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  • Neubau Fraunhofer Institut für Wind- und Energiesystemtechnik (IEE) | © Constantin Meyer Fotografie, Köln
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Neubau Fraunhofer Institut für Wind- und Energiesystemtechnik (IEE) , Kassel/ Deutschland

Architektur Wettbewerbs-Ergebnis

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Veröffentlicht als:

Dokumentation
Weiterverfolgt
wa-ID
wa-2013341
Tag der Veröffentlichung
17.01.2014
Aktualisiert am
01.12.2023
Verfahrensart
Nicht offener Wettbewerb
Zulassungsbereich
EWG
Teilnehmer
Freischaffende, angestellte und beamtete Architekten
Beteiligung
18 Arbeiten
Auslober
Koordination
ANP – Architektur- und Planungsges. mbH, Kassel
Bewerbungsschluss
17.02.2014
Abgabetermin Pläne
06.06.2014
Abgabetermin Modell
13.06.2014
Preisgerichtssitzung
07.07.2014
Fertigstellung
4/2022

Wie lautet der dritte Buchstabe von "wettbewerbe"?


Fotos: Constantin Meyer Fotografie, Köln

Architektur
HHS Planer + Architekten AG, Kassel
Mitarbeiter: Günter Schleiff, Andreas Wiege, Isabelle Weinrich-Romagos, Denis Granzon, Viktoria Zaitsev, Ilka Berger, Se Young Jin

Ausschreibung und Objektüberwachung
AK3 Baumanagement Architekten, Kassel
Reinhold Achhammer, Stefan Roß, Ben Kowalski, Suftan Beshbesch

Bauherr
Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V., München

Projektdaten
Bearbeitungszeitraum: 10/2016  – 4/2022
Baubeginn: 19.02.2018 (Beginn Kampfmittelsondierung)
Übergabe: 28.04.2022
NUF: 9.304 m²
BGF: 13.414 m²
Energiestandard: EnEV 2016
Baukosten:
KG 300 31,6 Mio. netto / 37,6 Mio. brutto
KG 400 14,4 Mio. netto / 17,14 Mio. brutto
Baukosten gesamt (KG 200-700, ohne KG 612 EA): ca. 60,0 Mio. netto

Hinweis Bearbeitungszeitraum und Baukosten:
Kampfmittelbelastete Böden, Kampfmittelfunde, Schadstoffbelastete Böden, Pandemie

Standort
Joseph-Beuys-Str. 8, 34117 Kassel

Fachplanung
Tragwerk: Bollinger & Grohmann, Frankfurt am Main
TGA: enco energie consulting GmbH, Kassel
Elektro: Felgen & Associes Engineering S.A., Luxembourg
Bauphysik: energydesign braunschweig GmbH, Braunschweig
Brandschutz: Thormählen + Peukert PartG mbB, Kassel
Laborplanung: irm Ingenieurbüro Mühlbacher GmbH, Hildesheim
Küchenplanung: PROFIL Gastronomie Planung + Innovation GmbH
Freianlagen: WES GmbH LandschaftsArchitektur, Hamburg

 

Das Gebäude ist das Ergebnis eines internationalen Architektenwettbewerbes. Der Wettbewerbsentwurf wurde danach intensiv gemeinsam mit Bauherr und Nutzer weiterentwickelt.

Städtebau
Die städtebaulichen Strukturen des Bahnhofsgeländes definieren den Ort. Sie werden aufgegriffen und weitergeführt. Den benachbarten baulichen Großformen von Polizeipräsidium und ehemaligem Arbeitsamt wird ein markanter Baukörper zur Seite gestellt. Er entwickelt sich parallel zu Gleisen und Bahnhofshallen und öffnet zur Stadt einen Platz. Ein Sockelgeschoss verengt den entstehenden Straßenraum und stellt die Maßstäblichkeit zu den benachbarten Bahnhofshallen her.

Baukörper
Das Raumprogramm des IEE wird im Wesentlichen aus Büroflächen und Laboren gebildet. Im Sockel befinden sich Technika und Labore, im scheinbar darüber schwebenden Riegel die Büroräume. Der dreibündige Büroriegel spreizt sich zur Stadtseite auf und lässt eine über alle Geschosse reichende Halle als zentralen, alle Ebenen erschließenden Raum entstehen. Die Geschossebenen enden als dynamische Skulptur.
Der Sockel bildet das Ordnungsgerüst zur Integration der Labore mit unterschiedlichsten räumlichen Anforderungen in eine ablesbare bauliche Figur.

Konferenzbereich
Der besondere, multifunktional nutzbare Raum des Konferenzbereichs wächst aus der Halle und bekrönt das Gebäude. Er bildet das Herzstück des Instituts. Er dient sowohl der Projektarbeit im internationalen Dialog, lokalen Konferenzen, öffentlichen Präsentationen und als Seminarraum in der alltäglichen Arbeit.

Gebäudetechnik
Das Energiekonzept wurde auf der Grundlage der Anforderungen der unterschiedlichsten Raumarten entwickelt. Als Energiequelle dient ein 600 m³ großer Eisspeicher. Wärmepumpen nutzen seine Energie zum Heizen und Kühlen (Rechenzentrum, Betonkernaktivierung). Der aus einem Forschungsschwerpunkt des Instituts erforderliche Gasanschluss versorgt nachgeschaltete Gasthermen zur Deckung des Spitzenlastbedarfs. Zur Belüftung der Büros werden dezentrale Lüftungsgeräte eingesetzt. Sie erlauben die bedarfsgerechte, nutzungsabhängige Versorgung unter Vermeidung des dauerhaften Vorhaltens eine Lüftungsnetzes im Gebäude. Eine große Regenwasserzisterne versorgt die Sanitäranlagen.

