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C&C Architekten BDA

WA-Expertenprofil

C&C Architekten BDA

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Hackstraße 77
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Architektur

Ausgangssituation:

Neubau

Für die Kreisberufschule des Landkreises Heilbronn, die Christian-Schmidt-Schule in Neckarsulm wird ein Erweiterungsbau als Aula am Haupteingang der Odenwaldstraße erstellt. Der Grundstückszugang mit Pausenhof und Stellfläche für Zweiräder wird gestalterisch überarbeitet und die bestehenden Flächen werden ergänzt.Der Baukörper signalisiert durch seine Lage den neuen Zugang auf das Schulgelände. Eine das Gebäude umschließende Wandscheibe aus Cortenstahl im Aussenbereich und Sichtbeton im Inneren umschließt den Kern der Funktion, den Schülerarbeits- und Aufenthaltsbereich und führt entlang der Odenwaldstraße auf den Zugang hin.

Der Kern des Gebäudes stellt sich als kristalliner Kubus nach Aussen dar.

Die Materialwahl für die neue Fassade passt sich dem Bestandsgebäude mit seiner Sichtbetonfassade an und interpretiert die Lehrbereiche mit Metall-, Kraftfahrzeug- und Elektrotechnik.Der Erweiterungsbau wird als selbstständig funktionierendes Gebäude mit einem Nebentrakt mit WC Anlage einschließlich Behinderten -WC, Stuhllager, Kiosk mit Küche und Lagerraum, sowie einem Technikbereich erstellt.

Umbau Bestandsgebäude

Der Eingangsbereich bzw. das Foyer im Erdgeschoss, sowie Teilbereiche des Obergeschosses des Bestandsgebäudes werden erweitert, umgebaut, innenräumlich aufgewertet sowie technisch saniert.

Angegliedert an das Foyer werden Schüleraufenthaltsflächen, ein EDV- Schülerarbeitsplatzraum, sowie eine Mediothek geschaffen.

Die Räume der Verwaltung mit Sekretariat, Rektor, Konrektor, Besprechungszimmer und SMV-Raum ziehen vom Schulgebäude an der Goethestraße in den Schulbau an der Odenwaldstraße, angegliedert an das neue Foyer, um.

Im gesamten Umbaubereich werden die bestehenden Fassaden rückgebaut und nach dem heutigen Stand der Technik erneuert und dem Gestaltungskonzept angepasst.

Projektdaten

Bauherr Landkreis Heilbronn

Leistungsphasen 1-8

Baubeginn Januar 2013

Nutzungsbeginn Februar 2014

Fläche Neubau ca. 450 qm

Fläche Umbau ca. 1 300 qm
Ausgangssituation

Im Landratsamt Heilbronn wurde der bestehende Sitzungssaal sowie die Information technisch saniert und gestalterisch aufgewertet.

Beide Bereiche stammen aus den siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts.Der Leitgedanke des Entwurfes beabsichtigt die Ausbildung eines zeitgemäßen, den heutigen Standards entsprechenden Sitzungssaals für den Kreisrat. Funktionale Verbesserungen, architektonisches Erscheinungsbild, Oberflächen und technische Ausstattung sollen darüber hinaus auch künftigen Anforderungen gerecht werden.

Die Gestaltung verleiht in ihrer Materialität, Formgebung und Farbwahl Offenheit und Moderne und strahlt eine einladende, transparente Wirkung aus. Es wird ein Raum, eine Plattform der Begegnung für die gewählten Volksvertreter geschaffen werden, die positive, einladende und verbindende Signale setzt.

Projektdaten

Bauherr Landkreis Heilbronn

Leistungsphasen 1-8

Baubeginn Juli 2012

Nutzungsbeginn Februar 2013

Flächen ca. 280 qm
Der Hochtaunuskreis hat das sanierungsbedürftige Gebäudeensemble aus vier Schulgebäuden rückgebaut und durch eine neue Grundschule mit Betreuungszentrum und Mensa ersetzt.

Der Neubau der Geschwister Scholl Schule liegt am südlichen Ortsrand Steinbachs und markiert den Übergang von der Stadt zum Landschaftsraum, ohne die Raumbezüge zu trennen. Durch die Gebäudeausbildung als asymmetrische U-Form und seine Einschnitte wird der Baukörper spannungsreich, er schottet sich nach Nordosten zur bestehenden Bebauung ab und öffnet sich zum Erholungsraum. Die Stellung des Gebäudes schafft klare Raumkanten und räumliche Bezüge, die den Schülern und Lehrern eine neue adäquate Identifikation mit der Schule gewährleisten.

