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Kunst am Bau Wettbewerb Schulneubau der Gustav-Heinemann-Oberschule , Beriln Marienfelde / Deutschland

Bewerbungsfrist 22.06.2021

Wettbewerbs-Ausschreibung

wa-ID
wa-2031906
Tag der Veröffentlichung
09.06.2021
Bewerbungsfrist
22.06.2021 14:00
Verfahrensart
Offener Wettbewerb
Teilnehmer
Professionelle Künstler*innen
Koordination
Katrin Schmidbauer, Oscar Ardila,
Kunst am Bau Wettbewerb
Schulneubau der Gustav-Heinemann-Oberschule
Tirschenreuther Ring 48, 12279 Berlin Marienfelde

Offener zweistufiger berlinweiter Kunst am Bau Wettbewerb

Für die Teilnahme am Wettbewerb ist eine Anmeldung bis zum 22.06.2021 erforderlich.

Auslober
Bezirksamt Tempelhof/Schöneberg von Berlin
Abteilung Baumanagement
Wettbewerbssteuerung: Andreas Spieß
John-F.-Kennedy-Platz
10820 Berlin
In Zusammenarbeit mit dem
Büro für Kunst im öffentlichen Raum der Kulturwerk GmbH
Köthener Straße 44
10963 Berlin
Britta Schubert

Wettbewerbskoordination
Katrin Schmidbauer, Oscar Ardila
Kontakt: heinemann@katrinschmidbauer.net

Art des Wettbewerbs
Der Wettbewerb wird als berlinweit offener zweistufiger Kunstwettbewerb
für professionelle Künstler*innen ausgelobt. Die Auslobung erfolgt in
Anlehnung an die Richtlinien für Planungswettbewerbe (RPW 2013).
Das Wettbewerbsverfahren ist anonym. Die Wettbewerbssprache ist Deutsch.

Anmeldung und Zulassung zum Wettbewerb
Professionelle Bildende Künstler*innen und Künstler*innengruppen mit
Wohnsitz in Berlin können sich bis zum 22.06.2021 um 14:00 Uhr per E-Mail
zur Teilnahme an der ersten Phase des Wettbewerbs anmelden:
heinemann@katrinschmidbauer.net
· Mit der Anmeldung ist ein Wohnort anzugeben.
· Ein übersichtlicher künstlerischer Lebenslauf mit Nachweis der
Professionalität (maximal zwei Seiten Din A4, ohne Fotos) ist in die
E-Mail einzufügen.
· Betreff: Anmeldung KaB GHO
Sofern keine Ausbildung an einer Kunstakademie oder in einer entsprechenden
Einrichtung vorliegt, muss das Ausstellungs- bzw. Projektverzeichnis eine
kontinuierliche künstlerische Tätigkeit belegen, die professionellen Ansprüchen
genügt. Weiter wird die Mitgliedschaft in einem Künstler*innenverband
als Nachweis der Professionalität berücksichtigt. Es gilt nur eine
einmalige Teilnahme entweder als Künstler*in oder als Teil einer
Künstler*innen-Gruppe. Die Teilnahmeberechtigung wird geprüft.
Die Wettbewerbsauslobung wird den Interessierten nach erfolgter Prüfung
der Anmeldung zum 23.06.2021 per E-Mail zugesendet.

Geforderte Leistungen
In der ersten Phase sind die Teilnehmer*innen aufgefordert, eine
künstlerische Idee in Form einer Skizze verbunden mit konzeptionellen
Überlegungen einzureichen. Es wird kein ausgearbeiteter Entwurf erwartet.
Für die zweite Phase werden bis zu 10 Künstler*innen aus der ersten Phase
aufgefordert, einen Realisierungsentwurf auszuarbeiten.
Aufwandsentschädigung und Ausführungskosten
In der zweiten Wettbewerbsphase erhalten die Teilnehmenden eine
Aufwandsentschädigung in Höhe von 2.000,00 € brutto, inklusive
Mehrwertsteuer und aller Nebenkosten, sofern eine den
Auslobungsbedingungen entsprechende Arbeit eingereicht wurde und diese
vom Preisgericht nicht zur Realisierung empfohlen wird.
Für die Wettbewerbsanmeldung und Teilnahme an der ersten Phase wird
keine Aufwandsentschädigung gezahlt.
Für die Ausführung (Künstlerhonorare, Material- und Herstellungskosten)
steht – vorbehaltlich der haushaltswirtschaftlichen Voraussetzungen – ein
Kostenrahmen von bis zu 141.240 € brutto, inklusive aller Nebenkosten und
Mehrwertsteuer zur Verfügung.