Fassade
Die im Hohlraumboden angeordneten dezentralen Lüftungsgeräte „atmen“ über die Fassade. Aus diesem Grund besteht die Fassade aus vorgehängten luftdurchlässigen Streckmetallpaneelen. Farblich unterschieden definieren diese auch den Sockelbaukörper. In diesen hineingesetzt, sind die Laborbaukörper durch eine Fassade aus Faserzementplatten ablesbar.
Die Gebäudeausrichtung maximiert die südexponierte Fassade. Zur Eigenstromerzeugung und zu Forschungszwecken sind in diese PV-Module nahezu unsichtbar integriert.

Freiraum
Bereits im Wettbewerb war die Darstellung eines zweiten Bauabschnittes gefordert. Besonders gestaltete Oberflächen markieren deren zukünftigen Fußabdruck. Den Vorplatz, mit einem Belag aus Basaltpflaster, das beim Freimachen des Grundstücks gewonnen wurde, ziert ein Kunstprojekt (Katja Davar). Es wurde als Intarsienarbeit in das Pflaster eingearbeitet. Nach Norden eröffnet ein kleiner Park den Mitarbeitern Erholungsflächen und Freiraumarbeitsplätze.

 

 

  • Neubau Fraunhofer Institut für Wind- und Energiesystemtechnik (IEE) | © Andre Rauchhaupt, Kassel
  • Neubau Fraunhofer Institut für Wind- und Energiesystemtechnik (IEE) | © Constantin Meyer Fotografie, Köln
  • Neubau Fraunhofer Institut für Wind- und Energiesystemtechnik (IEE) | © Constantin Meyer Fotografie, Köln
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  • Neubau Fraunhofer Institut für Wind- und Energiesystemtechnik (IEE) | © Constantin Meyer Fotografie, Köln
  • Neubau Fraunhofer Institut für Wind- und Energiesystemtechnik (IEE) | © Constantin Meyer Fotografie, Köln
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  • Neubau Fraunhofer Institut für Wind- und Energiesystemtechnik (IEE) | © Constantin Meyer Fotografie, Köln
  • Neubau Fraunhofer Institut für Wind- und Energiesystemtechnik (IEE) | © Constantin Meyer Fotografie, Köln
  • Lageplan | © HHS Planer + Architekten AG, Kassel
  • Grundriss EG | © HHS Planer + Architekten AG, Kassel
  • Grundriss 3. OG | © HHS Planer + Architekten AG, Kassel
  • Schnitt Institutsgebäude | © HHS Planer + Architekten AG, Kassel
  • 3D-Modell | © HHS Planer + Architekten AG, Kassel
  • Neubau Fraunhofer Institut für Wind- und Energiesystemtechnik (IEE) | © HHS Planer + Architekten AG, Kassel
  • Energiekonzept Sommer | © HHS Planer + Architekten AG, Kassel
  • Energiekonzept WInter | © HHS Planer + Architekten AG, Kassel
  • Neubau Fraunhofer Institut für Wind- und Energiesystemtechnik (IEE)
    Copyright: Andre Rauchhaupt, Kassel
  • Neubau Fraunhofer Institut für Wind- und Energiesystemtechnik (IEE)
    Copyright: Constantin Meyer Fotografie, Köln
  • Neubau Fraunhofer Institut für Wind- und Energiesystemtechnik (IEE)
    Copyright: Constantin Meyer Fotografie, Köln
  • Neubau Fraunhofer Institut für Wind- und Energiesystemtechnik (IEE)
    Copyright: Constantin Meyer Fotografie, Köln
  • Neubau Fraunhofer Institut für Wind- und Energiesystemtechnik (IEE)
    Copyright: Constantin Meyer Fotografie, Köln
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    Copyright: Constantin Meyer Fotografie, Köln
  • Neubau Fraunhofer Institut für Wind- und Energiesystemtechnik (IEE)
    Copyright: Constantin Meyer Fotografie, Köln
  • Neubau Fraunhofer Institut für Wind- und Energiesystemtechnik (IEE)
    Copyright: Constantin Meyer Fotografie, Köln
  • Neubau Fraunhofer Institut für Wind- und Energiesystemtechnik (IEE)
    Copyright: Constantin Meyer Fotografie, Köln
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    Copyright: Constantin Meyer Fotografie, Köln
  • Neubau Fraunhofer Institut für Wind- und Energiesystemtechnik (IEE)
    Copyright: Constantin Meyer Fotografie, Köln
  • Neubau Fraunhofer Institut für Wind- und Energiesystemtechnik (IEE)
    Copyright: Constantin Meyer Fotografie, Köln
  • Lageplan
    Copyright: HHS Planer + Architekten AG, Kassel
  • Grundriss EG
    Copyright: HHS Planer + Architekten AG, Kassel
  • Grundriss 3. OG
    Copyright: HHS Planer + Architekten AG, Kassel
  • Schnitt Institutsgebäude
    Copyright: HHS Planer + Architekten AG, Kassel
  • 3D-Modell
    Copyright: HHS Planer + Architekten AG, Kassel
  • Neubau Fraunhofer Institut für Wind- und Energiesystemtechnik (IEE)
    Copyright: HHS Planer + Architekten AG, Kassel
  • Energiekonzept Sommer
    Copyright: HHS Planer + Architekten AG, Kassel
  • Energiekonzept WInter
    Copyright: HHS Planer + Architekten AG, Kassel

