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Neubau der Erweiterung des MPI für medizinische Forschung , Heidelberg / Deutschland

Bewerbungsfrist 20.05.2019

Wettbewerbs-Ausschreibung

wa-ID
wa-2026369
Tag der Veröffentlichung
23.04.2019
Ergänzung zur Ausschreibung
13.05.2019
Bewerbungsfrist
20.05.2019
Verfahrensart
Nicht offener Wettbewerb
Zulassungsbereich
EWG
Fachbereich
Architektur
Landschaftsgestaltung
Stadtplanung
Teilnehmer
Bewerbergemeinschaft aus Architekturbüro und Landschaftsarchitekturbüro
Ergänzung
13/05/2019    S91    - - Dienstleistungen - Ergänzende Angaben - Nicht offenes Verfahren 
Deutschland-München: Dienstleistungen von Architekturbüros
2019/S 091-220424
Berichtigung
Bekanntmachung über Änderungen oder zusätzliche Angaben
Dienstleistungen
(Supplement zum Amtsblatt der Europäischen Union, 2019/S 078-187903) Legal Basis:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
/Auftraggeber

I.1) Name und Adressen

Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e. V. – Bauabteilung
Hofgartenstr. 8
München
80539
Deutschland
Kontaktstelle(n): Generalverwaltung – Sachgebiet Vergabemanagement
E-Mail: bieterfragen@gv.mpg.de
NUTS-Code: DE212
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: www.mpg.de

Abschnitt II: Gegenstand


II.1) Umfang der Beschaffung


II.1.1) Bezeichnung des Auftrags:

Nichtoffener Planungswettbewerb mit anschließendem Verhandlungsverfahren zum Neubau der Erweiterung des MPI für medizinische Forschung in Heidelberg aus Objektplaner Architektur und Freianlagenplaner
Referenznummer der Bekanntmachung: Z.MEFO.A.000002.01.Obj.VgV.1665

II.1.2) CPV-Code Hauptteil

71200000

II.1.3) Art des Auftrags

Dienstleistungen

II.1.4) Kurze Beschreibung:

Vor dem Hintergrund der wissenschaftlichen Neuorientierung des Max-Planck-Instituts für medizinische Forschung in Heidelberg plant die Max-Planck-Gesellschaft einen Neubau als Erweiterungsbau auf dem westlichen Teil des Grundstücks neben dem denkmalgeschützten Bestandsinstitut aus dem Jahr 1928-1930.
Baugrundstück und Institut liegen im südlichen Teil im Neuenheimer Feld am Neckar.
Das dreigeschossige Hauptgebäude ist denkmalgeschützt und soll in seiner Gesamtkubatur in die Planung integriert werden. Alle sonstigen Nebengebäude und Baracken auf dem Grundstück werden im Vorfeld abgerissen.
Aufgrund der sehr heterogenen Standortstrukturen soll das Forschungsgebäude einen unverwechselbaren Charakter erhalten und eine eindeutige Wahrnehmbarkeit des Max-Planck-Instituts für medizinische Forschung artikuliert werden.
Das Raumprogramm des Neubaus umfasst eine NUF 1-7 von ca. 6 145 m2 bei einem Bruttorauminhalt von ca. 54 190 m3. Die Aufgabe setzt hohe Anforderungen an die planerische Qualität, inklusive Lösungen für räumlich-funktionale Anbindungen an das denkmalgeschützte Bestandsgebäude sowie an eine wirtschaftliche Konzeption und Planung für Erstellung und Betrieb.
Das Raumprogramm umfasst im Wesentlichen hochinstallierte Laborflächen, sowie die notwendigen Auxiliarflächen und Technikgeschosse. Des Weiteren sollen Büroräume, Seminar- und Besprechungsräume, elektronische und mechanische Werkstattbereiche, sowie eine Cafeteria untergebracht werden. Die Laborbereiche umfassen Räume mit hoch schwingungsempfindlichen Laboren, physikalische Laser- Messräume, und biochemische Labore.
Zur Deckung des Stellplatzbedarfes ist auch eine Tiefgarage mit rund 120 PKW-Stellplätzen vorgesehen.
Für das Areal zwischen Berliner Straße, Chirurgie der Universitätsklinik, Kirschnerstraße und Neckar liegt bereits eine städtebauliche Gesamtkonzeption vor.
Aufgrund der exponierten Lage zwischen dem Universitätscampus Im Neuenheimer Feld und der Flusslandschaft am Neckar besteht großes öffentliches Interesse an einer freiraumplanerischen Entwicklung der nördlichen und südlichen Grundstücksflächen mit insgesamt 10 000 m2.
Ziel ist es, die verschiedenen Außenräume zu definieren und das denkmalgeschützte Gebäude mit dem Erweiterungsbau zu einem repräsentativen und funktionalen Ensemble zusammenzuführen.
Weitere 2 000 m2 umfasst der öffentliche Bereich zwischen dem MPI und den künftigen Universitätsbauten des H4Life. Dieser soll in einem Ideenteil freianlagenplanerisch bearbeitet und als städtischer Raum mit hoher Aufenthaltsqualität entwickelt werden. Zu berücksichtigen sind hier die unterschiedlichen Bedürfnisse der unmittelbar angrenzenden Forschungseinrichtungen in Bezug auf Adressbildung, Zugänglichkeit und Gestaltung der Kommunikationsräume. Der Ideenteil fließt im Rahmen des Wettbewerbs in die Bewertung mit ein.
Nähere weiterführende Informationen werden in den Auslobungsunterlagen an die Teilnehmer bekanntgegeben.
Gegenstand der zu vergebenden Leistungen sind
— LPH 2-5 gemäß § 34 ff HOAI 2013 für die Objektplanung Gebäude
— und LPH 2-5 gemäß § 39 ff HOAI 2013 für die Freianlagenplanung auf dem MPG-eigenen Grundstück. (für den Ideenteil auf dem öffentlichen Grundstück ist keine Beauftragung vorgesehen)
Die Honorierung erfolgt nach der HOAI 2013.
Die Kostenobergrenze für die Bauwerkskosten nach KGR 300 und 400 beträgt ca. 36 Mio. EUR netto. Für die Kostengruppe 500 beträgt die Kostenobergrenze ca. 2 Mio. EUR ohne den Ideenteil.
In Zusammenhang mit dem Leistungsbild stehend sind folgende Termine vorgesehen:
— Vergabe weiterer Ingenieurleistungen: 3. Quartal/2019,
— Beginn der Vorplanung: 1.Quartal /2020,
(nach Abschluss des VgV-Verfahrens)
— Abgabe der Entwurfsplanung und Bauunterlage: 1. Quartal / 2021,
— Abgabe der Ausführungsplanung: 4. Quartal / 2021.

