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BAURCONSULT Architekten Ingenieure

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Architektur | Stadtplanung | Landschaftsarchitektur | Innenarchitektur | Ingenieurwesen/Fachplanung | Studenten/Absolventen | CAD / Visualisierung

Die Dreiberg-Schule in Knetzgau wurde in den 1970er Jahren in der damals typischen Bauweise als Stahlbetonskelettbau mit Sichtbetonfassade, großflächigen Verglasungsbereichen und Flachdach errichtet und in den 80er Jahren erweitert. Das Schulgebäude wird im Rahmen der anstehenden Generalsanierung an die aktuellen Anforderungen an Schulgebäude sowohl in Belangen der Haustechnik, des Brandschutzes, der Barrierefreiheit und der energetischen Optimierung saniert. Besonderes Augenmerk wird auf die Wirtschaftlichkeit, sowohl der Sanierungsmaßnahme als auch der nachfolgenden Nutzung, gelegt. Das Raumprogramm umfasst die Gestaltung einer 2-zügigen Grundschule mit 10 Klassen und einer 1-zügigen Mittelschule mit 5 Klassen. Die umfassende Generalsanierung ermöglicht zudem die räumliche Umsetzung eines innovativen, nach neuesten pädagogischen Maßstäben entwickelten, Schulkonzeptes. Die Gestaltung offener Lernlandschaften und die Bildung von, den Altersgruppen entsprechenden Klassengemeinschaften (Clustern) ermöglicht den Schülern selbständiges und selbstorganisiertes kreatives Lernen. Des Weiteren werden Räumlichkeiten für das erweiterte Angebot der Ganztagesschule und Mittagsbetreuung und eine Mensa eingerichtet.
Der Neubau der Dreifachsporthalle wurde notwendig, da die bestehende Sporthalle an der Erlbacherstraße/Ecke Schlachthofstraße den Anforderungen an den Schulsport nicht mehr genügte. Mit Beschluss der Stadt Rothenburg wurde der Neubau als Mehrzweckhalle mit Hauptnutzung zum Schul-und Vereinssport und Nebennutzung für unterschiedliche Veranstaltungen mit bis zu 1000 Sitzplätzen errichtet. Der Stadt Rothenburg bot sich damit die Gelegenheit, ihre Stellung als Mittelzentrum zu stärken und auf die auf lange Sicht unwirtschaftliche Errichtung einer nutzungsbeschränkten Stadthalle verzichten zu können.

Der neue Baukörper liegt nahe der Schulanlage - nur durch einen Streifen von Kleingärten getrennt, so dass die Schüler keine vielbefahrene Straße queren müssen. Der Neubau ist in Nord-Süd-Richtung orientiert und gliedert sich im Baukörper durch Höhenstaffelung innerhalb der Funktionsbereiche. Ebenso wie die Realschule nimmt der Baukörper eine Solitärstellung im umgebenden Grün ein.

Der Hallenkörper ist in den Baugrund eingegraben und durch die niedrige Traufkante der Entree- und Umkleidebereiche keine Konkurrenz zur Stadtmauer, sondern vielmehr eine Willkommensgeste die auf dem Busparkplatz ankommenden Touristenströme begrüßt.

Die Einbindung in die Grünflächen der Vorstadt konnte zum einen durch die Teilbegrünung von Dachflächen und zum anderen durch Neubepflanzungen um die Halle geschaffen werden. Die Verknüpfung zum Parkplatz erfolgte durch großzügige Glasflächen, die den Übergang zwischen Foyer und Parkplatz fließend erscheinen lassen.

Der zweiteilige Grundriss bildet die unterschiedlichen Funktionsbereiche des neuen Gebäudes ab. Nördlich liegt der große Baukörper der Sporthalle, südlich die Entreezone und der westlich angegliederte Umkleidebereich. Das angemessen großzügige Foyer wurde durch eine WC-Anlage ergänzt, die auch für den Busparkplatz als Gästetoilette herangezogen werden kann. Über die Treppe im Foyer gelangt man in die Sporthalle, der unmittelbar die Geräte und Lagerräume, sowie die erforderlichen Technikflächen im Untergeschoss zugeordnet sind. Die Veranstaltungstechnik kann über zweiflüglige Türen in der Ostfassade der Sporthalle angeliefert werden. Ein barrierefreier Aufzug im Foyer verbindet die beiden Geschosse.

Der Neubau wurde in Massivbauweise mit tragenden Wandscheiben und Stützen aus Beton ausgeführt.
Das Schulzentrum Haßfurt (Baujahr 1975) liegt im Norden Haßfurts am Tricastiner Platz auf einem großzügigen Gelände. Nach wie vor funktioniert das Schulzentrum in seiner Struktur und seinen Abläufen, und kann zum großen Teil erhalten werden. Somit stehen die sicherheitstechnischen, baukonstruktiven und haustechnischen Mängel im Vordergrund der Sanierungsmaßnahme. Im Zuge der Sanierung wird die technische Gebäudeausrüstung vollständig erneuert, ebenso werden die zum Teil erheblichen Mängel des vorbeugenden Brandschutzes beseitigt. Die Sanierung erfolgt in 5 Bauabschnitten, wobei der erste Bauabschnitt der Erstellung des Neubaus dient, um so die benötigten Ersatzräume zu schaffen für die spätere abschnittsweise Sanierung. Aus wirtschaftlichen Gründen wurde beschlossen, den bestehenden naturwissenschaftlichen Trakt nicht zu sanieren sondern ihn durch einen Neubau zu ersetzen, da vor allem hier die Ausstattung und Aufteilung nicht den heutigen Anforderungen genügt. Das Bestandsgebäude ist energetisch nicht vertretbar und sorgt für hohe Betriebskosten. Angestrebt wird deshalb eine homogenere Hülle mit weniger Oberfläche. Die bestehenden Fenster werden ersetzt und Teile der Fassaden geschlossen. Die Betonfertigteilfassade wird mit einer entsprechenden Dämmung und einer hinterlüfteten Außenwandverkleidung aus Aluminiumblech versehen und erzielt damit energetische Neubauwerte. Der Erweiterungsneubau für die Naturwissenschaften wird mit einem Energiestandard der ENEV 2009 - 20% ausgeführt. Der Neubau ist als dreigeschossiger Baukörper östlich vom bestehenden Gebäudekomplex geplant. Die Säle und Übungsräume werden dem heutigen Stand der Technik gemäß neu ausgestattet und bilden somit ein optimales Lernumfeld für die Naturwissenschaften.