1. Preis

HHS Planer + Architekten AG Hegger · Hegger · Schleiff, Kassel
Günter Schleiff
Mitarbeit: Manfred Hegger · Seyoung Jin
Bence Zobor · Ilka Berger · Stefan Kamphans
Reka Szemerey
TGA: EGS-Plan, Braunschweig
  • 1. Preis HHS Planer + Architekten AG Hegger · Hegger · Schleiff, Kassel, Foto: ANP, Kassel
  • 1. Preis HHS Planer + Architekten AG Hegger · Hegger · Schleiff, Kassel, Lageplan
  • 1. Preis HHS Planer + Architekten AG Hegger · Hegger · Schleiff, Eingangssituation
  • 1. Preis HHS Planer + Architekten AG Hegger · Hegger · Schleiff, Kassel, Grundriss Erdgeschoss
  • 1. Preis HHS Planer + Architekten AG Hegger · Hegger · Schleiff, Kassel, Ansicht Süd
  • 1. Preis HHS Planer + Architekten AG Hegger · Hegger · Schleiff, Kassel, Blick von Oben
  • 1. Preis HHS Planer + Architekten AG Hegger · Hegger · Schleiff, Kassel, Leitwarte der Energietechnik
  • 1. Preis HHS Planer + Architekten AG Hegger · Hegger · Schleiff, Kassel, Energiekonzept
  • 1. Preis HHS Planer + Architekten AG Hegger · Hegger · Schleiff, Kassel, Blick vom Kulturbahnhof
  • 1. Preis HHS Planer + Architekten AG Hegger · Hegger · Schleiff, Kassel, Foyer
  • 1. Preis HHS Planer + Architekten AG Hegger · Hegger · Schleiff, Kassel, Innenraum/Büros
  • 1. Preis HHS Planer + Architekten AG Hegger · Hegger · Schleiff, Kassel, Schnitt B-B
  • 1. Preis HHS Planer + Architekten AG Hegger · Hegger · Schleiff, Kassel, Grundriss 4. Obergeschoss
  • 1. Preis HHS Planer + Architekten AG Hegger · Hegger · Schleiff, Kassel, Grundriss 3. Obergeschoss
  • 1. Preis HHS Planer + Architekten AG Hegger · Hegger · Schleiff, Kassel, Grundriss 1. Obergeschoss
  • 1. Preis HHS Planer + Architekten AG Hegger · Hegger · Schleiff, Kassel, Ansicht Nord
  • 1. Preis HHS Planer + Architekten AG Hegger · Hegger · Schleiff, Kassel, Foto: ANP, Kassel
  • 1. Preis HHS Planer + Architekten AG Hegger · Hegger · Schleiff, Kassel, Lageplan
  • 1. Preis HHS Planer + Architekten AG Hegger · Hegger · Schleiff, Eingangssituation
  • 1. Preis HHS Planer + Architekten AG Hegger · Hegger · Schleiff, Kassel, Grundriss Erdgeschoss
  • 1. Preis HHS Planer + Architekten AG Hegger · Hegger · Schleiff, Kassel, Ansicht Süd
  • 1. Preis HHS Planer + Architekten AG Hegger · Hegger · Schleiff, Kassel, Blick von Oben
  • 1. Preis HHS Planer + Architekten AG Hegger · Hegger · Schleiff, Kassel, Leitwarte der Energietechnik
  • 1. Preis HHS Planer + Architekten AG Hegger · Hegger · Schleiff, Kassel, Energiekonzept
  • 1. Preis HHS Planer + Architekten AG Hegger · Hegger · Schleiff, Kassel, Blick vom Kulturbahnhof
  • 1. Preis HHS Planer + Architekten AG Hegger · Hegger · Schleiff, Kassel, Foyer
  • 1. Preis HHS Planer + Architekten AG Hegger · Hegger · Schleiff, Kassel, Innenraum/Büros
  • 1. Preis HHS Planer + Architekten AG Hegger · Hegger · Schleiff, Kassel, Schnitt B-B
  • 1. Preis HHS Planer + Architekten AG Hegger · Hegger · Schleiff, Kassel, Grundriss 4. Obergeschoss
  • 1. Preis HHS Planer + Architekten AG Hegger · Hegger · Schleiff, Kassel, Grundriss 3. Obergeschoss
  • 1. Preis HHS Planer + Architekten AG Hegger · Hegger · Schleiff, Kassel, Grundriss 1. Obergeschoss
  • 1. Preis HHS Planer + Architekten AG Hegger · Hegger · Schleiff, Kassel, Ansicht Nord

1. Preis

Ingenhoven Architects, Düsseldorf
Christoph Ingenhoven
Mitarbeit: Ben Dieckmann · Michael Reiss
Daniel Pehl · Patrick Esser · Lucas Reichel
Philipp Neumann · Olga Hartmann
Tragwerk: Werner Sobek Stuttgart GmbH, Stuttgart
Ing.: DS-Plan Ing.ges. mbH, Stuttgart
Licht: Tropp Lighting Design, Weilheim
Brandschutz: BPK Fire Saftey Consultants GmbH & Co. KG, Düsseldorf
Visualisierung: Alexander Schmitz, Düsseldorf
Modell: Peters + Grau GmbH, Düsseldorf
  • 1. Preis Ingenhoven Architects, Düsseldorf, Foto: ANP, Kassel
  • 1. Preis Ingenhoven Architects, Düsseldorf
  • 1. Preis Ingenhoven Architects, Düsseldorf, Lageplan
  • 1. Preis Ingenhoven Architects, Düsseldorf, Grundriss Untergeschoss
  • 1. Preis Ingenhoven Architects, Düsseldorf, Grundriss Erdgeschoss
  • 1. Preis Ingenhoven Architects, Düsseldorf, Ansicht Ost
  • 1. Preis Ingenhoven Architects, Düsseldorf, Ansicht Süd
  • 1. Preis Ingenhoven Architects, Düsseldorf, Fassadendetail
  • 1. Preis Ingenhoven Architects, Düsseldorf
  • 1. Preis Ingenhoven Architects, Düsseldorf, Grundriss 2. Obergeschoss
  • 1. Preis Ingenhoven Architects, Düsseldorf, Nutzungsverteilung
  • 1. Preis Ingenhoven Architects, Düsseldorf, Querschnitt
  • 1. Preis Ingenhoven Architects, Düsseldorf, Ansicht West
  • 1. Preis Ingenhoven Architects, Düsseldorf, Ansicht Nord
  • 1. Preis Ingenhoven Architects, Düsseldorf, Foto: ANP, Kassel
  • 1. Preis Ingenhoven Architects, Düsseldorf
  • 1. Preis Ingenhoven Architects, Düsseldorf, Lageplan
  • 1. Preis Ingenhoven Architects, Düsseldorf, Grundriss Untergeschoss
  • 1. Preis Ingenhoven Architects, Düsseldorf, Grundriss Erdgeschoss
  • 1. Preis Ingenhoven Architects, Düsseldorf, Ansicht Ost
  • 1. Preis Ingenhoven Architects, Düsseldorf, Ansicht Süd
  • 1. Preis Ingenhoven Architects, Düsseldorf, Fassadendetail
  • 1. Preis Ingenhoven Architects, Düsseldorf
  • 1. Preis Ingenhoven Architects, Düsseldorf, Grundriss 2. Obergeschoss
  • 1. Preis Ingenhoven Architects, Düsseldorf, Nutzungsverteilung
  • 1. Preis Ingenhoven Architects, Düsseldorf, Querschnitt
  • 1. Preis Ingenhoven Architects, Düsseldorf, Ansicht West
  • 1. Preis Ingenhoven Architects, Düsseldorf, Ansicht Nord

