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Umgestaltung der Fußgängerzone , Werl / Deutschland

Bewerbungsfrist 19.12.2022

Wettbewerbs-Ausschreibung

wa-ID
wa-2035243
Amtsblattnummer
2022/S 226-650740
Tag der Veröffentlichung
23.11.2022
Bewerbungsfrist
19.12.2022 10:00
Abgabetermin
04.04.2023
Preisgerichtssitzung
25.05.2023
Verfahrensart
Nicht offener Wettbewerb
Zulassungsbereich
EU /EWR
Fachbereich
Landschaftsgestaltung
Auslober
Wallfahrtstadt Werl
Koordination
post welters + partner mbB
23/11/2022    S226

Deutschland-Werl: Dienstleistungen von Architekturbüros bei Freianlagen

2022/S 226-650740

Wettbewerbsbekanntmachung

Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber/Auftraggeber

I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Wallfahrtstadt Werl

Postanschrift: Hedwig-Dransfeld-Straße 23

Ort: Werl

NUTS-Code: DEA5B Soest

Postleitzahl: 49457

Land: Deutschland

Kontaktstelle(n): post welters + partner mbB

E-Mail: info@post-welters.de

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: www.werl.de
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YZ564AP/documents
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YZ564AP
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

 

Wettbewerb nach RPW 2013 im Rahmen der VgV "Umgestaltung der Fußgängerzone" in Werl

Referenznummer der Bekanntmachung: 21_1242: Umgestaltung der Fußgängerzone in Werl
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71222000 Dienstleistungen von Architekturbüros bei Freianlagen
II.2)Beschreibung
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

 

Die Wallfahrtsstadt Werl plant die Umgestaltung der Fußgängerzone. Diese Umgestaltung ist die zentrale Maßnahme des Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzeptes (ISEK) für den Stadtkern der Wallfahrtsstadt Werl. Zusätzlich wurden in einer Potenzialanalyse für die Fußgängerzone Leitlinien für eine zukunftsfähige Entwicklung der Stadtmitte gegeben, die sich in der Neugestaltung niederschlagen sollen. Der historische Stadtkern soll zukünftig mehr sein als nur ein Einzelhandelsstandort. Unter dem Leitgedanken "Entschleunigen und Wohlfühlen" soll die Stadtmitte zu einem vielfältig nutzbaren Raum für die Bevölkerung werden. Die Wettbewerbsaufgabe ist Teil einer Gesamtstrategie für die Entwicklung der Werler Kernstadt, die vom REGIONALE-Ausschuss als 3-Sterne-Projekt ausgezeichnet wurde.

Die Gestaltung des öffentlichen Raumes ist von großer Bedeutung für die Aufenthaltsqualität und das gesamte Erscheinungsbild des historischen Stadtkerns. Aus diesem Grunde sollen folgende Aspekte bei der Umgestaltung der Fußgängerzone berücksichtigt werden:

- Verbesserung der Aufenthalts- und Gestaltqualität im Öffentlichen Raum

- Einbeziehung des Marktplatzes als zentralen Begegnungsort

- einheitliche und attraktive Gestaltung der Fußgängerzone (Oberflächen, Materialien, Begrünung, Beleuchtung etc.)

- Stärkung von Rad- und Fußverkehr

- Sicherung, Stärkung und Konzentration von Handels-, Gastronomie- und Dienstleistungsangeboten

- Verknüpfung des Stadtkerns mit angrenzenden Freiräumen (Kurpark etc.)

- stärkere Durchgrünung im öffentlichen Raum

- Klimaschutz und Klimafolgenanpassung

- zukunftsfähige Gestaltung des öffentlichen Raumes in den Bereichen Barrierefreiheit und Digitalisierung

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Es ist geplant, die Leistungsphasen 1 bis 5 und optional darüber hinaus vorbehaltlich der Fördermittelbewilligung die Leistungsphasen 6 bis 9 stufenweise zu vergeben.

Die Förderantragstellung erfolgt zum 30.09.2023.

