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Alter Markt , Magdeburg/ Deutschland

Architektur Wettbewerbs-Ergebnis

wa-ID
wa-2026145
Tag der Veröffentlichung
22.03.2019
Aktualisiert am
01.10.2019
Verfahrensart
Nicht offener Wettbewerb
Zulassungsbereich
EWG
Teilnehmer
Landschaftsarchitektin oder Landschaftsarchitekt
Beteiligung
14 Arbeiten
Auslober
Koordination
PSL Landschaftsarchitekten, Erfurt
Bewerbungsschluss
24.04.2019
Abgabetermin Pläne
30.07.2019 18:00
Preisgerichtssitzung
06.09.2019

1. Preis

lohrer.hochrein Landschaftsarchitekten, München
Ursula Hochrein · Axel Lohrer
Mitarbeiter: Özge Menevse · Diana Doering

Sonderfachleute:
Day&Light Lichtplanung Frank Vetter, München
  • 1. Preis: lohrer.hochrein Landschaftsarchitekten, München
  • 1. Preis: lohrer.hochrein Landschaftsarchitekten, München

2. Preis

A24 Landschaft Landschaftsarchitektur GmbH, Berlin
Jan Grimmek
Mitarbeiter: Melody Rivet · Christina Renker

Sonderfachleute:
Visualisierung: Adrian Calilz, A. Calitz Visual
  • 2. Preis: A24 Landschaft Landschaftsarchitektur GmbH, Berlin
  • 2. Preis: A24 Landschaft Landschaftsarchitektur GmbH, Berlin

3. Preis

capatti staubach Urbane Landschaften, Berlin
Matthias Staubach · Tancredi Capatti
Mitarbeiter: Thomas Steinborn · Ana Stifanic · Guangzheng Li
  • 3. Preis: capatti staubach Urbane Landschaften, Berlin
  • 3. Preis: capatti staubach Urbane Landschaften, Berlin
Verfahrensart
Nicht offener Realisierungswettbewerb nach RPW 2013

Anlass und Ziel
Die Landeshauptstadt Magdeburg hat ca. 242 000 Einwohner. Sie liegt an der mittleren Elbe, im Zentrum von Sachsen-Anhalt. Gegenstand des nichtoffenen freiraumplanerischen Realisierungswettbewerbs ist das im Stadtzentrum gelegenen Platz-Ensemble Alter Markt mit einer Fläche von ca. 16 300 m2. Dazu gehören der Marktplatz, der Platz „Bei der Hauptwache“, der Martin-Luther-Platz und die Buttergasse.

Ziel des Wettbewerbes ist eine ausgewogene und attraktive Lösung für die Neugestaltung des Ensembles Alter Markt, unter Abwägung von Erschließung, Denkmalschutz, Barrierefreiheit, Bürger- und Wirtschaftsinteressen. Das abwechslungsreiche Dienstleistungs-, Handels- und Freizeitangebot im Marktumfeld soll durch die Neugestaltung weiter gestärkt werden. Eine multifunktionale Nutzung der Stadträume, bei gleichzeitiger Steigerung der Attraktivität, ist daher zu gewährleisten. Die Ausloberin erwartet eine zeitgemäße Gestaltung dieser Freiräume und das Eingehen auf die Spezifik des Ortes.

Die authentische Kulisse des Marktplatzes soll uneingeschränkt wahrnehmbar und erlebbar bleiben. Die Nutzungs- und Gestaltungsidee sollte unter Abwägung aller Interessen entstehen. Es soll eine freiraumplanerisch anspruchsvolle Lösung gefunden werden, bestehend aus gestalterisch zusammenhängenden befestigten Flächen und Grünanlagen. Das Areal soll weitgehend frei von Kfz-Verkehr sein, ausgenommen Anliefer-, Rettungs- und Anliegerverkehr. Auf den zukünftig barrierefrei nutzbaren Flächen mit attraktiver Ausstattung sollen die Fußgänger Priorität genießen. Rücksichtsvoller Umgang mit der bildkünstlerischen Ausstattung, insbesondere den denkmalgeschützten Objekten, wird erwartet. Die Durchführung von Wochenmärkten, Weihnachtsmarkt, Festen und weiteren öffentlichen Veranstaltungen ist zu gewährleisten. Entwickelt werden sollen auch Vorschläge für eine besondere Inszenierung der Stadträume und Fassaden, z. B. durch Beleuchtung.