3. Preis

Behnisch Architekten, Stuttgart
Stefan Rappold
Mitarbeit: Quinn McCormic · Nadine Hoss
Gavin Ruedisueli · Konstantin August
Stefan Degott
Fachplaner: Transolar Energietechnik, Stuttgart
  • 3. Preis Behnisch Architekten, Stuttgart, Foto ANP, Kassel
  • 3. Preis Behnisch Architekten, Stuttgart, Haupteingang
  • 3. Preis Behnisch Architekten, Stuttgart, Lageplan
  • 3. Preis Behnisch Architekten, Stuttgart, Erschließung
  • 3. Preis Behnisch Architekten, Stuttgart, Südansicht
  • 3. Preis Behnisch Architekten, Stuttgart, Grundriss EG
  • 3. Preis Behnisch Architekten, Stuttgart, Schnitt A-A
  • 3. Preis Behnisch Architekten, Stuttgart, Schnitt B-B
  • 3. Preis Behnisch Architekten, Stuttgart, Leitwarte
  • 3. Preis Behnisch Architekten, Stuttgart,
  • 3. Preis Behnisch Architekten, Stuttgart,
  • 3. Preis Behnisch Architekten, Stuttgart, Grundriss 3. OG
  • 3. Preis Behnisch Architekten, Stuttgart, Grundriss 2. OG
  • 3. Preis Behnisch Architekten, Stuttgart, Grundriss 1. OG
  • 3. Preis Behnisch Architekten, Stuttgart, Nordansicht
  • 3. Preis Behnisch Architekten, Stuttgart, Fassadenschnitt
  • 3. Preis Behnisch Architekten, Stuttgart, Foto ANP, Kassel
  • 3. Preis Behnisch Architekten, Stuttgart, Haupteingang
  • 3. Preis Behnisch Architekten, Stuttgart, Lageplan
  • 3. Preis Behnisch Architekten, Stuttgart, Erschließung
  • 3. Preis Behnisch Architekten, Stuttgart, Südansicht
  • 3. Preis Behnisch Architekten, Stuttgart, Grundriss EG
  • 3. Preis Behnisch Architekten, Stuttgart, Schnitt A-A
  • 3. Preis Behnisch Architekten, Stuttgart, Schnitt B-B
  • 3. Preis Behnisch Architekten, Stuttgart, Leitwarte
  • 3. Preis Behnisch Architekten, Stuttgart,
  • 3. Preis Behnisch Architekten, Stuttgart,
  • 3. Preis Behnisch Architekten, Stuttgart, Grundriss 3. OG
  • 3. Preis Behnisch Architekten, Stuttgart, Grundriss 2. OG
  • 3. Preis Behnisch Architekten, Stuttgart, Grundriss 1. OG
  • 3. Preis Behnisch Architekten, Stuttgart, Nordansicht
  • 3. Preis Behnisch Architekten, Stuttgart, Fassadenschnitt

Anerkennung

JSWD Architekten, Köln
Konstantin Jaspert
Mitarbeit: Laura Dorfmüller · Thomas Jansen
Christian Mammel · Pascal Martis
Michael Pflüger · Luisa Porcel · Marleen Stauth
Stefan Weisweiler
TGA: Deerns Deutschland GmbH, Köln
Tragwerk: IDK Kleinjohann GmbH, Köln
Brandschutz: BFT Cognos GmbH, Aachen
Verkehr: BSV Büro für Stadt- und Verkehrsplanung, Aachen
Visualisierung: Mohan Karakoc
Modell: Thomas Halfmann
  • Anerkennung JSWD Architekten GmbH & Co. KG, Köln, Foto ANP, Kassel
  • Anerkennung JSWD Architekten GmbH & Co. KG, Köln, Foto ANP, Kassel

Anerkennung

Lepel & Lepel Architektur · Innenarchitektur, Köln
Mitarbeit: Reinhard Lepel · Robert Scheible
Jaime Castro · Elli Tschen · Stefan Durth
Bauphysik: knp.bauphysik GmbH, Köln
Tragwerk: Kempen Krause Ber. Ing., Köln
Visualisierung: HHVision, Köln
Modell: Leistenschneider GmbH, Köln
  • Anerkennung Lepel & Lepel Architektur & Innenarchitektur, Köln, Foto ANP, Kassel
  • Anerkennung Lepel & Lepel Architektur & Innenarchitektur, Köln, Foto ANP, Kassel