Abschnitt VI: Weitere Angaben


VI.5) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:

09/05/2019

VI.6) Referenz der ursprünglichen Bekanntmachung

Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2019/S 078-187903

Abschnitt VII: Änderungen


VII.1) Zu ändernde oder zusätzliche Angaben


VII.1.2) In der ursprünglichen Bekanntmachung zu berichtigender Text

Abschnitt Nummer: III.1.10)
Stelle des zu berichtigenden Textes: Kriterien für die Auswahl der Teilnehmer

Anstatt:

3) Durchschnittlicher Netto-Geschäftsumsatz für die vorangegangenen drei abgeschlossenen Geschäftsjahre, jeweils für die Leistungen zur Objektplanung Gebäude und Freianlagenplanung (Gewichtung: 20 % bei Objektplanung, 30 % bei Freianlagenplanung)
Objektplanung Gebäude
Die Bewertung erfolgt nach nachstehendem Schema:
Ab 5 000 000 EUR 4 Punkte
3 250 001 bis 4 999 999 EUR 3 Punkte
1 500 001 bis 3 250 000 EUR 2 Punkte
Mind. 1 500 000 EUR 1 Punkt
Ein durchschnittlicher Netto-Geschäftsumsatz von mehr als 5 000 000 EUR für die Objektplanung und 600 000 EUR für die Freianlagenplanung führt nicht zu einer besseren Bewertung.
Mindestkriterium:
Zu 3) Als Mindestkriterium gilt, bezogen auf die vorangegangenen drei abgeschlossenen Geschäftsjahre, ein durchschnittlicher Netto-Gesamtumsatz pro Jahr in Höhe von 1 500 000 EUR für Leistungen der Objektplanung sowie ein durchschnittlicher Netto-Gesamtumsatz pro Jahr in Höhe von 400 000 EUR für Leistungen der Freianlagenplanung bei Bewerbergemeinschaften zählt die Summe der Umsätze der Mitglieder.

muss es heißen:

3) Durchschnittlicher Netto-Umsatz für die vorangegangenen drei abgeschlossenen Geschäftsjahre, jeweils für die Leistungen zur Objektplanung Gebäude LPH 2-5 und Freianlagenplanung LPH 2-5 (Gewichtung: 20 % bei Objektplanung, 30 % bei Freianlagenplanung)
Objektplanung Gebäude
Die Bewertung erfolgt nach nachstehendem Schema:
Ab 3 500 000 EUR 4 Punkte
2 500 001 bis 3 499 999 EUR 3 Punkte
1 500 001 bis 2 500 000 EUR 2 Punkte
Mind. 1 500 000 EUR 1 Punkt
Ein durchschnittlicher Netto-Umsatz von mehr als 3 500 000 EUR für die Objektplanung und 600 000 EUR für die Freianlagenplanung führt nicht zu einer besseren Bewertung.
Mindestkriterium:
Zu 3) Als Mindestkriterium gilt, bezogen auf die vorangegangenen drei abgeschlossenen Geschäftsjahre, ein durchschnittlicher Netto-Umsatz pro Jahr in Höhe von 1 500 000 EUR für Leistungen der Objektplanung sowie ein durchschnittlicher Netto-Umsatz pro Jahr in Höhe von 400 000 EUR für Leistungen der Freianlagenplanung bei Bewerbergemeinschaften zählt die Summe der Umsätze der Mitglieder.
VII.2) Weitere zusätzliche Informationen:





Ergänzung
03/05/2019    S86    - - Dienstleistungen - Ergänzende Angaben - Nicht offenes Verfahren 
Deutschland-München: Dienstleistungen von Architekturbüros
2019/S 086-207678
Berichtigung
Bekanntmachung über Änderungen oder zusätzliche Angaben
Dienstleistungen
(Supplement zum Amtsblatt der Europäischen Union, 2019/S 078-187903) Legal Basis:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
/Auftraggeber

I.1) Name und Adressen

Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e. V. – Bauabteilung
Hofgartenstr. 8
München
80539
Deutschland
Kontaktstelle(n): Generalverwaltung – Sachgebiet Vergabemanagement
E-Mail: bieterfragen@gv.mpg.de
NUTS-Code: DE212
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: www.mpg.de

