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Bismarck neu denken | Internationaler offener Ideenwettbewerb zur Kontextualisierung des Bismarck-Denkmals im Alten Elbpark , Hamburg / Deutschland

Abgabe 31.10.2022

Wettbewerbs-Ausschreibung

wa-ID
wa-2034777
Tag der Veröffentlichung
23.08.2022
Einreichung der Exposés
KW 44 2022
Abgabe der Entwürfe
KW 03 2023
Verfahrensart
Offener Wettbewerb
Zulassungsbereich
Andere
Fachbereich
Architektur
Kunst/Design
Auslober
Stiftung Historische Museen Hamburg
Koordination
büro luchterhandt & partner Luchterhandt Senger Witt Stadtplaner PartG mbB, Hamburg
Bismarck neu denken | Internationaler offener Ideenwettbewerb zur Kontextualisierung des Bismarck-Denkmals im Alten Elbpark in Hamburg
 
Auslober
Stiftung Historische Museen Hamburg
 
Wettbewerbsbetreuung
büro luchterhandt & partner Luchterhandt Senger Witt Stadtplaner PartG mbB, Hamburg
 
Wettbewerbsaufgabe
Das Bismarck-Denkmal im Hamburger Alten Elbpark steht seit seiner Errichtung 1906 für eine Vielzahl von Bedeutungen.
 
Heute wird es von vielen als Ausdruck einer autoritären und kolonialen Tradition verstanden, die Teil unserer Geschichte ist und zu der wir uns verhalten müssen und wollen. Eine Neurahmung des weithin sichtbaren Denkmals ist notwendig, weil es in Setzung, Nutzung und Bedeutung komplexe Bezüge zu Kolonialismus, Nationalsozialismus, Diskriminierung und Fragen der sozialen Gerechtigkeit aufweist, die bislang unsichtbar bleiben.
 
2021 fanden mehrere Workshops statt, in denen gemeinsam mit internationalen Expert:innen über Möglichkeiten des zukünftigen Umgangs mit dem Denkmal diskutiert wurde. Nun sind Künstler: innen und Architekt:innen dazu aufgefordert, im Rahmen eines Wettbewerbes Ideen zur Kontextualisierung des Denkmals zu entwickeln: Die Wahrnehmung des Denkmals soll gebrochen werden, um ihr Spannungsverhältnis zu den Vorstellungen von Demokratie, Diskurs und Pluralität in unserer offenen Gesellschaft, stellvertretend für hunderte weiterer Bismarck-Denkmäler in Deutschland, zu verdeutlichen. Damit soll ein Zeichen für die notwendige Weiterentwicklung von Erinnerungskultur gesetzt werden.
 
Ziel des Wettbewerbes ist es, das Unsichtbare sichtbar zu machen. Informationen und künstlerische Interventionen sollen eine kritische Auseinandersetzung mit dem massiven Denkmal und seiner Geschichte eröffnen.
 
Wettbewerbsart
Offener, zweiphasiger Ideenwettbewerb 
 
Teilnehmer
Künstler*innen und Architekt*innen
 
Termine
Die Auslobungsunterlagen für das Wettbewerbsverfahren sind ab KW 39 über die Verfahrensbetreuung zu erhalten.
 
Phase 1
KW 41 2022 Rückfragenkolloquium
KW 44 2022 Einreichung der Exposés
KW 47 2022 Auswahl der Teilnehmenden für die zweite Verfahrensphase
 
Phase 2
KW 03 2023 Abgabe der Entwürfe
 
Preisgelder
1. Preis: 15.000 Euro
2. Preis: 8.000 Euro
3. Preis: 4.000 Euro
 
Alle weiteren vollständigen Beiträge, die in Phase 2 eingereicht werden, erhalten eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 2.000 €.
 
Weitere Informationen unter

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