Anerkennung

Benthem Crouwel GmbH, Aachen
Markus Sporer
Mitarbeit: Veronika van der Graft · Cornelius Wens Sander Vijgen
L.Arch.: Greenbox Landschaftsarchitekten, Köln
TGA: Institut für Gebäude- und Solartechnik, Braunschweig
Tragwerk: IDK Kleinjohann GmbH & Co. KG, Köln
Licht: Bartenbach GmbH, Aldrans
  • Anerkennung Benthem Crouwel GmbH, Aachen, Foto ANP, Kassel
  • Anerkennung Benthem Crouwel GmbH, Aachen, Foto ANP, Kassel
Verfahrensart
nicht offener Realisierungswettbewerb nach RPW 2013 im Rahmen eines VOF-Verfahrens (1. Bauabschnitt/2. Bauabschnitt lediglich als Systementwurf) mit vorangestelltem Teilnahmewettbewerb

Wettbewerbsaufgabe
Die Fraunhofer-Gesellschaft beabsichtigt, das Fraunhofer-Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik IWES an seinem Standort Kassel auszubauen. Damit wird das neue Institutsgebäude eines der führenden deutschen Institute für Energiesystemtechnik, das die deutsche Energiewende mitgestaltet, beherbergen. Die derzeit noch kritischen technischen und energiewirtschaftlichen Problemstellungen des Energiewende-Geschehens haben intensive Bezüge zum Thema Bauen, d. h. zur Gestaltung eines zukünftigen Arbeits- und Lebensortes. Es soll deshalb die Chance genutzt werden, die gegenwärtigen Erkenntnisgegenstände aus der Arbeit des Institutes in dem großen Vorhaben „Instituts-Neubau“ in einer Zusammenarbeit zwischen Architektur und Energiesystemtechnik exemplarisch umzusetzen.
Der geplante Neubau mit seinen rund 7.900 m2 NF im 1. Bauabschnitt für Büros, Labore, Cafeteria und Infrastruktur soll die Antwort auf die aus den dynamischen Entwicklungen resultierenden Anforderungen sein und künftig rund 320 Mitarbeitern Platz bieten. Nach Fertigstellung des 2. Bauabschnittes wird die Zahl der Mitarbeiter auf ca. 550 steigen. Das Projekt ist der Auftakt einer städtebaulichen Konversionsmaßnahme, die die ehemaligen Bahnflächen nördlich des Kasseler Hauptbahnhofes zu einem attraktiven, innerstädtischen Gewerbe- und Dienstleistungsstandort entwickeln soll. Für die Fraunhofer-Gesellschaft selbstverständlich sind höchste Ansprüche an ein innovatives und nachhaltiges Energiekonzept.

Competition assignment
The Fraunhofer IWES in Kassel shall be extended in cooperation between architecture and energy system technology. The planned innovative and sustainable building with 7.900 m2 floor space for 320 staff in the 1st building phase and 550 staff in phase II shall respond to the dynamic development requirements. The project is the start of the conversion of the old railway area into an attractive inner city area.

Preisrichter
Prof. Zvonko Turkali, Frankfurt am Main (Vors.)
Armand Grüntuch, Berlin
Bertram Hilgen, Oberbürgermeister, Kassel
Prof. Clemens Hoffmann, IWES, Kassel
Dr. Ulrike Mattig, Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst, Wiesbaden
Maria Müller, Fraunhofer-Gesellschaft, München
Christof Nolda, Stadtbaurat, Stadt Kassel
Monika Weber-Pahl, Darmstadt
Gabriele Plein, BMUB, Bonn
Oliver Reisinger, Fraunhofer-Ges., München
Ansgar Schulz, Leipzig

