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Modellvorhaben Erfurt - Mitte Südost , Erfurt / Deutschland

Bewerbungsfrist 24.10.2022

Wettbewerbs-Ausschreibung

wa-ID
wa-2034963
Amtsblattnummer
2022/S 187-530307
Tag der Veröffentlichung
28.09.2022
Bewerbungsfrist
24.10.2022 12:00
Abgabetermin
16.02.2023
Preisgerichtssitzung
15.03.2023
Verfahrensart
Nicht offener Wettbewerb
Zulassungsbereich
EU /EWR
Fachbereich
Allgem. Ing.-Leistungen
Architektur
Ingenieurwesen/ Fachplanung
Landschaftsgestaltung
Stadtplanung
Auslober
Landeshauptstadt Erfurt Vertreten durch Amt für Stadtentwicklung und Stadtplanung
Koordination
FSW Düsseldorf GmbH FALTIN+SATTLER
28/09/2022    S187

Deutschland-Erfurt: Dienstleistungen von Architekturbüros bei Freianlagen

2022/S 187-530307

Wettbewerbsbekanntmachung

Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber/Auftraggeber

I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Landeshauptstadt Erfurt Vertreten durch Amt für Stadtentwicklung und Stadtplanung

Postanschrift: Warsbergstraße 3

Ort: Erfurt

NUTS-Code: DEG01 Erfurt, Kreisfreie Stadt

Postleitzahl: 99092

Land: Deutschland

Kontaktstelle(n): Amt für Stadtentwicklung und Stadtplanung

E-Mail: Stadtentwicklung-Stadtplanung@Erfurt.de

Telefon: +49 361-655-3901

Fax: +49 361-655-3909

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: www.erfurt.de
I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
Der Wettbewerb wird von einer zentralen Beschaffungsstelle organisiert
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YU16YU2/documents
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt folgende Kontaktstelle:
Offizielle Bezeichnung: FSW Düsseldorf GmbH FALTIN+SATTLER

Postanschrift: Rathausufer 14

Ort: Düsseldorf

NUTS-Code: DEA11 Düsseldorf, Kreisfreie Stadt

Postleitzahl: 40213

Land: Deutschland

E-Mail: submission@fsw-info.de

Telefon: +49 211-8368980

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: https://www.fsw-info.de
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YU16YU2
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

 

Wettbewerb: Modellvorhaben Erfurt - Mitte Südost

Referenznummer der Bekanntmachung: 2147-WB01
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71222000 Dienstleistungen von Architekturbüros bei Freianlagen
II.2)Beschreibung
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
71240000 Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
71400000 Stadtplanung und Landschaftsgestaltung
71322500 Technische Planungsleistungen für Verkehrsanlagen
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

 

Der Erfurter Südosten ist durch drei voneinander getrennter Großsiedlungen Herrenberg, Wiesenhügel und Drosselberg geprägt, die in den 1970er bis 1980er Jahren in industrieller Bauweise errichtet wurden. Dazwischen befindet sich die historische Dorflage Melchendorf, die zwischen den Großsiedlungen und Verkehrsanlagen eingezwängt liegt. Die drei Großsiedlungen weisen trotz umfangreicher baulicher Sanierungsmaßnahmen am Gebäudebestand vielschichtige soziale Problemlagen auf. Die Stadtteile, die alle in Hanglage errichtet wurden, gehen kaum untereinander oder mit dem städtischen Umfeld in einen Austausch und stehen isoliert dar.

Im Rahmen des "Modellvorhabens zur Weiterentwicklung der Städtebauförderung" zur Entwicklung beispielhafter, integrierter Modernisierungs- und Anpassungsstrategien auf Quartiersebene lobt die Landeshauptstadt Erfurt einen städtebaulich-freiraumplanerischen und verkehrsfunktionalen Wettbewerb nach RPW 2013 für die "Neue Mitte Südost" aus. Ziel ist es eine ganzheitliche Entwicklungsperspektive für den ca. 25 ha großen Stadtraum aufzeigen zu lassen. Im Fokus steht die Neuordnung des Bereiches unter Betrachtung eines Umbaus der Verkehrsinfrastruktur, die Entwicklung neuer attraktiver und nutzbare Stadt- und Freiräume und die Integration ergänzender Nutzungen.

