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Sanierungsgebiet Holtenau Ost , Kiel / Deutschland

Bewerbungsfrist 16.04.2021

Wettbewerbs-Ausschreibung

Für diese Ausschreibung liegt ein Ergebnis vor:
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wa-ID
wa-2031072
Tag der Veröffentlichung
08.03.2021
Bewerbungsfrist
16.04.2021 09:00
Abgabetermin Pläne
13.09.2021 14:00
Abgabetermin Modell
20.09.2021 14:00
Preisgerichtssitzung
26.10.2021
Verfahrensart
Nicht offener Wettbewerb
Zulassungsbereich
EWG
Fachbereich
Allgem. Ing.-Leistungen
Architektur
Ingenieurwesen/ Fachplanung
Teilnehmer
Planungsteams aus Architekt*innen, Stadtplaner* innen und Landschaftsarchitekt*innen
Auslober
Landeshauptstadt Kiel
Koordination
D&K drost consult GmbH, Hamburg

Wie lautet der letzte Buchstabe von "aktuell"?

09/04/2021    S69
Deutschland-Kiel: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
2021/S 069-176544
Berichtigung
Bekanntmachung über Änderungen oder zusätzliche Angaben
Dienstleistungen
(Supplement zum Amtsblatt der Europäischen Union, 2021/S 046-116284) Rechtsgrundlage:Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
/Auftraggeber

I.1) Name und Adressen

Offizielle Bezeichnung: Landeshauptstadt Kiel – Der Oberbürgermeister
Postanschrift: Fleethörn 9
Ort: Kiel
NUTS-Code: DEF02 Kiel, Kreisfreie Stadt
Postleitzahl: 24103
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Dezernat für Stadtentwicklung, Bauen und Umwelt – Stadtplanungsamt
E-Mail: Konstanze.Meissner@kiel.de
Telefon: +49 431901-2749
Fax: +49 43190162668
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: www.kiel.de

Abschnitt II: Gegenstand


II.1) Umfang der Beschaffung


II.1.1) Bezeichnung des Auftrags:

Nicht offener, einphasiger, städtebaulich-freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb und nachgeschaltetem Verhandlungsverfahren gem. VgV; Holtenau Ost
Referenznummer der Bekanntmachung: 61.K.002.21

II.1.2) CPV-Code Hauptteil

71240000 Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen

II.1.3) Art des Auftrags

Dienstleistungen

II.1.4) Kurze Beschreibung:

Gegenstand des Wettbewerbsverfahrens ist die Erarbeitung eines städtebaulich-freiraumplanerischen Konzepts zur Entwicklung eines neuen, zukunftsfähigen Stadtquartiers innerhalb der Grenzen des förmlich festgelegten Sanierungsgebietes „Holtenau Ost“. Das Verfahren soll die nachfolgenden Zielstellungen aufgreifen und Basis für die weitere städtebauliche Planung sein.
Übergeordnete Zielstellung des Entwicklungsprozesses ist es, ein Stadtquartier für Alle zu schaffen. Das bedeutet:
— durch die Konversion des ehemaligen MFG 5-Areals und angrenzender Flächen auf einer rd. 78 ha großen, innerhalb des Siedlungszusammenhangs gelegenen Fläche ein Stadtquartier mit Ausstrahlungskraft bis in die Förderegion zu schaffen,
— ein Stadtquartier am Wasser mit direkter Erlebbarkeit des Ufers zu schaffen, welches die spezifische Lagegunst und die hohe Attraktivität des Gebietes mit den vielfältigen Ansprüchen der Kieler Stadtentwicklung vereint,
— ein Stadtquartier zu schaffen, das integrativ und dennoch mit eigenem Charakter die bislang nicht verbundenen Stadtteile Holtenau, Pries und Friedrichsort miteinander vernetzt und sich dabei in das stadtweite Grün-, Freiflächen- und Biotopverbundsystem einfügt,
— ein innovatives, attraktives, lebendiges, mischgenutztes und nachhaltiges Stadtquartier zu schaffen,
— im derzeitigen Siedlungsgefüge bestehende Nachteile zu beheben (Auflösung von Verinselungen, Behebung städtebaulicher Mängel und Missstände).
Gesucht wird eine Gesamtkonzeption, die die vorstehenden Ansprüche vereint, eine dem Areal angemessene, herausragende städtebauliche und freiräumliche Qualität aufweist und eine wirtschaftliche Realisierung in zeitlichen und räumlichen Teilabschnitten erlaubt.
Die Basis des Wettbewerbs bilden:
— Vorbereitende Untersuchungen (VU) nach § 141 Baugesetzbuch (Drs. 0146/2016),
— Integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept (Drs. 0006/2018).
Das Wettbewerbsgebiet umfasst insgesamt rund 90 ha mit wasser- und landseitigen Flächen. Von den 78 ha Landfläche sind, wovon über 52 ha im Rahmen des vorliegenden Wettbewerbsverfahrens in struktureller Hinsicht intensiv zu überplanen sind und ca. 26 ha im Wesentlichen in ihrem Bestand zu erhalten, tlw. vorsichtig weiterzuentwickeln und in die Gesamtkonzeption zu integrieren sind.
Das Wettbewerbsergebnis wird Grundlage für die Fortschreibung des Integrierten Entwicklungskonzepts und Gestaltungshandbuches.
Für den Teilbereich mit gewerblicher Nutzung, sind für eine Fläche von ca. 5,33 ha 2 gleichwertige Varianten zu erarbeiten. Im Rahmen der Fortschreibung ist, nach diesbezüglich erfolgtem politischen Beschluss der Ratsversammlung der Landeshauptstadt Kiel, eine der beiden Varianten („bestandsorientiert“, „mit gewerblich nutzbarer Kaikante“ ist in das Gesamtkonzept zu integrieren.


