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hks architekten GmbH

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hks architekten GmbH

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Gorkistr. 14
DE 99084 Erfurt

0361 / 55136040
ef@hks-architekten.de
http://www.hks-architekten.de

Architektur | Stadtplanung

Der Neubau der Bilfinger Zentrale bildet den Auftakt einer Reihe von 6-geschossigen Gebäuden im Stadtteil Lindenhof, die von Hochpunkten akzentuiert wird. Der Entwurf ist sich seiner öffentlichen Wirkung und Adresse bewusst und öffnet sich großzügig zum Lindenhofplatz mit einem großen Einschnitt in die klare platzfassende Raumkante, formuliert hier den Haupteingang und schafft eine hohe Transparenz zwischen dem städtischen Außenraum und dem Atrium des Gebäudes. Der 2-geschossige Sockel setzt sich in seiner Gestalt und seinem Fassadenrhythmus von den darüber liegenden Bürogeschossen ab. Diese funktionale Aufteilung mit ihren klar ablesbaren Raum- und Fassadenstrukturen bildet das Fundament für eine nachhaltige Nutzungsflexibilität.
Der Baukörper des Forschungsneubaus für das "Center for Infection and Genomics of the Lung" (CIGL) orientiert sich an dem ursprünglichen städtebaulichen Leitgedanken der Pavillons im Park und gliedert sich als freistehender Solitär in die bestehende Struktur ein. Der nahezu quadratische Grundriss mit einem Innenhof als Zentrum zeigt im Inneren die großen Vorteile einer Ringerschließung. Windmühlenartig öffnen sich die Flurenden zu verglasten Begegnungszonen. Die Gebäudehülle setzt mit ihrer metallischen Erscheinung einen weiteren Akzent, der durch seinen dunklen Fensterbänder und Gebäudeeinschnitte abgerundet wird.
Ziel des Entwurfs ist es, ein aufgelockertes und vielfältig durchgrüntes Wohnquartier zu gestalten, welches sowohl den Belangen der Öffentlichkeit als auch denen der zukünftigen Bewohner Rechnung trägt. Die architektonische und freiräumlich differenzierte Ausprägung folgt der Zielstellung des städtebaulichen Konzeptes. Die Fassadengestaltung trägt durch ein aufeinander abgestimmtes Materialkonzept, markante Einschnitte und ein rhythmisiertes Fassadenbild zu einem vielfältig gegliederten, lebendigem Erscheinungsbild bei. So wird in jedem der sechs Quartiere eine heterogene Durchmischung der verschieden gestalteten Wohnungstypologien Reihenhäuser, Geschosswohnungen und Stadtvillen angestrebt.

Das Preisgericht urteilte: Die dem Kontext angemessene Maßstäblichkeit der gewählten Bebauungsstrukturen und deren städtebauliche Körnung ist der Lage im Stadtgebiet und dem Grundstück angemessen und wirkt stimmig. Durch die spezifische Geometrie der inneren Blockränder entstehen sehr reizvolle Blickbeziehungen innerhalb des Quartiers und in das angrenzende Umfeld. Die Bildung kleinerer Quartiere führt zu guten und überschaubaren Nachbarschaften. Zwischen den Bebauungsfeldern entstehen qualitätsvolle Binnenräume.

Bei dem Beitrag handelt es sich um einen städtebaulich und architektonisch hervorragenden Beitrag zur Lösung der Aufgabe, der die gewünschte Flexibilität in der Typologie am Südrand des Areals offenkundig ermöglicht. Durch die feinmaschige Durchwegung ist das Areal außerordentlich gut in den Kontext angebunden. Das Lingel-Quartier erhält mit dieser Arbeit eine hohe Identität innerhalb der Stadtstruktur von Erfurt.
hks l architekten haben einen von zwei 2. Preisen erhalten für den Neubau des Kriminaltechnisches Instituts in Dresden. Im Rahmen des nicht-offenen Realisierungswettbewerbs wurde kein 1. Preis vergeben. Die Zielvorgabe des Auslobers - Sächsisches Immobilien- und Baumanagement - war BNB Gold.