Preise + Auszeichnungen: Bayerische Architektenkammer - Architektouren 2012

Obwohl das Gebäude in den letzten 30 Jahren kaum verändert oder renoviert wurde, ist es den heutigen Anforderungen, die an ein Schulgebäude gestellt werden, gewachsen. Baukonstruktiv entspricht das 1975 gebaute Gebäude aus energetischer Sicht nicht mehr dem heutigen Stand der Technik und muss dringend erneuert werden. Aufgrund des Sanierungsstaus stehen die sicherheitstechnischen, baukonstruktiven und haustechnischen Mängel im Vordergrund der Sanierungsmaßnahme sowie ein nicht mehr zeitgemäßes Raumprogramm. Darüber hinaus hatte das Gebäude einige strukturelle Schwächen wie lange Verkehrswege, die sich bei der räumlichen und organisatorischen Umstrukturierung als große Herausforderung erwiesen. Der Bestand ist durch seine bauzeittypische Betonfassade aus Sandwichelementen geprägt. Ziel für die Außenwirkung war, die dunkle und abgenutzte Erscheinung nicht nur energetisch zu modernisieren, sondern dem Komplex eine freundliche, helle Optik zu verleihen. Dabei war es wichtig die ursprünglich durchlaufende Bandfassade durch bewusste Ablesbarkeit der dahinter liegenden Funktionen zu gliedern und somit Adressen auszubilden. Innenräumlich liegt die Konzeption zugrunde, zwischen eigentlichen Unterrichtsräumen und Aufenthaltsbereich zu differenzieren. Während die Klassenräume mit weißen Wänden und Holzparkettböden eher neutral gehalten sind, wird der Flurbereich durch kräftige Farbgebung an Böden und Wänden und integrierte Sitzmöglichkeiten von einer reinen Verkehrsfläche zur Lernlandschaft aufgewertet. Durch den hohen Dämmstandard, die Wärmeerzeugung über ein mit Biogas betriebenes BHKW und den Einsatz hocheffizienter Beleuchtungssysteme werden die Vorgaben der ENEV um ca. 30% unterschritten und ist somit mit einem Neubaustandard vergleichbar.
Auf Grund der enormen Energiepreissteigerungen und auch der Anforderung der Mitarbeiter an einer Optimierung des thermischen und visuellen Komforts wurde für das hauptsächlich 1976 errichtete Gebäude ein Energiekonzept erstellt. Teil dieses Konzeptes ist die Versorgung des Gebäudes mit Wärme über regenerative Energie aus Hackschnitzeln sowie dem Einbau einer Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung. Hauptaugenmerk liegt jedoch auf der Reduzierung der Wärmeverluste durch Austausch der Fenster und Dämmung der Sichtbeton-Fassadenbauteile. Im Rahmen der Erneuerung der EDV Anlage wurden zudem Defizite im Brandschutz aufgedeckt, die im Zuge der Sanierung behoben werden. Schwierigkeit bei der Umsetzung der Maßnahmen zu Energie und Brandschutz ist die Behandlung der zahlreichen schadstoffbelasteten Bauteile.
Das Carl-Orff-Gymnasium benötigt vor dem Hintergrund steigender Schülerzahlen mehr Klassenzimmer und Fachunterrichtsräume. Für den Verwaltungs- und Lehrerbereich besteht ein erhöhter Flächenbedarf, zudem sind funktionale Veränderungen und verbesserte räumliche Zuordnungen für diesen Bereich notwendig. Das dreigeschossige Bestandsgebäude soll in Teilen umgebaut werden. Zusätzlich ist ein dreigeschossiger, unterkellerter Neubau nördlich des bestehenden Pausenhofes geplant. Beide Gebäude sollen durch einen brückenartigen Gang im 1. Obergeschoss miteinander verbunden werden. Die zusätzlich benötigten Unterrichtsräume werden im Neubau neu geschaffen. Der im ersten Obergeschoss befindliche Verwaltungs- und Lehrerbereich soll an zentraler Stelle bleiben, benötigt jedoch funktionale Veränderungen und verbesserte räumliche Zuordnungen. Durch teilweise Verlagerung von Unterrichtsräumen in den Neubau soll der erhöhte Flächenbedarf ausgeglichen werden. Zur Errichtung des Neubaus müssen der vorhandene Hausmeisterbungalow und die Fahrradeinstellanlage abgebrochen werden. Die Errichtung der neuen Hausmeisterwohnung soll im Bereich des Neubaus stattfinden. Der Neubau soll in Massivbauweise mit vorgehängter, hochwärmedämmender Fassade und einem baulich flexiblen Innenleben ausgeführt werden. Von dem Umbau im Bestand im Erdgeschoss sowie im Obergeschoss sind Fachräume, Unterrichtsräume, Lehrerzimmer und Verwaltung betroffen. Bei den umzubauenden Räumen ist die haustechnische Versorgung neu zu strukturieren und an heutige Anforderungen des Betriebes anzupassen.
Aufgrund von statischen Mängel des alten Hallenschwimmbads, wurde vom Landkreis der Abriss und Neubau beschlossen. Der Neubau am neu gewählten Standort an der Coburger Straße ist optimal nach Südwesten orientiert, fügt sich selbstverständlich und maßstäblich in den städtebaulichen Kontext ein. Die beiden Anforderungsprofile an das Schwimmbad, einerseits die Doppelübungsstätte nach Sportstättenempfehlung, andererseits die öffentliche Nutzung nach den Bäderrichtlinien, wurden im Neubau so synergetisch wie möglich kombiniert. Alle Funktionseinheiten, wie Foyer, Umkleide, Badeplatte und Personalräume, sind erdgeschossig angeordnet. Die Schwimmhalle selbst beherbergt das 25-m-Becken und einen Kinderspielbereich der wiederum in ein Kleinstkinderbecken (Planschen, Wassergewöhnung) und in einen Bereich für etwas größere Kinder gegliedert ist ("Splash-Pads", Wasserspiele, Eimer, Spritzen etc.). Um die Becken herum gibt es ausreichend Sitzgelegenheiten und einen Liegebereich an der Südwestfassade. Eine Sitzbank gewährleistet die notwendige Abtrennung zwischen dem Kinderbereich und dem Nichtschwimmerteil des Beckens. Die Schwimmhalle wurde als Stahlkonstruktion mit Brettschichtholzbindern konzipiert. Den Baukörper umgibt eine lichtdurchlässige Fassadenbekleidung, die in Teilbereichen auch vor den verglasten Flächen des Bades verläuft. Durch einen großen Verglasungsanteil in der Schwimmhalle wird eine optimale Tageslichtausnutzung gewährleistet. Die gewählten Materialien haben eine hohe Lebensdauer, sind wenig wartungsintensiv und somit lebenszyklusoptimiert.