Preisgerichtsempfehlung
Das Preisgericht empfiehlt einstimmig, die Verfasser der beiden mit einem 1. Preis ausgezeichneten Arbeiten aufzufordern, ihre Arbeiten in einer Überarbeitungsphase weiterzuentwickeln.
WettbewerbsbekanntmachungDieser Wettbewerb fällt unter: Richtlinie 2004/18/EG
Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
/ Auftraggeber
I.1) Name, Adressen und Kontaktstelle(n)
Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e. V.Hansastraße 27 cKontaktstelle(n): ANP GmbH80686 MünchenDEUTSCHLANDTelefon: +49 561707750E-Mail: info@wb-iwes-ks.deFax: +49 5617077523Internet-Adresse(n): Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers / des Auftraggebers:www.fraunhofer.deWeitere Auskünfte erteilen: ANP Architektur- und Planungsgesellschaft mbHHessenallee 2Zu Händen von: Frau Ettinger-Brinckmann, Herrn Walberg34130 KasselDEUTSCHLANDE-Mail: info@wb-iwes-ks.deAusschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen fürden wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem)verschicken: ANP Architektur- und Planungsgesellschaft mbHHessenallee 2Zu Händen von: Frau Ettinger-Brinckmann, Herrn Walberg34130 KasselDEUTSCHLANDE-Mail: info@wb-iwes-ks.deAngebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: ANP Architektur- undPlanungsgesellschaft mbHHessenallee 2Zu Händen von: Frau Ettinger-Brinckmann, Herrn Walberg34130 KasselDEUTSCHLANDE-Mail: info@wb-iwes-ks.de
I.2) Art des öffentlichen Auftraggebers
Sonstige: Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung
1.3) Haupttätigkeit(en)
Sonstige: Forschung
1.4) Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber /
anderer AuftraggeberDer öffentliche Auftraggeber / Auftraggeber beschafft im Auftrag andereröffentlicher Auftraggeber / anderer Auftraggeber: nein
Abschnitt II: Gegenstand
des Wettbewerbs / Beschreibung des Projekts
II.1) Beschreibung
II.1.1) Bezeichnung des Wettbewerbs/Projekts durch den öffentlichen
Auftraggeber / den Auftraggeber:
Neubau eines Institutsgebäudes für das Fraunhofer-Institut für Windenergieund Energiesystemtechnik IWES, Kassel.
II.1.2) Kurze Beschreibung:
Die Fraunhofer-Gesellschaft beabsichtigt, das Fraunhofer-Institut fürWindenergie und Energiesystemtechnik IWES an seinem Standort Kasselauszubauen. Damit wird das neue Institutsgebäude eines der führendendeutschen Institute für Energiesystemtechnik, das die deutscheEnergiewende mitgestaltet, beherbergen. Die derzeit noch kritischentechnischen und energiewirtschaftlichen Problemstellungen desEnergiewende-Geschehens haben intensive Bezüge zum Thema Bauen, d. h. zurGestaltung eines zukünftigen Arbeits- und Lebensortes. Es soll deshalb dieChance genutzt werden, die gegenwärtigen Erkenntnisgegenstände aus derArbeit des Institutes in dem großen Vorhaben „Instituts-Neubau“ in einerZusammenarbeit zwischen Architektur und Energiesystemtechnik exemplarischumzusetzen.Eingebunden ist das Projekt in ein vielfältiges Kooperationsgeflecht mitBund, Land Hessen, Universitäten, Instituten und Unternehmen. Der geplanteNeubau mit seinen rund 7 900 m² NF im 1. Bauabschnitt für Büros, Labore,Cafeteria und Infrastruktur soll die Antwort auf die aus den dynamischenEntwicklungen resultierenden Anforderungen sein und künftig rund 320Mitarbeitern Platz bieten. Nach Fertigstellung des 2. Bauabschnittes wirddie Zahl der Mitarbeiter auf ca. 550 steigen. Das Projekt ist der Auftakteiner städtebaulichen Konversionsmaßnahme, die die ehemaligen Bahnflächennördlich des Kasseler Hauptbahnhofes zu einem attraktiven,innerstädtischen Gewerbe- und Dienstleistungsstandort entwickeln soll. Fürdas Projekt ist ein nicht-offener Realisierungswettbewerb nach RPW 2013 imRahmen eines VOF-Verfahrens (1. Bauabschnitt/2. Bauabschnitt lediglich alsSystementwurf) mit vorangestelltem Teilnahmewettbewerb vorgesehen. Für dieFraunhofer-Gesellschaft selbstverständlich sind höchste Ansprüche an eininnovatives und nachhaltiges Energiekonzept.
II.1.3) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
71221000
Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1) Kriterien für die Auswahl der Teilnehmer:
Zur Bewerbung um die Teilnahme am Wettbewerb aufgefordert sind Architekten(s. III.2). Mit Erfüllung der formalen und fachlichen Mindestkriterienbelegt der Bewerber seine Fachkunde, Leistungsfähigkeit undZuverlässigkeit. Die Auswahl der Teilnehmer erfolgt bei Erfüllung derMindestkriterien, sofern die Zahl der Bewerber die Zahl der zum Wettbewerbaufzufordernden Teilnehmer überschreitet, ausschließlich auf Basisqualitativen Kriterien (Auswahlkriterien). Der Auslober behält sich dasRecht vor, für den Fall gleichwertiger Bewerbungen per Los zu entscheiden.Für das Bewerbungsverfahren bezieht sich der Auslober auf Eigenerklärungen(s.
III.1.4 Bewerbungsunterlagen
). Sollte sich im Verlauf des Verfahrensherausstellen, dass die Erklärungen nicht der Wahrheit entsprechen, wirdder Bewerber aus dem Verfahren – unabhängig vom Verfahrensstand –ausgeschlossen. Der Auslober behält sich das Recht vor, in ZweifelsfällenNachweise zu verlangen oder nähere Informationen einzuholen.
III.1.1 Formale Mindestkriterien:
a) Die Bewerbungsfrist ist beachtet;b) Die Bewerbungsunterlagen sind vollständig;c) Die Richtigkeit der geforderten Eigenerklärungen ist durch eigenhändigeUnterschrift bestätigt;o) Die Bewerbung erfolgt in deutscher Sprache;e) Teilnahmehindernisse gemäß § 4 Abs. 6 und 9 VOF liegen nicht vor;f) Teilnahmehindernisse gemäß § 4 (2) RPW 2013 liegen nicht vor.