Um eine angemessene und qualitätsvolle Lösung sowie ein geeignetes Planungsteam Objektplanung Freianlagen i.S. HOAI 2013 § 39 jeweils LPH 1 bis 9 (stufenweise) (einschließlich eventueller besonderer Leistungen, die diesen Leistungsbildern zugeordnet sind wie z.B. Beleuchtungskonzept) für die Planung und Realisierung dieser freiraumplanerisch bedeutsamen Bauaufgabe zu finden, ist (im Rahmen eines VgV-Verfahrens) ein Wettbewerb mit 15 teilnehmenden Büros nach RPW 2013 vorgesehen. Die Wettbewerbssprache ist deutsch.

II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.10)Kriterien für die Auswahl der Teilnehmer:

 

Der Wettbewerb richtet sich an Landschaftsarchitektinnen/Landschaftsarchitekten. Die Bewerbungsunterlagen sind elektronisch über das Vergabeportal einzureichen. Einreichungstermin: 19.12.2022, 10:00 Uhr. Teilnahmeanträge, die formlos, per Mail, per Fax oder postalisch eingereicht werden, können nicht berücksichtigt werden und sind unzulässig.

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Von der Teilnahme ausgeschlossen sind Bewerber, die als Einzelner und/oder Mitglied einer Bewerbergemeinschaft mehrere Bewerbungen einreichen, oder am Tag der Bekanntmachung angestellter oder freier Mitarbeiter eines Bewerbers/eines Mitglieds einer Bewerbergemeinschaft sind oder die im Sinne des § 79 Abs. 2 VgV bevorzugt sein oder Einfluss haben können.

Der öffentliche Auftraggeber behält es sich vor, fehlende Unterlagen innerhalb einer bestimmten Frist nachzufordern. Werden die nachgeforderten Unterlagen/Nachweise etc. sodann nicht fristgerecht vorgelegt, führt dies zwingend zum Ausschluss.

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Für den fristgerechten Eingang der Bewerbung (vgl. Punkt IV.2) ist die/der Bewerberin/Bewerber verantwortlich. Es gilt die Frist beim Eingang auf der Vergabeplattform.

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Die Zahl der Wettbewerbsteilnehmenden ist insgesamt auf 15 beschränkt. Neben 5 zugeladenen Teilnehmenden werden weitere 10 Teilnehmende durch das vorgeschaltete Bewerbungsverfahren gemäß den Regelungen der VgV ermittelt. Wenn mehr als 10 Bewerbungen die u.g. Kriterien gleichermaßen erfüllen, wählt die Ausloberin durch Losentscheidung die für die Teilnahme am Wettbewerb zugelassenen Bewerberinnen/Bewerber aus. Zusätzlich werden ausreichend Nachrückerinnen/Nachrücker ausgelost. Zur Teilnahme an der Losung genügt die Vollständigkeit der Bewerbung, sowie die Erfüllung der benannten Eignungskriterien. Die ausgewählten Bewerberinnen/Bewerber werden benachrichtigt und haben die Teilnahme innerhalb gesetzter Frist zu bestätigen, geloste Nachrückerinnen/Nachrücker rücken im Falle einer Absage nach.

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Die Eignung entsprechend § 75 VgV ist durch das vollständig ausgefüllte Bewerbungsformular einschließlich erforderlicher Nachweise als Anlagen nachzuweisen. Im Falle fehlender oder unvollständiger Unterlagen erfolgt eine Nachforderung unter Fristsetzung in analoger Anwendung des § 56 VgV.

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Zum Teilnahmeantrag/Bewerbungsformular:

Deckblatt: Angaben zur/zum Bewerberin/Bewerber/Unternehmen

Teilnahmeantrag für die Teilnahme am o.g. Vergabeverfahren nach VgV und Einwilligungserklärung Datenschutz; Versicherung der/des Bewerberin/Bewerbers, dass sich kein weiteres Mitglied der Büro-/Bewerbergemeinschaft bewirbt (Partner, freie Mitarbeiter oder Angestellte) und dass die/der Bewerberin/Bewerber akzeptiert, dass Verstöße hiergegen zum nachträglichen Ausschluss der Arbeiten führen.