Die Schule bildet mit seinen um die teilweise verglaste Eingangshalle drei unterschiedlichen Flügeln den introvertierten Pausenhof. Hier wird das Gefühl von Geborgenheit und freiem Spielen vermittelt. Durch die Gebäudeinschnitte entstehen hier wie selbstverständlich die überdachten Pausenbereiche. Das Innere des Gebäudes wird um die Eingangshalle organisiert, der Eingangs- und Pausenhof bewußt sichtbar miteinander verknüpft. Die Halle mit seiner eingestellten Treppe dient als Dreh- und Angelpunkt, hier soll der Schulalltag und der Austausch stattfinden. Durch den Einsatz von 2-fach Verglasung, Geothermie, Pelletheizung und einer Lüftungsanlage wird die Anforderung an die EnEV 2007 um ca. 70 % unterschritten.

Der Einzug der Schule ist im Frühjahr 2012 erfolgt.

Projektdaten

Bauherr Hochtaunuskreis

Leistungsphasen 2-9

Wettbewerb Ende 2007

Fertigstellung März 2012

BGF 7.700 qm

BRI 32.000 cbm

Baukosten ca. 16.9 Mio EUR
Der Hochtaunuskreis hat das sanierungsbedürftige Gebäudeensemble aus vier Gebäuden abgebrochen und durch eine neue Grundschule mit Betreuungszentrum sowie Mensa ersetzt. Die bestehende Sporthalle wurde entkernt und komplett saniert. Das Sporthallengebäude welches an der Nord-West Seite den Rücken bildet für den Eingangshof der Geschwister Scholl Schule gliedert sich in drei Gebäuderiegel. Optisch werden die Gebäudeelemente durch eine, durch Höhe und Breite zurückgesetzte Glasfuge getrennt. Der Zugang der Sporthalle erfolgt auf den Nord-West Seite über den Windfang auf die Galerieebene von wo aus die Umkleide und Waschräume erschlossen werden. An den jeweiligen Enden der Galerie führt eine Treppe auf die Sockelgeschossebene wo sich die Zugänge in die Sporthalle befinden. Vom Sporthallenraum gelangt man über zwei Außentüren auf die Sportaußenanlagen.

Projektdaten

Bauherr Hochtaunuskreis

Leistungsphasen 2-9

Baubeginn Mai 2010

Fertigstellung März 2012

BGF 800 qm

BRI 4.600 cbm

Baukosten ca. 2.2 Mio EUR
Architektur

Das Grundstück für den Neubau eines Einfamilienhauses mit Einliegerwohnung liegt an einem Süd-Westhang in Endingen am Kaiserstuhl, mit einem Höhenunterschied von annähernd 12 Meter. An dem Hangrücken schließen sich unmittelbar die Weinberge an.

Das Baurecht sah zunächst einen Baukörper an der Grundstücksrückseite vor, was die Lage und Ausrichtung des Gebäudes für den Bauherrn wenig attraktiv machte.

Nach konstruktiver Zusammenarbeit mit den behördlichen Stellen, konnte der Bebauungsplan geändert werden.

Jetzt war es möglich auf das Grundstück angemessen zu reagieren. Das Wohnhaus wird direkt an in Hangkante gestellt und in zwei Bauteile gegliedert.

Das Sockelgeschoß mit Einliegerwohnung und Eingangsportal ist mit einer dunklen Fassadenplatte verkleidet. Darauf sitzt ein zweigeschossiger Baukörper in ortsüblicher Bauweise mit Satteldach. Um den Baukörper zur Straße hin zu gliedern, wir dieser hell verputzt.

Das Haus wird mit einem offenen Grundriss so konzipiert, dass ein fließender Übergang stattfindet. Eine offene Küche empfängt den Bewohner, der Ess – und Wohnbereich geht ineinander über und spiegelt seine Großzügigkeit wieder. Durch die raumhohen Verglasungen verzahnt sich der Außen- und Innenraum miteinander. Über eine offene Treppe gelangt der Bewohner ins Obergeschoß. Auch hier ist der Grundriss so angelegt, dass Schlafzimmer, Bad und Ankleide als eine offene Raumfolge angelegt ist.