Der polygonale Baukörper vermittelt zwischen den angrenzenden Bebauungsstrukturen, fasst den südlichen Hof und formuliert einen präsenten Eingang. Massive tragende Wandkonstruktionen in Sturz und Brüstung, Raumtiefen und die 3-bündige Grundrissstruktur entsprechen den Anforderungen der zur sonnenbeschienen Südseite orientierten Labore hinsichtlich Robustheit und Flexibilität. Der filigranere und lichtere Charakter des ein-bündigen Büroflügels sorgt an der Schnittstelle von Campus und Innenhof für Aufenthaltsqualitäten zur Stärkung der informellen Kommunikation. Zusammenliegende Labor- und Büronutzungen der einzelnen Fachbereiche erzeugen kurze Wege innerhalb der ringförmigen Erschließung.
hks | architekten konnten sich mit ihrem Entwurf für den Neubau Logistik beim Wettbewerb Campus Geisenheim auf dem 3. Platz qualifizieren: Der Neubau des Seminar- und Bürogebäudes für den Studiengang Logistik steht im räumlichen Zusammenhang mit dem Hörsaalgebäude. Beide Bauten bilden den Auftakt zum Campus und zur Campuswiese. Der Neubau Logistik nimmt die rechteckige Grundform der anderen Bausteine der Campusbebauung auf. Die Erschließung des Gebäudes erfolgt von Seiten der Campuswiese. Im Erdgeschoss liegen die öffentlicheren Bereiche wie Seminarräume und Labore, im Obergeschoss die Büroräume. Das Gebäude ist von seiner Grundrissstruktur nutzungsvariabel an wandelnde Anforderungen anpassbar.
hks | architekten konnten sich mit ihrem Entwurf für das Getränketechnologische Zentrum GTZ beim Wettbewerb Campus Geisenheim auf dem 2. Platz qualifizieren: Das GTZ ist eines der größeren Gebäude auf dem Campus und liegt in prominenter Lage am Campusplatz. Der Entwurf gliedert sich in zwei Gebäudeteile, die in einem Volumen untergebracht sind. Im Norden ist ein ein Hallengebäude mit 5,50 m lichter Höhe für Technikum und Werkstätten vorgesehen, im Süden ein zweigeschossiges Büro- und Institutsgebäude. Beide Teile werden durch eine Fuge verbunden. Die unterschiedlichen Nutzungen sind an den Fassaden deutlich ablesbar.
hks | architekten konnten sich mit ihrem Entwurf für das Hörsaalgebäude beim Wettbewerb Campus Geisenheim auf dem 3. Platz qualifizieren: Das neue Hörsaalgebäude ist der zentrale Baustein und der wichtigste Bestandteil des Campus. Als Auftakt und Erschließung bilden Baukörper und Zugangsplatz die neue Visitenkarte und den Abschluss der Campuswiese. Die besondere Bedeutung des Gebäudes wird durch die Fassadengestaltung offenbar, die in ihrer Materialität nahe an den anderen Bausteinen der Campusentwicklung bleibt, jedoch durch Struktur und Perforierung der Gebäudehaut einen andersartigen Charakter erhält.
Standort: Schmalkalden

9.752 m² BGF Neubau

20.114 m² BGF Gesamt

Die Zusammenlegung der beiden Standorte des Kreiskrankenhauses Schmalkalden machte eine Erweiterung des Gebäudes am Eichelbach nötig. Der Neubau umfasst 180 Stationsbetten sowie 13 Intensiv- und IMC-Betten.