Abschnitt II: Gegenstand


II.1) Umfang der Beschaffung


II.1.1) Bezeichnung des Auftrags:

Nichtoffener Planungswettbewerb mit anschließendem Verhandlungsverfahren zum Neubau der Erweiterung des MPI für medizinische Forschung in Heidelberg aus Objektplaner Architektur und Freianlagenplaner
Referenznummer der Bekanntmachung: Z.MEFO.A.000002.01.Obj.VgV.1665

II.1.2) CPV-Code Hauptteil

71200000

II.1.3) Art des Auftrags

Dienstleistungen

II.1.4) Kurze Beschreibung:

Vor dem Hintergrund der wissenschaftlichen Neuorientierung des Max-Planck-Instituts für medizinische Forschung in Heidelberg plant die Max-Planck-Gesellschaft einen Neubau als Erweiterungsbau auf dem westlichen Teil des Grundstücks neben dem denkmalgeschützten Bestandsinstitut aus dem Jahr 1928-1930.
Baugrundstück und Institut liegen im südlichen Teil im Neuenheimer Feld am Neckar.
Das dreigeschossige Hauptgebäude ist denkmalgeschützt und soll in seiner Gesamtkubatur in die Planung integriert werden. Alle sonstigen Nebengebäude und Baracken auf dem Grundstück werden im Vorfeld abgerissen.
Aufgrund der sehr heterogenen Standortstrukturen soll das Forschungsgebäude einen unverwechselbaren Charakter erhalten und eine eindeutige Wahrnehmbarkeit des Max-Planck-Instituts für medizinische Forschung artikuliert werden.
Das Raumprogramm des Neubaus umfasst eine NUF 1-7 von ca. 6 145 m2 bei einem Bruttorauminhalt von ca. 54 190 m3. Die Aufgabe setzt hohe Anforderungen an die planerische Qualität, inklusive Lösungen für räumlich-funktionale Anbindungen an das denkmalgeschützte Bestandsgebäude sowie an eine wirtschaftliche Konzeption und Planung für Erstellung und Betrieb.
Das Raumprogramm umfasst im Wesentlichen hochinstallierte Laborflächen, sowie die notwendigen Auxiliarflächen und Technikgeschosse. Des Weiteren sollen Büroräume, Seminar- und Besprechungsräume, elektronische und mechanische Werkstattbereiche, sowie eine Cafeteria untergebracht werden. Die Laborbereiche umfassen Räume mit hoch schwingungsempfindlichen Laboren, physikalische Laser- Messräume, und biochemische Labore.
Zur Deckung des Stellplatzbedarfes ist auch eine Tiefgarage mit rund 120 PKW-Stellplätzen vorgesehen.
Für das Areal zwischen Berliner Straße, Chirurgie der Universitätsklinik, Kirschnerstraße und Neckar liegt bereits eine städtebauliche Gesamtkonzeption vor.
Aufgrund der exponierten Lage zwischen dem Universitätscampus Im Neuenheimer Feld und der Flusslandschaft am Neckar besteht großes öffentliches Interesse an einer freiraumplanerischen Entwicklung der nördlichen und südlichen Grundstücksflächen mit insgesamt 10 000 m2.
Ziel ist es, die verschiedenen Außenräume zu definieren und das denkmalgeschützte Gebäude mit dem Erweiterungsbau zu einem repräsentativen und funktionalen Ensemble zusammenzuführen.
Weitere 2 000 m2 umfasst der öffentliche Bereich zwischen dem MPI und den künftigen Universitätsbauten des H4Life. Dieser soll in einem Ideenteil freianlagenplanerisch bearbeitet und als städtischer Raum mit hoher Aufenthaltsqualität entwickelt werden. Zu berücksichtigen sind hier die unterschiedlichen Bedürfnisse der unmittelbar angrenzenden Forschungseinrichtungen in Bezug auf Adressbildung, Zugänglichkeit und Gestaltung der Kommunikationsräume. Der Ideenteil fließt im Rahmen des Wettbewerbs in die Bewertung mit ein.
Nähere weiterführende Informationen werden in den Auslobungsunterlagen an die Teilnehmer bekanntgegeben.
Gegenstand der zu vergebenden Leistungen sind
— LPH 2-5 gemäß § 34 ff HOAI 2013 für die Objektplanung Gebäude,
— und LPH 2-5 gemäß § 39 ff HOAI 2013 für die Freianlagenplanung auf dem MPG-eigenen Grundstück. (für den Ideenteil auf dem öffentlichen Grundstück ist keine Beauftragung vorgesehen)
Die Honorierung erfolgt nach der HOAI 2013.
Die Kostenobergrenze für die Bauwerkskosten nach KGR 300 und 400 beträgt ca. 36 Mio. EUR netto. Für die Kostengruppe 500 beträgt die Kostenobergrenze ca. 2 Mio. EUR ohne den Ideenteil.
In Zusammenhang mit dem Leistungsbild stehend sind folgende Termine vorgesehen:
— Vergabe weiterer Ingenieurleistungen: 3. Quartal/2019,
— Beginn der Vorplanung: 1.Quartal /2020,
(nach Abschluss des VgV-Verfahrens)
— Abgabe der Entwurfsplanung und Bauunterlage: 1. Quartal / 2021,
— Abgabe der Ausführungsplanung: 4. Quartal / 2021.