Wettbewerb 1. Preis
Der Neubau der 2-Feld Sporthalle wurde notwendig, da die bestehende historische Sporthalle den Anforderungen an den Schulsport nicht mehr genügte. Die Halle hätte aufwendig saniert werden müssen, was wirtschaftlich nicht mit dem vorhandenen Nutzwert vereinbar war.

Die neue Sporthalle wurde auf die vorhandene Freifläche als neuer, freistehender Stadtbaustein gesetzt. Der zweigeschossige Neubau steht mit seiner kurzen Seite zur Straße und nimmt bestehende städtische Fluchten auf. Daneben werden durch die rückwärtige Anordnung eines eingeschossigen Anbaus ein Vorplatz und ein Innenhof aufgespannt und so die Stadtstruktur aus am Blockrand stehenden Solitären mit dazwischen liegenden Höfen fortgeschrieben. Ein Baumkarree füllt den Eingangshof, unter dessen Baumdach der ruhende Verkehr Platz findet. Die Fahrradstellplätze werden im offenen Außenbereich des Anbaus nachgewiesen. Äußere und innere Erschließung des Geländes erfolgen ebenerdig und oberirdisch. Im Grundriss ist eine Schichtung der Funktionsabfolgen aufgebaut: Über die mittig angeordnete Erschließungsschicht mit zentralem Foyer können auf kurzem Weg alle Nutzungsbereiche erreicht werden. Die Hallenkonstruktion ist als Stahlbetonskelettbau mit Holzbindern im Hallenbereich ausgeführt. Die Hülle wurde als Sichtmauerwerk in einem Ocker-Ton in Anlehnung an die Gestaltungssatzung ausgeführt und wirkt dadurch körperhaft. Die untere und obere Fassadenzone sind als durchgehendes Band konzipiert, wodurch eine horizontale Gliederung entsteht, durch die eine optische Verbindung mit den zumeist gründerzeitlichen Bauten des Quartiers herstellt wird. Dabei ist der Sockelbereich durch unregelmäßig fein-plastisch vorspringende Klinker besonders strukturiert ausgebildet.

Der Hallenkörper organisiert sich über zwei Geschosse. Alle der Halle zugeordneten Räume, wie Geräteräume und Hallenwart sind im Erdgeschoss untergebracht. Im Obergeschoss befinden sich die Umkleideräume mit den zugehörigen Dusch- und WC-Räumen.

Um allen Anforderungen der kommenden Jahrzehnte gerecht zu werden, wurde die Sporthalle Potsdam nach wirtschaftlich sinnvollen Gesichtspunkten geplant. Künftig wird die Halle unter anderem von drei Schulen, diversen Vereinen, den Cheerleadern des SV Babelsberg und dem Landesstützpunkt Rhythmische Sportgymnastik genutzt.
Die Realschule Forchheim gilt als typisches Beispiel für Schulbauten Anfang der 70er Jahre mit Sichtbeton sowie einer ansprechenden Natursteinverkleidung. Bei der energetischen Sanierung lag die Herausforderung darin, die unter Urheberrecht des Architekten stehende Fassade energetisch zu ertüchtigen und gleichzeitig die gebäudespezifischen Eigenheiten zu wahren. Um die Schule auf heutigen energetischen Standard zu bringen, wurde die gesamte Fassade mit einer diffusionsoffenen Innendämmung versehen.

Wie bei fast allen Bauten dieses Typs entsprach der Brandschutz nicht mehr den heutigen Anforderungen. Das Hauptaugenmerk lag deshalb auf der Sicherung der Fluchtwegsituation in der über drei Geschosse offenen Aula. Durch die moderne, gläserne Aufzuganlage sind nun alle Etagen des Gebäudes für gehbehinderte Schüler leicht zugänglich. Das bisherige Lichthofareal wurde zur Schaffung weiterer Schulräume genutzt: In den vorhandenen freien, aber überdachten Innenbereich wurden zwei Geschossdecken eingezogen. Die Ausführung erfolgte als Stahlbeton-Massivkonstruktion bestehend aus Stahlbetondecken und den Stahlbetonwänden. Eine komplett erneuerte Sanitäranlage, der Neuaufbau der Wärmeverteilung sowie die Aufrüstung der grundlegenden Elektrotechnik bringen die Georg-Hartmann-Realschule auf das Level einer modernen und gut ausgestatteten Schule, die ihren 1061 Schülern nun beste Lernbedingungen in insgesamt 35 Klassen- und 12 Fachräumen bietet.