Um eine höchstmögliche funktionelle und gestalterische Qualität sicherzustellen, eine angemessene Lösung und ein geeignetes Planungsteam zu finden, soll dieser freiraumplanerische Realisierungswettbewerb durchgeführt werden. Die Beauftragung nach Abschluss des Wettbewerbes soll mindestens die Leistungsphasen 2 bis 5 der Objektplanung Freianlagen gemäß § 39 Abs. 3 HOAI umfassen.

Fachpreisrichter
Barbara Hutter, Landschaftsarchitektin, Berlin (Vorsitz)
Uwe Knappschneider, Stadt- und Lichtplaner, Wuppertal
Prof. Angela Mensing-de Jong, Architektin, Dresden
Heike Roos, Landschaftsarchitektin, Stadtplanerin, Weimar
Peter Wich, Landschaftsarchitekt, München

Sachpreisrichter
Michael Ertl, Sachgebietsleiter der Unteren Denkmalschutzbehörde
Heide Grosche, Stadtplanungsamt
Dr. Matthias Lerm, Amtsleiter Stadtplanungsamt
Dr. Lutz Trümper, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Magdeburg

Empfehlung des Preisgerichts
Das Preisgericht empfiehlt der Ausloberin einstimmig, für die angestrebte Planung und Realisierung, den
Entwurf des 1. Preises zugrunde zu legen. Die in der Beurteilung kritisierten Sachverhalte sollen jedoch
im Prozess der weiteren Planung überarbeitet werden.

lnsbesondere geht es um:
- Überprüfen der Platzierung Eulenspiegelbrunnen
- Überprüfen der Abgrenzung der Fußgängerzone
- Überprüfen Standort Biergarten auf dem Martin-Luther-Platz
22/03/2019    S58    - - Dienstleistungen - Wettbewerbsbekanntmachung - Nicht offenes Verfahren 
Deutschland-Magdeburg: Dienstleistungen von Architekturbüros bei Freianlagen
2019/S 058-134760
Wettbewerbsbekanntmachung
Legal Basis:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
/Auftraggeber

I.1) Name und Adressen

Landeshauptstadt Magdeburg, Der Oberbürgermeister
Alter Martk 6
Magdeburg
39104
Deutschland
Kontaktstelle(n): PSL Landschaftsarchitekten Ziegenrücker. Dorlas PartGmbB (PSL) Telefon: +49 361 / 26469-0
E-Mail: kontakt@psl-erfurt.de
Fax: +49 361 / 26469-30
NUTS-Code: DEE03
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: www.magdeburg.de

I.2) Informationen zur gemeinsamen Beschaffung


I.3) Kommunikation

Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: www.psl-erfurt.de/de/download
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an die oben genannten Kontaktstellen

I.4) Art des öffentlichen Auftraggebers

Regional- oder Kommunalbehörde

I.5) Haupttätigkeit(en)

Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand


II.1) Umfang der Beschaffung


II.1.1) Bezeichnung des Auftrags:

Neugestaltung eines Platz-Ensembles mit Planungswettbewerb nach RPW 2013 „Realisierungswettbewerb Alter Markt in Magdeburg“, Objektplanung Freianlagen, im Rahmen eines VgV-Verfahrens

II.1.2) CPV-Code Hauptteil

71222000

II.2) Beschreibung


II.2.2) Weitere(r) CPV-Code(s)


II.2.4) Beschreibung der Beschaffung:

Die Landeshauptstadt Magdeburg hat ca. 242 000 Einwohner. Sie liegt an der mittleren Elbe, im Zentrum von Sachsen-Anhalt. Gegenstand des nichtoffenen freiraumplanerischen Realisierungswettbewerbs ist das im Stadtzentrum gelegenen Platz-Ensemble Alter Markt mit einer Fläche von ca. 16 300 m2. Dazu gehören der Marktplatz, der Platz „Bei der Hauptwache“, der Martin-Luther-Platz und die Buttergasse.
Ziel des Wettbewerbes ist eine ausgewogene und attraktive Lösung für die Neugestaltung des Ensembles Alter Markt, unter Abwägung von Erschließung, Denkmalschutz, Barrierefreiheit, Bürger- und Wirtschaftsinteressen. Das abwechslungsreiche Dienstleistungs-, Handels- und Freizeitangebot im Marktumfeld soll durch die Neugestaltung weiter gestärkt werden. Eine multifunktionale Nutzung der Stadträume, bei gleichzeitiger Steigerung der Attraktivität, ist daher zu gewährleisten. Die Ausloberin erwartet eine zeitgemäße Gestaltung dieser Freiräume und das Eingehen auf die Spezifik des Ortes. Die authentische Kulisse des Marktplatzes soll uneingeschränkt wahrnehmbar und erlebbar bleiben. Die Nutzungs- und Gestaltungsidee sollte unter Abwägung aller Interessen entstehen. Es soll eine freiraumplanerisch anspruchsvolle Lösung gefunden werden, bestehend aus gestalterisch zusammenhängenden befestigten Flächen und Grünanlagen. Das Areal soll weitgehend frei von Kfz-Verkehr sein, ausgenommen Anliefer-, Rettungs- und Anliegerverkehr. Auf den zukünftig barrierefrei nutzbaren Flächen mit attraktiver Ausstattung sollen die Fußgänger Priorität genießen. Rücksichtsvoller Umgang mit der bildkünstlerischen Ausstattung, insbesondere den denkmalgeschützten Objekten, wird erwartet. Die Durchführung von Wochenmärkten, Weihnachtsmarkt, Festen und weiteren öffentlichen Veranstaltungen ist zu gewährleisten. Entwickelt werden sollen auch Vorschläge für eine besondere Inszenierung der Stadträume und Fassaden, z. B. durch Beleuchtung.
Um eine höchstmögliche funktionelle und gestalterische Qualität sicherzustellen, eine angemessene Lösung und ein geeignetes Planungsteam zu finden, soll dieser freiraumplanerische Realisierungswettbewerb durchgeführt werden. Die Beauftragung nach Abschluss des Wettbewerbes soll mindestens die Leistungsphasen 2 bis 5 der Objektplanung Freianlagen gemäß § 39 Abs. 3 HOAI umfassen.

II.2.13) Angaben zu Mitteln der Europäischen Union

Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben


III.1) Teilnahmebedingungen


III.1.10) Kriterien für die Auswahl der Teilnehmer:

Dem Wettbewerb ist ein Bewerbungsverfahren vorgeschaltet. Gesucht werden Landschaftsarchitekten mit Erfahrung in Planung/Realisierung innerstädtischer Platzflächen bzw. bei jungen Büros – mit Wettbewerbserfolg. Teilnahmeberechtigt sind in den EWR-/WTO-/GPA-Staaten ansässige natürliche Personen, die nach Rechtsvorschrift ihres Heimatstaates zur Führung der Berufsbezeichnung Landschaftsarchitekt/in berechtigt sind. Ist die Berufsbezeichnung im jeweiligen Heimatstaat gesetzlich nicht geregelt, erfüllt die fachlichen Anforderungen als Landschaftsarchitekt/in, wer über ein Diplom, Prüfzeugnis oder einen sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung der 2013/55/EU entspricht. Berechtigt sind ebenso juristische Personen, deren satzungsgemäßer Geschäftszweck auf Planungsleistungen entsprechend der Wettbewerbsaufgabe ausgerichtet ist und sofern für die Wettbewerbsteilnahme ein verantwortlicher Berufsangehöriger benannt ist, der die Teilnahmevoraussetzungen natürlicher Personen erfüllt.
Bewerbergemeinschaften haben in der Verfassererklärung einen bevollmächtigten Verfasser zu benennen.
Aus Bewerbungen ausgewählte Teilnehmer dürfen keine anderen als die in der Bewerbung genannten Personen (Mitverfasser) am Wettbewerb beteiligen.
Bei Bewerbergemeinschaften muss jedes Mitglied teilnahmeberechtigt sein.
Eine Beteiligung auch einzelner Mitglieder von Bewerbergemeinschaften an mehr als einer Bewerbergemeinschaft ist unzulässig und führt zum Ausschluss aller betroffenen Bewerbergemeinschaften.
Die Voraussetzungen für die Teilnahmeberechtigung müssen am Tag der Bekanntmachung erfüllt sein.
Die Eignung der Preisträger ist vor Beginn der Verhandlungsgespräche nach VgV nachzuweisen.
Einzureichen sind:
Zwingend ist der über www.psl-erfurt.de/de/download herunterladbare Bewerbungsbogen mit den Formblättern zu verwenden. Gewertet werden nur vollständig ausgefüllte und rechtsverbindlich unterschriebene Bewerbungsformulare und geforderte Anlagen.
Bewerber mit Kammereintrag 2011 und später können sich als „Junges Büro“ bewerben. Bewerbergemeinschaften zählen als „Junges Büro“, wenn jedes Mitglied die Bedingungen erfüllt.
An Anlagen sind beizufügen:
1) Nachweis der Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung. Bei fremdsprachigen Dokumenten ist zusätzlich eine Übersetzung in die Verfahrenssprache beizufügen, Eigenübersetzung ausreichend.
Als Nachweis beruflicher Befähigung sind 2 Referenzprojekte zur Fachkunde /Erfahrung einzureichen. Bei Referenzobjekten, deren Urheberschaft bei anderen liegt, sind die Urheber und der Anteil der eigenen Leistung anzugeben. Bewerbergemeinschaften geben an, welches Mitglied die Leistungen erbracht hat. „Junge Büros“ können als Referenz Wettbewerbsarbeiten mit Platzierung (Preis/Anerkennung), ohne Realisierung, einreichen.
2) Referenz 1: Darstellung eines freiraumplanerisches Projektes
— Planung und Realisierung einer innerstädtischen Freianlage, vorzugsweise Platz/Platzfolge.
Honorarzone IV, mind. 8 000 m2, LPH 2-8 zwischen 2009-2018;
— nur für „Junge Büros“: Wettbewerbserfolg mit vergleichbarer Aufgabe
(Preis/Anerkennung)
3) Referenz 2: Darstellung eines freiraumplanerischen Projektes mit Denkmalschutzanforderung
— Planung und Realisierung einer innerstädtischen Freianlage, vorzugsweise Platz/Platzfolge, LPH 2–8 zwischen 2009-2018,
— nur für „Junge Büros“: Wettbewerbserfolg mit vergleichbarer Aufgabe (Preis/Anerkennung).
4) Erklärung der Bewerbergemeinschaft mit rechtsverbindlichen Unterschriften
Die Unterlagen sind per E-Mail zu versenden an kontakt@psl-erfurt.de, Betreff „Teilnahmeantrag Wettbewerb Alter Markt Magdeburg“. Für fristgerechten Eingang ist der Bewerber verantwortlich. Später eingehende Bewerbungen werden nicht berücksichtigt. Erfüllen mehr als 15 Bewerbern die geforderten Kriterien, erfolgt die Auswahl durch Losziehung. Die Ausloberin beabsichtigt, bis zu 3 Teilnehmer aus der Gruppe „Junge Büros“ gem. VgV 2016 § 75 (4) zu bestimmen.

III.2) Bedingungen für den Auftrag


III.2.1) Angaben zu einem besonderen Berufsstand

Die Teilnahme ist einem bestimmten Berufsstand vorbehalten: ja
Beruf angeben:
Landschaftsarchitektin oder Landschaftsarchitekt

Abschnitt IV: Verfahren


IV.1) Beschreibung


IV.1.2) Art des Wettbewerbs

Nichtoffen
Mindestzahl: 7
Höchstzahl: 15

IV.1.7) Namen der bereits ausgewählten Teilnehmer:


IV.1.9) Kriterien für die Bewertung der Projekte:

Nach derzeitigem Bearbeitungsstand sind folgende Beurteilungskriterien vorgesehen, die in der aufgeführten Reihenfolge keine Prioritätensetzung widerspiegeln.
— Maßstäblichkeit und Einbindung in das Umfeld,
— Funktionalität,
— Gestalterische Qualität,
— Umgang mit der bildkünstlerischen Ausstattung,
— Technische Realisierbarkeit,
— Wirtschaftlichkeit, Nachhaltigkeit.

