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Alters- und Pflegezentrum , Appenzell/ Schweiz

Architektur Wettbewerbs-Ergebnis

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wa-ID
wa-2012203
Tag der Veröffentlichung
15.12.2011
Aktualisiert am
01.05.2013
Verfahrensart
Nicht offener Wettbewerb
Teilnehmer
Architekten
Beteiligung
19 Arbeiten
Koordination
blumergaignat ag, Küsnacht
Bewerbungsschluss
30.05.2011
Abgabetermin Pläne
11.11.2011
Abgabetermin Modell
25.11.2011
Preisgerichtssitzung
15.12.2011

Wie lautet der letzte Buchstabe von "aktuell"?


Mai 2013 – Zwischenstand des Projekts

Die Weiterarbeit wurde zeitnah nach dem Wettbewerbsentscheid aufgenommen. In enger Zusammenarbeit mit der Bauherrschaft, den Nutzern und dem interdisziplinären Team wurde das Projekt präzisiert und die Kosten verifiziert. Parallel zur Projektierung wurde das Quartierplanverfahren abgewickelt.
Die Planung sieht vor, dass das Bauprojekt Ende Januar 2013 abgeschlossen ist. Die Baueingabe wurde Anfang Februar 2013 eingereicht. Die Präsentation des Bauprojekts mit Kostenvoranschlag sollte im März 2013 erfolgen, Baubeginn im Herbst 2013 sein, Bezug ca. 2015. Gegenüber der Wettbewerbsplanung wird es keine wesentlichen Änderungen geben.

1. Preis

Bob Gysin + Partner AG Architekten, Zürich
Mitarbeit: Marco Giuliani
L.Arch.: Umland, Zürich
Fachplaner: EK Energiekonzepte AG, Zürich
Fachplaner: HL Technik AG, Zürich
  • 1. Preis: Bob Gysin   Partner AG Architekten, Zürich
  • 1. Preis: Bob Gysin Partner AG Architekten, Zürich

2. Preis

Baumschlager · Eberle ZT GmbH, Vaduz
Mitarbeit: Prof. Dietmar Eberle
Tchavdar Todorov · Franziska Storch
Alessa Hansen · Maike Walz
L.Arch.: Atelier Loidl, Berlin
  • 2. Preis: Baumschlager · Eberle ZT GmbH, Vaduz
  • 2. Preis: Baumschlager · Eberle ZT GmbH, Vaduz

3. Preis

bhend klammer architekten, Zürich
Mitarbeit: Sergej Klammer
L.Arch.: Adrian Ulrich
Gro.küchenplanung: Roland Heule
  • 3. Preis: bhend klammer architekten, Zürich
  • 3. Preis: bhend klammer architekten, Zürich

4. Preis

Gäumann, Lüdi, von der Ropp Architekten, Zürich
Samuel Gäumann · Eva Lüdi
Martin von der Ropp
Mitarbeit: Charlotte Hille · Veronika Melber
L.Arch.: Arge Hoffmann · Müller Landschaftsarchitekten,
Zürich
  • 4. Preis: Gäumann, Lüdi, von der Ropp Architekten, Zürich
  • 4. Preis: Gäumann, Lüdi, von der Ropp Architekten, Zürich

5. Preis

Gähler Architekten AG, St. Gallen
Mitarbeit: Diego Gähler · René Gehrig
Bernhard Flühler · Andreas Baumer
Bauphysik/Akustik: Gerevini AG, St. Gallen
Kosten: Gähler Architekten AG, St. Gallen
  • 5. Preis: Gähler Architekten AG, St. Gallen
  • 5. Preis: Gähler Architekten AG, St. Gallen
Verfahrensart
Projektwettbewerb im selektiven Verfahren

Wettbewerbsaufgabe
Das derzeitige Pflegeheim auf dem Spitalareal in Appenzell weist zahlreiche bauliche und räumliche Mängel auf. Es genügt den heutigen Anforderungen nicht mehr. Zukünftige Bedürfnisse (u.a. die Errichtung einer Wohngruppe für Menschen mit Demenz, kleinere Zimmereinheiten) sind in den bestehenden Räumlichkeiten nur erschwert realisierbar.
Das Alters- und Pflegezentrum stellt eine erste Etappe der baulichen Realisierung eines künftigen Gesundheitszentrums dar. Der Große Rat hat dazu ein etappiertes Vorgehen beschlossen. Der dringendste Schritt ist ein Ersatzbau für das bestehende Pflegeheim.
Das Alters- und Pflegezentrum ist so konzipiert, dass es auch autonom betrieben werden kann. Mit der Nähe zum Spital Appenzell sollen Synergien genutzt werden. Dennoch soll das neue Alters- und Pflegeheim Appenzell klar als eigenständige Adresse gesehen und verstanden werden. Mit dem neuen Alters- und Pflegezentrum soll zusammen mit den bestehenden Angeboten im Bürgerheim und im Altersheim Gontenbad der Bedarf an zeitgemäßen Pflegebetten für die gesamte Bevölkerung von Appenzell IR langfristig gedeckt werden können.
Um dem „Altersbericht“ von 2007 gerecht zu werden, muss das Alters- und Pflegezentrum über 60 Pflegebetten verfügen. Eine Erweiterung um 20 Betten soll baulich und betrieblich möglich sein. Das Alters- und Pflegezentrum wird Funktionen übernehmen, welche heute im Spital untergebracht sind. Dies betrifft die Küche und die Lingerie. Zur Versorgung der bestehenden Gebäude ist es notwendig, das neue Alters- und Pflegezentrum mit einem Verbindungsgang an das Erdgeschoss des bestehenden Pflegeheims anzubinden.

Competition assignment
The existing nursing home in Appenzell has many spatial and structural shortcomings. The new nursing home will be the first step in the development of a future health centre. It will exploit synergies with the nearby Appenzell hospital. However the nursing home shall be operated independently. Together with the existing facilities, the required amount of up-todate nursing beds should be covered in the long term. To fulfil the demands of the ”Age Report 2007“, the home must have 60 nursing beds. A further extension for 20 beds shall be possible. The new nursing home will take over functions of the hospital. For the supply of the existing buildings it has to be connected to the ground floor of the existing home.

Sachpreisrichter
Antonia Fässler, Gesundheits- und Sozialdepartement
Stefan Sutter, Bau- und Umweltdepartement
Kurt A. Kaufmann, Spitaldirektor
Andreas Miller, Leiter Pflegedienst
Dr. med. Renzo Saxer, Kantonsarzt

Fachpreisrichter
Martin Bauer, Zürich
Christian Matt, Bregenz
Markus Dünner, Kantonsbaumeister GR
Otto Hugentobler, Kantonsbaumeister AR
Piet Kempter, St. Gallen
Tobias Pauli, St. Gallen

Preisgerichtsempfehlung
Nach eingehender Diskussion entschied das Preisgericht einstimmig, das Projekt mit dem 1. Preis zur Weiterbearbeitung und Ausführung zu empfehlen.

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