Des Weiteren entstanden eine Entbindungsstation, Endoskopie, Physiotherapie und eine Cafeteria sowie die neue technische Infrastruktur. Die schon sanierten Bereiche im Altbau blieben erhalten und wurden mit den neuen Nutzungen sinnvoll zu einem "Krankenhaus der kurzen Wege" verzahnt. Voraussetzung hierfür war eine Überbauung bestehender Gebäudeteile mittels einer 36 m gespannten, berührungslosen Überbrückung bei vollem Krankenhausbetrieb.
Der Schulstandort auf dem Areal des ehemaligen Güterbahnhofs ist ein wichtiger Baustein im städtischen Gefüge des bestehenden Wohnquartiers. Der Größe des Schulkomplexes wird mit einer klaren Hierarchie vom öffentlichen Stadtraum bis zum privaten Klassenraum begegnet, die differenziert zonierte Kommunikationsorte erzeugt. Die zentrale Schulstraße als innere Erschließungsachse des Schulkomplexes schafft die gemeinsame Identifikation und gewährleistet eine eindeutige Adressbildung von Gymnasium und Oberschule. Entlang eines weitgehend autofreien Grünzuges werden Baumreihen, Grünflächen, Rad- und Fußweg, die Schulen mit ihren Höfen und Mensa, Schulstraße, Sporthallen und Außensportanlagen geordnet – eine Schule im Grünen!
Bei dem Gebiet "Wupperpark Ost" handelt es sich um den letzten Projektbaustein der Gesamtmaßnahme "Neugestaltung Döppersberg" in Wuppertal. Auf dem zentral gelegenen, innerstädtischen Grundstück entsteht mit einem Pavillon für Stadttouristik und Kulturvertrieb und einem Kontaktcafé des Jobcenters sowie des FFSuchtkrankenhilfe e.V. der "Wupperpark Ost": Vom Bahnhofsplatz führt der Weg über die B7 und die Wupper in die Innenstadt von Elberfeld. Vor dem Eintreten empfängt das neue Gebäude der Tourismusinformation, im Hintergrund liegt das Cafè. Der sich dazwischen spannende Platz wird von großen Platanen dominiert – einzigartig und ein Willkommensgruß an dieser Stelle der Stadt.
Die insgesamt rund 14.000 Bände umfassende Bibliothek von Johannes Rau wird in einem Ensemble aus Neubau, Fachbibliothek und Gästehaus der Öffentlichkeit zugänglich gemacht und dient zudem als Forum für die Begegnung von Wissenschaft und Bürgern. Die räumliche Qualität, die Proportionen und die ausgesuchte Materialität erzeugen einen der Bedeutung des Namensgebers angemessenen, repräsentativen Rahmen für Veranstaltungen in Form von Symposien am Runden Tisch oder Lesungen. Durch den geschaffenen Vorplatz erhält das Johannes-Rau-Zentrum seinen offenen und einladenden Charakter.
hks | architekten wurden von der Stadt Düren in Kooperation mit der AWO für das Projekt "Lebensraum Eiswiese" beauftragt. Zu dem ganzheitlichen Integrationskonzept für Flüchtlinge, das jetzt verwirklicht werden kann, gehören 23 Wohnungen, ein Stadtteilbüro, eine integrative Kindertagesstätte sowie ein Jugendfreizeitzentrum. Der L-förmige 2-3 geschossige Baukörper umschließt die grüne Mitte des „Lebensraums Eiswiese" und schützt den Bereich vor Lärmemissionen. Die barrierefreie Erschließung über einen Laubengang und die unterschiedlichen Wohnungsgrößen eröffnen vielfältige Nutzungsperspektiven.
Der Entwurf sieht eine neue Mitte für Stockstadt am Rhein vor: einen großzügigen Platz, der vom neuen Rathaus, der alten Hofreite sowie der ergänzten Bebauung begrenzt wird. Das Rathaus wird als eine moderne Intervention in den historischen Stadtgrundriss, der von giebelständig zur Straße ausgerichteten Gebäuden geprägt ist, gestaltet. Die Fassade des Rathausneubaus nimmt mit 31 Meter Länge die gesamte Ostseite des neuen Platzes ein und zeigt damit für Stockstadt eine ungewöhnliche Maßstäblichkeit. Damit wird die Bedeutung des Gebäudes in seiner Funktion und Attraktivität hervorgehoben. Das Platzpflaster reicht wie ein Teppich über die Oberstrasse. Der Straßenraum wird hier zum „shared space".
Im Rahmen des Wettbewerbs erhalten hks | architekten den 2. Preis: Der Entwurf sieht einen Neubau in Form eines kompakten kubischen Baukörpers vor. Mit einer Längsseite und der großen Öffnung des Haupteingangs orientiert sich der Baukörper zur Straße und formt mit dieser Geste eine deutliche Adresse. Durch die zentrale Ausrichtung des Gebäudes in Kombination mit differenzierten Terrassierungen gelingt eine campusartige Verbindung der heterogenen Bestandsstruktur. Eine großzügige Fassadenöffnung verbindet die Pausenhalle mit der zentralen Hoffläche. Die Öffnungsgesten ermöglichen sowohl die visuelle als auch die räumliche Verbindung von Straßen- und Hofseite.
Die Jury urteilte: Die Entscheidung des Verfassers für einen „eigenständigen, jedoch vermittelnden Stadtbaustein neuer Prägung" stellt einen für die Jury nachvollziehbaren städtebaulichen Grundansatz dar. Die Idee mit einer einzigen polygonalen Grundform in unterschiedlicher Ausrichtung und Beziehung zueinander auf dem topographisch sehr anspruchsvollen Grundstück zu arbeiten, erscheint fast simpel, ist jedoch sehr wirkungsvoll.