Zu vergebende Leistungen: Über den Wettbewerb soll eine städtebaulich-freiraumplanerische und verkehrsfunktionale Perspektive erarbeitet werden, die anschließend in einen Rahmenplan überführt wird. Die Rahmenplanung orientiert sich an Leistungen der Anlage 9 HOAI 2013 - Flächenplanung i.v.m. dem Merkblatt 51 der Architektenkammer Baden-Württemberg (Stand Dezember 2020). Die Rahmenplanung beinhaltet die ganzheitliche, gestalterische, strategische und konzeptionelle Bearbeitung und integrierte Darstellung aller wesentlichen städtebaulichen Elemente zu einer räumlichen Entwicklung. Er macht Aussagen insbesondere zu baulich-räumlichen, gestalterischen, funktionalen, verkehrlichen und landschaftlich/freiräumlichen Dimensionen. Dabei werden die drei Fachdisziplinen (Stadtplanung / Städtebau und Landschaftsplanung / Freiraumplanung und Verkehrsplanung) des Planungsteams beauftragt.

II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.10)Kriterien für die Auswahl der Teilnehmer:

 

1) Es werden Bewerber*innen (Stadtplaner*innen/Architekt*innen mit Landschaftsarchitekt*innen und Verkehrsplaner*innen/Verkehrs-/Tief- bzw. Straßenbauingenieur*innen) gesucht, die Erfahrung in der Planung von vergleichbaren Planungsaufgaben haben.

2) Die Auswahl der max. 15 geeigneten Teilnehmer*innen erfolgt in einem Teilnahmewettbewerb durch Erfüllung der definierten Ausschluss- / Mindestkriterien. Die fristgerecht eingegangenen und vollständigen Teilnahmeanträge werden hinsichtlich der o.g. Ausschluss-/Mindestkriterien auf Grundlage der eingereichten Unterlagen / Referenzen geprüft. Sollten mehr als 15 Teilnahmeanträge die o.g. Ausschluss-/Mindestkriterien erfüllen, entscheidet das Los.

3) Als Mindestkriterien zur Bewerbung gelten:

3.1) Mindestbedingung Berufshaftpflichtversicherung: im Auftragsfall mindestens Deckungssummen für Personenschäden 1.500.000 EUR u. für sonstige Schäden 1.500.000 EUR, jeweils 2-fach maximiert im Versicherungsjahr. Im Falle einer bestehenden Versicherung mit geringerer Versicherungssumme erfolgt über den Bewerberbogen eine Eigenerklärung, dass die Summen im Auftragsfall zu den geforderten Summen angehoben werden.

3.2) Mindestbedingung Referenzen: Jeweils 2 Referenzen für die Fachrichtung Stadtplanung, für die Fachrichtung Freiraumplanung sowie die Fachrichtung Verkehrsplanung. Mindestanforderungen:

Stadtplanung / Architektur (2 Referenzen): Themenfelder: Flächenplanung z.B. städtebauliche Planung, Masterplan, Rahmenplan gem. Merkblatt 51 bzw. besondere Leistung zur Flächenplanung gem. Anlage 9 HOAI oder vgl.; Alter max. 10 Jahre (Stichtag 1.09.2012); Größe: mind. 2 ha; Wettbewerbserfolge (Preise, Anerkennungen) sind zugelassen;

Freiraumplanung / Landschaftsarchitektur (2 Referenzen): Themenfelder: Freiraumplanung, Rahmenplanung gem. Merkblatt 51 bzw. besondere Leistung zur Flächenplanung gem. Anlage 9 HOAI od. § 39 HOAI oder vgl.; Alter max. 10 Jahre (Stichtag 1.09.2012); Größe: mind. 1 ha; Wettbewerbserfolge (Preise, Anerkennungen) sind zugelassen;

Verkehrsplanung (2 Referenzen): Themenfelder: Verkehrsanlagen, Verkehrsplanung, Verkehrskonzeption (auch im Rahmen einer Beteiligung an städtebaul. Entwürfen); Alter max. 10 Jahre (Stichtag 1.09.2012); Wettbewerbserfolge (Preise, Anerkennungen) sind zugelassen.