Die neuen Abwasserleitungen aus Edelstahl sind so verlegt, dass in den Ferienzeiten eine Stagnation durch selbstspülende Armaturen verhindert wird. Als Standardheizflächen in den Klassenzimmern und Büros sind starkwandige Heizplatten ohne Konvektorlamellen und ohne Seiten- und Deckverkleidung eingesetzt. In allen Klassenzimmern kommen an der tafelabgewandten Seite Kompaktlüftungsgeräte für Zu- und Abluft zur Ausführung. Am Gerät werden Schlitzauslässe mit einem sehr hohen Induktionswert angebaut. Durch den hohen Induktionswert kommt es zu keiner spürbaren Abkühlung in der Aufenthaltszone, die Abluft wird auf der Unterseite des Gerätes abgesaugt. Das Lüftungsgerät wird über einen CO2-Fühler geregelt. Die Ein- und Ausschaltung erfolgt zentral über die GLT durch den Hausmeister bzw. über Zeitprogramm.Im Nachgang der Sanierung des Gebäudes wird auch das Schulumfeld neu gestaltet und aufgewertet. Im bestehenden Umfeld werden u.a. neue Treff- und Kommunikationsinsel mit jugendgerechten Anlehnbänken und schattenspendenden Bäumen und eine große Spiel- und Chillwiese geschaffen. Der Haupteingangsbereich wird mit einem großen Baumquarree platzartig gestaltet und als Aufenthaltsfläche für die Schüler deutlich aufgewertet. Das Gebäudeumfeld im Norden wird neu konzipiert, sowie die erforderlichen Fahrradständer, zusätzliche PKW- Stellplätze und die Entsorgungsstation situiert. Mit den genannten Maßnahmen erhält das frisch sanierte Gebäude seinen adäquaten Rahmen und den Schülern und Lehrern wird ein angenehmes Lern- und Arbeitsumfeld geschaffen.
Der Neubau des Kundenhauses liegt am Rande der Innenstadt, auf der Südseite des Luitpoldplatzes, der besonders vom Hochhaus des um 1970 erbauten Neuen Rathauses geprägt wird. Der Wunsch nach einem „Kundenhaus" für die Sparkasse Bayreuth wurde bereits im Wettbewerb als Leitidee formuliert – ein Haus mit Elementen, die vertraut sind und die das Bayreuther Stadtbild seit je her prägen. Keine Glasfassade, bei der der Übergang von außen nach innen nur als physikalische Schwelle wahrnehmbar ist, sondern ein bewusstes Drinnen und Draußen.

Der städtische Vorplatz bleibt vermittelndes Element der Gebäude am Platz, von dem folgerichtig der Zugang in die Kundenhalle erfolgt. Die Obergeschosse des fünfgeschossigen Kubus sind im Norden, Osten und Westen leicht aus der Flucht gedreht, nehmen die unterschiedlichen Bezugshöhen der Nachbarbebauung auf und binden so den Neubau ganz selbstverständlich in sein städtebauliche Umfeld ein.Die Fassade bleibt körperhaft monolithisch, die Fenster wirken ausgestanzt und folgen der inneren Logik der Büroebenen im Raster von 1.25 Meter. Rhythmus und Symmetrie werden nur durch die horizontalen Verdrehungen der Geschosse vertikal unterbrochen, einzig die Eingangsfassade öffnet sich als spiegelndes Band - eine Reminiszenz an den Vorgängerbau.

Während die unterschiedlichen Auskragungen der Fassade und die tiefen Leibungen das Spiel von Licht und Schatten nutzen, bietet die Sandsteinfassade per se ein natürliches Farbspektrum und Farbenspiel. Farbige Stoffmarkisen unterstützen das Licht- und Farbenspiel in beiderlei Hinsicht.

Im Inneren belichtet ein quadratischer Patio das Herzstück der Sparkasse, die zweigeschossige Kundenhalle – Dreh- und Angelpunkt des neuen Hauses. Hier befinden sich im Erdgeschoss am Eingang der SB-Bereich, ein zentraler Wartebereich, die Kasse als zentraler Anlaufpunkt, flankiert von Beratungszimmern an den Seiten. Zudem können Veranstaltungen unterschiedlicher Art abgehalten werden. In den oberen Stockwerken sind das Vermögens-, das Firmenkunden- und das ImmobilienCenter untergebracht. Im vierten Obergeschoss gibt es darüber hinaus Konferenz- und Besprechungsbereiche. Der Dachgarten bietet Nutzungsmöglichkeiten für Veranstaltungen und dient den Mitarbeitern als „Stadtterrasse" mit dem Blick auf das Rathaus und die Dächer der Bayreuther Innenstadt. Das Gebäude ist auf allen Geschossen barrierefrei zugänglich.

Der funktional-ökonomische Grundriss der Obergeschosse, mit seinen durch Drehungen begründeten Aufweitungen, ermöglicht flexible Raumzuschnitte. Das Gebäude ist als konventioneller Stahlbetonbau konzipiert, der über Stahlbetonkerne ausgesteift wurde. Die Ausbildung der hinterlüfteten Sandsteinfassade mit mineralischer Wärmedämmung folgt dem Gedanken der Nachhaltigkeit.

Die Sparkasse Bayreuth setzt mit dem Neubau des Kundenhauses am zentralen Standort Luitpoldplatz auf eine zukunftsfähige Gesamtlösung und beherbergt sämtliche Abteilungsbereiche mit unmittelbarem Kundenkontakt. Das Gebäudekonzept entspricht den heutigen Anforderungen an Dienstleistung, Modernität und Diskretion. Hier gibt es Service- und Beratungsbereiche für Privat-, sowie Geschäfts- und Firmenkunden. Künftig betreuen rund 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Kunden am Luitpoldplatz.

Der Neubau ist auf Nachhaltigkeit ausgerichtet und unter Berücksichtigung der neuesten energetischen Maßstäbe geplant. Obwohl das Kundenhaus gegenüber dem Altbau über 21 Prozent mehr Grundfläche verfügt, benötigt es 50 Prozent weniger Heizenergie.

