Architektur von morgen schon heute entdecken Architektur von morgen schon heute entdecken
X

NEU: Bitte beachten Sie, dass Sie sich ab sofort mit E-Mail und Passwort einloggen.

Passwort erneuern
Neu registrieren

Palais Oppenheim Areal , Köln/ Deutschland

Architektur Wettbewerbs-Ergebnis

Dokumentation des realisierten Projekts:
Sie sind Abonnent? einloggen

Veröffentlicht als:

Dokumentation
Zwischenbericht
Weiterverfolgt
wa-ID
wa-2011291
Tag der Veröffentlichung
07.05.2010
Aktualisiert am
01.11.2015
Verfahrensart
Einladungswettbewerb
Beteiligung
5 Arbeiten
Auslober
Koordination
D&K drost consult GmbH, Hamburg
Abgabetermin Pläne
13.01.2010
Abgabetermin Modell
18.01.2010
Preisgerichtssitzung
29.01.2010
Preisgerichtssitzung Überarbeit,
16.03.2010

November 2015 – Fertigstellung des Projekts

Kommentar der Architekten
Gegenstand des städtebaulichen Realisierungswettbewerbs mit hochbaulichem Vertiefungsteil war die sensible Ausgestaltung und Qualifizierung im Einklang mit den gewachsenen Strukturen des baulichen Umfeldes. Eine städtebaulich und denkmalpflegerisch besonders verträgliche Lösung versprach...

>> Den vollständigen Bericht mit Fotos können Sie als PDF-Datei erwerben <<

-------------------------------------------------------------------------------------------------------

November 2011 – Zwischenstand des Projektes

1. Rang Überarbeitung/2. Preis:
Renner · Hainke · Wirth Architekten, Hamburg
Nach dem Wettbewerbserfolg sind wir nach längeren Verhandlungen von den „die developer Projektentwicklung GmbH“ mit der Bearbeitung der Leistungsphase 2 für die Planung eines Mietwohnungsbaus auf dem Areal des Oppenheim Palais beauftragt worden. Zum Jahresende 2010 hat die developer Projektentwicklung GmbH dann das Projekt an die Konzerninterne DIH Deutsche Immobilien Holding AG, ebenfalls eine Tochter der Zechbau AG, veräußert.
Die weitere Beauftragung von Renner · Hainke · Wirth Architekten war zunächst nicht geplant und beabsichtigt. Die DIH AG hatte schon im Vorfeld des Grundstückskaufs einen bisher nicht in die Planung des Areals involvierten Architekten mit der Planung beauftragt. Grundlage dieser neuen Planung sollte der im Wett- bewerb mit dem 1. Preis prämierter Entwurf von Renner · Hainke · Wirth Architekten sein. Auf Empfehlung eines beratenden Maklerbüros sollte die Planung allerdings eine historisierende Erscheinung bekommen.
Auch auf Intension des Kölner Baudezernenten wurde schließlich unser Büro mit der Überplanung der Wohnungsneubauten in Form eines Gutachtens beauftragt.
Da der entwurfliche Ansatz für den Umbau der Oppenheimvilla aus dem Wettbewerb auch in der Überarbeitung den neuen Bauherren sowie seine Makler überzeugte, wurden Renner · Hainke · Wirth Architektenvor wenigen Tagen mit der weiteren Planung des Bestandsgebäudes beauftragt.
Nach Aussage unserer Bauherren, soll der Bauantrag für den Umbau und die Aufstockung des Oppenheimpalais kurzfristig gestellt werden.

1. Rang Überarbeitung
2. Preis Wettbewerb

Renner · Hainke · Wirth · Zirn Architekten, Hamburg
Karin Renner · Rolf Hainke · Stefan Wirth
Mitarbeit: Julia Fliege · Marle Freitag
Jan Kaundinya · Ute Lammers · Guido Lanwert
Maria Sakaris · Anuschka Kossak
L.Arch.: RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten, Bonn
Brandschutz: Ing.-Büro T. Wackermann, Hamburg
Fassade: DS-Plan Ing.-Ges. mbH, Hamburg
Kunst: Martin Pfeifle, Düsseldorf
Modell: T. Stenzeleit Modellbau, Hamburg

2. Rang Überarbeitung
2. Preis Wettbewerb

Barkow Leibinger Architekten, Berlin
Regine Leibinger · Frank Barkow
Mitarbeit: Martina Bauer · Michael Bölling
Woonghee Cho · Morihide Seki
Jens Weßel · Sören Grünert
L.Arch.: Tancredi Capatti
Brandschutz: Peter Stanek