Wichtig sind die Bezüge zum Außenraum und den Aussichten, so ergibt sich z.B. von der Badewanne aus ein Blick über die franz. Vogesen.

Technik

Das Haus wurde auf 12 Meter lange Mikrobohrpfähle aus Titan gegründet und altersgerecht mit einem Aufzug ausgestattet.

Die Beheizung und Kühlung des Gebäudes erfolgt mit Erdwärme. In Bohrungen mit einer Gesamtlänge von ca. 270 Meter wurden Kunststoffrohre (Erdwärmesonden) verlegt, die zu Kreisläufen zusammengeschlossen und mit dem Kühl- und Heizsystem des Gebäudes verbunden sind. Darin zirkuliert eine Flüssigkeit die als Energieträger sowohl Wärme als auch Kälte absorbieren und transportieren kann. Im Heizfall sorgt die Wärmepumpe für die Erzeugung des nutzbaren Temperaturniveaus. Eine umschaltbare Wärmepumpe erzeugt das Temperaturniveau für die Kühlung.

Aussenbereich

Durch die Hanglage war es notwendig eine Sicherungsmaßnahme des Geländes zur Straße durchzuführen. Als Vorbild diente der Weinberg mit seinen Trockenmauern.

Im Bereich des Wohnhauses wurde die Hangsicherung mittels Gabionen durchgeführt. Diese lösen sich dann, im unbebauten Hangbereich, in einzelne großformatige Granitsteine auf.

Im Südbereich des Gartens wurde ein Außenschwimmbad vorgesehen.

Projektdaten

Bauherr Privat

Leistungsphasen 1-8

Baubeginn April 2008

Fertigstellung/Einzug Juni 2010

BGF ca. 350 qm
Ausgangssituation:

In der Kreisberufschule, der Christiane Herzog Schule in Böckingen, werden vier hauswirtschaftliche Küchen saniert.Aus baulicher Sicht entspricht der heutige Zustand der Küchen nicht mehr dem heutigen Stand der Technik, weiterhin erfordert die schulische Nutzung Veränderung. In einer der Küchen wird für den Unterricht eine Großküchenzeile zum Einsatz kommen.Auf Grund der Untersuchung des vorhanden Zustands der Küchen haben wir folgendes Konzept vorgeschlagen:

- Neuordnung der Räume zueinander, dadurch verbesserte funktionale Abläufe während des Unterrichtes und der Vorbereitung

- Verbesserung der interne Abläufe im jeweiligen Raum

- Schaffung zusätzlicher Räume, wie z. B. notwendigen Umkleideräumen

- Bauliche Aufwertung der Räume auf den heutigen Stand

- Aufwertung der Innenausbauten und Geräte

- Gebäudetechnische Aufwertung der Räume Heizung, Lüftung, Sanitär und ElektroDie Ausführung erfolgt in zwei Bauabschnitte in den Sommerferien 2009 und 2010.

Projektdaten

Bauherr Landkreis Heilbronn

Fertigstellung Herbst 2009 / Herbst 2010

Leistungsphasen 3-8

Baukosten ca. 1.4 Mio. EUR

NF 650 qm
Allgemein

Die Hermann-Herzog-Schule in Heilbronn ist eine Schule für sehbehinderte Kinder des Landkreises Heilbronn. Sie wurde 1989/90 erbaut.

Das Schulensemble wird durch zwei Gebäude gebildet, eine Sporthalle und ein Schulgebäude mit angegliedertem Kindergarten.

Die Schule besteht aus zwei Vollgeschossen, mit Dach- und Kellergeschoss. Sie beinhaltet Unterrichtsräume, einen Speisesaal und Verwaltungsräume, die über ein innenliegendes Atrium erschlossen werden. Die Sporthalle ist als zweigeschossiges Gebäude erstellt, deren Eingang dem Pausenhof zugewandt ist. Über das Foyer im Erdgeschoss werden die Galerie und die Umkleiden erschlossen.

Die Ansichten der Schule bestehen aus kleinteiligen Lochfenstern, deren Oberfläche weiß beschichtet ist und größtenteils aus Öffnungsflügeln bestehen. Die Sporthalle und das Foyer sind großflächig verglast.