4) Die Eignung entsprechend §75 VgV ist durch die vollständig ausgefüllten und von dem/den Büroinhaber(n), dem/den Geschäftsführer(n) und/oder dem/den bevollmächtigten Vertreter(n) unterzeichnete Bewerbungsformulare einschließlich erforderlicher Nachweise als Anlagen und Benennung von geforderten Referenzen nachzuweisen. Eine Eignungsleihe ist grundsätzlich möglich.

5) Für das Bewerbungsverfahren bezieht sich die Auftraggeberin weitgehend grundsätzlich auf Eigenerklärungen in den Bewerbungsunterlagen. Die Auftraggeberin behält sich vor, die Richtigkeit vom Bewerber mit dem Teilnahmeantrag zum Nachweis der Eignung eingereichter Eigenerklärungen durch beim Bewerber mit gesondertem Schreiben unter Fristsetzung erfolgende Abforderung der entsprechenden, jeweiligen gültigen Bescheinigungen zu überprüfen. Sollte sich im Verlaufe des Verfahrens herausstellen, dass die Erklärungen nicht der Wahrheit entsprechen, wird der/die Bewerber*in aus dem Verfahren - unabhängig vom Verfahrensstand - ausgeschlossen. Die Ausloberin behält sich gemäß § 56 VgV vor, Nachweise nachzufordern. Sofern vom Bewerber/ den Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft eine Einheitliche Europäische Eigenerklärung als vorläufiger Eignungsnachweis vorgelegt wird, muss diese die Angaben enthalten, die für die Überprüfung der unter III.1) genannten Kriterien erforderlich sind. Der Globalvermerk der EEE findet keine Anwendung. Angaben nach Teil II D. der EEE werden nicht gefordert.

6) Zur Teilnahme am Verfahren sind folgende Unterlagen einzureichen:

a) vollständig ausgefüllter und unterschriebener Teilnahmeantrag Formblatt 01 - Bewerbungsbogen (für jeden Partner der Bewerbung) inkl. erforderl. Anlagen. Mit diesem Formblatt erfolgt eine Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe nach § 123 Abs. 1 GWB und § 124 Abs. 1 GWB vorliegen. Es erfolgt zudem eine Eigenerklärung zur Zahlung von Steuern, Abgaben und Beiträgen zur Sozialversicherung. Über das Bewerberformblatt erfolgt ferner eine Eigenerklärung über das Vorliegen der Berufshaftpflichtversicherung und Anpassung der Deckungssummen im Auftragsfall, sofern die Deckungssummen der bestehenden Berufshaftpflichtversicherung nicht auseichen. Diese Erklärungen sind von jedem Partner der Bewerbung und auch von jedem Eignungsleihendem nach § 47 VgV abzugeben. Die Befähigung zur Berufsausübung (Kammernachweis) gemäß § 44 VgV und Eintragung in ein Berufsregister ist als Anlage beizufügen.

b) ausgefüllte Projektdatenblätter (Formblatt-02_Projektdatenblatt). Die Referenzen müssen zudem in Form von aussagekräftigen Bildern und Beschreibungen belegt werden. Hierbei ist die Darstellung je Referenzprojekt auf 1-2 DIN A4 Blättern zu beschränken.

