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adidas LACES (Marketing and Operation Module - MOM - auf der World of Sports der adidas AG) , Herzogenaurach/ Deutschland

Architektur Wettbewerbs-Ergebnis

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Veröffentlicht als:

Dokumentation
Zwischenbericht
Weiterverfolgt
wa-ID
wa-2009040
Tag der Veröffentlichung
27.04.2007
Aktualisiert am
01.11.2011
Verfahrensart
Nicht offener Wettbewerb
Teilnehmer
Freischaffende Architekten
Beteiligung
29 Arbeiten
Auslober
Koordination
ANP – Architektur- und Planungsges. mbH, Kassel
Bewerbungsschluss
10.11.2006
Abgabetermin Pläne
09.03.2007
Preisgerichtssitzung
27.04.2007
Fertigstellung
06/2011

November 2011 – Fertigstellung des Projekts

Kommentar der Architekten
Das Forschungs- und Entwicklungsgebäude mit 1.700 Arbeitsplätzen auf dem adidas-Campus „World of Sports“ in Herzogenaurach ist fertig. Im Unterschied zu konventionellen Bürotypologien ermöglicht die von kadawittfeldarchitektur entwickelte Ringstruktur des Gebäudes einen zweifachen Landschaftsbezug – sowohl zur äußeren Umgebung als auch zur kommunikativen Landschaft des Atriums. Die Laces als Verbindungsstege erlauben eine effiziente Erschließung aller Bürobereiche ohne Queren fremder Abteilungen. Gleichzeitig verwandeln...


>> Den vollständigen Bericht mit Fotos können Sie als PDF-Datei erwerben <<

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Januar 2010 – Zwischenstand des Projekts

Marketing and Operation Module – MOM – auf der World of Sports der adidas AG in Herzogenaurach Wettbewerbsdokumentation siehe Heft 6/2007 1. Preis kadawittfeldarchitektur, Aachen Realisiert wird das „LACES“ genannte Projekt von kadawittfeldarchitektur. Das Richtfest hat Ende September vergangenen Jahres stattgefunden. Die Eröffnung ist geplant für das zweite Quartal 2011. Die Architekten erläutern ihr Projekt: „Anstelle einer direkten Umsetzung der vom Masterplan vorgegebenen Organisationsstruktur (Kammbzw. Doppelkammstruktur mit langen Gängen, Abteilungen ohne Ausblick, schlechter Orientierung) bietet die Ringstruktur mit zentralem Atrium und Laces als Verbindungsgängen eine Reihe von Vorteilen: alle Abteilungen erhalten mindestens einseitig einen Ausblick in die Landschaft; die Laces ermöglichen eine effiziente Erschließung ohne Queren fremder Abteilungen. Der klare Baukörper, entspricht dem Konzept des Masterplans als Ensemble von Objekten in der Landschaft; Laces und Atrium werden zum Kommunikationszentrum im Gebäude. Als schwebendes Pendant zu dem schwarzen, liegenden Baukörper des adidas Brand Centers fügt sich das neue LACES in das bestehende Solitär-Ensemble des Campus „World of Sports“ ein. Das klar konturierte Volumen lädt den Campus- Park förmlich ein, sich im Innern als temperiertes Atrium fortzusetzen. Dieses identitätsstiftende Raumprodukt bildet das kommunikative Herz des Gebäudes. Ringschlüssig aufgereiht öffnen sich die Abteilungen bzw. deren Büroflächen in den bemerkenswerten Landschaftsraum der Herzo-Base und stellen gleichzeitig innere Bezüge her. Freie Verbindungsgänge ermöglichen ein Höchstmaß an Interaktion und lassen offene Kommunikationsbereiche entstehen. Diese Laces „schnüren“ gleichsam den Baukörper zu einem vielschichtig beziehungsreichen Bürogebäude zusammen, das die besondere kreative Atmosphäre des Hauses ablesbar macht.“


1. Preis

AllesWirdGut ZT GmbH, Wien
Friedrich Passler
feld 72 ZT GmbH, Wien
Anne Catherine Fleith
Mitarbeit: F. Kersten · J. Kropp · G. Mair
M. Mink · Th. Neumann · D. Payer · E. Smajic
J. Wittenberger
Bauphysik: Walter Prause, Wien
Tragwerk: Fritsch · Chiari & Partner, Wien

1. Preis

kadawittfeldarchitektur, Aachen
Prof. Gerhard Wittfeld
Mitarbeit: D. Zweering · M. Faber · Ch. Helmus
S. Thomas · M. Rahmfeld · A. Dierkes · J. Kröber
TGA: Ingenieurgemeinschaft TEN, Aachen
Brandschutz: ÖKOTEC Sachverständige
Ingenieure E. Obst + Partner, Schwalmtal

3. Preis

HASCHER JEHLE Architektur, Berlin
Prof. Rainer Hascher · Prof. Sebastian Jehle
Mitarbeit: L. von Karstedt · J. Tobolla · S. Hui
St. Janitschek · J. Fischer · J. Bretschneider
Th. Emslander · K. Rüter · F. Sell
Tragwerk: RPB Rückert GmbH, Heilbronn
TGA: Rentschler + Riedesser GmbH, Berlin

4. Preis

Auer Weber Architekten, Stuttgart
Achim Söding
Mitarbeit: K. Schuch · H. Schlinke · J. Cornelius
J. Berendes · Th. Ruppe · Y. Zou
Tragwerk: Schlaich · Bergermann & Partner,
Stuttgart
Energie: Rentschler + Riedesser GmbH,
Filderstadt
Bauphysik: Gutbrod Bau Physik, Markgröningen
GTL Landschaftsarchitektur + Städtebau Michael Triebswetter, Kassel
Gnüchtel · Triebswetter