1. Erklärung zu Interessen und Beteiligten

2. Erklärung zur Zusammenarbeit mit Anderen

3. Erklärung Nachunternehmer/Verpflichtungserklärung im Falle der Eignungsleihe

4. Erklärung Mitglieder Bewerbergemeinschaft

5. Erklärung zur Zuverlässigkeit - Eigenerklärung der/des Bewerberin/Bewerbers, dass keine Ausschlusskriterien gemäß §§ 123 und 124 GWB gegen ihn vorliegen

6. Nachweis über das Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherung

7. Befähigungsnachweis Entwurfsverfasser Freiraumplanung (Nachweis des Eintrags als Landschaftsarchitektin/Landschaftsarchitekt in einer Architektenkammer)

8. Eigenerklärung EU-Sanktionen

III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Teilnahme ist einem bestimmten Berufsstand vorbehalten: ja
Beruf angeben:

 

Der Wettbewerb richtet sich an Landschaftsarchitektinnen/Landschaftsarchitekten.

Teilnahmeberechtigt am Wettbewerb sind in den EWR-/WTO-/GPA-Staaten ansässige natürliche Personen, juristische Personen und Bewerbergemeinschaften, deren Projektverantwortliche/r zur Führung der Berufsbezeichnung (Landschaftsarchitektin/Landschaftsarchitekt) befugt ist.

Ist die Berufsbezeichnung im jeweiligen Heimatstaat gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen als (Landschaftsarchitektin/Landschaftsarchitekt) wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder einen sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung der Richtlinie 2013/55/EU entspricht.

Zugelassen ist, wer nach den Architektengesetzen der Länder berechtigt ist, die Berufsbezeichnung Landschaftsarchitektin/Landschaftsarchitekt zu tragen oder nach den EG-Richtlinien, insbesondere der Richtlinien für die gegenseitige Anerkennung der Diplome berechtigt ist, in der Bundesrepublik Deutschland als Landschaftsarchitektin/Landschaftsarchitekt tätig zu werden oder die Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung Landschaftsarchitektin/Landschaftsarchitekt nach § 2, 7 BauKaG NRW (Auswärtige/r Landschaftsarchitektin/Landschaftsarchitekt) und den Geschäftssitz/Wohnsitz in dem vom EWR- Abkommen erfassten Gebiet oder in einem sonstigen Drittstaat, sofern dieser ebenfalls Mitglied des WTO- Dienstleistungsabkommens ist, haben. Juristische Personen sind als Auftragnehmerin/Auftragnehmer zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einer/n entsprechenden Landschaftsarchitektin/Landschaftsarchitekten benennen. Vergleiche einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften § 75 (1), (2) und (3) VgV.

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.2)Art des Wettbewerbs
Nichtoffen
Anzahl der in Erwägung gezogenen Teilnehmer: 15
IV.1.7)Namen der bereits ausgewählten Teilnehmer:
B.S.L. Landschaftsarchitekten, Soest
Lohaus + Carl Köhlmos PartGmbB Landschaftsarchitekten + Stadtplaner, Hannover
scape Landschaftsarchitekten GmbH, Düsseldorf
studio grüngrau, Düsseldorf
wbp Landschaftsarchitekten GmbH, Bochum
IV.1.9)Kriterien für die Bewertung der Projekte:

 

Das Preisgericht wird sein Urteil aus der Qualität der Wettbewerbsarbeiten bilden und hierbei folgenden Bewertungsrahmen zugrunde legen (Reihenfolge stellt keine Gewichtung dar; dem Preisgericht ist es vorbehalten, weitere Unterkriterien zu differenzieren):

- Gestaltqualität des Freiraums

- Funktionale Qualität

- Wirtschaftlichkeit und Realisierbarkeit in Planung, Herstellung und Betrieb

- Ökologie

Die Ausloberin beabsichtigt unter Würdigung der Empfehlungen des Preisgerichts einen Preisträger

oder eine Preisträgergemeinschaft mit der Bearbeitung der Objekt- und Überwachungsleistungen zu beauftragen.