Sanierungsziele

Der Landkreis Heilbronn strebt eine Sanierung der Fassaden der Schule und der Sporthalle an, da die Bauteile energetisch nicht mehr dem Stand der Technik entsprechen.

Ziel der Fassadensanierung ist es, den Heizwärmebedarf und somit die CO2-Emissionen zu reduzieren.

Um die Anforderungen der EnEV 2007 zu erfüllen, ist es notwendig die vorhandene Putzfassade zu Dämmen, die Fenster zu erneuern und das Flachdach der Sporthalle neu abzudichten sowie Wärmedämmung nach dem heutigen Stand der Technik einzubauen.

Die über den Transmissionswärmeverlust berechnete Reduktion ergibt ein Einsparungspotential von 51 %!

Gleichzeitig soll die Schule mit der Sporthalle durch die Sanierungsmaßnahmen gestalterisch aufgewertet werden und ein zeitgemäßes, einladendes Erscheinungsbild erhalten.

Projektdaten

Bauherr Landkreis Heilbronn

Leistungsphasen 1-8

Baubeginn Februar 2010

Fertigstellung Oktober 2010

BGF 2.800 qm

BRI 15.700 cbm

Baukosten 1.3 Mio EUR
Projektbeschreibung

Bei dem Mehrfamilienwohnhaus im Stuttgarter Heusteigviertel war im Dachbereich bereits Wasser eingedrungen und musste dringend saniert werden. Unser Büro wurde beauftragt ein Sanierungskonzept durchzuführen.

In enger Abstimmung mit dem Denkmalamt wurde bei dieser Gelegenheit der Bühnenraum in Wohnraum umgewandelt. Das Dach wurde nach den Richtlinien der Energieeinsparverordnung 2007 energetisch saniert, die historische Sandsteinfassade im Josverfahren abgestrahlt und die Steinfugen erneuert.Der Sandsteinsockel wurde in Teilen erneuert, die Klinkerfassade im Hof mit Wasserdampf gereinigt und Fehlstellen ergänzt.

Die Blecharbeiten wurden erneuert sowie die historischen Gauben in Abstimmung mit dem Denkmalamt überarbeitet.

Der kompakte Bauzeitenplan sowie der Kostenrahmen konnten eigehalten werden.

Projektdaten

Bauherr Eigentümergemeinschaft

Bauzeit 2009
Die Bauherrenfamilie erwarb ein Einfamilienhaus in einem Wohngebiet nahe Tübingen.

Das Haus aus den 30er Jahren sollte auf die Bedürfnisse der Familie angepasst und grundlegend saniert werden.

Die Struktur des Hauses wird so verändert, dass die klein gegliederten Räume aufgebrochen und dadurch zu einer fließenden Raumabfolge werden.

Das vorhandene Treppenhaus zerrschneidet den bestehenden Wohnraum und wird an die Nordseite des Hauses verlegt, was einen räumlichen Gewinn zur Folge hatte.

Die so entstandene Raumabfolge entspricht mehr einem offenen Wohnen mit lichtdurchfluteten Bereichen, sowie sinnvollen Verknüpfungen und lässt auch Rückzugsmöglichkeiten zu.

Im Erdgeschoss sind die Wohn-und Aufenthaltsräume angeordnet, im Obergeschoss die Kinderzimmer mit Bad und Schlafzimmer und im Untergeschoss ist eine Einliegerwohnung untergebracht.

Die technische Ausstattung des Hauses entspricht nach der Sanierung und Grundlage der Energieeinsparverordnung von 2007, dem heutigen Stand der Technik.

Fassade und Dachbereiche sind hoch wärmegedämmt und die Elektroinstallation im ganzen Haus erneuert. Das Haus ist mit Brennwertkessel und Fußbodenheizung ausgestattet.

Projektdaten

Bauherr Privat

Leistungsphasen 1-8

Baubeginn Januar 2009

Fertigstellung August 2009

HNF 190 qm
Die Firma Eltroplan entwickelt und produziert Baugruppen im Elektronikbereich. Nachdem der Neubau der Firma Eltroplan 2001 in Betrieb genommen wurde ist der Platzbedarf stetig gestiegen. Ein zweiter Bauabschnitt wurde notwendig und ist als Erweiterung der bestehenden Produktion angelegt.

