingen

Auslober
Land Baden-Württemberg, vertreten durch
Vermögen und Bau Baden-Württemberg,
Amt Tübingen, z.Hd. von Herrn Haag,
Schnarrenbergstraße 1, 72076 Tübingen,
Tel. 0 70 71/29-7 90 36, Fax 0 70 71/29-29 11,
E-Mail: Achim.Haag@vbv.bwl.de,
www.vba-tuebingen.de

Wettbewerbsaufgabe
Wettbewerbsgegenstand ist der Neubau der Augenklinik mit integriertem Forschungsinstitut für das Universitätsklinikum Tübingen,
Auf dem Oberen Schnarrenberg, Elfriede-Aulhorn-Straße, 72076 Tübingen.

Architektenleistungen nach Teil 3, Abschnitt 1 HOAI für Leistungen bei Gebäuden. In dem Neubau sollen sowohl die Universitäts-Augenklinik als auch das Forschungsinstitut für Augenheilkunde untergebracht werden. Das Gebäude wird neben der im Jahr 2002 fertig gestellten Hals-Nasen-Ohren-Klinik errichtet und mit dieser baulich verbunden. Die Gesamtnutzfläche des Neubaus beträgt ca. 8.700 qm, davon Klinikbereich 5.100 qm und Forschungsbereich 3.600 qm. Das Gebäude soll Räume für Ambulanz/OP, Pflege, Verwaltung, Soziale Dienste, Ver- und Entsorgung, Lehre, Forschung und Tierhaltung beinhalten. Gesamtkosten: ca. 48.000.000 EUR. Die Aspekte des nachhaltigen und energieeffizienten Bauens sind zu berücksichtigen. Auf eine wirtschaftliche Lösung in Bezug auf die Investitions- und Folgekosten wird großer Wert gelegt.

Wettbewerbsart
Nichtoffener Realisierungswettbewerb nach § 3(2) RPW 2008, mit 20 Teilnehmern

Teilnehmer/Zulassungsbereich
Teilnahmeberechtigt sind natürliche Personen, die in den EWR-Mitgliedstaaten ansässig sind, und die gemäß Rechtsvorschrift ihres Heimatstaates zum Tag der Bekanntmachung zur Führung der Berufsbezeichnung Architekt berechtigt sind (Richtlinie 85/384 EWG oder Richtlinie 89/48 EWG). Teilnahmeberechtigt sind ferner juristische Personen, zu deren satzungsgemäßen Geschäftszwecken der Wettbewerbsaufgabe entsprechende Planungsleistungen gehören, sowie Arbeitsgemeinschaften von natürlichen und/oder juristischen Personen. Juristische Personen haben einen bevollmächtigten Vertreter zu benennen, der für die Wettbewerbsleitung verantwortlich ist. Der bevollmächtigte Vertreter sowie der (die) Verfasser der Wettbewerbsarbeit müssen die Anforderungen erfüllen, die an natürliche Personen als Teilnehmer gestellt werden. Bei Arbeitsgemeinschaften muss jedes Mitglied teilnahmeberechtigt sein. Jedes Mitglied ist zu benennen. Eine Bewerbergemeinschaft muss gesamtschuldnerisch haften. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft, ist der bevollmächtigte Vertreter zu benennen. Eine Mehrfachbewerbung bzw. -teilnahme führt zum Ausschluss.

Termine
Ende der Bewerbungsfrist (16.00 Uhr) 16. 11. 2009

Preise
Gesamtpreissumme netto € 219.000,–

Unterlagen
Die schriftlichen Teilnahmeanträge sind in einem verschlossenen Umschlag bei der oben genannten Anschrift einzureichen. Der Umschlag ist wie folgt zu kennzeichnen: Teilnahmeantrag Realisierungswettbewerb Neubau Augenklinik

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