Abschnitt VI: Weitere Angaben


VI.5) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:

30/04/2019

VI.6) Referenz der ursprünglichen Bekanntmachung

Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2019/S 078-187903

Abschnitt VII: Änderungen


VII.1) Zu ändernde oder zusätzliche Angaben


VII.1.2) In der ursprünglichen Bekanntmachung zu berichtigender Text

Abschnitt Nummer: III.1.10)
Stelle des zu berichtigenden Textes: Kriterien für die Auswahl der Teilnehmer

Anstatt:

3) Durchschnittlicher Netto-Geschäftsumsatz für die vorangegangenen drei abgeschlossenen Geschäftsjahre, jeweils für die Leistungen zur Objektplanung Gebäude und Freianlagenplanung (Gewichtung: 20 % bei Objektplanung, 30 % bei Freianlagenplanung)
Objektplanung Gebäude
Die Bewertung erfolgt nach nachstehendem Schema:
Ab 10 000 001 EUR 4 Punkte
6 250 001 bis 10 000 000 EUR 3 Punkte
2.500.001 bis 6 250 000 EUR 2 Punkte
Mind. 2 500 000 EUR 1 Punkt
Ein durchschnittlicher Netto-Geschäftsumsatz von mehr als 10 000 001 EUR für die Objektplanung und 600 000 EUR für die Freianlagenplanung führt nicht zu einer besseren Bewertung.
Mindestkriterium:
Zu 3) Als Mindestkriterium gilt, bezogen auf die vorangegangenen drei abgeschlossenen Geschäftsjahre, ein durchschnittlicher Netto-Gesamtumsatz pro Jahr in Höhe von 2 500 000 EUR für Leistungen der Objektplanung
Sowie ein durchschnittlicher Netto-Gesamtumsatz pro Jahr in Höhe von 400 000 EUR für Leistungen der Freianlagenplanung
Bei Bewerbergemeinschaften zählt die Summe der Umsätze der Mitglieder.

muss es heißen:

3) Durchschnittlicher Netto-Geschäftsumsatz für die vorangegangenen drei abgeschlossenen Geschäftsjahre, jeweils für die Leistungen zur Objektplanung Gebäude und Freianlagenplanung (Gewichtung: 20 % bei Objektplanung, 30 % bei Freianlagenplanung)
Objektplanung Gebäude
Die Bewertung erfolgt nach nachstehendem Schema:
Ab 5 000 000 EUR 4 Punkte
3 250 001 bis 4 999 999 EUR 3 Punkte
1 500 001 bis 3 250 000 EUR 2 Punkte
Mind. 1 500 000 EUR 1 Punkt
Ein durchschnittlicher Netto-Geschäftsumsatz von mehr als 5 000 000 EUR für die Objektplanung und 600 000 EUR für die Freianlagenplanung führt nicht zu einer besseren Bewertung.
Mindestkriterium:
Zu 3) Als Mindestkriterium gilt, bezogen auf die vorangegangenen drei abgeschlossenen Geschäftsjahre, ein durchschnittlicher Netto-Gesamtumsatz pro Jahr in Höhe von 1 500 000 EUR für Leistungen der Objektplanung
Sowie ein durchschnittlicher Netto-Gesamtumsatz pro Jahr in Höhe von 400 000 EUR für Leistungen der Freianlagenplanung
Bei Bewerbergemeinschaften zählt die Summe der Umsätze der Mitglieder.
Abschnitt Nummer: IV.3.1)
Stelle des zu berichtigenden Textes: Angaben zu Preisen

Anstatt:

Angaben zu Preisen
Es werden ein oder mehrere Preise vergeben: ja
Anzahl und Höhe der zu vergebenden Preise:
Für Preise und Anerkennungen stellt der Auslober eine Gesamtsumme von bis zu 200 000 EUR
Zzgl. der gesetzlichen Mehrwertsteuer zur Verfügung.
Bei Erfüllung der geforderten Wettbewerbsleistung erhalten alle Teilnehmer ein Bearbeitungshonorar.
Die Aufteilung der Gesamtsumme ist wie folgt vorgesehen:
Bearbeitungshonorar: 12 Teilnehmer á 8 000, 96 000 EUR
1) Preis 42 000 EUR;
2) Preis 26 000 EUR;
3) Preis 16 000 EUR.
Anerkennungen 20 000 EUR
Es wird beabsichtigt 2 Anerkennungen zu vergeben.

muss es heißen:

Angaben zu Preisen
Es werden ein oder mehrere Preise vergeben: ja
Anzahl und Höhe der zu vergebenden Preise:
Für Preise und Anerkennungen stellt die Ausloberin eine Gesamtsumme von bis zu 290 000 EUR
Zzgl. der gesetzlichen Mehrwertsteuer zur Verfügung.
Bei Erfüllung der geforderten Wettbewerbsleistung erhalten alle Teilnehmer ein Bearbeitungshonorar.
Die Aufteilung der Gesamtsumme ist wie folgt vorgesehen:
Bearbeitungshonorar: 12 Teilnehmer á 10 000, 120 000 EUR
1) Preis 68 000 EUR;
2) Preis 42 500 EUR;
3) Preis 25 500 EUR.
Anerkennungen 34 000 EUR
Es wird beabsichtigt 2 Anerkennungen zu vergeben.
VII.2) Weitere zusätzliche Informationen:
Für die Bewerbung ist eine Bewerbergemeinschaft aus Architekturbüro und Landschaftsarchitekturbüro erforderlich, sofern die Bewerber/-in nicht selbst Architekt/-in und Landschaftsarchitekt /-in sind oder die notwendige Qualifikation im Büro nachweisen kann.
Die einzelnen Fachrichtungen (Objektplanung Gebäude und Freianlagenplanung) innerhalb der vorgegebenen Bewerbergemeinschaft (später Bietergemeinschaft) werden getrennt beauftragt.
Es ist seitens der Ausloberin vorgesehen zwei unabhängige Verträge abzuschließen, so dass im Falle einer Auftragserteilung keine gesamtschuldnerische Haftung gefordert ist.
Eine Bewerbergemeinschaft mit gesamtschuldnerischer Haftung gemäß den Vorgaben in der Bekanntmachung ist nur für Bewerbergemeinschaften innerhalb der Fachrichtung Objektplanung Gebäude oder Freianlagenplanung gefordert.