IV.2) Verwaltungsangaben


IV.2.2) Schlusstermin für den Eingang der Projekte oder Teilnahmeanträge

Tag: 24/04/2019
Ortszeit: 12:00

IV.2.3) Tag der Absendung der Aufforderungen zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber

Tag: 10/05/2019

IV.2.4) Sprache(n), in der (denen) Projekte erstellt oder Teilnahmeanträge verfasst werden können:

Deutsch

IV.3) Preise und Preisgericht


IV.3.1) Angaben zu Preisen

Es werden ein oder mehrere Preise vergeben: ja
Anzahl und Höhe der zu vergebenden Preise:
Für den Wettbewerb steht eine Preissumme von 56 000 EUR netto zur Verfügung.
Folgende Preise werden vergeben:
1) Preis: 25 000 EUR;
2) Preis: 19 000 EUR;
3) Preis: 12 000 EUR.
Die Preise verstehen sich zuzüglich Mehrwertsteuer, soweit sie anfällt. Das Preisgericht behält sich, bei einstimmigem Beschluss, eine andere Verteilung der Preissumme und die Erteilung von Anerkennungen vor.

IV.3.2) Angaben zu Zahlungen an alle Teilnehmer:


IV.3.3) Folgeaufträge

Ein Dienstleistungsauftrag infolge des Wettbewerbs wird an den/die Gewinner des Wettbewerbs vergeben: ja

IV.3.4) Entscheidung des Preisgerichts

Die Entscheidung des Preisgerichts ist für den öffentlichen Auftraggeber/den Auftraggeber bindend: ja

IV.3.5) Namen der ausgewählten Preisrichter:

Uwe Knappschneider, Stadt- und Lichtplaner, Wuppertal, Fachpreisrichter;
Prof. Mensing-de Jong, Stadtplanerin, Dresden, Fachpreisrichterin;
Heike Roos, Landschaftsarchitektin, Weimar, Fachpreisrichterin;
Barbara Hutter, Landschaftsarchitektin, Berlin, Fachpreisrichterin;
Peter Wich, Landschaftsarchitekt, München, Fachpreisrichter;
Michael Ertl, Sachgebietsleiter der Unteren Denkmalschutzbehörde, Sachpreisrichter;
Heide Grosche, amtierende Amtsleiterin Stadtplanungsamt, Sachpreisrichterin;
Dr. Falko Grube, Vorsitzender Ausschuss Bauen und Verkehr, Sachpreisrichter,
Dr. Lutz Trümper, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Magdeburg, Sachpreisrichter;