Hinweis: Die Ausloberin behält sich vor, zunächst mit dem ersten Preisträger Vertragsgespräche zu führen. Nur wenn es nicht zu einem Abschluss kommt, wird der Reihe nach mit den übrigen Preisträgern verhandelt. Die Auftragsvergabe erfolgt im Verhandlungsverfahren nach dem Wettbewerb (§ 14 (4) 8. VgV), an dem die Preisträger beteiligt werden. Das Wettbewerbsergebnis fließt mit mindestens 50 % in das Verhandlungsverfahren ein.

Die verbleibenden Prozente werden aus den nachfolgenden Auftragskriterien Umgang mit den Empfehlungen/Kritikpunkten aus dem Preisgerichtsprotokoll, Arbeitsweise und Projektentwicklung, fachliche Qualifikation Projektleitung und Bauleitung, Honorarforderung, Baukosten und Präsentation und Gestaltung ermittelt.

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Die endgültigen Zuschlagskriterien werden den Teilnehmenden am Verhandlungsverfahren zum Verfahren selbst mitgeteilt.

IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Projekte oder Teilnahmeanträge
Tag: 19/12/2022
Ortszeit: 10:00
IV.2.3)Tag der Absendung der Aufforderungen zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 17/01/2023
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Projekte erstellt oder Teilnahmeanträge verfasst werden können:
Deutsch
IV.3)Preise und Preisgericht
IV.3.1)Angaben zu Preisen
Es werden ein oder mehrere Preise vergeben: ja
Anzahl und Höhe der zu vergebenden Preise:

 

Wettbewerbssumme für Preise insgesamt 80.000 EUR.

Folgende Preisgelder sind vorgesehen:

1. Preis: 32.000 Euro

2. Preis: 20.000 Euro

3. Preis: 12.000 Euro

Anerkennung: 8.000 Euro

Anerkennung: 8.000 Euro

Eine Änderung der Anzahl und der Höhe der Preisgelder ist unter Ausschöpfung der gesamten Wettbewerbssumme bei einstimmigem Beschluss des Preisgerichts möglich.

IV.3.2)Angaben zu Zahlungen an alle Teilnehmer:
IV.3.3)Folgeaufträge
Ein Dienstleistungsauftrag infolge des Wettbewerbs wird an den/die Gewinner des Wettbewerbs vergeben: ja
IV.3.4)Entscheidung des Preisgerichts
Die Entscheidung des Preisgerichts ist für den öffentlichen Auftraggeber/den Auftraggeber bindend: ja
IV.3.5)Namen der ausgewählten Preisrichter:
Prof. Ulrike Beuter, Landschaftsarchitektin, Oberhausen
Ina Bimberg, Landschaftsarchitektin, Iserlohn
Gordon Brandenfels, Landschaftsarchitekt, Münster
Klaus Eifler, Vorsitz des Planungs-, Bau- und Stadtentwicklungsausschuss, Werl
Adrian Gruschka, Geschäftsführung Gesellschaft für Wirtschaftsförderung und Stadtentwicklung mbH, Werl
Torben Höbrink, Bürgermeister der Stadt Werl
Thomas Hupertz, Projektmanagement, Stadt Werl
Thomas Knüvener, Architekt und Landschaftsarchitekt, Köln
Isabella de Medici, Landschaftsarchitektin, Essen
René Rheims, Landschaftsarchitekt, Krefeld
Angelika Schritt, 2. Stellv. Bürgermeisterin der Stadt Werl
Die Zusammensetzung des Preisgerichts ist nicht endgültig. Der Auslober kann die Zusammensetzung ändern und einzelne Personen hinzufügen.

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.3)Zusätzliche Angaben:

 

Fragen während der Bewerbungsphase sind ausschließlich über das Kommunikationstool der bekanntgegebenen Vergabeplattform zu stellen. Die während der Bewerbungsphase eingegangenen Fragen und deren Beantwortung werden in anonymisierter Form auf der bekanntgegebenen Vergabeplattform veröffentlicht. Ein Versand der Fragen und Antworten während der Bewerbungsphase per E-Mail erfolgt nicht. Die Bewerber sind verpflichtet, sich auf der bekanntgegebenen Vergabeplattform über eingegangene Bewerberfragen und deren Beantwortung zu informieren.