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19/04/2019    S78    - - Dienstleistungen - Wettbewerbsbekanntmachung - Nicht offenes Verfahren 
Deutschland-München: Dienstleistungen von Architekturbüros
2019/S 078-187903
Wettbewerbsbekanntmachung
Legal Basis:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
/Auftraggeber

I.1) Name und Adressen

Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e. V. – Bauabteilung
Hofgartenstr. 8
München
80539
Deutschland
Kontaktstelle(n): Generalverwaltung – Sachgebiet Vergabemanagement
E-Mail: bieterfragen@gv.mpg.de
NUTS-Code: DE212
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: www.mpg.de

I.2) Informationen zur gemeinsamen Beschaffung


I.3) Kommunikation

Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: www.deutsche-evergabe.de
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt folgende Kontaktstelle:
Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e. V.
Hofgartenstr. 8
München
80539
Deutschland
Kontaktstelle(n): Generalverwaltung – Sachgebiet Vergabemanagement
E-Mail: bieterfragen@gv.mpg.de
NUTS-Code: DE212
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: www.mpg.de
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: www.deutsche-evergabe.de

I.4) Art des öffentlichen Auftraggebers

Andere: Einrichtung des privaten Rechts

I.5) Haupttätigkeit(en)

Andere Tätigkeit: Grundlagenforschung

Abschnitt II: Gegenstand


II.1) Umfang der Beschaffung


II.1.1) Bezeichnung des Auftrags:

Nichtoffener Planungswettbewerb mit anschließendem Verhandlungsverfahren zum Neubau der Erweiterung des MPI für medizinische Forschung in Heidelberg aus Objektplaner Architektur und Freianlagenplaner
Referenznummer der Bekanntmachung: Z.MEFO.A.000002.01.Obj.VgV.1665

II.1.2) CPV-Code Hauptteil

71200000

II.2) Beschreibung


II.2.2) Weitere(r) CPV-Code(s)

71400000

II.2.4) Beschreibung der Beschaffung:

Vor dem Hintergrund der wissenschaftlichen Neuorientierung des Max-Planck-Instituts für medizinische Forschung in Heidelberg plant die Max-Planck-Gesellschaft einen Neubau als Erweiterungsbau auf dem westlichen Teil des Grundstücks neben dem denkmalgeschützten Bestandsinstitut aus dem Jahr 1928-1930.
Baugrundstück und Institut liegen im südlichen Teil im Neuenheimer Feld am Neckar.
Das dreigeschossige Hauptgebäude ist denkmalgeschützt und soll in seiner Gesamtkubatur in die Planung integriert werden. Alle sonstigen Nebengebäude und Baracken auf dem Grundstück werden im Vorfeld abgerissen.
Aufgrund der sehr heterogenen Standortstrukturen soll das Forschungsgebäude einen unverwechselbaren Charakter erhalten und eine eindeutige Wahrnehmbarkeit des Max-Planck-Instituts für medizinische Forschung artikuliert werden.
Das Raumprogramm des Neubaus umfasst eine NUF 1-7 von ca. 6.145 m2 bei einem Bruttorauminhalt von ca. 54 190 m3. Die Aufgabe setzt hohe Anforderungen an die planerische Qualität, inklusive Lösungen für räumlich-funktionale Anbindungen an das denkmalgeschützte Bestandsgebäude sowie an eine wirtschaftliche Konzeption und Planung für Erstellung und Betrieb.
Das Raumprogramm umfasst im Wesentlichen hoch installierte Laborflächen, sowie die notwendigen Auxiliarflächen und Technikgeschosse. Des Weiteren sollen Büroräume, Seminar- und Besprechungsräume, elektronische und mechanische Werkstattbereiche, sowie eine Cafeteria untergebracht werden. Die Laborbereiche umfassen Räume mit hoch schwingungsempfindlichen Laboren, physikalische Laser- Messräume, und biochemische Labore.
Zur Deckung des Stellplatzbedarfes ist auch eine Tiefgarage mit rund 120 PKW-Stellplätzen vorgesehen.
Für das Areal zwischen Berliner Straße, Chirurgie der Universitätsklinik, Kirschnerstraße und Neckar liegt bereits eine städtebauliche Gesamtkonzeption vor.
Aufgrund der exponierten Lage zwischen dem Universitätscampus Im Neuenheimer Feld und der Flusslandschaft am Neckar besteht großes öffentliches Interesse an einer freiraumplanerischen Entwicklung der nördlichen und südlichen Grundstücksflächen mit insgesamt 10 000 m2.
Ziel ist es, die verschiedenen Außenräume zu definieren und das denkmalgeschützte Gebäude mit dem Erweiterungsbau zu einem repräsentativen und funktionalen Ensemble zusammenzuführen.
Weitere 2 000 m2 umfasst der öffentliche Bereich zwischen dem MPI und den künftigen Universitätsbauten des H4 Life. Dieser soll in einem Ideen teil freianlagenplanerisch bearbeitet und als städtischer Raum mit hoher Aufenthaltsqualität entwickelt werden. Zu berücksichtigen sind hier die unterschiedlichen Bedürfnisse der unmittelbar angrenzenden Forschungseinrichtungen in Bezug auf Adressbildung, Zugänglichkeit und Gestaltung der Kommunikationsräume. Der Ideen teil fließt im Rahmen des Wettbewerbs in die Bewertung mit ein.
Nähere weiterführende Informationen werden in den Auslobungsunterlagen an die Teilnehmer bekanntgegeben.
Gegenstand der zu vergebenden Leistungen sind:
— LPH 2-5 gemäß § 34 ff HOAI 2013 für die Objektplanung Gebäude,
— und LPH 2-5 gemäß § 39 ff HOAI 2013 für die Freianlagenplanung auf dem MPG-eigenen Grundstück. (für den Ideen teil auf dem öffentlichen Grundstück ist keine Beauftragung vorgesehen).
Die Honorierung erfolgt nach der HOAI 2013.
Die Kostenobergrenze für die Bauwerkskosten nach KGR 300 und 400 beträgt ca. 36 Mio. EUR netto. Für die Kostengruppe 500 beträgt die Kostenobergrenze ca. 2 Mio. EUR ohne den Ideen teil.
In Zusammenhang mit dem Leistungsbild stehend sind folgende Termine vorgesehen:
— Vergabe weiterer Ingenieurleistungen: 3. Quartal/2019,
— Beginn der Vorplanung: 1.Quartal /2020 (nach Abschluss des VgV-Verfahrens),
— Abgabe der Entwurfsplanung und Bauunterlage: 1. Quartal / 2021,
— Abgabe der Ausführungsplanung: 4. Quartal / 2021.