c) bei Bewerbergemeinschaften: Formblatt-03 Erklärung Bewerbergemeinschaft vollständig ausgefüllt und unterschrieben

d) Formblatt 04-Verzeichnis_Leistungen_anderer_Unternehmen, als Eigenerklärung des Bewerbers ob und auf welche Art auf den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit anderen zusammengearbeitet wird bzw. Benennung der vorgesehenen Nachunternehmer gem. § 47 (1) VgV mit Angabe der betreffenden Nachunternehmerleistungen sowie im Rahmen evtl. Eignungsleihe in Anspruch genommene Kapazitäten durch Nachunternehmerverzeichnis und Verpflichtungserklärung der Nachunternehmer. Bei Eignungsleihe ist zusätzlich das Formblatt 05-Verpflichtungserklärung_andererer_Unternehmen einzureichen.

e) Verpflichtungserklärung Tariftreue / Mindestlohn (06)

f) Erklärung Sanktionsverordnung (07)

III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Teilnahme ist einem bestimmten Berufsstand vorbehalten: ja
Beruf angeben:

 

Teilnahmeberechtigt sind natürliche und juristische Personen, die am Tage der Bekanntmachung die Berufsbezeichnung Stadtplaner*in / Architekt*in bzw. Landschaftsarchitekt*in bzw. Verkehrs-/Tief- bzw. Straßenbauingenieur*innen führen. (Fortführung unter VI.3.1 Zusätzliche Angaben).

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.2)Art des Wettbewerbs
Nichtoffen
Mindestzahl: 10
Höchstzahl: 15
IV.1.7)Namen der bereits ausgewählten Teilnehmer:
keine
IV.1.9)Kriterien für die Bewertung der Projekte:

 

räumliche Leitidee, Städtebaulich-freiraumplanerische Qualität, Verkehrsfunktionale Qualität, Gestaltqualität, Grün- und Freiraumkonzept, Qualität der Beiträge für eine klimaangepasste und/oder wassersensible und/oder resiliente Planung, Beitrag zur Modellhaftigkeit im Sinne des Modellvorhabens, Realisierungsfähigkeit in Baustufen, Wirtschaftlichkeit. Das Preisgericht behält sich für die Bewertung der eingereichten Arbeiten vor, die angegebenen Kriterien zu differenzieren und eine Gewichtung vorzunehmen. Die dargestellte Reihenfolge der Aspekte ist nicht als Wertung zu betrachten.

IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Projekte oder Teilnahmeanträge
Tag: 24/10/2022
Ortszeit: 12:00
IV.2.3)Tag der Absendung der Aufforderungen zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Projekte erstellt oder Teilnahmeanträge verfasst werden können:
Deutsch
IV.3)Preise und Preisgericht
IV.3.1)Angaben zu Preisen
Es werden ein oder mehrere Preise vergeben: ja
Anzahl und Höhe der zu vergebenden Preise:

 

Für den Wettbewerb steht insgesamt eine Wettbewerbssumme von netto 105.000 EUR netto (124.950 EUR inkl. 19 % MwSt.) zur Verfügung. Diese werden als Preise und Anerkennungen wie folgt verteilt:

1. Preis: 42.000 EUR netto (49.980,00 EUR inkl. 19 % MwSt.)

2. Preis: 26.250 EUR netto (31.237,50 EUR inkl. 19 % MwSt.)

3. Preis: 15.750 EUR netto (18.742,50 EUR inkl. 19 % MwSt.)

sowie 2 Anerkennungen mit je 10.500 EUR (12.495 EUR inkl. 19 % MwSt.) netto für bemerkenswerte Teilleistungen. Das Preisgericht ist berechtigt, die Wettbewerbssumme durch einstimmigen Beschluss anders zu verteilen. Die Wettbewerbssumme kommt dabei immer zur Ausschüttung.