Anlass und Ziel
Die Gustav-Heinemann-Oberschule liegt im Ortsteil Marienfelde des Bezirkes
Tempelhof-Schöneberg von Berlin. Die 1250 Schüler*innen der Gustav-
Heinemann-Oberschule werden bald in einem neuen Gebäude unterrichtet.
Ab der zweiten Jahreshälfte 2023 lautet die Adresse Tirschenreuther Ring 48.
Aktuell wird dort der Rohbau des Neubauvorhabens erstellt.
Der Neubau der Gustav-Heinemann-Oberschule als 6-zügige, integrierte
Sekundarschule mit gymnasialer Oberstufe soll der neue Identifikationspunkt
des Quartiers werden.
Das Land Berlin beabsichtigt, die Gustav-Heinemann-Oberschule als einen
von drei Pilot-Schulneubauten unter dem besonderen Aspekt der
Nachhaltigkeit zu realisieren. Das Projekt soll unter dem Bewertungssystem
Nachhaltiges Bauen (BNB) für Unterrichtsgebäude die Zertifizierungsstufe
Silber erreichen.
Zu diesem Zweck führte das Land Berlin 2014 einen nicht offenen
Architekturwettbewerb durch, aus dem die Planung des Architekturbüros
kleyer.kolitz.letzel.freivogel gesellschaft von architekten mbh zur Realisierung
empfohlen wurde.
Entsprechend den Vorgaben des Landes Berlin (ABau) wird im Rahmen der
Baumaßnahmen ein zweiphasiger berlinweit offener Kunstwettbewerb
ausgelobt. Aus dem Wettbewerb soll eine künstlerische Leistung geschaffen
werden, die sich mit der räumlichen, architektonischen, sozialen, pädagogischen
und institutionellen Situation der Gustav-Heinemann-Oberschule
auseinandersetzt. Die Kunst am Bau kann sich dabei sowohl in die baulichen
Strukturen einfügen als auch eine eigenständige gestalterische Position
entwickeln.

Aufgabe
Ein Thema für die Kunst am Bau wird nicht vorgegeben. Vielmehr wird davon
ausgegangen, dass Kunst am Bau sich mit den räumlichen, architektonischen
und sozialen Dimensionen und Situationen der Schule, des Ortes und dem
umliegenden Quartier befasst und sich auf diese Qualitäten bezieht. In
diesem Rahmen gilt es, eine mehrsinnige und erfahrbare Gestaltung zu
schaffen. Alle zeitgenössischen künstlerischen Ausdrucksformen sind möglich,
auch Partizipation und mehrteilige Arbeiten.
Für eine Gestaltung von Kunst am Bau werden das Gebäude und die
Außenanlagen vorgeschlagen. Empfohlen wird die Zone, das Zentrum der
Schule. Als künstlerische Arbeitsbereiche ausgeschlossen sind Flucht- und
Rettungswege, wenn sie dadurch in ihrer Funktion eingeschränkt werden und
die Fassade.

Nähere Informationen sind in den Wettbewerbsunterlagen enthalten, die am
23.06.2021 zur Verfügung gestellt werden.

Preisgericht
Fachpreisrichter*innen (Bildende Künstler*innen)
1. Simone Zaugg
2. Henrik Mayer
3. Robert Patz
4. Eva Schmidhuber
5. NN
Ständig anwesende stellvertretende Fachpreisrichterin:
Anna Kubelik

Sachpreisrichter*innen
1. Jörn Oltmann Stadtrat für Stadtentwicklung und Bauen
2. Matthias Steuckardt Stadtrat für Bildung, Kultur und Soziales
3. Alexander Koblitz Architekt, kleyer.koblitz.letzel.freivogel.architekten
4. Carsten Hintze Schulleitung
Stellvertretende Sachpreisrichterin für Herrn Steuckardt, Bezirksstadtrat
Dr. Irene von Goetz BA Leitung Fachbereich Kunst, Kultur und Museen
Sachverständige
Andreas Spiess BA Baumanagement, Leitung Entwurf
Steffen Künzel BA Schulamt Schulplanung
Ilona El Baz BA Baumanagement, Projektleitung GHO
Claudius Knaack kleyer.koblitz.letzel.freivogel.architekten,
Projektleitung GHO
Büro für Kunst im öffentlichen Raum, Kulturwerk GmbH des bbk berlin e.V.

Termine
Anmeldung zum Wettbewerb bis 22.06.2021, 14:00 Uhr
Erste Wettbewerbsphase
Bekanntmachung 08.06.2021
Anmeldefrist zur Wettbewerbsteilnahme 22.06.2021, 14:00 Uhr
Ausgabe der Wettbewerbsunterlagen 23.06.2021
Rückfragenfrist 06.07.2021
Beantwortung der Rückfragen erfolgt bis 18.07.2021
Einsendung der Idee bis 30.08.2021, 16:00 Uhr
Preisgerichtssitzung erste Phase 06.10.2021
Benachrichtigung Teilnehmer*innen 08.10.2021
Zweite Wettbewerbsphase
Einführungskolloquium 27.10.2021
Abgabe der Wettbewerbsentwürfe bis 04.01.2021, 12:00 Uhr
Preisgerichtssitzung zweite Phase 26.01.2022
Realisierungszeitraum bis Mitte 2023
Alle Termine gelten unter Vorbehalt von Maßnahmen zur Eindämmung der
Corona-Pandemie

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