Abschnitt VI: Weitere Angaben


VI.5) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:

06/04/2021

VI.6) Referenz der ursprünglichen Bekanntmachung

Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2021/S 046-116284

Abschnitt VII: Änderungen


VII.1) Zu ändernde oder zusätzliche Angaben


VII.1.2) In der ursprünglichen Bekanntmachung zu berichtigender Text

Abschnitt Nummer: III.1.10)
Stelle des zu berichtigenden Textes: Kriterien für die Auswahl der Teilnehmer:

Anstatt:

Im Rahmen des vorgeschalteten Bewerbungsverfahrens sollen insges. 15 Büros/Arbeitsgemeinschaften/Planungsteams als Teilnehmende für den Wettbewerb ausgewählt werden.
„Anforderungen an alle Bewerber“
Die in den Dokumenten „Verfahrenshinweise“, „Auswahlbogen“ und „Bewerbungsbogen“ aufgeführten „Formalen Kriterien“ sind zwingend zu erfüllen. Darüber hinaus sind von allen Bewerbern*innen folgende „Mindestanforderungen“ zu erfüllen:
— Eigenerklärung über eine bestehende Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungssummen von mind. 1,5 Mio. EUR für Personenschäden und mind. 0,5 Mio. EUR für sonstige Schäden (jeweils 2-fach maximiert),
— Eigenerklärung über einen Jahresumsatz von mind. 400 000 EUR (netto) für die Leistungsbereiche Flächenplanung gem. §§ 17 HOAI oder sonstige Flächenplanung/Masterplanung, Freianlagen gem. §§ 38 HOAI und Objektplanung gem. §§ 33 HOAI im Durchschnitt der vergangenen 3 Geschäftsjahre,
— Eigenerklärung, dass im Durchschnitt der vergangenen 3 Jahre mind. 3 festangestellte Stadtplaner*innen bzw. Absolventen*innen der Fachrichtung Stadtplanung (mind. FH, inkl. Büroinhaber*in mit der gleichen Qualifikation) im Büro beschäftigt waren,
— Eigenerklärung, dass im Durchschnitt der vergangenen 3 Jahre mind. 3 festangestellte Landschaftsarchitekten*innen oder Absolventen*innen der Fachrichtung Landschaftsarchitektur (mind. FH, inkl. Büroinhaber*in mit der gleichen Qualifikation) im Büro beschäftigt waren,
— Eigenerklärung, dass im Durchschnitt der vergangenen 3 Jahre mind. 3 festangestellte Architekten*innen oder Absolventen*innen der Fachrichtung Architektur (mind. FH, inkl. Büroinhaber*in mit der gleichen Qualifikation) im Büro beschäftigt waren,
— Nachweis (Kammereintrag) der Erlaubnis zur Berufsausübung der*des für die Erbringung der Leistung Flächenplanung Verantwortlichen (Inhaber*in oder Führungskräfte): Stadtplaner*in gem. § 75 (1) VgV,
— Nachweis (Kammereintrag) der Erlaubnis zur Berufsausübung der*des für die Erbringung der Leistung Freianlagen Verantwortlichen (Inhaber*in oder Führungskräfte): Landschaftsarchitekt*in gem. § 75 (1) VgV,
— Nachweis (Kammereintrag) der Erlaubnis zur Berufsausübung der*des für die Erbringung der Leistung Objektplanung Verantwortlichen (Inhaber*in oder Führungskräfte): Architekt*in gem. § 75 (1) VgV.
Die Nichterfüllung der formalen Kriterien oder der o.g. Mindestanforderungen führt zum Ausschluss aus dem Verfahren. Auf die Möglichkeit, eine Bieter- oder Arbeitsgemeinschaft zu bilden oder Unterauftragnehmer*innen zu benennen, um die genannten Anforderungen zu erfüllen, wird explizit hingewiesen.
„Teilnahmewettbewerb“
Für die Teilnahme am Teilnahmewettbewerb ist zwingend der vorgegebene Bewerbungsbogen zu verwenden. Dieser ist vollständig auszufüllen, in Textform zu unterschreiben und mit den geforderten Nachweisen fristgerecht über die bekanntgegebene Vergabeplattform einzureichen. Bewerbungen, die nach dem unter IV.2.2) genannten Termin eingehen, werden nicht berücksichtigt. Bewerbungen per E-Mail, Fax oder Post sind nicht zulässig.
Die Bekanntmachung des Verfahrens sowie die Bewerbungsunterlagen stehen auf der bekanntgegebenen Vergabeplattform www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YHMD2UP/documents für einen uneingeschränkten und gebührenfreien Zugang zum Download bereit. Es erfolgt kein Versand der Bewerbungsunterlagen per Post.
Fragen während der Bewerbungsphase sind ausschließlich über das Kommunikationstool der bekanntgegebenen Vergabeplattform zu stellen.
Detaillierte Angaben zum Teilnahmewettbewerb und zu den einzureichenden Bewerbungsunterlagen sind den Dokumenten „Verfahrenshinweise“, „Auswahlbogen“ und Bewerbungsbogen zu entnehmen. Die genannten Dokumente sind zwingend zu berücksichtigen!
„Auswahl der Bewerber*in“
Die Auswahl erfolgt anhand von jeweils 2 einzureichenden Referenzprojekten für den Leistungsbereich Flächenplanung gem. §§ 17 HOAI oder sonstige Flächenplanung/Masterplanung und für den Leistungsbereich Freianlagen gem. §§ 38 HOAI.
Detaillierte Angaben zur Auswahl der Büros sind den Dokumenten „Verfahrenshinweise“ und „Auswahlbogen“ zu entnehmen und zwingend zu berücksichtigen.