III.1.2 Fachliche Mindestkriterien
:g) Der Bewerber erfüllt die Anforderungen an die fachliche Qualifikation(s.u. III.2);h) Der Bewerber zeichnet verantwortlich für die Planung und Realisierungvon zwei Referenzprojekten. Dabei gelten folgende Anforderungen:— Der Bewerber ist verantwortlich für die LPH 2 bis 8 gemäß § 15 (alt)bzw. § 34 (2013) HOAI in den letzten 7 Jahren (zwischen 2007 und 2013);— Die Referenzprojekte sind unabhängig von ihrer Funktion vertraglichmindestens der Honorarzone III der HOAI zugeordnet;— Die Referenzprojekte müssen auf den Referenzblättern zwingend im fertiggestellten Zustand dargestellt sein.i) Ausnahmeregelung: „Junge Büros“ (Diplom im Jahre 2003 und später)können sich mit einem Referenzprojekt bewerben, das sie inverantwortlicher Position im Angestelltenverhältnis bearbeitet haben.Voraussetzung ist, dass der vormalige Arbeitgeber die verantwortlichePosition bestätigt und sein Einverständnis zur Bewerbung mit seinemProjekt gibt (Einverständniserklärung ist als Anlage beizufügen). Die 2.einzureichende Referenz muss dann zwingend ein eigenes Projekt sein, daszur Beurteilung der architektonischen Qualität dient (siehe Ziff. III 1.3(l)).III.1.3 AuswahlkriterienErfüllen mehr Bewerber die Mindestkriterien, als zum Wettbewerb zugelassenwerden sollen, entscheidet der Auslober anhand folgender Auswahlkriterienund mithilfe eines Punktesystems über die Zulassung zur Teilnahme:j) Bei den 2 Referenzprojekten handelt es sich um den Neubau einesInstitutsgebäudes für Lehre und Forschung oder Laborgebäudes (max. 2Nennungen je 5 Punkte = max. 10 Punkte);m) Erfahrungen mit öffentlichen Auftraggebern und/oder Zuwendungsgebern(auch unabhängig von den 2 Referenzprojekten) (max. 2 Nennungen je 5Punkte = max. 10 Punkte);k) Wettbewerbserfolge (= 3. Preis und besser) (seit 2008) (max. 3Nennungen je 1 Punkt plus 2 x je 1 Punkt, falls es sich bei dem/denWettbewerbserfolg/en um ein Institutsgebäudes für Lehre und Forschung oderLaborgebäude handelt (= max. 5 Punkte);l) Architektonische und städtebauliche Qualität der unter III.1.2 (h)aufgeführten Referenzprojekte (bis zu 75 Punkte). Die architektonische undstädtebauliche Qualität wird anhand der beigefügten Referenzblätterbeurteilt. Die Referenzblätter müssen also entsprechend aussagekräftigsein. Die Referenzen sollen einen Eindruck der inneren und äußerenarchitektonischen Gestaltung der Gebäude zeigen und nach Möglichkeit diefunktionale Organisation nachvollziehbar machen (Grundriss/Schema etc. alsErgänzung auf den Referenzblättern). Beide Referenzprojekte müssen imfertig gestellten Zustand - belegt anhand von Fotos - dargestellt sein.Die Beurteilung erfolgt in einer Gesamtschau der eingereichtenReferenzprojekte ausschließlich auf Grundlage der eingereichten Unterlagendahingehend, ob die anhand der Referenzen erkennbare architektonische undstädtebauliche Qualität einen Beitrag zur gestellten Wettbewerbsaufgabeerwarten lässt. Die Bewertung erfolgt anhand von (max. 75) Punkten in 4Kategorien:— zu erwarten ist kein Beitrag = 0 Punkte,— ein durchschnittlicher Beitrag = bis zu 25 Punkte,— ein überdurchschnittlicher Beitrag = bis zu 50 Punkte,— ein herausragender Beitrag = bis zu 75 Punkte.Die Bewertung erfolgt durch ein Auswahlgremium, dem Vertreter desAuslobers und bis zu zwei unabhängige Fachleute als Berater angehören, diedie Qualifikation der Wettbewerbsteilnehmer haben. Der Auslober wird sichdie Empfehlung der Berater zu Eigen machen. Jede Stimme zähltgleichwertig, in die Bewertung fließt der Mittelwert der Bewertungen deran der Auswahl Beteiligten ein.
III.1.4 Bewerbungsunterlagen
:Die Bewerbungsunterlagen umfassen.a) Das ausgefüllte Bewerbungsformblatt mit den Eigenerklärungen; hier sindalle Angaben einzutragen. Das Bewerbungsformblatt ist herunter zu ladenvon der Website des Wettbewerbs www.wb-iwes-ks.de. Es erfolgt kein Versanddes Bewerbungsformblattes weder per Post noch per E-Mail.b) Maximal 2 DIN A4-Blätter (Querformat) (Referenzblätter) zur Darstellungder Referenzprojekte (je Referenzprojekt ein Referenzblatt).c) Bei Inanspruchnahme der Ausnahmeregelung für junge Büros:Bestätigung/Einverständniserklärung des vormaligen Arbeitgebers.d) CD-Rom mit dem Bewerbungsformular und den Referenzblättern alspdf-Dateien.Andere als die verlangten Erklärungen und Informationen werden nicht zurKenntnis genommen.
III.2) Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Teilnahme ist einem bestimmten Berufsstand vorbehalten: jaIn dem Wettbewerb sollen insgesamt 20 Teilnehmer einbezogen werden.Teilnahmeberechtigt sind natürliche und juristische Personen, die diegeforderten fachlichen Anforderungen erfüllen. Bei natürlichen Personensind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn sie gemäß Rechtsvorschriftihres Heimatstaates berechtigt sind, am Tage der Bekanntmachung dieBerufsbezeichnung Architektin/Architekt zu führen. Ist in dem Heimatstaatdes Bewerbers die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfülltdie fachlichen Anforderungen als Architektin/Architekt, wer über einDiplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessenAnerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG – Berufsanerkennungsrichtlinie– gewährleistet ist und den Vorgaben des Rates vom 7.9.2005 über dieAnerkennung von Berufsqualifikationen (ABI. EU Nr. L 255 S.22) entspricht.Bei juristischen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wennzu ihrem satzungsgemäßen Geschäftszweck Planungsleistungen gehören, dieder anstehenden