Die Erweiterung wurde als weiterer Baustein nord–östlich auf dem Grundstück als solitärer Baukörper mit zwischen gestelltem Erschließungstrakt konzipiert.

Um dem 'high-tech' Anspruch der Firma gerecht zu werden und eine lichtdurchflutete Produktionshalle zu gestalten, wurde für das Gebäude eine vollständige Glashülle mit Sonnenschutzverglasung und abwechselnden Sonnenschutzlamellen gewählt.

Die Konstruktion besteht aus Stahlfachwerkträgern auf Rundstützen mit Trapezblechdeckung.

Als verbindendes Gelenk zwischen Bestand und Erweiterung dient das Treppenhaus als überhöhter Baukörper mit Aluminiumverkleidung. Dieses neue Verbindungselement mit Glasaufzug verbindet „Alt" und „ Neu" und beherbergt an seiner höchsten Stelle den Zugang in das Casino welches als Firmentreffpunkt zum Mittagstisch oder für das Feierabendgetränk dient. Die innere Gebäudestruktur ist stark geprägt durch technische Produktionsabläufe, sowie Anforderungen an die Produktionsbedingungen.

Es sollte eine stützenfreie Halle mit flexiblen Möglichkeiten der Strom, Druckluft und Stickstoffversorgung entstehen.

Um Raumhöhe zu sparen wurden die Lüftungsleitungen in die Fachwerkträgerebene gelegt, darunter liegt die „Strom/Druckluftebene" und als horizontaler Raumabschluss setzt die Beleuchtungsebene den Schlusspunkt.

Die Technik wurde ganz bewusst sichtbar im Raum inszeniert um die Produktionsabläufe in der Halle zu unterstreichen.Energiekonzept

Heizen und Kühlen mit der Energie aus der Erde

Systembeschreibung

Die Beheizung und Kühlung des Gebäudes erfolgt mit Erdwärme. Im Boden sind Rohrregister eingebaut. Im Winter (Heizfall) werden die Register mit erwärmtem, im Sommer (Kühlfall) mit gekühltem Wasser durchflossen. Zusätzlich erfolgt die Kühlung des Produktionsbereichs über eine Be- und Entlüftungsanlage. Die Abwärme des Druckluftkompressors wird in das Heizsystem eingespeist. Teilweise werden Produktionsanlagen auch in der Heizperiode gekühlt.

Heizfall

Die Wärmeerzeugung erfolgt durch eine Wasser-/Wasser-Wärmepumpe mit einer Heizleistung von 85 kW. Es ist ein Niedertemperatursystem eingebaut, welches mit einer max. Vorlauftemperatur von 40°C betrieben wird. Die Wärmepumpe kühlt das Grundwasser von 12 auf 7°C ab und überträgt die Energie an das Heizungswasser. Mit 1 kWh Strom werden über 4 kWh Wärme erzeugt. Die Kühlung von Produktionsanlagen und des EDV-Raumes erfolgt im Winter ohne Einsatz von zusätzlicher Energie durch das bei der Wärmeerzeugung anfallende Kaltwasser.

Kühlfall

Die Kühlung der Produktionshalle im Sommer erfolgt über den gekühlten Fußboden und über die Lüftungsanlage mittels Grundwasser. Das Grundwasser hat eine Temperatur von 12°C. Über Wärmetauscher wird das Wasser im System auf 16°C temperiert.

Energieeinsparung / CO2-Einsparung

Durch das umgesetzte Energiekonzept beträgt die Primärenergieeinsparung jährlich ca. 120.000 kWh. was einer CO2-Minderung von ca. 35.000 kg entspricht.