muss es heißen:

Im Rahmen des vorgeschalteten Bewerbungsverfahrens sollen insges. 15 Büros/Arbeitsgemeinschaften/Planungsteams als Teilnehmende für den Wettbewerb ausgewählt werden.
Anforderungen an alle Bewerber
Die in den Dokumenten „Verfahrenshinweise“, „Auswahlbogen“ und „Bewerbungsbogen“ aufgeführten Formalen Kriterien sind zwingend zu erfüllen. Darüber hinaus sind von allen Bewerbern*innen folgende Mindestanforderungen zu erfüllen:
— Eigenerklärung über eine bestehende Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungssummen von mind. 1,5 Mio. EUR für Personenschäden und mind. 0,5 Mio. EUR für sonstige Schäden (jeweils 2-fach maximiert),
— Eigenerklärung über einen Jahresumsatz von mind. 400 000 EUR (netto) für die Leistungsbereiche Flächenplanung gem. §§ 17 HOAI oder sonstige Flächenplanung/Masterplanung, Freianlagen gem. §§ 38 HOAI und Objektplanung gem. §§ 33 HOAI im Durchschnitt der vergangenen 3 Geschäftsjahre,
— Eigenerklärung, dass im Durchschnitt der vergangenen 3 Jahre mind. 3 festangestellte Stadtplaner*innen bzw. Absolventen*innen der Fachrichtung Stadtplanung (mind. FH, inkl. Büroinhaber*in mit der gleichen Qualifikation) im Büro beschäftigt waren,
— Eigenerklärung, dass im Durchschnitt der vergangenen 3 Jahre mind. 3 festangestellte Landschaftsarchitekten*innen oder Absolventen*innen der Fachrichtung Landschaftsarchitektur (mind. FH, inkl. Büroinhaber*in mit der gleichen Qualifikation) im Büro beschäftigt waren,
— Eigenerklärung, dass im Durchschnitt der vergangenen 3 Jahre mind. 3 festangestellte Architekten*innen oder Absolventen*innen der Fachrichtung Architektur (mind. FH, inkl. Büroinhaber*in mit der gleichen Qualifikation) im Büro beschäftigt waren,
— Nachweis (Kammereintrag) der Erlaubnis zur Berufsausübung der*des für die Erbringung der Leistung Flächenplanung Verantwortlichen (Inhaber*in oder Führungskräfte): Stadtplaner*in gem. § 75 (1) VgV,
— Nachweis (Kammereintrag) der Erlaubnis zur Berufsausübung der*des für die Erbringung der Leistung Freianlagen Verantwortlichen (Inhaber*in oder Führungskräfte): Landschaftsarchitekt*in gem. § 75 (1) VgV.
— Nachweis (Kammereintrag) der Erlaubnis zur Berufsausübung der*des für die Erbringung der Leistung Objektplanung Verantwortlichen (Inhaber*in oder Führungskräfte): Architekt*in gem. § 75 (1) VgV.
Die Nichterfüllung der formalen Kriterien oder der o. g. Mindestanforderungen führt zum Ausschluss aus dem Verfahren. Auf die Möglichkeit, eine Bieter- oder Arbeitsgemeinschaft zu bilden oder Unterauftragnehmer*innen zu benennen, um die genannten Anforderungen zu erfüllen, wird explizit hingewiesen.
Teilnahmewettbewerb
Für die Teilnahme am Teilnahmewettbewerb ist zwingend der vorgegebene Bewerbungsbogen zu verwenden. Dieser ist vollständig auszufüllen, in Textform zu unterschreiben und mit den geforderten Nachweisen fristgerecht über die bekanntgegebene Vergabeplattform einzureichen. Bewerbungen, die nach dem unter IV.2.2) genannten Termin eingehen, werden nicht berücksichtigt. Bewerbungen per E-Mail, Fax oder Post sind nicht zulässig.
Die Bekanntmachung des Verfahrens sowie die Bewerbungsunterlagen stehen auf der bekanntgegebenen Vergabeplattform www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YHMD2UP/documents für einen uneingeschränkten und gebührenfreien Zugang zum Download bereit. Es erfolgt kein Versand der Bewerbungsunterlagen per Post.
Fragen während der Bewerbungsphase sind ausschließlich über das Kommunikationstool der bekanntgegebenen Vergabeplattform zu stellen.
Detaillierte Angaben zum Teilnahmewettbewerb und zu den einzureichenden Bewerbungsunterlagen sind den Dokumenten „Verfahrenshinweise“, „Auswahlbogen“ und „Bewerbungsbogen“ zu entnehmen. Die genannten Dokumente sind zwingend zu berücksichtigen!
Auswahl der Bewerber*in
Die Auswahl erfolgt anhand von jeweils 2 einzureichenden Referenzprojekten für den Leistungsbereich Flächenplanung gem. §§ 17 HOAI oder sonstige Flächenplanung/Masterplanung und für den Leistungsbereich Freiraumplanung / Freianlagenplanung gem. §§ 38 HOAI.
Detaillierte Angaben zur Auswahl der Büros sind den Dokumenten „Verfahrenshinweise“ und „Auswahlbogen“ zu entnehmen und zwingend zu berücksichtigen.
Abschnitt Nummer: IV.2.2)
Stelle des zu berichtigenden Textes: Schlusstermin für den Eingang der Projekte oder Teilnahmeanträge