Es entsteht ein Ensemble von vier freistehenden, räumlich auf sich Bezug nehmenden Baukörpern, die einen eigenständigen, räumlich gefassten Stadtbaustein neuer Prägung und maßstäblicher Körnung bilden. Die Durchlässigkeit hinsichtlich Erschließung und Blickbezügen wirkt vermittelnd zwischen "Stadtlage" und „Dorflage". Ziel des städtebaulichen Konzeptes ist es, einerseits eine räumlich und gestalterisch einprägsame Einheit mit identifikationsstiftendem Charakter auszubilden und dabei gleichzeitig zwischen der Topographie und den sehr unterschiedlichen stadträumlichen Strukturen der Umgebungsbebauung zu vermitteln.
Das Ensemble aus vier Schulbaukörpern auf dem nördlichen sowie zwei Sporthallen auf dem südlichen Grundstücksteil fügt sich differenziert in den städtebaulichen Kontext nach „Außen" ein und formuliert zugleich einen eigenständigen und zusammenhängenden Charakter. Die Disposition der Baukörper und Freiflächen erzeugen miteinander räumliche Fassungen nach „Innen" und im Ganzen. Der Größe des Schulkomplexes wird mit einer klaren Hierarchie in der Raumfolge vom öffentlichen Stadtraum bis zum privaten Klassenraum begegnet, was eine gute Orientierung und differenziert zonierte Kommunikationsräume bietet.
Standort: Mallorca, Cala Ratjada

Fertigstellung 2014

„Can Gris" liegt im am östlichsten Punkt Mallorcas auf 45 Meter Höhe in den Klippen direkt über dem Meer. Das Grundstück bietet einen Rundumblick von 270 Grad auf die See. Wegen der extremen Höhenunterschiede erschien das Grundstück in der Vergangenheit als unbebaubar. Der realisierte Entwurf nutzt das extreme Gelände und staffelt sich, ausgehend von der in den Fels eingebauten untersten Ebene, dem Geländeverlauf folgend um vier Geschosse nach oben. Damit wird die Bauvorschrift befolgt, die an keiner Stelle eine Gebäudehöhe von mehr als 6 Meter bis zur obersten Geschossdecke über dem bestehenden Gelände erlaubt. „Can Gris" ist nach der „Casa Roja" das zweite von hks | architekten realisierte Wohnhaus auf Mallorca.
Leibniz-Institut für Alternsforschung

Standort: Jena

Fertigstellung: 2014

10.018 m² BGF

Institut für molekulare Biotechnologie: Verwaltungs- und Laborgebäude mit Laboren für biochemische, zellbiologische und biophysikalische Arbeiten der Sicherheitsstufen S1 & S2 sowie zur Erforschung von Alters- und Krankheitsmechanismen mit entsprechenden andienenden Funktionen und mit Büro-, Konferenz-, Seminar- sowie Schulungsräumen, Tierhaus für 20.000 Mäuse, Bibliothek und Parkgarage. Gestaltprägendes Merkmal im Außenraum ist die durchgängige weiße Membranfassade.
Centre Charlemagne, Stadtmuseum