Bewerberfragen sollen bis spätestens 09.12.2022 12.00 Uhr eingegangen sein. Fragen auf anderen Kommunikationswegen, wie telefonische, schriftliche oder E-Mail Anfragen werden nicht beantwortet.

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Die in dieser Bekanntmachung geforderten Eignungsnachweise sind bei Bietergemeinschaften jeweils von allen Mitgliedern vorzulegen.

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Nimmt ein/e Bewerberin/Bewerber oder Bieterin/Bieter die Kapazitäten eines anderen Unternehmens im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit in Anspruch, so kann der öffentliche Auftraggeber eine gemeinsame Haftung der/des Bewerberin/Bewerbers oder Bieterin/Bieters und des anderen Unternehmens für die Auftragsausführung entsprechend dem Umfang der Eignungsleihe verlangen.

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Zum Teilnahmeantrag:

Zu Anlage 5. Nachweis über das Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherung gem. § 45 Abs. 1 (3) VgV; Mindestanforderung im Auftragsfall: Deckungssumme für Personenschäden 2.000.000 EUR und für sonstige Schäden 1.500.000 EUR, jeweils 2-fach maximiert im Versicherungsjahr. Der Nachweis über die geforderten Berufshaftpflichtversicherungen ist den Bewerbungsunterlagen beizulegen. Sofern die derzeitigen Deckungssummen nicht ausreichen, kann eine Eigenerklärung über die geplante Erhöhung der Versicherungssumme im Auftragsfall eingereicht werden. Bei Versicherungsverträgen mit Pauschaldeckung (d. h. ohne Unterscheidung nach Sach- und Personen- und Vermögensschäden) ist eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erforderlich, aus der hervorgeht, dass alle Schadenskategorien im Auftragsfall parallel zueinander mit den jeweils geforderten Deckungssummen abgesichert sind. Bei Bewerbergemeinschaften muss der Versicherungsschutz für jedes Mitglied in gleicher Höhe nachgewiesen werden.

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Der Auftraggeber behält sich vor, den Zuschlag im Rahmen des anschließenden Verhandlungsverfahrens auf das Erstangebot zu erteilen.

Auskünfte über die Ausschreibungsunterlagen sind schriftlich, über das Vergabeportal spätestens 6 Kalendertage vor Ablauf der Teilnahmefrist zu beantragen.

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Der Auftraggeber behält sich vor, zunächst mit dem ersten Preisträger Vertragsgespräche zu führen. Nur wenn es nicht zu einem Abschluss kommt, wird der Reihe nach mit den übrigen Preisträgern verhandelt.

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Folgender Zeitplan ist aktuell vorgesehen:

Ausgabe der Auslobung: 30.01.2023

Kolloquium: 14.02.2023

Abgabe der Wettbewerbsunterlagen: 04.04.2023

Preisgericht: 25.05.2023

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Weitere Hinweise sind dem Bewerbungsformular zu entnehmen. Die Weitergabe der Ausschreibungsunterlagen an Dritte sowie die gewerbliche Nutzung der Ausschreibungsunterlagen sind nicht gestattet. Für den Teilnahmeantrag ist der vorgegebene Bewerberbogen zu verwenden. Bei fremdsprachigen Dokumenten ist zusätzlich eine Übersetzung in die Verfahrenssprache (deutsch) beizufügen. Eine Eigenübersetzung ist ausreichend. Eine Erstattung für die Erstellung des Teilnahmeantrags findet nicht statt.

Bekanntmachungs-ID: CXP4YZ564AP

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Westfalen

Postanschrift: Albrecht-Thaer-Straße 9

Ort: Münster

Postleitzahl: 48147

Land: Deutschland

Telefon: +49 251-411-3514

Internet-Adresse: http://www.brms.nrw.de
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

 

Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Die Vergabekammer leitet gemäß § 160 Abs. 1 GWB ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. Der Antrag ist gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1-4 GWB unzulässig, soweit:

1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat,

2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Westfalen

Postanschrift: Albrecht-Thaer-Straße 9

Ort: Münster

Postleitzahl: 48147

Land: Deutschland

Telefon: +49 251-411-3514

Internet-Adresse: http://www.brms.nrw.de
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
18/11/2022

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