Anstatt:

Tag: 09/04/2021
Ortszeit: 09:00

muss es heißen:

Tag: 16/04/2021
Ortszeit: 09:00
VII.2) Weitere zusätzliche Informationen:



------------------

08/03/2021    S46
Deutschland-Kiel: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
2021/S 046-116284
Wettbewerbsbekanntmachung
Rechtsgrundlage:Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
/Auftraggeber

I.1) Name und Adressen

Offizielle Bezeichnung: Landeshauptstadt Kiel – Der Oberbürgermeister
Postanschrift: Fleethörn 9
Ort: Kiel
NUTS-Code: DEF02 Kiel, Kreisfreie Stadt
Postleitzahl: 24103
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Dezernat für Stadtentwicklung, Bauen und Umwelt – Stadtplanungsamt
E-Mail: Konstanze.Meissner@kiel.de
Telefon: +49 431901-2749
Fax: +49 43190162668
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: www.kiel.de

I.3) Kommunikation

Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YHMD2UP/documents
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt folgende Kontaktstelle:
Offizielle Bezeichnung: Landeshauptstadt Kiel – Der Oberbürgermeister
Postanschrift: Fleethörn 9
Ort: Kiel
NUTS-Code: DEF02 Kiel, Kreisfreie Stadt
Postleitzahl: 24103
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Rechtsamt – Zentrale Vergabestelle
E-Mail: zentralevergabestelle@kiel.de
Telefon: +49 431 / 901-2779
Fax: +49 431 / 901-61301
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: www.kiel.de/ausschreibungen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YHMD2UP

I.4) Art des öffentlichen Auftraggebers

Regional- oder Kommunalbehörde

I.5) Haupttätigkeit(en)

Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand


II.1) Umfang der Beschaffung


II.1.1) Bezeichnung des Auftrags:

Nicht offener, einphasiger, städtebaulich-freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb und nachgeschaltetem Verhandlungsverfahren gem. VgV; Holtenau Ost.
Referenznummer der Bekanntmachung: 61.K.002.21

II.1.2) CPV-Code Hauptteil

71240000 Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen

II.2) Beschreibung


II.2.4) Beschreibung der Beschaffung:

Gegenstand des Wettbewerbsverfahrens ist die Erarbeitung eines städtebaulich-freiraumplanerischen Konzepts zur Entwicklung eines neuen, zukunftsfähigen Stadtquartiers innerhalb der Grenzen des förmlich festgelegten Sanierungsgebietes „Holtenau Ost“. Das Verfahren soll die nachfolgenden Zielstellungen aufgreifen und Basis für die weitere städtebauliche Planung sein.
Übergeordnete Zielstellung des Entwicklungsprozesses ist es, ein Stadtquartier für Alle zu schaffen. Das bedeutet:
— durch die Konversion des ehemaligen MFG 5-Areals und angrenzender Flächen auf einer rd. 78 ha großen, innerhalb des Siedlungszusammenhangs gelegenen Fläche ein Stadtquartier mit Ausstrahlungskraft bis in die Förderegion zu schaffen,
— ein Stadtquartier am Wasser mit direkter Erlebbarkeit des Ufers zu schaffen, welches die spezifische Lagegunst und die hohe Attraktivität des Gebietes mit den vielfältigen Ansprüchen der Kieler Stadtentwicklung vereint,
— ein Stadtquartier zu schaffen, das integrativ und dennoch mit eigenem Charakter die bislang nicht verbundenen Stadtteile Holtenau, Pries und Friedrichsort miteinander vernetzt und sich dabei in das stadtweite Grün-, Freiflächen- und Biotopverbundsystem einfügt,
— ein innovatives, attraktives, lebendiges, mischgenutztes und nachhaltiges Stadtquartier zu schaffen,
— im derzeitigen Siedlungsgefüge bestehende Nachteile zu beheben (Auflösung von Verinselungen, Behebung städtebaulicher Mängel und Missstände).
Gesucht wird eine Gesamtkonzeption, die die vorstehenden Ansprüche vereint, eine dem Areal angemessene, herausragende städtebauliche und freiräumliche Qualität aufweist und eine wirtschaftliche Realisierung in zeitlichen und räumlichen Teilabschnitten erlaubt.
Die Basis des Wettbewerbs bilden:
— Vorbereitende Untersuchungen (VU) nach § 141 Baugesetzbuch (Drs. 0146/2016),
— Integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept (Drs. 0006/2018).
Das Wettbewerbsgebiet umfasst insgesamt rund 90 ha mit wasser- und landseitigen Flächen. Von den 78 ha Landfläche sind, wovon über 52 ha im Rahmen des vorliegenden Wettbewerbsverfahrens in struktureller Hinsicht intensiv zu überplanen sind und ca. 26 ha im Wesentlichen in ihrem Bestand zu erhalten, tlw. vorsichtig weiterzuentwickeln und in die Gesamtkonzeption zu integrieren sind.
Das Wettbewerbsergebnis wird Grundlage für die Fortschreibung des Integrierten Entwicklungskonzepts und Gestaltungshandbuches.
Für den Teilbereich mit gewerblicher Nutzung, sind für eine Fläche von ca. 5,33 ha 2 gleichwertige Varianten zu erarbeiten. Im Rahmen der Fortschreibung ist, nach diesbezüglich erfolgtem politischen Beschluss der Ratsversammlung der Landeshauptstadt Kiel, eine der beiden Varianten („bestandsorientiert“, „mit gewerblich nutzbarer Kaikante“ ist in das Gesamtkonzept zu integrieren.

II.2.13) Angaben zu Mitteln der Europäischen Union

Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben


III.1) Teilnahmebedingungen


III.1.10) Kriterien für die Auswahl der Teilnehmer:

Im Rahmen des vorgeschalteten Bewerbungsverfahrens sollen insges. 15 Büros/Arbeitsgemeinschaften/Planungsteams als Teilnehmende für den Wettbewerb ausgewählt werden.
„Anforderungen an alle Bewerber“
Die in den Dokumenten „Verfahrenshinweise“, „Auswahlbogen“ und „Bewerbungsbogen“ aufgeführten „Formalen Kriterien“ sind zwingend zu erfüllen. Darüber hinaus sind von allen Bewerbern*innen folgende „Mindestanforderungen“ zu erfüllen:
— Eigenerklärung über eine bestehende Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungssummen von mind. 1,5 Mio. EUR für Personenschäden und mind. 0,5 Mio. EUR für sonstige Schäden (jeweils 2-fach maximiert),
— Eigenerklärung über einen Jahresumsatz von mind. 400 000 EUR (netto) für die Leistungsbereiche Flächenplanung gem. §§ 17 HOAI oder sonstige Flächenplanung/Masterplanung, Freianlagen gem. §§ 38 HOAI und Objektplanung gem. §§ 33 HOAI im Durchschnitt der vergangenen 3 Geschäftsjahre,
— Eigenerklärung, dass im Durchschnitt der vergangenen 3 Jahre mind. 3 festangestellte Stadtplaner*innen bzw. Absolventen*innen der Fachrichtung Stadtplanung (mind. FH, inkl. Büroinhaber*in mit der gleichen Qualifikation) im Büro beschäftigt waren,
— Eigenerklärung, dass im Durchschnitt der vergangenen 3 Jahre mind. 3 festangestellte Landschaftsarchitekten*innen oder Absolventen*innen der Fachrichtung Landschaftsarchitektur (mind. FH, inkl. Büroinhaber*in mit der gleichen Qualifikation) im Büro beschäftigt waren,
— Eigenerklärung, dass im Durchschnitt der vergangenen 3 Jahre mind. 3 festangestellte Architekten*innen oder Absolventen*innen der Fachrichtung Architektur (mind. FH, inkl. Büroinhaber*in mit der gleichen Qualifikation) im Büro beschäftigt waren,
— Nachweis (Kammereintrag) der Erlaubnis zur Berufsausübung der*des für die Erbringung der Leistung Flächenplanung Verantwortlichen (Inhaber*in oder Führungskräfte): Stadtplaner*in gem. § 75 (1) VgV,
— Nachweis (Kammereintrag) der Erlaubnis zur Berufsausübung der*des für die Erbringung der Leistung Freianlagen Verantwortlichen (Inhaber*in oder Führungskräfte): Landschaftsarchitekt*in gem. § 75 (1) VgV,
— Nachweis (Kammereintrag) der Erlaubnis zur Berufsausübung der*des für die Erbringung der Leistung Objektplanung Verantwortlichen (Inhaber*in oder Führungskräfte): Architekt*in gem. § 75 (1) VgV.
Die Nichterfüllung der formalen Kriterien oder der o.g. Mindestanforderungen führt zum Ausschluss aus dem Verfahren. Auf die Möglichkeit, eine Bieter- oder Arbeitsgemeinschaft zu bilden oder Unterauftragnehmer*innen zu benennen, um die genannten Anforderungen zu erfüllen, wird explizit hingewiesen.
„Teilnahmewettbewerb“
Für die Teilnahme am Teilnahmewettbewerb ist zwingend der vorgegebene Bewerbungsbogen zu verwenden. Dieser ist vollständig auszufüllen, in Textform zu unterschreiben und mit den geforderten Nachweisen fristgerecht über die bekanntgegebene Vergabeplattform einzureichen. Bewerbungen, die nach dem unter IV.2.2) genannten Termin eingehen, werden nicht berücksichtigt. Bewerbungen per E-Mail, Fax oder Post sind nicht zulässig.
Die Bekanntmachung des Verfahrens sowie die Bewerbungsunterlagen stehen auf der bekanntgegebenen Vergabeplattform www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YHMD2UP/documents für einen uneingeschränkten und gebührenfreien Zugang zum Download bereit. Es erfolgt kein Versand der Bewerbungsunterlagen per Post.
Fragen während der Bewerbungsphase sind ausschließlich über das Kommunikationstool der bekanntgegebenen Vergabeplattform zu stellen.
Detaillierte Angaben zum Teilnahmewettbewerb und zu den einzureichenden Bewerbungsunterlagen sind den Dokumenten „Verfahrenshinweise“, „Auswahlbogen“ und Bewerbungsbogen zu entnehmen. Die genannten Dokumente sind zwingend zu berücksichtigen!
„Auswahl der Bewerber*in“
Die Auswahl erfolgt anhand von jeweils 2 einzureichenden Referenzprojekten für den Leistungsbereich Flächenplanung gem. §§ 17 HOAI oder sonstige Flächenplanung/Masterplanung und für den Leistungsbereich Freianlagen gem. §§ 38 HOAI.
Detaillierte Angaben zur Auswahl der Büros sind den Dokumenten „Verfahrenshinweise“ und „Auswahlbogen“ zu entnehmen und zwingend zu berücksichtigen.

III.2) Bedingungen für den Auftrag


III.2.1) Angaben zu einem besonderen Berufsstand

Die Teilnahme ist einem bestimmten Berufsstand vorbehalten: ja
Beruf angeben:
Als Berufsqualifikation wird gem. § 75 (1) VgV der Beruf Stadtplaner*in für die Leistungen gem. §§ 17 HOAI gefordert. Als Berufsqualifikation wird gem. § 75 (1) VgV der Beruf Landschaftsarchitekt*in für die Leistungen gem. §§ 38 HOAI gefordert. Als Berufsqualifikation wird gem. § 75 (1) VgV der Beruf Architekt*in für die Leistungen gem. §§ 33 HOAI gefordert. Juristische Personen sind zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe verantwortliche Berufsangehörige gemäß vorangegangenen Sätzen benennen.
Für jede/s Büro/Arbeitsgemeinschaft/Planungsteam ist grundsätzlich ein*e federführende*r Ansprechpartner*in zu benennen (Stadtplaner*in). Die Fachberatung durch eine*n Verkehrsplaner*in wird empfohlen. Für die Bearbeitung des Themas Nachhaltigkeit stellt die -Landeshauptstadt Kiel der Arbeitsgemeinschaft eine*n externe*n Energieberater*in zur Seite.