Auszeichnung vorbildlicher Bauten NRW 2015

Standort: Aachen

Fertigstellung 2014

9.680 m² BGF

Das neue Centre Charlemagne ist Teil der „Route Charlemagne". Diese bezeichnet ein Gebäude-Ensemble in der Aachener Innenstadt, das anhand herausragender Bauten die Entwicklung Aachens als europäische Stadt nachzeichnet. Zwischen Dom und Rathaus gelegen, beherbergt das Centre Charlemagne neben der zentralen Informationsstelle für Bürger und Besucher das neue Stadtmuseum Aachens. Der denkmalgeschützte Bestand wurde umfassend umgebaut, saniert und erweitert. Der Bau ist technisch höchst anspruchsvoll und mit ihm werden erstmals in Aachen Ausstellungsflächen zur Verfügung gestellt, die nach museumskonservatorischen Gesichtspunkten zeitgemäß ausgestattet sind.
Bei dem nichtoffenen, einphasigen Wettbewerb mit Realisierungsteil und städtebaulichem Ideenteil erhalten hks | architekten den 2. Preis: Die prägnante und dominierende Form des Neubaus generiert sich aus zwei winkelförmigen Gebäudeteilen, die jeweils eine der beiden zentralen Nutzungseinheiten, ein neues Zentrum für Materialwissenschaften und Werkstofftechnologie (ZMW) und ein Zentrum für Energietechnik (ZET), repräsentieren und nach Außen ablesbar machen. Durch ein gemeinsames Foyer mit geschossübergreifendem Luftraum, an welchen sich großzügige Kommunikations- und Interaktionszonen anschließen, zeigt sich der Neubau des TAO-Gebäudes als ein Wissenschaftskomplex mit repräsentativer Strahlkraft.
In das mit hoher handwerklicher Qualität und Präzision ausgeführte, denkmalgeschützte Gebäude der ehemaligen Hautklinik ließen sich die neuen Büronutzungen ohne wesentliche Eingriffe in die Struktur des Altbaus einfügen. Für neue Nutzungen in großmaßstäblichen Räumen wie das Schulungszentrum und die Cafeteria, die nicht verträglich in den Bestand integriert werden konnten, entstanden zwei Erweiterungsbauten, die das vorhandene 'Z' des Altbaus zu einem 'H' komplettieren und den Standort städtebaulich arrondieren. Es wurden nicht nur die Budget- und Terminvereinbarungen eingehalten, es ist auch ein Gebäude entstanden, das den Nutzern ein positiv motivierendes, werthaltiges Arbeitsumfeld bietet.
Im Rahmen des Wettbewerbs erzielten hks | architekten den 1. Preis. Ziel des Entwurfs ist es durch städtebauliche Prägnanz und eine ortsprägende, erinnerungsfähige architektonische Gestalt des Neubaus einen für den Standort identitätsbildenden und nutzerorientierten Ort von Bedeutung zu schaffen. Der modulare Grundrissaufbau sowie die zweibündige Grundrissstruktur ermöglichen Verwaltungseinheiten unterschiedlicher Größen, die jeweils auf einem Geschoss oder in einem Gebäudeflügel angeordnet werden können. Im Spannungsfeld zwischen Flexibilität und Wirtschaftlichkeit wurde durch unterschiedliche Tiefen der Gebäudeflügel ein ausgewogenes Verhältnis zwischen möglichen Kombi- und Zellenbürostrukturen entwickelt.
Im Rahmen der Regionale 2010 entstand das Fischereimuseum Bergheim als naturkundliches Museum und Besucherzentrum in der Siegaue, nahe der Mündung in den Rhein. Das Fischereimuseum Bergheim stellt sich weithin erkennbar über das turmartige Erweiterungsgebäude mit Blick über den Diesch und die Siegaue dar. Der wie bei wie bei skandinavischen Fischerhütten in Holzbauweise errichtete Turm steht unabhängig, nur über eine Glasfuge verbunden, neben dem Bestandsgebäude. Es entsteht ein Gebäude mit hoher Zeichenhaftigkeit in Verbindung mit einer einfachen und kostengünstigen Konstruktion.
Standort: Bad Neuenahr

Fertigstellung 2010

4.677 m² BGF

Das Are Gymnasium in Bad Neuenahr wurde im Rahmen der Umstrukturierung zur Ganztagsschule bei laufendem Betrieb saniert und erweitert. Der Neubau schließt mit einem 2-geschossigen Verbindungsgang an den bestehenden Erweiterungsbau an. Am Ende dieser Achse befindet sich eine Mensa mit Regenerierküche, die zur Versorgung von 1200 Schülern ausgelegt ist. Der Neubau fasst 18 Unterrichts-, Lehrerarbeits- und Lehrmittelräume sowie eine Cafeteria. Das Are Gymnasium wurde als 1. Passivhausschule in Rheinland-Pfalz zertifiziert.
Standort: Jena

Fertigstellung 2006

5.600 m² BGF

Die 1968 erbaute ehemalige Betriebsgaststätte (Bau72) wurde zu einer Mensa mit täglichen 2500 Essen umgebaut. Die Maßnahmen sahen eine Neuordnung der Grundrisse vor. Alle Planungsentscheidungen erfolgten unter der Prämisse des Erhaltes verwertbarer, bestehender Bausubstanz insbesondere für die Baukonstruktion.
Standort: Erfurt