3. Preis Wettbewerb

KSG Kister · Scheithauer · Gross Architekten und Stadtplaner GmbH, Köln
Prof. Johannes Kister · Reinhard Scheithauer
Mitarbeit: Christian Bruhn · Dietlind Schälte
Thomas Schwieren
L.Arch.: Lill + Sparla Landschaftsarchitekten + Ingenieure
Verfahrensart
Einladungswettbewerb mit städtebaulichem Realisierungsteil und hochbaulichem Vertie- fungsteil

Wettbewerbsaufgabe
Anlass dieses Wettbewerbs ist die vorgesehene Überplanung der befindlichen Liegenschaft zwischen der Alteburger Straße und dem Gustav-Heinemann-Ufer im Kölner Stadtteil Bayenthal. Der Planungsraum befindet sich in attraktiver, citynaher Lage mit Blick auf den Rhein. Die Ausloberin beabsichtigt auf dem Grundstück einen attraktiven Bürostandort zu entwickeln. Gegenstand dieses städtebaulichen Realisierungswettbewerbs mit hochbaulichem Vertiefungsteil ist die sensible Ausgestaltung und Qualifizierung dieser Fläche im Einklang mit den gewachsenen Strukturen des baulichen Umfeldes. Die bisherigen Flächenüberlegungen der Ausloberin im Rahmen einer Nachverdichtung werden aus denkmalpflegerischer Sicht in Frage gestellt. Kernaufgabe des Wettbewerbs ist die Findung einer städtebaulich und denkmalpflegerisch verträglichen Lösung.
Das Ergebnis des Wettbewerbs soll als Grundlage für die Aufstellung eines Bebauungsplanes dienen. Dabei soll jedoch durch die Teilnehmer ein Konzept entwickelt werden, dass in Bezug auf die Nutzungen auch flexibel an unterschiedliche Bedarfe anpassbar gestaltet werden kann und nicht nur ausschließlich Büronutzungen zulässt.
Eine besondere Herausforderung in diesem Verfahren ist die Einbeziehung des unter Denkmalschutz stehenden Palais Oppenheim. Das 1906 bis 1908 erbaute Palais Oppenheim zählt zu den schönsten Bauten Kölns im Stil der Epoche „Louis seize“. Das derzeit für Veranstaltungen genutzte Gebäude soll unter Erhalt der denkmalgeschützten Substanz untersucht werden, um den Ansprüchen an einen repräsentativen Firmensitz zu entsprechen. Dies gilt auch für die unter Denkmalschutz stehende Parkanlage sowie der Einfriedigung entlang der Rheinuferstraße.
Die an der Alteburger Straße vorhandenen Bürogebäude aus den 1960er und 1970er Jahren sollen im Rahmen des Wettbewerbs überplant werden. Für die Neubebauung sind Typologien zu entwickeln, welche sich sensibel in das Umfeld einfügen, moderne und attraktive Büroflächen ermöglichen und gleichzeitig flexibel auf zukünftige Nachfragesituationen zu reagieren vermögen.
Im Rahmen einer städtebaulich, architektonisch, freiraumplanerisch sowie funktional und wirtschaftlich und insbesondere denkmalverträglich ausgereiften Entwurfslösung werden überzeugende Konzepte gesucht, die eine langfristige Bindung der Nutzer unterstützen und den Standort Bayenthal in seiner Attraktivität weiter steigern.

Competition assignment
An attractive office complex shall be designed in Cologne-Bayenthal in harmony with its surroundings. Due to the nearby listed building and park the focus of the competition is to find a compatible answer for an urban design, which is restoring and preserving and shall offer a flexible concept, catering for different require- ments. The listed Palais Oppenheim – presently used for events – shall be examined to meet the demands of a representative head office. The existing office buildings at the Altenburger Straße shall be rebuilt with modern and attractive office areas. The concept shall further encourage the users’ long-term commitment and enhance the location of Bayenthal.

Preisrichter
Prof. Thomas Bieling Kassel (Vors.)
Bernd Streitberger, Stadt Köln
Jörg Beste, Stadtrat, Köln
Jürgen Klipper, Stadtrat, Köln
Alfred Berger, Wien
Almut Ernst, Berlin
Jürgen Minkus, Stadt Köln
Prof. Peter Schmitz, Köln
Stefan H. Mühling, die developer Projektentwicklung GmbH
Volker Raatz, die developer Projektentw. GmbH

Preisgerichtsempfehlung Wettbewerb
Das Preisgericht empfiehlt einstimmig die mit den 2. Preisen ausgezeichneten Arbeiten mit der Überarbeitung der Entwürfe zu beauftragen.

Preisgerichtsempfehlung Überarbeitung
Das Gremium empfiehlt der Ausloberin einstimmig Renner · Hainke · Wirth Architekten mit den weiteren notwendigen Schritten für die Umsetzung der Planung zu beauftragen.

Weitere Ergebnisse zum Thema

Jetzt Abonnent werden um alle Bilder zu sehen

jetzt abonnieren

Schon wa Abonnent?
Bitte einloggen