Abschnitt IV: Verfahren


IV.1) Beschreibung


IV.1.2) Art des Wettbewerbs

Nichtoffen
Anzahl der in Erwägung gezogenen Teilnehmer: 15

IV.1.7) Namen der bereits ausgewählten Teilnehmer:


IV.1.9) Kriterien für die Bewertung der Projekte:

Die Beurteilung des Wettbewerbsergebnisses erfolgt nach den Kriterien
— Formalleistungen;
— Städtebauliches Konzept;
— Freiraumplanerisches Konzept;
— Verkehrsplanerisches Konzept;
— Sonstiges.
Eine detaillierte Aufstellung der Unterkriterien ist im Verfahrensteil der Auslobung aufgeführt. Die dargestellte Reihenfolge der Aspekte ist nicht als Wertung oder Gewichtung zu betrachten.

IV.2) Verwaltungsangaben


IV.2.2) Schlusstermin für den Eingang der Projekte oder Teilnahmeanträge

Tag: 09/04/2021
Ortszeit: 09:00

IV.2.3) Tag der Absendung der Aufforderungen zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber

Tag: 28/05/2021

IV.2.4) Sprache(n), in der (denen) Projekte erstellt oder Teilnahmeanträge verfasst werden können:

Deutsch

IV.3) Preise und Preisgericht


IV.3.1) Angaben zu Preisen

Es werden ein oder mehrere Preise vergeben: ja
Anzahl und Höhe der zu vergebenden Preise:
Die Ausloberin stellt die Wettbewerbssumme von insgesamt 273 300 EUR (netto) bereit. Von der Gesamtsumme sollen 123 300 EUR (netto) für Preise zur Verfügung gestellt werden. Es sollen 3 Preise vergeben werden:
1. Preis 61 650 EUR (netto),
2. Preis 36 990 EUR (netto),
3. Preis 24 660 EUR (netto).
Das Preisgericht ist berechtigt, durch einstimmigen Beschluss eine andere Aufteilung der Wettbewerbssumme vorzunehmen. Die Wettbewerbssumme kommt dabei immer zur Ausschüttung.
Alle prämierten Arbeiten werden gemäß RPW 2013 § 8 (3) Eigentum der Ausloberin. Das Urheberrecht einschließlich des Schutzes gegen Nachbauen und das Recht auf Veröffentlichung der Entwürfe bleibt jeder*m Teilnehmer*in erhalten.
„Nachgeschaltetes Verhandlungsverfahren“
Nach Abschluss des Wettbewerbsverfahrens wird gemäß § 14 Abs.4 Nr.8 VgV ein Verhandlungsverfahren ohne Teilnahmewettbewerb durchgeführt. Dazu werden alle Preisträger*innen des Wettbewerbs zur Abgabe eines Erstangebots aufgefordert. Die Ausloberin wird bei einer einstimmigen Empfehlung des Preisgerichts zunächst nur mit der*m 1. Preisträger*in verhandeln. Sollte diese Verhandlung nicht zu einer Beauftragung führen, wird der Bieter*innenkreis um die anderen Preisträger*innen des Wettbewerbs erweitert.
Die Ausloberin behält sich vor, den Zuschlag auf Grundlage des Erstangebots zu vergeben (§ 17 Abs.11 VgV).
Die Beauftragung steht unter dem Vorbehalt der Gremienzustimmung.
Nähere Informationen siehe VI.3.

IV.3.2) Angaben zu Zahlungen an alle Teilnehmer:

Als Bearbeitungshonorar stellt die Ausloberin eine Summe von 150 000 EUR (netto) zur Verfügung, welche je zu gleichen Teilen an die teilnehmenden Büros/Arbeitsgemeinschaften/Planungsteams ausgeschüttet wird, sofern die in der Auslobung (Kap. H.9) definierten Leistungen erfüllt wurden.

IV.3.3) Folgeaufträge

Ein Dienstleistungsauftrag infolge des Wettbewerbs wird an den/die Gewinner des Wettbewerbs vergeben: ja

IV.3.4) Entscheidung des Preisgerichts

Die Entscheidung des Preisgerichts ist für den öffentlichen Auftraggeber/den Auftraggeber bindend: ja

IV.3.5) Namen der ausgewählten Preisrichter:

Die Besetzung des Preisgerichts wird mit dem Versenden der Wettbewerbsunterlagen bekannt gegeben.