IV.3.2)Angaben zu Zahlungen an alle Teilnehmer:

 

keine

IV.3.3)Folgeaufträge
Ein Dienstleistungsauftrag infolge des Wettbewerbs wird an den/die Gewinner des Wettbewerbs vergeben: ja
IV.3.4)Entscheidung des Preisgerichts
Die Entscheidung des Preisgerichts ist für den öffentlichen Auftraggeber/den Auftraggeber bindend: ja
IV.3.5)Namen der ausgewählten Preisrichter:
Siehe VI.3.4

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.3)Zusätzliche Angaben:

 

VI.3.1) Fortführung von III.2.1) Angaben zu einem besonderen Berufsstand:

Der Zulassungsbereich umfasst sämtliche EWR-Mitgliedstaaten sowie Staaten der Vertragsparteien des WTO- Übereinkommens über das öffentliche Beschaffungswesen GPA. Teilnahmeberechtigt sind natürliche und juristische Personen, die die geforderten fachlichen Anforderungen erfüllen. Bei natürlichen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn sie gemäß Rechtsvorschrift ihres Heimatstaates berechtigt sind, am Tage der Bekanntmachung die Berufsbezeichnung Stadtplaner*in / Architekt*in bzw. Landschaftsarchitekt*in bzw. Verkehrs-/Tief- bzw. Straßenbauingenieur*innen zu führen. Ist in dem Heimatstaat des Bewerbers die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen als Stadtplaner*in / Architekt*in bzw. Landschaftsarchitekt*in bzw. Verkehrs-/Tief- bzw. Straßenbauingenieur*innen, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG - Berufsanerkennungsrichtlinie - gewährleistet ist und den Vorgaben des Rates vom 07. September 2005 über die Anerkennung von Berufsqualifikationen (ABI. EU Nr. L 255 S.22) entspricht. Bei juristischen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn zu ihrem satzungsgemäßen Geschäftszweck Planungsleistungen gehören, die der anstehenden Planungsaufgabe entsprechen, und wenn ein bevollmächtigter Vertreter der juristischen Person und der Verfasser der Wettbewerbsarbeit die fachlichen Anforderungen erfüllt, die an natürliche Personen gestellt werden.

VI.3.2) Rückfragen:

Eventuell auftretende Fragen sind spätestens bis zum 19.10.2022, 12:00 Uhr an die in I.3) genannte Kontaktadresse der Vergabeplattform zu richten.

VI.3.3) voraussichtliche Termine:

Ausgabe der Unterlagen: ab 10.11.2022; Kolloquium: 25.11.2022; Abgabe der Wettbewerbsunterlagen: 16.02.2023; Preisgericht: 15.03.2023

VI.3.4 Preisgericht:

Prof. Johannes Ringel, Leipzig

Prof. Tim Rieniets, Hannover

Prof. Dr. Janna Hohn, Frankfurt a.M.

Burkhard Wegener, Köln

Prof. Annegret Stöcker, Dresden

N.N. (LA)

Gisela Stete, Darmstadt

Prof. Dr. Hartmut Topp, Kaiserslautern

VI.3.5 Einreichung

Teilnahmeanträge per E-Mail o. Fax und Papier sind unzulässig. Für den fristgerechten Eingang ist der/die Bewerber*in verantwortlich. Die Bewerbungsunterlagen sind ausschließlich digital einzureichen. Grundvoraussetzung zur Bewertung der Bewerbung ist der fristgerechte Eingang der Bewerbungsunterlagen und die Vollständigkeit der Bewerbungsunterlagen. Es sind die Vordrucke der Bewerbungsunterlagen zu verwenden.

Bekanntmachungs-ID: CXP4YU16YU2

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Thüringen, Geschäftsstelle der Vergabekammer, beim Thüringer Landesverwaltungsamt

Postanschrift: Weimarplatz 4

Ort: Weimar

Postleitzahl: 99423

Land: Deutschland

E-Mail: vergabekammer@tlvwa.thueringen.de

Internet-Adresse: https://landesverwaltungsamt.thueringen.de/
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

 

Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Auf die Rügepflichten gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 Nrn. 1 bis 4 GWB wird ausdrücklich hingewiesen, insbesondere auf die Frist des § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB: danach ist ein Antrag auf Nachprüfung unzulässig, soweit nach Eingang der Mitteilung der Vergabestelle, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, mehr als 15 Kalendertage vergangen sind.

VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
23/09/2022

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