Planungsaufgabe entsprechen, und wenn ein bevollmächtigterVertreter der juristischen Person und der Verfasser der Wettbewerbsarbeitdie fachlichen Anforderungen erfüllt, die an natürliche Personen gestelltwerden. Bietergemeinschaften natürlicher und juristischer Personen sindebenfalls teilnahmeberechtigt, wenn jedes Mitglied der Bietergemeinschaftteilnahmeberechtigt ist. Jeder Teilnehmer hat seine Teilnahmeberechtigungeigenverantwortlich zu prüfen. Die Teilnahme erfolgt auf eigeneVerantwortung. Mehrfachbewerbungen, d. h. parallele Bewerbungen alsEinzelbewerber und gleichzeitig als Gesellschafter einerBewerbergemeinschaft, werden ausgeschlossen, sofern die betroffenenBewerber nicht nachweisen, dass die Bewerbungen völlig unabhängigvoneinander erstellt wurden.Den Teilnehmern ist freigestellt, Fachberater bei der Entwurfserstellunghinzuzuziehen. Für diese gelten die Teilnahmebedingungen nicht. Bei derAbgabe der Wettbewerbsarbeiten sind in der Verfassererklärung sämtliche amWettbewerb beteiligten Mitarbeiter/Mitarbeiterinnen mit Vor- und Zuname zubenennen.
Abschnitt IV: Verfahren
IV.1) Art des Wettbewerbs
NichtoffenGeplante Teilnehmerzahl: 20
IV.3) Kriterien für die Bewertung der Projekte:
Die Kriterien für die Beurteilung der Wettbewerbsbeiträge werden mit demPreisgericht abgestimmt und im Auslobungstext genannt.
IV.4) Verwaltungsangaben
IV.4.2) Bedingungen für den Erhalt von Vertrags- und ergänzenden
Unterlagen
IV.4.3) Schlusstermin für den Eingang der Projekte oder Teilnahmeanträge
Tag: 17.2.2014 - 18:00
IV.4.5) Sprache(n), in der (denen) Projekte erstellt oder
Teilnahmeanträge verfasst werden könnenDeutsch.
IV.5) Preise und Preisgericht
IV.5.1) Angaben zu Preisen:
Es werden ein oder mehrere Preise vergeben: jaAnzahl und Höhe der zu vergebenden Preise: Als Preise werden ausgelobt:1. Preis 60 000,2. Preis 50 000,3. Preis 30 000,4. Preis 17 000,Anerkennungen 8 000.Summe 165 000 zuzüglich Mehrwertsteuer.Das Preisgericht kann einstimmig auch eine andere als die hier vorgeseheneVerteilung der Preise beschließen.
IV.5.3) Folgeaufträge
Ein Dienstleistungsauftrag infolge des Wettbewerbs wird an den bzw. aneinen der Gewinner des Wettbewerbs vergeben: ja
IV.5.4) Entscheidung des Preisgerichts
Die Entscheidung des Preisgerichts ist für den öffentlichen Auftraggeber /den Auftraggeber bindend: ja
IV.5.5) Namen der ausgewählten Preisrichter
1. Armand Grüntuch, Architekt, Berlin; Frau Müller,Fraunhofer-Gesellschaft. München;2. Christof Nolda, Stadtbaurat, Stadt Kassel; Frau Plein, Archtektin,Bundesministerium für Umwelt-, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit;3. Oliver Reisinger, Architekt, Fraunhofer-Gesellschaft, München; AnsgarSchulz, Architekt, Leipzig;4. Prof. Gernot Schulz, Architekt, Köln; Bertram Hilgen, Oberbürgermeisterder Stadt Kassel;5. Prof. Clemens Hoffmann, Institutsleiter IWES, Kassel; Dr. UlrikeMattig, Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst, Wiesbaden.
Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1) Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das ausMitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein
VI.2) Zusätzliche Angaben:
Geplanter Zeitplan:Ausgabe: März 2014Kolloquium: März 2014Abgabe: Mai 2014Preisgericht: Juni 2014Der Auslober wird gemäß Ziff. 8.2 RPW bei der Umsetzung des Projekts einender Preisträger unter Würdigung der Empfehlung des Preisgerichts mit denweiteren Planungsleistungen gemäß § 34 HOAI 2013 mit den Leistungsphasen2-8 beauftragen, sofern kein wichtiger Grund der Beauftragungentgegensteht. Der Auslober beabsichtigt eine stufenweise Beauftragung. Eswird darauf hingewiesen, dass im Anschluss an den Wettbewerb einVerhandlungsverfahren gemäß VOF 2009 durchgeführt wird, in das allePreisträger einbezogen werden. Die den Verhandlungen zugrunde gelegtenZuschlagskriterien werden den Preisträgern zur gegebener Zeit mitgeteilt.Das Wettbewerbsergebnis bzw. die Empfehlung des Preisgerichts wird dabeiangemessen berücksichtigt werden.Der Auslober behält sich in Abhängigkeit vom Ergebnis des Wettbewerbesvor, die Preisträgerentwürfe zur Konkretisierung des Auftragsgegenstandesweiterentwickeln/optimieren zu lassen. DieseWeiterentwicklungs-/Optimierungsphase wird – ggfs. abweichend von der RPW2013 nicht anonym – im Rahmen des Verhandlungsverfahrens durchgeführtwerden.Auf die Rügepflichten gemäß § 107 Abs. 3 Satz 1 Nrn. 1 bis 4 GWB wirdausdrücklich hingewiesen, insbesondere auf die Frist des § 107 Abs. 3 Satz1 Nr. 4 GWB: Danach ist ein Antrag auf Nachprüfung unzulässig, soweit nachEingang der Mitteilung der Vergabestelle, einer Rüge nicht abhelfen zuwollen, mehr als 15 Kalendertage vergangen sind.
VI.3) Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.3.1) Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammern des Bundes beim BundeskartellamtVillemomblerstraße 7653113 BonnDEUTSCHLANDTelefon: +49 22894990Internet-Adresse: www.bundeskartellamt.deFax: +49 2289499163Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren Architekten- und Stadtplanerkammer HessenBierstadter Straße 265189 WiesbadenDEUTSCHLANDTelefon: +49 61117380Internet-Adresse: www.akh.deFax: +49 611173840
VI.3.3) Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteiltArchitekten- und Stadtplanerkammer HessenBierstadter Straße 265189 WiesbadenDEUTSCHLANDTelefon: +49 61117380Internet-Adresse: www.akh.deFax: +49 611173840
VI.4) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
15.1.2014

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