Abschnitt VI: Weitere Angaben


VI.3) Zusätzliche Angaben
:
Ergänzung zu IV.3.1): Nähere Informationen zum Verhandlungsverfahren und zu den Zuschlagskriterien sind den Dokumenten „Zuschlagsmatrix“ und „Verfahrenshinweise“ zu entnehmen und zwingend zu berücksichtigen.
Der Wettbewerb sowie die zu vergebenden Leistungen werden mit Mitteln des Bund-Länder-Programms „Stadtumbau West“ gefördert.
Das Verfahren erfolgt als nicht offener, einphasiger, städtebaulich-freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb mit Teilnahmewettbewerb und nachgeschaltetem Verhandlungsverfahren gemäß VgV.
Der Wettbewerbsausschuss der Architekten- und Ingenieurkammer Schleswig-Holstein hat für den Wettbewerb die Registrierungsnummer Nr. 1087/20 mit Datum vom 26.8.2020 vergeben.
Das Preisgericht gibt eine schriftliche Empfehlung zur weiteren Entwicklung und Bearbeitung der Aufgabe bezogen auf das Gesamtkonzept inkl. beider Varianten gemäß RPW 2013, § 6 (2) sowie § 72 (2) VgV.
Die Ausloberin erklärt, unter Würdigung der Empfehlungen des Preisgerichtes und entsprechend der RPW 2013, § 8 (2) nach Beschluss der Ratsversammlung der Landeshauptstadt Kiel den ersten Preisträger, mit
— der Fortschreibung des Integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzeptes mit Ausarbeitung der Ergebnisse des Wettbewerbes zur städtebaulichen Rahmenplanung mit sektoralen Teilplänen, Sanierungs- und Umsetzungskonzept mit gegenüber der VU überarbeiteter Maßnahmenplanung sowie Kosten-, Finanzierungs- und Zeitplanung sowie Erarbeitung von Vorschlägen zum Monitoring
— einem Gestaltungshandbuch
—— für den öffentlichen Raum (Gestaltungsgrundsätze und -regeln für das Gesamtareal und daraus abgeleitet für die Teilbereiche und Quartiere sowie Leitdetails), Teil A,
—— für Hochbauten und den privaten Raum (mit Gesamtbetrachtung des Areals, seiner Zonen, Quartiere und Teilbereiche, den halböffentlichen und privaten Räumen sowie Gebäuden), Teil B zu beauftragen.
Die Beauftragung der förderrechtlich bewilligten Teilleistungen erfolgt, soweit kein wichtiger Grund einer Beauftragung entgegensteht (vgl. § 63 VgV).
Im Falle einer weiteren Bearbeitung werden durch das Verfahren bereits erbrachte Leistungen der Entwurfsverfasser*in bis zur Höhe der zuerkannten Preissumme nicht erneut vergütet, wenn der Entwurf in seinen wesentlichen Teilen unverändert der weiteren Bearbeitung zugrunde gelegt wird.
Löst sich eine Arbeitsgemeinschaft nach der Preisverleihung auf, so ist die Ausloberin berechtigt, unbeschadet der urheberrechtlichen Auseinandersetzung innerhalb der Arbeitsgemeinschaft ein Mitglied oder mehrere Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft mit der dem Verfahren zugrundeliegenden Planungsaufgabe zu beauftragen.
Voraussichtliche Termine des Verfahrens:
Tag der Bekanntmachung: 9. KW 2021; schriftliche Rückfragen: 23. KW 2021; Abgabe Pläne: 37. KW 2021; Preisgericht: 43. KW 2021.
Verhandlungsgespräch(e): 52. KW 2021
Bekanntmachungs-ID: CXP4YHMD2UP.

VI.4) Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren


VI.4.1) Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Landes Schleswig-Holstein bei dem Ministerium für Wissenschaft, Wirtschaft und Verkehr
Postanschrift: Düsternbrooker Weg 92
Ort: Kiel
Postleitzahl: 24105
Land: Deutschland
E-Mail: vergabekammer@wimi.landsh.de
Fax: +49 431988-4702
Internet-Adresse: www.schleswig-holstein.de

VI.4.3) Einlegung von Rechtsbehelfen

Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Die Vergabekammer leitet gemäß § 160 Abs. 1 GWB ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
Der Antrag ist gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1-4 GWB unzulässig, soweit:
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat;
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

VI.4.4) Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Landes Schleswig-Holstein bei dem Ministerium für Wissenschaft, Wirtschaft und Verkehr
Postanschrift: Düsternbrooker Weg 92
Ort: Kiel
Postleitzahl: 24105
Land: Deutschland
E-Mail: vergabekammer@wimi.landsh.de
Fax: +49 431988-4702
Internet-Adresse: www.schleswig-holstein.de

VI.5) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:

03/03/2021

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