Wettbewerb 1. Preis
Die neue Zweifachsporthalle der Dreifaltigkeitsschule in Amberg mit einer Grundfläche von 27 x 15 m wurde am Standort der alten abgebrochenen Einfachsporthalle errichtet. Das Gebäude wurde harmonisch in die bestehende topographische Höhenentwicklung eingebunden und an die Höhen der Bestandsgebäude angepasst. Der neu errichtete Verbindungsbau zum bestehenden Schulgebäude aus den frühen 1960er Jahren erweitert die Aulafläche und gibt Raum zur Durchführung von kleineren schulischen Veranstaltungen. Die Halle wirkt als Auftakt der Schulanlage und ist die Visitenkarte auf dem weitläufigen Gelände. Durch große Fensterflächen wurde eine angenehme Transparenz geschaffen. Im Zuge des Neubaus der Zweifachsporthalle wurde auch der Haupteingang zur Schule umgestaltet. Der neue Eingangsbereich mit Sitzstufen und Grünflächen unterstreicht den offenen Charakter.Die Sporthalle mit den notwendigen Nebenräumen und einem Konditionsraum befindet sich im Untergeschoss, wobei auf Grund der Hanglage eine direkte Anbindung der Hallenebene an die Zufahrtsbereiche des Schulgeländes möglich ist. Der Zugang im Erdgeschoss erfolgt über den neu gestalteten Eingangsbereich im Bestandsgebäude. Das Sportgebäude betritt man über den neu errichteten Verbindungsbau, der durch großzügige Verglasungen den Einblick in die Zweifachsporthalle ermöglicht. Große verglaste Fassadenflächen im Süden und Norden des Verbindungsbaus bringen viel Licht in den Innenraum. Im Sportgebäude gelangt man dann über den galerieartigen, zur Halle hin offenen Flur, in den Bereich der Schülerumkleiden und Sanitäranlagen. Von hier aus wird die Hallenebene über separate Treppen erschlossen, wodurch eine klare Trennung zwischen Straßen- und Turnschuhbereich hergestellt wurde. Dem Geländeverlauf folgend wurde das untere Drittel der Halle in das Gelände eingebunden. Auf dem so entstandenen massiven Sockel wurde eine leicht wirkende großzügige Glasfassade aufgebaut. Die Halle ist lichtdurchflutet und ermöglicht den Ausblick in die Umgebung. Das Hallendach wurde als Walmdach mit einer sichtbaren Holzbinderkonstruktion und die massiven Bauelemente in Sichtbeton errichtet. Im Innenbereich werden die sichtbaren Holzoberflächen durch das Grau der Beton- und dem Anthrazitgrau der Metallflächen harmonisch ergänzt. Das Orange des Sportbodens setzt einen farblichen Akzent. Die Gebäudehülle präsentiert sich in den Farben Beton- und Anthrazitgrau.

Das Gebäude wurde außerdem mit einem Aufzug ausgestattet und ist nun barrierefrei. Mit dem Neubau wurde die gesamte Gebäudetechnik auf den neuen Stand gebracht. Obgleich die Halle jetzt deutlich größer als der Vorgängerbau ist, konnte der Energiebedarf um rund 40 Prozent reduziert werden.

Zu den Nutzern der neuen Halle zählen neben der Dreifaltigkeitsschule auch das Berufliche Schulzentrum sowie unterschiedliche Vereine.
Das Johann-Schöner-Gymnasium in Karlstadt wurde in den 1970er Jahren errichtet. Aufgrund der Klassenentwicklung und des Leistungsspektrums des Gymnasiums wurde die Erweiterung des Gebäudes notwendig. Als Entwurfskonzept wurde die Wahrung der Klassenräume und Verwaltung im Bestand, die Fachräume MINT und Kunst im Neubau gewählt. Der Bestand wurde dabei gemäß aktuellen Anforderungen an Schulgebäude sowohl in Belangen der Haustechnik, des Brandschutzes und der Ausstattung im laufenden Schulbetrieb über mehrere Bauabschnitte saniert. Der Neubau wurde als eigenständiger Baukörper errichtet, der sich aber städtebaulich ins Gesamtbild eingliedert. Nachhaltige Materialauswahl und eine günstige Anordnung der Flächen unterstreichen den Science-Lab Charakter, der eine Vernetzung der Fachbereiche und interdisziplinären Unterricht fördert.

Im Zuge der Sanierung und Erweiterung des Johann- Schöner-Gymnasiums wurde auch das Schulumfeld neu gestaltet und erweitert. Der Vorplatz wurde als ansprechendes Entree hergerichtet und erhielt einen neuen Belag und neue Ausstattung. Im Rahmen der Maßnahmen wurde ebenso die Mensaterrasse erweitert. Der rückwärtige Schulhofbereich wurde neugeordnet und nach Osten vergrößert, um den Flächenverlust durch den Neubau zu kompensieren. Der Süden des Hofes wird geprägt von einem großen Klettergerüst zum Toben und Spielen. Im Osten schiebt sich der Pausenhof in den bestehenden Hang. Hier überwinden Sitzstufen, Treppen und Stützmauern den bestehenden Höhenunterschied zur Umgebung und lassen unterschiedliche Aufenthaltsebenen entstehen. Die Sitzstufenanlage wird zum Ort der Kommunikation, zum Gesehen und Gesehen werden, dient als Grünes Klassenzimmer und als gewünschte Kulisse für das Jahrgangsfoto. Die notwendige Stützwand aus Sichtbeton beherbergt eine Boulderwand, an der die Schüler Ihre Geschicklichkeit und Kraft testen können. Das Holzdeck unter den zentralen Bäumen bietet schattige Sitzmöglichkeiten. Lange, lineare Sitzelemente und Heckenstrukturen bieten im gesamten Schulhofbereich weitere Aufenthaltsbereiche. Die Innenhöfe wurden zu attraktiven Aufenthaltsflächen umgestaltet.
Auf dem Gelände des Werks Nord, Ernst-Sachs-Straße in Schweinfurt, wurde die Ausstellung über die Geschichte der Firma Sachs gebaut. BAURCONSULT Architekten Ingenieure konnte im geladenen Wettbewerb mit dem Entwurf für die neue Ausstellung den ersten Preis erzielen und wurde mit der Realisierung beauftragt. Die untergeordnete Lage der neuen Ausstellungshalle in "zweiter Reihe" macht eine große Geste notwendig, um die neue Bedeutung des Ortes deutlich nach außen kenntlich zu machen, der westlich des umgestalteten Werkszugangs liegt. Daher wurde als Auftakt der Raumfolgen ein kraftvolles All-Over-Concept für die Fassaden gewählt. Eine Schirm-Wand aus Metallgewebe bildet ein neues, "vorgestelltes" Element mit Fernwirkung zur Straße, welches die dahinter liegende Ziegelfassaden nachzeichnet. Der Eingang des eigentlichen Museumsbereichs wurde durch ein gläsernes Vordach und eine zugleich als barrierefreie Fluchttür genutzte Karusselltür sichtbar gemacht. Der Stadtboden vor der Schirmwand wurde streifenförmig als Belag aus gebrannten Industrieziegeln ausgeführt. Die gewöhnlichen, aber veredelten Materialien des Außenbereichs verweisen somit auch auf den industriellen Charakter des Ortes. Ein seitlich neben dem eigentlichen Ausstellungsbereich gelegener Hallenabschnitt dient als Foyer und Bürobereich für Verwaltung und Inventarisierung. Eine großzügige Eingangshalle empfängt die Besucher und die Büros wurden seitlich abgetrennt. Die Gestaltung des Eingangsbereichs ist bewusst zurückhaltend und folgt der Logik der sich zunehmend steigernden Raumfolgen. Dadurch kann der eigentliche Ausstellungsbereich zu voller Wirkung gelangen. Der Raumeindruck der hohen Ausstellungshalle wurde erhalten. Die innere Raumschale des Gebäudes als authentisches Zeugnis Schweinfurter Industriegeschichte wurde so selbst zum Ausstellungsstück und Teil der Inszenierung. Die Integration der notwendigen Technik (v. a. Heizung, Beleuchtung und Lüftung der großvolumigen Ausstellungshalle) steht unter dem Primat der Unauffälligkeit, aber auch der Angemessenheit. Während die Abluft ebenso wie die Deckenstrahler über der Ebene Kranbahn geführt wird, befindet sich die Leitung Zuluft in der benachbarten Halle.
Transparenz, Offenheit, Barrierefreiheit - das neue Dienstleistungszentrum der Deutschen Rentenversicherung Nordbayern in Nürnberg präsentiert sich als attraktiver Standort für Besucher und Mitarbeiter.