Fertigstellung 2005

10.833 m²

In das mit hoher handwerklicher Qualität und Präzision ausgeführte, denkmalgeschützte Gebäude der ehemaligen Hautklinik ließen sich die neuen Büronutzungen ohne wesentliche Eingriffe in die Struktur des Altbaus einfügen. Für neue Nutzungen in großmaßstäblichen Räumen wie das Schulungszentrum und die Cafeteria, die nicht verträglich in den Bestand integriert werden konnten, entstanden zwei Erweiterungsbauten, die das vorhandene 'Z' des Altbaus zu einem 'H' komplettieren und den Standort städtebaulich arrondieren. Es wurden nicht nur die Budget- und Terminvereinbarungen eingehalten, es ist auch ein Gebäude entstanden, das den Nutzern ein positiv motivierendes, werthaltiges Arbeitsumfeld bietet.
Standort: Aachen

Fertigstellung: 2011

4.650 m² BGF

Die Hochschule für Musik und Tanz liegt an sehr prägnanter Stelle im historischen Stadtgrundriss von Aachen. Im Zuge des Ausbaus zum Ausbildungsschwerpunkt „Oper" wurde der Eingang zum Theaterplatz verlegt, das Bestandsgebäude umfassend modernisiert und ein Neubau mit Kammermusiksaal, Opernprobebühne und Bibliothek errichtet. Das Gebäude wurde bereits 2002 von hks | architekten in Form einer Aufstockung mit Ausrichtung zur Innenstadt um einen Übungssaal erweitert.

Auszeichnung vorbildlicher Bauten NRW 2015
Centre Charlemagne - Neues Stadtmuseum Aachen


hks | architekten erhalten für ihr Projekt 'Centre Charlemagne - Neues Stadtmuseum Aachen' die Auszeichnung vorbildlicher Bauten NRW 2015. Die alle fünf Jahre vom Bauministerium NRW und der Architektenkammer ausgelobte Auszeichnung prämiert Gebäude, die in ästhetischer, technischer, sozialer und städtebaulicher Hinsicht als richtungsweisend gelten können. Von 203 eingereichten Objekten wählte die Jury 33 Arbeiten aus ganz Nordrhein-Westfalen aus.Ihre Entscheidung für das Centre Charlemagne begründet die Jury folgendermaßen: „Die eigentlich unlösbar erscheinende Umstrukturierung eines stadträumlich unattraktiven, jedoch denkmalgeschützten Bürogebäudes aus den sechziger Jahren gelang mithilfe einer ungewöhnlichen Entwurfsidee: Durch die Entkernung der Tiefgarage konnte ein weitläufiges Raumkontinuum für das neue Museum geschaffen und gleichzeitig die behördliche Nutzung in den Obergeschossen beibehalten werden. Der Rückbau der massiven Sockelzonen und die großflächigen Verglasungen der Eingänge, des Museumscafés und des Bürgerservices verknüpfen das Bauwerk wirkungsvoll mit den angrenzenden Freiflächen und sorgen für eine erhebliche städtebauliche Aufwertung der gesamten Umgebung. Die Innenräume überzeugen durch angenehme Proportionen, hervorragende Nutzbarkeit für verschiedene museale Konzepte und eine sorgfältige Detaillierung. Entgegen früherer Planungen ist hier im Rahmen der „EuRegionale 2008" in prominenter Nachbarschaft des Aachener Rathauses und des Doms keine weitere Architekturikone entstanden, sondern eine der Situation höchst angemessene Stadtreparatur erfolgt."

BDA Preis Thüringen 2015
Laborneubau Fritz-Lipmann-Institut, Jena


Exzellter Beitrag im Institutsneubau

Am 5. Juni 2015 tagte im Erfurter Augustinerkloster die Jury für den BDA Thüringen Preis „1:1" 2015, vergab drei Preise und sprach vier Anerkennungen aus. Eingereicht waren 32 Objekte, die seit 2010 in Thüringen errichtet wurden.Dem Institutsneubau gelingt die ruhige Fortschreibung des Cam­pusgeländes auf einem schmal geschnittenen Baufeld. Erhebliche Topografieunterschiede waren auszugleichen. Die Geschossigkeit staffelt sich prägend mit dem ab­fallenden Gelände. Die gestaltete Gebäudekubatur folgt geschickt dem Straßenverlauf. Mit der horizontal eingeschnittenen Fuge in der Fassadenbekleidung wird die Eingangssituation klar definiert. Dahinter sind die Kommunikations­bereiche eingeordnet. Die Obergeschosse koppeln die blockhaft angeordneten Experimen­tierbereiche mit Auswertungs­plätzen an der Straßenfassade. Damit entsteht eine fließend geord­nete Raumsituation, die die innere Kommunikation belebt. Innovativ ist die völlige Umhüllung des Gebäudevolumens mit einer durchscheinenden Glasfasermem­bran. Mit dieser Doppelfassade aus Hülle und durchgehender Glasfas­sade dahinter werden technische Anforderungen an Sonnenschutz, Rettungswege und thermische Konditionierung intelligent verbun­den. Neben dieser Innovation hebt die Jury die ungewöhnliche Antwort auf die städtebauliche Situation im Übergang von der Wohnbebauung zum Campus am Beutenberg hervor. Den Architekten ist ein exzellenter Beitrag im Institutsneubau gelungen. (Protokoll der Jury)