Ankauf

HENN GmbH, München
Prof. Dr. Gunter Henn
Mitarbeit: R. Froch · F. Hartmann · F. Werner
Tragwerk: Werner Sobek Ingenieure, Stuttgart
TGA: Planungsgruppe M+M, Böblingen
TOPOTEK 1 Gesellschaft von Landschaftsarchitekten mbH, Berlin
Martin Rein-Cano · Anna Lundquist

Ankauf

Yes Architecture, München
Prof. Ruth Berktold
Mitarbeit: A. Pacher · A. Tisch · I. Brncic
S. Thauer · J. Brandi · W. Tran · I. Hermann
J. Niemann
Haustech.: CBP Engineering GmbH, München
Tragwerk: Prof. Knippers Helbig
Thorsten Helbig, Stuttgart
Kosten: Höhler und Partner, Aachen/Hamburg
Brandschutz: Dr. Hagen Ingenieure, Kleve
realgrün Landschaftsarchitekten, München
Wolf D. Auch

Ankauf

agps architecture Angèlil · Graham · Pfenninger · Scholl, Zürich
M. Angélil · S. Graham · M. Scholl
R. Pfenninger · H. Oester
Mitarbeit: M. Scholl · B. Klinge · Y. Reinacher
B. Münger · U. Caprez · G. Joshi
Tragwerk: Breuninger Tragwerksplanung,
Stuttgart
TGA: Lemon Consult GmbH, Zürich
Fassade: Stäger + Nägeli AG, Zürich
Kosten: Bauhoch4 mbH, Hannover
Verfahrensart
Einstufiger, begrenzt offener Realisierungswettbewerb mit vorgeschaltetem internationalen Bewerbungsverfahren zur Auslosung von ca. 31 Teilnehmern

Wettbewerbsaufgabe
Die Konzernzentrale der adidas AG befindet sich am traditionellen Firmensitz Herzogenaurach in Franken. Seit 1998 entsteht dort auf 39 ha die World of Sports als das neue Global Headquartier von adidas. Dieses Areal ist der nördliche Teil der 114 ha großen Herzo-Base, eines ehemals von der US-Armee genutzten Geländes (siehe auch wa 10/1999).
Die World of Sports steht für eine campusähnliche Anlage mit hochwertigen Baukörpern und Sportanlagen. 1999 wurden die ersten 700 Arbeitsplätze in einem grundlegend umgebauten Kasernengebäude „Kammgebäude“ angesiedelt und ein neues Mitarbeiterrestaurant „Stripes“ (siehe auch wa 10/1998) geschaffen. Im Jahr 2005 folgte der Neubau des Adi Dassler Sportplatzes.
Im Jahr 2006 wurde das Adi Dassler Brand Center fertig gestellt. Ein Infrastrukturgebäude befindet sich in Planung. Ausserdem wurde 2003 das neue adidas Factory Outlet eröffnet. 2006 wurde in unmittelbarer Nähe zur World of Sports ein Hotel errichtet. Ein öffentliches Sport Center befindet sich in Planung und wird östlich des Hotels errichtet werden.
Innerhalb der World of Sports steht nun als nächster wichtiger Schritt die Planung des sogenannten „Marketing and Operations Module”, kurz MOM, an, das als attraktives Arbeitsumfeld den beiden zentralen Bereichen Global Marketing und Global Operations von adidas dienen soll.
Das MOM, soll nicht nur ein Bürogebäude sein, sondern auch eine Ideenschmiede mit ausreichenden Flächen für Prototypenentwicklung, Produkttests und Produktablage.
Das Raumprogramm umfasst ca. 49.000 m2 BGF für 1.400 Arbeitsplätze, wovon rund 100 in einem eigenständigen Innovationsmodul unterzubringen sind. In der Planung ist eine Erweiterung um bis zu 27.000 m2 BGF für weitere 900 Arbeitsplätze vorzusehen.
Ziel des Wettbewerbs ist ein Entwurf, der dem hohen funktionalen und architektonischen Anspruch der bisher realisierten Bauten entspricht und vom Unternehmen sowie der Marke adidas inspiriert wird.

Fachpreisrichter
Prof. Hans-Peter Achatzi, Berlin/Köln (Vors.)
Prof. Dietrich Fink, München
Prof. Ulrike Lauber, Berlin/München
Prof. Hilde Léon, Berlin/Hannover
Prof. Karl-Heinz Petzinka, Düsseldorf
Andreas Emminger, Nürnberg

Sachpreisrichter
Frank Dassler, adidas AG
Hermann Deininger, adidas AG
Peter Moore, Portland, Oregon (USA)
Jay Pollard, adidas AG
Volker Dietze, adidas AG
Michel Perraudin, MP Consult, Nürnberg

Preisgerichtsempfehlung
Das Preisgericht sieht in beiden mit dem 1. Preis ausgezeichneten Arbeiten hervorragende Lösungen. Es gibt einstimmig die Empfehlung, mit den beiden Preisträgern Gespräche zu führen und dabei die Qualitäten und Mängel zu erörtern.
Das Preisgericht empfiehlt, auf der Basis der Ergebnisse der Gespräche einen der Preisträger mit der weiteren Bearbeitung zu beauftragen

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