Abschnitt VI: Weitere Angaben


VI.3) Zusätzliche Angaben
:
Die Auftragsvergabe der Wettbewerbsaufgaben erfolgt als Vergabeverfahren nach VgV. Die Auftraggeberin wird, unter Würdigung der Empfehlung des Preisgerichts, einen der Preisträger mit den für die Umsetzung des Wettbewerbsentwurfs erforderlichen Planungsleistungen gemäß § 39 HOAI, Freianlagen, mindestens mit den Leistungsphasen 2 bis 5, beauftragen, sofern kein wichtiger Grund der Beauftragung entgegensteht.
Es ist beabsichtigt, Verhandlungen mit allen Preisträgern durchzuführen. Das Ergebnis des Planungswettbewerbs wird als ein Zuschlagskriterium in die Bewertung eingehen. Im Fall einer weiteren Beauftragung werden im Wettbewerb bereits erbrachte Leistungen bis zur Höhe des zuerkannten Preises nicht erneut vergütet, wenn der Wettbewerbsbeitrag in seinen wesentlichen Teilen unverändert der weiteren Bearbeitung zugrunde gelegt wird. Grundlage für die Beauftragung ist das Vertragsmuster der Auftraggeberin.
Nach dem Wettbewerbsverfahren müssen die Preisträger nachfolgende Nachweise in Bezug auf die Mindestanforderungen, Ausschlussgründe und Eignung vorlegen. Können diese Nachweise nicht erbracht werden, wird der Preisträger vom weiteren Verfahren ausgeschlossen. Preisträger können im Hinblick auf die nachzuweisende Leistungsfähigkeit die Kapazitäten anderer Unternehmen (Eignungsleihe) in Anspruch nehmen.
a) Eigenerklärung des Preisträgers zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 42 (1) und (2) VgV und Formular „Einheitliche“ Europäische Eigenerklärung“ (EEE);
b) Nachweis des Preisträgers (natürliche Personen, juristische Personen, Bietergemeinschaften) zur beruflichen Befähigung für den Projektverantwortlichen entsprechend 2.2. dieses Antrags.
c) Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung
Nachzuweisen ist eine Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungssummen von mindestens 3,0 Mio. Euro für Personenschäden und mindestens 1,5 Mio. Euro für Sach- und sonstige Schäden bei einem in einem Mitgliedsstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmen. Bei Versicherungsverträgen mit Pauschaldeckung (also ohne Unterscheidung nach Sach- und Personenschaden) ist eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erforderlich, dass beide Schadenskategorien im Auftragsfall parallel zueinander mit beiden Deckungssummen abgesichert sind. Die Ersatzleistung des Versicherers muss mindestens das 2-fache der Deckungssumme pro Jahr betragen. Die Deckung für das Objekt muss über die Vertragslaufzeit hinaus uneingeschränkt erhalten bleiben.
d) Eigenerklärung zur Eignungsleihe:
Will der Bewerber für den Nachweis der erforderlichen wirtschaftlichen und finanziellen sowie der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit anderer Unternehmen in Anspruch nehmen, so hat er diese Unternehmen und die Leistungsteile, welche in Anspruch genommen werden sollen, zu benennen. Bei der Prüfung der Eignung des Bewerbers werden Leistungen der Eignungsleihe nur in dem Umfang und für die Bereiche der beabsichtigten Leistungsübertragung bewertet. Eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieser Unternehmen ist auf Anforderung nachzureichen.
e) Eigenerklärung zur beabsichtigten Untervergabe von Teilleistungen: Will sich der Bewerber bei der Erfüllung des Auftrages der Leistung anderer Unternehmen bedienen, so hat er diese Unternehmen und die Leistungsteile, die vergeben werden sollen, zu benennen.
Vorgesehener Zeitplan:
— schriftliche Rückfragen zum Teilnahmeantrag bis 14.4.2019,
— Bewerbungsfrist Teilnahmeanträge 24.4.2019, 12.00 Uhr,
— Ausgabe der Wettbewerbsunterlagen 10.5.2019,
— Schriftliche Rückfragen zur Wettbewerbsauslobung bis 26.5.2019,
— Rückfragenkolloquium 28.5.2019,
— Abgabe der Arbeiten 30.7.2019,
— Preisgerichtsitzung 6.9.2019.

VI.4) Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren


VI.4.1) Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

1. und 2. Vergabekammer beim Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt
Ernst-Kamieth-Straße 2
Halle/Saale
06112
Deutschland
Telefon: +49 345514-0
Fax: +49 3455141115Internet-Adresse: www.sachsen-anhalt.de

VI.4.2) Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren


VI.4.3) Einlegung von Rechtsbehelfen

Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Es gelten die Fristen gemäß Regelungen in § 160 (3) GWB.

VI.4.4) Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

1. und 2. Vergabekammer beim Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt
Ernst-Kamieth-Straße 2
Halle/Saale
06112
Deutschland
Telefon: +49 345514-0
Fax: +49 3455141115Internet-Adresse: www.sachsen-anhalt.de

VI.5) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:

19/03/2019

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