Frankenburger Straße, Flataustraße sowie die stark befahrene Äußere Bayreuther Straße im Stadtteil Herrenhütte in Nürnberg erhalten eine städtebauliche Attraktion, für die es sich lohnt, die Fahrgeschwindigkeit zu drosseln. Denn dort, genauer an der Äußeren Bayreuther Straße 159, entsteht auf dem Gelände der alten Landesversicherungsanstalt das neue Verwaltungsgebäude und Dienstleistungszentrum der Deutschen Rentenversicherung Nordbayern und präsentiert sich als ein heller, offener und barrierefreier Neubau. Ein architektonisch bemerkenswerter Verwaltungssitz, der seinesgleichen sucht.

Dieses neue Verwaltungsgebäude ist jedoch weit mehr als "nur" ein moderner Neubau. Der städtebaulich wichtige Ort an einer der prominenten Stadteinfahrten Nürnbergs hat durch die Architektur, die Anordnung der Platzanlage sowie durch die parkähnliche Landschaftsgestaltung durch das Architektur- und Ingenieurbüro BAURCONSULT eine Aufwertung erfahren, die nicht zu übersehen ist und die dem heterogenen Umfeld eine stadträumliche Aufwertung verleiht.

Bereits der großzügig angelegte Platz, der zum Haupteingang des Dienstleistungszentrums führt und sich zur Äußeren Bayreuther Straße erstreckt, verdient zu Recht das Attribut "attraktiv". Ein Baumplatz mit Vierjahreszeitengehölzen und Pflanzbändern betonen diesen Zugangsbereich. Sitzgelegenheiten laden zum Verweilen ein und bilden einen angenehmen Gegenpol zu den Verkehrsgeräuschen. Durch diese Elemente hat sich die Aufenthaltsqualität des Platzes deutlich erhöht und die Besucher werden schon außerhalb des Dienstleistungszentrums freundlich empfangen.

Korrespondierend zur Architektur nimmt die Gestaltung des Platzes Bezug auf die Formensprache des Gebäudes, die sich in der markanten Fassade abbildet.

Dem prismatischen Baukörper haben die Architekten des Büros BAURCONSULT ein einheitliches Fassadenkonzept zugrunde gelegt, das auf einer modularen Grundordnung aufbaut. Dieses Grundkonzept erstreckt sich über alle Funktionen und die gesamte Fassadenabwicklung. Das Gebäudeinnere ist von einer zellenartigen Raumstruktur geprägt, die sich ihrerseits an der Außenfassade spiegelt. Jeder "Grundzelle" sind eine Fenster-verglasung und ein schlanker Lüftungsflügel zugeordnet und entsprechen jeweils der Höhe der Räume. Diese Anordnung leitet das Grundthema der Fassadeneinteilung in einem Verhältnis von 2 zu 1 ein.

Die plastische Grundkonzeption des Gebäudes wird durch diese klare Fassade und die Fensterelemente unterstützt. Eine zusätzliche Plastizität erzielen die Fensterleibungen der Obergeschosse, die mit schlanken, rahmenartigen Lisenen versehen sind. Durch ihren hellen Silberton setzen sie sich von der dunklen Grundfarbe der emaillierten Glaspanelle ab. Damit ist das Grundmotiv des Baukörpers ablesbar und die Fassade erhält eine räumliche Tiefe. Das viergeschossige Gebäude ist auf einem Stahlbetonskelett-tragwerk mit einem Grundraster von 30 cm errichtet und ist komplett unterkellert. Auf diese Weise wurde ausreichend Raum für die 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Deutschen Rentenversicherung Nordbayern geschaffen und gleichzeitig hat das Architektur- und Ingenieurbüro BAURCONSULT in den Planungen den notwendigen Platz für Technik- und Lagerflächen, Sozialräume und einen großzügigen Konferenzbereich im dritten Obergeschoss mit vorgeschalteter Lobby berücksichtigt. Drei Treppenhäuser und zwei rollstuhlgerechte Personenaufzüge verbinden die einzelnen Geschosse miteinander. Zudem steht zwischen Erdgeschoss und Untergeschoss ein Lastenaufzug zur Verfügung.

Die moderne Glas-Metall-Fassade mit einer gut gedämmten Hülle korrespondiert mit einer effizienten Energietechnik. Dazu gehört auch, dass das Regenwasser in Retentionsbecken gesammelt und vor Ort dem Grundwasser zugeführt wird.

Unmittelbar vor dem Haupteingang befindet sich eine Bushaltestelle, eine U-Bahn-Station liegt ca. 500 Meter entfernt. Ein zweiter Eingang wurde im Westen des Gebäudes eingerichtet und bietet einen raschen Zugang von den Parkplätzen, die dort mit Zufahrt von der Äußeren Bayreuther Straße angelegt wurden. Der Grundstücksbereich im Osten hat mit seinem Baum- und Strauchbestand einen charmanten Parkcharakter. Ein Fußweg und Sitzgelegenheiten runden diesen Grünbereich ab. Der nördliche Gebäudeflügel wird durch eine akzentuierte Baum-pflanzung bis zur Straße verlängert und schließt so die Raumkanten des Zugangsbereichs ab.