II.2.13) Angaben zu Mitteln der Europäischen Union

Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben


III.1) Teilnahmebedingungen


III.1.10) Kriterien für die Auswahl der Teilnehmer:

Bitte beachten Sie, dass aufgrund der Zeichenanzahlbegrenzung in diesem Formular nicht der Volltext zu den Kriterien angegeben werden kann. Unter portal.deutsche-evergabe.de steht Ihnen in den Anlagen der Vergabeunterlagen der Volltext als Dokument „Ergänzung zu Ziffer III.1.10) der EU-Bekanntmachung“
Unentgeltlich mit uneingeschränktem und vollständigem direkten Zugang zur Verfügung.
Im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs sollen ca. 10-12 Bewerbergemeinschaften (Objektplanung Gebäude und Freianlagenplanung) ausgewählt werden.
1) Referenzen zu vergleichbar realisierten Projekten:
a) Referenz zur Objektplanung Architektur Gewichtung: 45 %
Nachweis eines mit der Wettbewerbsaufgabe typologisch vergleichbaren und realisierten Projekts im Bereich der Objektplanung Gebäude, bei dem die zur Auftragsvergabe vorgesehenen LPH 2-5 innerhalb der letzten 7 Jahre vom Bewerber erbracht und abgeschlossen wurden
b) Referenz zur Freianlagenplanung Gewichtung: 70 %
Nachweis eines mit der Wettbewerbsaufgabe vergleichbaren realisierten Projekts im Bereich Freianlagenplanung, bei dem die Leistungsphasen 2 bis 5 in den letzten 7 Jahren vom Bewerber erbracht und abgeschlossen wurden
2) Nachweis von 2 Referenzprojekten für öffentlicher Auftraggeber für die Objektplanung Gebäude (für Freianlagenplanung nicht erforderlich)
Bei denen jeweils die Leistungsphasen 2 bis 5 in den letzten 7 Jahren erbracht vom Bewerber erbracht und abgeschlossen wurden Gewichtung: 25 %
Mindestkriterium:
Zu 2) Die Baukosten (KG 300-400) der jeweiligen Referenz (Objektplanung) müssen mindestens 15 Mio. EUR netto betragen.
3) Durchschnittlicher Netto-Geschäftsumsatz für die vorangegangenen drei abgeschlossenen Geschäftsjahre, jeweils für die Leistungen zur Objektplanung Gebäude und Freianlagenplanung (Gewichtung: 20 % bei Objektplanung, 30 % bei Freianlagenplanung)
Objektplanung Gebäude
Die Bewertung erfolgt nach nachstehendem Schema:
Ab 10 000 001 EUR 4 Punkte
6 250 001 bis 10 000 000 EUR 3 Punkte
2 500 001 bis 6 250 000 EUR 2 Punkte
Mind. 2 500 000 EUR 1 Punkt
Freianlagenplanung:
Die Bewertung erfolgt nach nachstehendem Schema:
Ab 600 000 EUR 4 Punkte
500 001 bis 599 999 EUR 3 Punkte
400 001 bis 500 000 EUR 2 Punkte
Mind. 400 000 EUR 1 Punkt
Ein durchschnittlicher Netto-Geschäftsumsatz von mehr als 10 000 001 EUR für die Objektplanung und 600 000 EUR für die Freianlagenplanung führt nicht zu einer besseren Bewertung.
Mindestkriterium:
Zu 3) Als Mindestkriterium gilt, bezogen auf die vorangegangenen drei abgeschlossenen Geschäftsjahre, ein durchschnittlicher Netto-Gesamtumsatz pro Jahr in Höhe von 2 500 000 EUR für Leistungen der Objektplanung
Sowie ein durchschnittlicher Netto-Gesamtumsatz pro Jahr in Höhe von 400 000 EUR für Leistungen der Freianlagenplanung
Bei Bewerbergemeinschaften zählt die Summe der Umsätze der Mitglieder.
(4) durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten und Führungskräfte im Bereich Objektplanung Gebäude, jeweils in den letzten drei Jahren und heute (Gewichtung: 5 %) (für Freianlagenplanung nicht erforderlich)
Die Bewertung erfolgt nach nachstehendem Schema:
Ab 16 Mitarbeiter 4 Punkte;
12-15 Mitarbeiter 3 Punkte;
8-11 Mitarbeiter 2 Punkte;
4-7 Mitarbeiter 1 Punkt.
Weniger als 4 Mitarbeiter 0 Punkte
(5) Gewährleistung der Qualität im Unternehmen im Bereich Objektplanung Gebäude (Gewichtung 5 %) (für Freianlagenplanung nicht erforderlich)
Beschreibung der Maßnahmen und Mittel zur Sicherstellung des Prozess- und Qualitäts- managements, nach den Leistungsphasen 2 bis 5 HOAI gegliedert.
Die Angaben sind im MPG-Bewerbungsbogen an entsprechender Stelle einzutragen und mit den entsprechenden Angaben/ Nachweisen/ Erklärungen/ Unterlagen zu ergänzen.
Eine Zertifizierung nach ISO 9001 oder vergleichbare anhand der ISO 9001 im Unternehmen durchgeführte Qualitätssicherungsmaßnahmen führen zur Höchstpunktzahl (4 Punkte).