DMK Award für Nachhaltiges Bauen in Hessen und Thüringen
Fertigungsstandort der SimonsVoss Technologies GmbH, Osterfeld
2014


Für den in Massivholzbauweise errichteten Neubau des Fertigungsstandortes der SimonsVoss Technologies GmbH in Osterfeld, Sachsen-Anhalt, haben hks | architekten im Rahmen des DMK Award für Nachhaltiges Bauen in Hessen und Thüringen eine Auszeichnung erhalten. Prämiert wurden herausragende Leistungen auf dem Gebiet des nachhaltigen Bauens in der Kategorie öffentliche/gewerbliche Objekte. Der neue Sitz der SimonsVoss Technologies GmbH beinhaltet Produktionsflächen und Lagerhallen, die über einen zentralen gläsernen Eingangsbau, der Besprechungsräume und die Cafeteria beherbergt, mit dem Bürotrakt verbunden sind. Standort ist das Gewerbegebiet Heidegrund-Süd nahe der A9. Bereits 2012 erhielten hks | architekten für die Umnutzung und Sanierung des Alten Hörsaals in Erfurt beim Award für Nachhaltiges Bauen in Hessen und Thüringen der Krieger-Stiftung eine Auszeichnung.

BMWi-Preis 2011
Energetische Sanierung "Heizwerk Erfurt-Brühl"


Das Projekt Energetische Sanierung des "Heizwerkes" im Erfurter Brühl erhält den vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie ausgelobten Preis "Architektur mit Energie 2011".Die Bundesregierung will mit ihrem Energiekonzept den Gebäudebestand in Deutschland bis zum Jahr 2050 so weit modernisieren, dass der Gebäudesektor klimaneutral wird. In einem ersten Schritt sollen mit der Novelle der Energieeinsparverordnung (EnEV) im Jahr 2020 alle Neubauten klimaneutral werden. Für Sanierungen wird langfristig eine 80-prozentige Minderung des Primärenergieverbrauchs angestrebt. Beim BMWi-Preis »Architektur mit Energie« waren konkrete Projekte mit richtungsweisenden Gebäudekonzepten gefragt. Sie sollten gestalterisch, konzeptionell und technologisch überzeugende Antworten auf die gestellten Herausforderungen liefern. Sowohl Neubauten als auch Sanierungen von Bestandsgebäuden und Projekte mit einer Kombination aus Sanierung und Neubau wurden ausgezeichnet. Beurteilungskriterien waren: Energieeffizienz und Klimaneutralität - Idee und Innovation - Energiekonzept im städtebaulichen und architektonischen Kontext - Architekturqualität - Vorbildfunktion, Ganzheitlichkeit und Nachhaltigkeit des Lösungsansatzes.

1. Thüringer Staatspreis für Ingenieure 2009
Krankenhaus Schmalkalden


Der Große Thüringer Ingenieurpreis wird seit 1998 alle zwei Jahre durch die Ingenieurkammer Thüringen für die Umsetzung von innovativen Gedanken des Ingenieurwesens ausgelobt.Der Anforderung eines Hochbaus, der sich durch seine Bauweise, originelle Konstruktionsprinzipien und eine technisch anspruchsvolle Konstruktion auszeichnet - wie in der Auslobung gefordert - wird der Erweiterungsneubau des Kreiskrankenhauses Schmalkalden in vollem Umfang gerecht.Entscheidend war, so die Jury, nicht die Größe oder Bedeutung des eingereichten Wettbewerbsbeitrags, sondern der nachvollziehbare ingenieurtechnische Gedanke. Dieser wurde innovativ und ingenieurtechnisch anspruchsvoll umgesetzt mit der 36 m gespannten, berührungslosen Überbrückung des OP-Traktes bei vollem Krankenhausbetrieb. Diese anspruchsvolle konzeptionelle Idee entwickelte hks im Rahmen des Stegreifentwurfes - eine herausragende Anforderung an die konstruktive Umsetzung und Bauausführung.hks architekten verantworten die Gebäudeplanung. Das Ingenieurbüro Trabert und Partner, Weimar zeichnet verantwortlich für die Tragwerksplanung.