Basierend auf dem Gedanken an die Funktion eines öffentlichen Gebäudes hat das Architektur- und Ingenieurbüro BAURCONSULT die Planungen für das neue Dienstleistungszentrum der Deutschen Rentenversicherung Nordbayern entwickelt und diesen Gedanken architektonisch umgesetzt.
Der dreiteilige Grundriss bildet die unterschiedlichen Funktionsbereiche des neuen Gebäudes ab. Das angemessen großzügige Foyer dient als Zwischenglied und Vermittler. Von der rückseitigen Magistrale dient es als Haupterschließung von den Schulen. Zugleich öffnet es sich mit dezenter, aber eindeutiger Geste zur Straße und dient als (Neben-)Eingang für (abendliche) Veranstaltungen. Die Funktionszone der Turnhalle ist zweigeschossig und dient ganz dem Gedanken einer raumökonomischen und reibungslosen Erschließung. Der großzügig verglaste Speisesaal wird über das Foyer erschlossen und erhält einen überdeckten, zugeordneten Außenbereich zum Vorplatz der Realschule. Die gegeneinander versetzten Pultdächer reagieren auf die vorhandene, reich gegliederte Dachlandschaft des bestehenden Schulkomplexes. Durch den Versatz in den Dächern wird die Turnhalle über das Lichtband zusätzlich seitlich blendfrei von oben belichtet. Der Dreiklang aus Beton, Glas und Metall gibt dem Gebäude eine angemessen zeitgenössische Note, entspricht aber auch dem vorstädtisch-ländlichen Charakter des Ortes, der insbesondere für großvolumetrische Gebäude in der Vergangenheit oft verwendet wurde. Weitgehend durch dieses Material wird die Anmutung der Fassade geprägt, die sich mäandrierend um den maßstäblich gegliederten Baukörper legt.
Der durch seine kubische Form bewusst zurückhaltend gestaltete Neubau des neuen Weiterbildungszentrums wird am Nordrand des Eckgrundstückes platziert. Dadurch werden die nördlich des Sentmaringer Wegs gelegenen Bauten als im Park stehende Solitäre interpretiert, in deren Abfolge sich das neue Gebäude entfügt und die es zu einem Ensemble verdichtet. Durch die präzise Setzung zum bestehenden, bislang etwas versteckten Altbau rückt dadurch die Institution der IHK als Ganzes nach vorne. Leitidee ist die Schaffung eines der Aufgabe optimal angemessenen Baus unter Wahrung der Wirtschaftlichkeit. Nach außen vermittelt der kompakte Baukörper die einem Lehrgebäude entsprechende Zurückhaltung. Nach innen entwickelt sich über das großzügige Foyer, ein von oben belichtetes Atrium und die verbindende Kaskadentreppe ein leicht verständliches Gefüge, das innenräumlich vielfältige Dimensionen aufweist. Die einfach-kubische Grundstruktur ermöglicht eine klare und nachvollziehbare Verteilung der Nutzungen und eine hohe Flexibilität. Der Grundriss ist durchgängig auf allen oberirdischen Geschossen in drei unterschiedlich breite Zonen strukturiert, wobei der mittlere Bereich als Erschließungs- und Aufenthaltsbereich dient. An den Enden dieser Mittelzone sind jeweils kleinere Galerien oder Räume mit Ausblicken angeordnet. Das Äußere des Neubaus vermittelt einen technoid-rationalen Gesamteindruck. Die Fassade der Eingangsebene wirkt durch die umlaufend hohe Verglasung einladend und transparent. In den Obergeschossen werden die geschlossenen Flächen von hellen Metalloberflächen geprägt, die Öffnungen in einem Wechsel aus transparenten und opaken, grünlichen Glasflächen. Innerhalb dieser durch Vor- und Rücksprünge gegliederten Kombifassade wechseln sich die bündig in der Fassadenebene liegenden transluzenten Glaselemente mit geschosshohen, zurückspringend transparenten Glastafeln ab.