III.2) Bedingungen für den Auftrag


III.2.1) Angaben zu einem besonderen Berufsstand

Die Teilnahme ist einem bestimmten Berufsstand vorbehalten: ja
Beruf angeben:
Gemäß § 75 (1) VgV Architekten für die Leistung Objektplanung Gebäude bzw. Landschaftsarchitekten für die Leistung Freiraumplanung.

Abschnitt IV: Verfahren


IV.1) Beschreibung


IV.1.2) Art des Wettbewerbs

Nichtoffen
Mindestzahl: 10
Höchstzahl: 12

IV.1.7) Namen der bereits ausgewählten Teilnehmer:


IV.1.9) Kriterien für die Bewertung der Projekte:

Die Beurteilung erfolgt nach den Kriterien:
— Städtebau und Freiraumgestaltung,
— Architektur/ Funktion und Innenraumgestaltung,
— Nachhaltigkeit von Bauwerk und Betrieb sowie Realisierbarkeit.
Eine detaillierte Darstellung der Beurteilung wird im Verfahrensteil der Auslobung mitgeteilt. Die vorstehende Reihenfolge der Kriterien stellt keine Rangfolge dar.

IV.2) Verwaltungsangaben


IV.2.2) Schlusstermin für den Eingang der Projekte oder Teilnahmeanträge

Tag: 20/05/2019
Ortszeit: 12:00

IV.2.3) Tag der Absendung der Aufforderungen zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber

Tag: 28/06/2019

IV.2.4) Sprache(n), in der (denen) Projekte erstellt oder Teilnahmeanträge verfasst werden können:

Deutsch

IV.3) Preise und Preisgericht


IV.3.1) Angaben zu Preisen

Es werden ein oder mehrere Preise vergeben: ja
Anzahl und Höhe der zu vergebenden Preise:
Für Preise und Anerkennungen stellt der Auslober eine Gesamtsumme von bis zu 200 000 EUR zzgl. der gesetzlichen Mehrwertsteuer zur Verfügung.
Bei Erfüllung der geforderten Wettbewerbsleistung erhalten alle Teilnehmer ein Bearbeitungshonorar.
Die Aufteilung der Gesamtsumme ist wie folgt vorgesehen:
Bearbeitungshonorar:12 Teilnehmer á 8 000; 96 000 EUR
1) Preis 42 000 EUR;
2) Preis 26 000 EUR;
3) Preis 16 000 EUR.
Anerkennungen 20 000 EUR
Es wird beabsichtigt 2 Anerkennungen zu vergeben.

IV.3.2) Angaben zu Zahlungen an alle Teilnehmer:

Bei Erfüllung der geforderten Wettbewerbsleistung erhält jeder Teilnehmer ein Bearbeitungshonorar in Höhe von 8 000 EUR.

IV.3.3) Folgeaufträge

Ein Dienstleistungsauftrag infolge des Wettbewerbs wird an den/die Gewinner des Wettbewerbs vergeben: ja

IV.3.4) Entscheidung des Preisgerichts

Die Entscheidung des Preisgerichts ist für den öffentlichen Auftraggeber/den Auftraggeber bindend: nein

IV.3.5) Namen der ausgewählten Preisrichter:

Die Besetzung des Preisgerichts wird mit den Auslobungsunterlagen bekannt gegeben.