Projektdaten

Bauherr Firma Eltroplan Gmbh

Leistungsphasen 1-8

Baubeginn März 2008

Fertigstellung März 2009

HNF Bestand 800qm

HNF Erweiterung 850qm
Projektbeschreibung

Bei der Umplanung handelt es sich um die ehemalige Klinik in Stuttgart, Bad Cannstatt. Durch Entkernung der historischen Gebäudeteile und behutsame Umplanung entsteht neuer Wohnraum mit generations- übergreifenden Grundrissen und Außenanlagenplanung. Das Ensemble besteht aus zwei charakteristischen Gebäuden aus den Jahren 1928, dem "Wichernhaus" und dem "Veielhaus", aus dem Jahr 1950. Die markanten Baukörper werden städtebaulich und sozialhistorisch erhalten. Im "Wichernhaus" entstehen 15 Wohnungen und im "Veielhaus" werden 11 Wohnungen als Gartenwohnungen oder auch Maisonettwohnungen ausgeführt, die über einen neuen Quartiersplatz erschlossen werden.Eine neu erstellte Tiefgarage mit 36 Stellplätzen wird über die Haupterschließungsstraße angedient.Zur Historie: Das sogenannte Friedrich-List-Heim wurde als Erziehungsheim für Jugendliche unter dem Namen "Wichernhaus" gegründet und nach dem evangelichen Theologen Johann Hinrich Wichern (1808-1881) benannt. Der Theologe hatte in Hamburg ein Erziehungsheim für verelendete Kinder gegründet. 1907 entstand eine Zweigstelle in Stuttgart für in Gefahr geratene Jugendliche. 1909 wurde ein eigenständiger Verein gegründet-Wichernhaus e. V.". Der Verein errichetet 1926-1928 das "Werkstattgebäude" mit 25 Betten. Nach Verkauf des Fürsorgeheimes an die Stadt wurde 1928 mit der Ausführung des Haupftgebäudes begonnen. Das Enemble wurde "Wichernhaus" genannt. 1931 wurden 90 Jugendliche betreut. 1933 wurde das Haus vom Reichsarbeitsdienst belegt, 1935 als "Deutsche Volksheim" wieder eröffnet. 1939 wird die Chirugie in das Heim verlagert. 1950 erhält diese einen Erweiterungsbau, das "Veielhaus" genannt. Bis 2001 bleibt die Chirugie in den Gebäuden, bis 2004 werden die Gebäude durch das Katharinenhospital genutzt.

Projektdaten

Bauherr SM Wirtschaftsberatungs AG

Leistungsphasen 1-4, Bestandsaufnahme

Planung 2007

BGF 6.700 qm
Projektbeschreibung

„Gute Filme sind kein Zufall".

Mit diesem Motto bezog die Filmproduktion Schokolade ihren neuen Räumlichkeiten in der Stuttgarter Innenstadt. Die Konzeption für die Filmfirma sieht vor die bestehenden Räumlichkeiten zu entkernen und als Großraumbüro mit einzelnen Arbeitsinseln in zurückhaltender Atmosphäre zu realisieren. Vorhandene Zwischenwände wurden abgebrochen und einzelne Kuben aus Trockenbau eingestellt. Durch diese Gliederung entstehen klare Bereiche wie Eingangszone, AVID Schnittraum, Chefbüros, Besprechungsraum, Teeküche und Archiv. Der Eingangsbereich wirkt mit einem hinterleuchteten Firmenlogo einladend und öffnend. Als Bodenbelag wurde ein Nussholzbelag gewählt, der die Gesamtfläche wieder zusammenfügt und dem Raum eine behagliche Atmosphäre verleiht. Die Wände und Decke wurden gespachtelt und weiß gestrichen. Als Stauraum wurden im Bereich der Kuben Einbauregale und Schränke vorgesehen.

Projektdaten

Bauherr Filmproduktion Schokolade

Leistungsphasen 5-8

Baubeginn Januar 2007

Fertigstellung April 2007

HNF 270 qm
Projektbeschreibung

Im Wettbewerbsverfahren, das wir Ende 2001 gewinnen konnten, ging es um die Entwicklung eines Berufsschulzentrums für 2100 Schüler für die Berufsfelder Gesundheit, Pflege, Nahrung und Hauswirtschaft, sowie die Erweiterung der bestehenden Hermann-Herzog-Schule. Das Grundstück liegt im Zentrum von Heilbronn, nahe dem Hauptbahnhof mit davorgelagerter Festwiese und dem Neckar. Um der Größe der Schule und der städtebaulichen Situation gerecht zu werden wurde folgendes Konzept realisiert:

Städtebau

Das Schulzentrum nimmt die vorhandene orthogonale Struktur des Stadtteils mit seinen Zeilen und kleinteiligen Gebäuden durch eine offene Zeilenbebauung auf. Zur Stadt hingewandt entwickelt sich der neue Gebäudekomplex entlang der neuen Campus-Allee. Er übernimmt die vorhandenen Gebäudefluchten und bildet mit der gegenüberliegenden Bebauung einen klar definierten Straßenraum.