Zum Projekt Kreiskrankenhaus Schmalkalden 22. Juni 2006
Thüringer Staatspreis für Architektur und Städtebau 2006 IHK Erfurt - Anerkennung»Öffentliche Bauten und ihre Einfügung in städtebauliche Strukturen unter Einbeziehung der Freianlagen und des öffentlichen Raumes« war das Thema der Auslobung und wie geschaffen für das Projekt Sanierung und Erweiterungsbau der IHK Erfurt, das hks architekten zusammen mit den Landschaftsarchitekten von plandrei Landschaftsarchitektur GmbH realisieren konnten.Die Jury formuliert dazu folgendes: »Mit dem Umbau und der Sanierung des Bürokomplexes für die IHK in Erfurt ist den Architekten ein hervorragendes Ensemble gelungen. Es erfüllt in großem Umfang die Kriterien des Staatspreise des Freistaates Thüringen nach einer beispielhaften innovativen Lösung für ein öffentliches Gebäude und des umgebenden Freiraumes und erhält deshalb eine Anerkennung. (Auszug Protokoll) «

Die maßstäbliche Einordnung und Aufwertung des Umfeldes lässt sich wie folgt zusammenfassen:
In das Gesamtkonzept integriert sind die städtebauliche Umgebung und die angrenzenden Freiflächen. In ihrer Gesamterscheinung stellt die neu genutzte Liegenschaft einen weiteren wichtigen Baustein im Bereich des Regierungsviertels dar. Die Erweiterungsbauten harmonieren in Maßstab, Öffnungsstruktur und Farbgebung mit dem Altbau, setzten aber gegen den historisierenden Baustil zeitgemäße Akzente. Alt und Neu stellen einen beabsichtigten Kontrast dar und sind somit Zeugen Ihrer verschiedenen Entstehungszeiten.

»Architektur und Energie« ausgelobt vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie
Energetische Sanierung und Umnutzung Heizwerk Erfurt
2011


Deutscher Verzinkerpreis
Anerkennung für die Industrie- und Handelskammer, Erfurt
2007


Thüringer Landschaftsarchitekturpreis
Anerkennung für die Freiflächengestaltung der Industrie- und Handelskammer, Erfurt
2007


Thüringer Staatspreis für Architektur und Städtebau
Anerkennung für die Industrie- und Handelskammer, Erfurt
2006


Architekturpreis für freikirchliches Bauen
Evangelische Gemeindezentrum Gothaer Platz, Erfurt
2003


BDA-Preis Aachen
Anerkennung für Wohnsiedlung Kalkbergstraße, Aachen-Verlautenheide
2003


Staatspreis für Architektur und Wohnungsbau 2000 Rheinland-Pfalz
Wohnen für Junge Familien an der Alten Ziegelei, Ahrweiler


BDA-Preis Aachen
Wohnen für Junge Familien an der Alten Ziegelei, Ahrweiler
2000


Auszeichnung guter Bauten 2000 des BDA Aachen
Verwaltungszentrum der Kreissparkasse und Rathauserweiterung, Düren


Impulsauszeichnung 2000 »Vorbildliche Projekte im Wohnungsbau«
Wohnen für Junge Familien an der Alten Ziegelei, Ahrweiler


Holzbaupreis des Landes Rheinland-Pfalz
Anerkennung
1998


Holzbaupreis des Landes Nordrhein-Westfalen
1995


Landeswettbewerb NRW, Ministerium für Bauen und Wohnen des Landes Nordrhein-Westfalen
Umweltverträgliches Bauen im Bestand
1992


Staatspreis des Landes Rheinland-Pfalz für Architektur und Städtebau
1988


Bauherrenpreis »Hohe Qualität - tragbare Kosten« des BDA, des Gesamtverbandes der gemeinnützigen Wohnungsunternehmen und des Deutschen Städtetages
1988


»Das Goldene Haus« im Bundeswettbewerb Bauen in der Gruppe
Sonderpreis
1995


Peter-Joseph-Lenne Preis für städtische Freiraumgestaltung
1981

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