Abschnitt VI: Weitere Angaben


VI.3) Zusätzliche Angaben
:
Das Vergabeverfahren besteht aus zwei aufeinanderfolgenden Stufen, einem Nicht offenen Planungswettbewerb und einem sich daran anschließenden Verhandlungsverfahren.
Für die erste Stufe des Vergabeverfahrens – „Nicht offener Planungswettbewerb“ – ist folgendes zu beachten:
Für den Teilnahmeantrag sind der MPG-Bewerbungsbogen und die Bewerbergemeinschaftserklärung nach Maßgabe der vorliegenden Bekanntmachung zu verwenden. Die für den Teilnahmeantrag bereitgestellten Unterlagen sind von Ihnen unter diesem Link portal.deutsche-evergabe.de bis zu dem unter Ziffer IV.2.2) genannten Schlusstermin abrufbar.
Die Abgabe Ihres Teilnahmeantrages erfolgt ausschließlich unter dieser Internet-Adresse in elektronischer Form. Hierfür ist eine einmalige kostenfreie Registrierung auf der Plattform erforderlich.
Der Teilnahmeantrag besteht aus dem Bewerbungsbogen, der Bewerbergemeinschaftserklärung sowie Anlagen (alle, in Ergänzung geforderten und notwendigen Angaben, Nachweise, Erklärungen und Unterlagen, wie im Bewerbungsbogen angegeben); dieser ist im Angebotsassistent der Deutschen eVergabe hochzuladen und an den Auftraggeber elektronisch zu übermitteln.
Die Übermittlung der Teilnahmeanträge erfolgt in Textform nach § 126b des Bürgerlichen Gesetzbuches.
Hierfür ist nach „Einreichen“ des Teilnahmeantrages die „Signatur in Textform“ zu wählen, um den Teilnahmeantrag rechtsgültig abzugeben. Eine fortgeschrittene elektronische Signatur gemäß §2 Nummer 2 des Signaturgesetzes, eine qualifizierte elektronische Signatur gemäß §2 Nummer 3 des Signaturgesetzes oder die Abgabe eines „Mantelbogens“ ist möglich aber NICHT erforderlich. Die Integrität der Daten und die vertrauliche Behandlung Ihres Teilnahmeantrages sind durch technische Vorrichtungen und durch Verschlüsselung sichergestellt. Die Abgabe Ihres Teilnahmeantrages per Fax, per E-Mail oder schriftlich auf dem Postweg ist nicht zugelassen.
Für die Teilnahme wird keine Vergütung gewährt. Mit elektronischer Abgabe eines Teilnahmeantrages wird Einverständnis hiermit erklärt. Sollten sich aus Sicht der Bewerber Nachfragen ergeben, sind diese ausschließlich über die eVergabe-Plattform und den oben genannten Link zu richten. Die eingegangenen Fragen und Antworten zum laufenden Verfahren stehen stets aktuell unter dem oben genannten Link allen Bewerbern zur Einsicht zur Verfügung. Bewerber sind verpflichtet, sich regelmäßig und eigenverantwortlich bis unmittelbar vor Teilnahmeschluss über den jeweils aktuellen Stand auf der oben genannten Website zu Informieren und haben die dort zur Verfügung gestellten Informationen bei der Abgabe des Teilnahmeantrages zu berücksichtigen. Nachteile, die durch eine Nichtbeachtung dieser Hinweise entstehen, gehen zu Lasten des Bewerbers.
Weitere Bearbeitung:
Die Wettbewerbsdurchführung erfolgt unter Berücksichtigung der Maßgaben der RPW 2013; der Wettbewerb wird durch die zuständige Architektenkammer registriert.
Nachgeschaltetes Verhandlungsverfahren:
Alle Preisträger des hoch baulichen Wettbewerbs nehmen an dem nachgeschalteten Verhandlungsverfahren teil. Beabsichtigt ist, gemäß §14 (8) VgV mit den Preisträgern des Wettbewerbs Vertragsverhandlungen aufzunehmen. Der Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf der Grundlage der im Rahmen des Verhandlungsverfahrens auf Aufforderung einzureichenden Erstangebote zu erteilen, ohne in Verhandlungen einzutreten. Den Zuschlag erhält das wirtschaftlichste Angebot.
Im Verhandlungsverfahren sind folgende Zuschlagskriterien vorgesehen:
Kriterium 1 Wettbewerbsergebnis der Preisträger 60 %
Kriterium 2 Lösungskompetenz zu Anregungen und Hinweisen des Preisgerichts 10 %
Kriterium 3 Projektteam, Koordination, Kosten/Termine/Qualitäten 30 %
Zuschlagskriterium 1-3 gesamt 100 %.

VI.4) Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren


VI.4.1) Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Regierung von Oberbayern, Vergabekammer Südbayern
Maximiliansstraße 39
München
80539
Deutschland

VI.4.2) Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren


VI.4.3) Einlegung von Rechtsbehelfen

Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist zudem unzulässig, wenn der Zuschlag erfolgt ist, bevor die Vergabekammer den
Auftraggeber über den Antrag auf Nachprüfung informiert hat (§§ 168 Abs. 2 Satz, 169 Abs. 1 GWB).
Die Zuschlagserteilung ist möglich 15 Kalendertage nach Absendung der Bieterinformation nach§ 134 Abs. 1 GWB. Wird die Information auf elektronischem Weg oder per Fax versendet, verkürzt sich die Frist auf 10 Kalendertage (§ 134 Abs. 2 GWB). Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an. Die Zulässigkeit eines Nachprüfungsantrags setzt ferner voraus, dass die geltend gemachten Vergabeverstöße 10 Kalendertage nach Kenntnis gerügt wurden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB). Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 GWB). Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 3 GWB).

VI.4.4) Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt


VI.5) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:

17/04/2019

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