Typologie

Der Schulkomplex erzeugt mit seinen 2- und 3-geschossigen Gebäudeteilen im Wechsel mit den Themenhöfen, wie dem Steinhof oder dem Bambushof, ein heterogenes Bild. So entstehen trotz der Größe immer neue interessante Einblicke, Ausblicke und Durchblicke. Die Campus-Allee weitet sich im Eingangs- und Pausenbereich der neuen Berufsschule auf. Hier entsteht das neue Zentrum des Schulkomplexes mit der Eingangshalle als 3-geschossigem Luftraum mit den „Himmelsguckern" im Dach und den verglasten Fassaden. Die Eingangshalle wirkt als Magnet und „Meeting Point" mit integrierter Aula, Sitzstufen, Pausenkiosk, freien Treppen, Galerien und schwebenden Ebenen, die zum Verweilen und Begegnen einladen.

Projektdaten

Bauherr Landkreis Heilbronn

Leistungsphasen 2-8

Wettbewerb Ende 2001

Baubeginn August 2003

Nutzungsbeginn Juli 2005

HNF 7.800 qm

BGF 15.600 qm

BRI 61.200 cbm

Grundstücksgröße 19.445 qm
Projektbeschreibung

Bei dem Bauvorhaben handelt es sich um eine Sanierungs- und Instandsetzungsmaßnahme der Lindenparkschule Heilbronn. Das aus dem Jahr 1912 stammende, viergeschossige Gebäude besteht aus einer kammartigen Anlage. In der Schule werden Hör- und Sprachbehinderte Kinder von der 4. bis zur 10. Klasse unterrichtet. Saniert wurden nicht nur die Klassenräume sonder auch die Fachräume für Physik, Chemie und Biologie, Hörerziehung und Rhythmikräume sowie Hydrotherapiebäder. Die komplette Technik, Wasser-Abwasser, Lüftung, Heizung elektrotechnische Installationen usw. wurden erneuert und auf den neuesten Stand der Technik gebracht. Besonderen Wert wurde auf die Klassenzimmerausstattung gelegt um alle erforderlichen akustischen und technischen Vorraussetzungen für einen modernen und erfolgreichen Unterricht bei hör-und sprachgeschädigten Kindern zu erreichen.

Projektdaten

Bauherr Hochbauamt Heilbronn

Sanierungsbeginn Juni 2000

Fertigstellung Sep 2001

HNF ca. 7.300 qm

BRI ca. 32.270 cbm
Projektbeschreibung

Die Filmproduktion MEDIAMUTANT eröffnet ihre Produktion in Berlin und hat zu diesem Zweck in der Adalbertstraße eine winkelförmige Loftetage angemietet und umgebaut. Die Konzeption basiert auf vier unterschiedlichen Geschäftsbereichen - Event, Musik, Produktion, Comercials - welche als Arbeitseinheiten zusammengefaßt wurden. Die Firma versteht sich als Produktionslabor und wünscht sich deshalb eine " Produktionslaboratmosphäre" um neue Ideen und Produkte zu erfinden. Das Umfeld sollte sehr kühl in neutralem weiß stattfinden. Die Farbe wird durch Inhalte der unterschiedlichen Arbeitsbereiche und die Besprechungsbox (Thinktank) gegeben. Der Thinktank ist mit Glasschiebeelemente versehen und kann im Bedarfsfall mit Filzvorhängen ganz geschlossen werden. Monolithische Kuben wurde als Trennelement und Stauraum des Thinktank konzipiert.

Projektdaten

Bauherr Fa. Mediamutant

Leistungsphasen 1-8

Baubeginn Februar 2000

Fertigstellung Juni 2000

HNF ca. 350 qm

Beispielhaftes Bauen Landkreis und Stadt Heilbronn 2004-2010
Peter-Bruckmann-Schule, Heilbronn
2010

Auszeichnung "Haus des Jahres 2006" für das Haus H in Illerkirchberg durch die Zeitschrift Schöner Wohnen
Haus H in Illerkirchberg
2006

Auszeichnung guter Bauten 2005 durch den Bund Deutscher Architekten Landesverband Baden Württemberg
Neubau Peter-Bruckmann-Schule, Heilbronn
2005

Publikumspreis der Heilbronner Stimme 2005
Neubau Peter-Bruckmann-Schule, Heilbronn
2005

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