Wettbewerb 4. Preis
Das Seezeit Studentenwerk Bodensee AöR beabsichtigt den Neubau eines Studentenwohnheims mit 232 Bewohnerplätzen im Bereich Sonnenbühl nahe dem Uni-Campus als Ersatz für eine im Frühjahr 2010 abgerissene Wohnanlage. Das neue Studentenwohnheim gliedert sich in insgesamt 4 Gebäuderiegel, die sich terrassenartig abgetreppt in die Hangtopographie hineinschieben. Jeweils zwei dieser Gebäuderiegel werden gemeinsam über ein offenes Laubengangsystem erschlossen. Die Wohnbereiche sind in 3er und 4er Wohngemeinschaften mit jeweils eigenem Bad und Küchenbereich gegliedert, jedes einzelne Studentenzimmer wird mit geschosshohen Fenstern - mit farbiger Glasbrüstung - für ausreichend natürliche Belichtung und Belüftung ausgestattet. Für die Gebäudeausführung ist eine nachhaltige KfW 70 Bauweise inkl. Dachbegrünung festgelegt. Das energetische Konzept basiert auf einen Nahwärmeverbund mit der benachbarten Studentenwohnanlage Sonnenbühl West II. Dabei wird im Blockheizkraftwerk (Grundlast) im redundanten Verbund mit einer Gastherme (Spitzenlast) eingesetzt.
Das Dürer-Gymnasium an der Sielstraße litt unter akuter Raumnot. Die steigenden Anmeldezahlen verschärften diese Situation noch zusätzlich, so dass nicht jeder Klasse ein eigener Raum zur Verfügung gestellt werden konnte. Wanderklassen waren somit unvermeidlich. Zusammen mit dem ebenfalls dringend notwendigen Neubau der Sporthalle wurde eine Erweiterung der Schule um insgesamt acht Klassenräume auf dem Dach der neuen Sporthalle konzipiert. Im Zuge dieser Erweiterungsmaßnahme wurde auch die Barrierefreiheit des Bestandes durch die Anbindung an den neu erstellten Aufzugs gewährleistet. Ebenso wurde ein neuer, barrierefreier Zugang im Erdgeschoss erstellt. Der komplette Neubau wurde in Passivhausbauweise umgesetzt. Auf Grund der beengten Grundstückssituation und der benötigten Abstandsflächen, liegt die Fußbodenoberkante der Halle ca. 3,40 m unter Straßenniveau. Im Rahmen des Neubaus entstanden folgende Räumlichkeiten: - Dreifachsporthalle mit zugehörigen Nebenräumen - Pausenhalle mit Stuhllager - Acht allgemeine Unterrichtsräume - Mehrzweckraum + Oberstufenraum - Elternsprechzimmer + Lehrmittelraum. Die Schulerweiterung gruppiert sich um einen offenen Patio, der eine natürliche Belichtung und Belüftung der Flurbereiche gewährleistet.
Für die Stadt Eltmann wurde eine Mensa für insgesamt ca. 400 Schüler der Grund-, Haupt- und Realschule in Eltmann errichtet. Unser Entwurf zeichnet sich als eingeschossiger, offen gestalteter Baukörper in Holzkonstruktionsweise aus. Die neue Mensa nimmt den sozialen Dreh- und Angelpunkt im Schulcampus ein. Folglich lag das besondere Augenmerk darauf, den Baukörper durch seine Positionierung im Eingangsbereich des Campus sowie durch seine Außenwirkung in den Mittelpunkt des Schulgefüges zu stellen. Das kompakte Volumen ergibt sich aus den Anforderungen an die Wirtschaftlichkeit und Flexibilität des Gebäudes. Das Material Holz prägt den Charakter des neuen Mensagebäudes. Die transparente Fassade ermöglicht fließende Übergänge zwischen Innen und Außen, raumhohe Glaselemente sorgen für einen hellen, lichtdurchfluteten Raum. Eine Zonierung des Raumes wird durch einen gesondert gestalteten Bereich mit lockerer Bestuhlung von Sitzkuben geschaffen, um den unterschiedlichen Bedürfnissen der 6- bis 17-Jährigen Rechnung zu tragen. Wettbewerb 1. Preis
Für den Automobilzulieferer ZF Friedrichshafen AG wurde in seinem Schweinfurter Werk Süd ein neues Kasino errichtet, das gleichzeitig als Raum für die mehrfach jährlich stattfindenden Betriebsversammlungen dient. Zugleich wurde für den Betriebsarzt und -rat im neuen Gebäude ein angemessener Platz vorgesehen. Aufgrund des schmalen Bauplatzes wurden die Funktionen in einem länglichen, zweigeschossigen Baukörper zusammengefasst. Der Kasinobereich ist durch eine Galerie zweigeteilt, die vorgelagerte Terrasse öffnet den durch hohe Verglasung großzügig wirkenden Raum nach außen. Betriebsarzt und -rat befinden sich auf der gegenüberliegenden Seite des Gebäudes und wurden durch einen Dreibund zugleich angemessen wie rationell gestaltet
Das Gebäude bietet ca. 200 Mitarbeitern Platz und vereinigt die bislang getrennten Standorte Mannheim und Weinheim der Freudenberg Haushaltsprodukte KG - besser bekannt als Markenname Vileda. Städtebaulich wird zum einen die Orthogonalität des Firmengeländes aufgenommen, zum anderen wird durch die bewusste Diagonale zum Werksgelände hin die Besonderheit gegenüber den übrigen Bauten unterstrichen. Das Atrium öffnet sich nach Norden und schafft den Dialog zu den Grünflächen, zu dem wird dadurch direkte Sonneneinstrahlung und die Überhitzung im Sommer vermieden. Die Büroflächen sind in den Obergeschossen angesiedelt, das Erdgeschoss mit dem großzügigen Foyer steht in fließendem Kontakt mit der Umgebung. Im südlichen Bereich sind unter Ausnutzung der Topografie Nebenfunktionen untergebracht. Die Bürozonen sind auf dem funktionalen 1.35 m-Raster aufgebaut, wodurch die maximal mögliche Flexibilität bei Ausbau und Möblierung gegeben ist. Die beiden Riegel werden intern über Plattformen verbunden, die neben Meetingbereich auch temporäre Arbeitsplätze beherbergen. Die Fassade wird als Spiel von Leichtigkeit und Schwere aufgefasst: horizontale Bänder aus dem soliden Klinker wechseln sich mit Glasfeldern ab; bewusst wird ein schmales Oberlichtband zur Differenzierung der Fassade und indirekten Belichtung der Innendecken eingeführt. Wettbewerb 1. Preis
Die relativ große Gesamtbaumaßnahme des neuen Sport-und Erholungspark wird im städtebaulich überwiegend kleinteiligen Umfeld auf drei Einzelkörper verteilt. Diese bilden im Zusammenspiel und über eine verbindende Terrassen-und Treppenanlage ein in sich homogenes Ensemble mit eigener, einfacher Formensprache, die in Dachausbildung und Materialauswahl aus regionalen Motiven entwickelt wird, zugleich aber selbstbewussten und zeitgemäß auftritt. Die Wegebeziehungen und funktionalen Anforderungen sind durch Anordnung und Orientierung der Gebäude gewährleistet, wodurch logische städtebauliche Vernetzungen und reizvolle Ausblicke entstehen. Die organisch geschwungene Gestaltung der Freianlagen nimmt Bezug auf die nahen Flüsse Saalach und Salzach, die geologisch, topographisch und historisch bedeutenden Einfluss auf die zu gestaltenden Flächen haben. Die Wege nehmen in Ihrer Materialität Bezug zum gewählten Thema Fluss und werden seitlich durch extensiv genutzte "Au(e)wiesen" begleitet. Alle untergeschossigen Bauteile werden konventionell in Stahlbeton und Mauerwerk hergestellt. Bauteile ab dem Erdgeschoss sind in Holzbauweise in Kombination mit Stahlstützen und evtl. Unterspannungen errichtet. Als regional typisches Motiv, zugleich für eine lebendige und hinterlüftete Fassade gut geeignet, wurde der Holzschindel gewählt. Diese Verschalung lebt und altert mit dem Gebäude und verschafft dem Haus eine eigene Aura und Patina.

Wettbewerb 4. Preis

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