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Neugestaltung des Loreley-Plateaus , St. Goarshausen/ Deutschland

Architektur Wettbewerbs-Ergebnis

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Veröffentlicht als:

Dokumentation
wa-ID
wa-2013793
Tag der Veröffentlichung
01.07.2014
Aktualisiert am
01.03.2015
Verfahrensart
Nicht offener Wettbewerb
Zulassungsbereich
EWG
Teilnehmer
Bewerbergemeinschaften aus Landschaftsarchitekten und Stadtplanern sowie für Bewerbergemeinschaften aus Landschaftsarchitekten, Stadtplanern und Architekten
Beteiligung
25 Arbeiten
Auslober
Koordination
BGHplan Umweltplanung und Landschaftsarchitektur GmbH, Trier
Bewerbungsschluss
28.07.2014
Abgabetermin Pläne
03.11.2014
Abgabetermin Modell
10.11.2014
Preisgerichtssitzung
10.12.2014

1. Preis

baukonsult-knabe Architekten · Ingenieure Gesamtplaner GmbH, Erfurt
Frank Knabe · Axel Knabe
plandrei Landschaftsarchitektur GmbH, Erfurt Matthias Luz · Stefan Dietrich Stadtplanungsbüro Wilke, Erfurt
Dr. Uwe Wilke
Pohl Architekten, Erfurt
Prof. Göran Pohl · Julia Pohl

2. Preis

Hahn · Hertling · von Hantelmann Landschaftsarchitekten GmbH, Berlin
Inga Hahn
kleyer · koblitz · letzel · freivogel Gesellschaft von Architekten mbH, Berlin Jörg Siegmüller

3. Preis

Lex-Kerfers Landschaftsarchitekten, Bockhorn
Rita Lex-Kerfers
Morpho-Logic Architektur + Stadtplanung, München
Michael Gebhard · Prof. Ingrid Burgstaller

4. Preis

bbz Landschaftsarchitekten, Berlin
Timo Herrmann
Böhm Architekten, Potsdam Thomas Böhm
UmbauStadt GbR, Berlin
Dr. Lars Bölling

Anerkennung

Franz Reschke Landschaftsarchitektur, Berlin
Franz Reschke
Gruppe Planwerk Stadtplaner · Architekten Ingenieure GbR, Berlin
Heinz Tibbe · Nicole Schlieker
Verfahrensart
Einstufiger nicht offener Realisierungswettbe- werb mit vorgeschaltetem EWR-offenen Bewer- bungsverfahren zur Auswahl von 21 Teilnehmern sowie 7 Zuladungen

Wettbewerbsaufgabe
Die Loreley ist der Inbegriff der Rheinromantik und eine der Wurzeln des deutschen Idealismus. Der Felsen der Loreley ist einer von nur wenigen Orten in der Welt, an dem ein Mythos noch konkret verortet werden kann. Daraus abgeleitet ist der Felsen heute der zentrale Identifikationspunkt des Welterbes Oberes Mittelrheintal. Die Erwartungen der Besucher an „das Erleben der Loreley“ sind ebenso anspruchsvoll wie vielschichtig. Die Loreley ist ein Zugpferd für die gesamte Region und prägt nachhaltig ihre kulturelle Identität und ihr touristisches Profil. Vor diesem Hintergrund ist es umso bedauerlicher, dass Gestaltung und Funktionen dem besonderen mythischen, landschaftlichen und kulturellen Wert der Loreley und des Plateaus derzeit in keiner Weise gerecht werden. Der Masterplan für das Welterbe Oberes Mittelrheintal definiert das „Inwertsetzen der kulturlandschaftlichen Besonderheiten des Welterbes und Inszenierung für den Tourismus“ als eine zukünftige Herausforderung. In ähnlicher Weise fordert das Handlungsprogramm des Zweckverbandes, die weltweit bekannte „Marke Loreley durch qualitative Maßnahmen zu stärken und somit wieder als Symbol für Kultur und Ge - schichte, Kunst und Mythos zu inszenieren“. Neben der denkmalgeschützten Loreley-Freilichtbühne befinden sich auf dem Plateau weitere touristische Einrichtungen und Freizeitangebote wie Besucherzentrum, Berghotel, Turner- und Jugendheim, Campingplatz und eine Sommerrodelbahn. Der überwiegende Teil der Plateaufläche wird jedoch landwirtschaftlich genutzt. Große Teile des Gesamtareals – mit Ausnahme des Besucherzentrums und der Plateauspitze selbst – sind seit vielen Jahrzehnten nicht frei zugänglich, dies soll sich nun ändern. Ziel und Aufgabe des Wettbewerbs ist die Entwicklung eines räumlichen und gestalterischen Gesamtkonzeptes (ca. 52 ha) zur Stärkung des kulturlandschaftlichen Profils und zur touristischen Inwertsetzung des Loreley-Plateaus unter Einbindung der aktuellen Investitionsabsichten und damit einhergehender Funktionsabläufe. Dabei ist zu beachten, dass der Loreley-Felsen als Kristallisationspunkt für das gesamte Welterbe Oberes Mittelrheintal in erster Linie wieder als „Naturdenkmal“ wahrgenommen werden soll, dessen Mystik, Eigenheit und Charakter es im Zusammenhang mit der umgebenden historischen Kulturlandschaft zu bewahren und zu stärken gilt. Im Realisierungsteil des Wettbewerbs (ca. 3 ha) werden vertiefende Vorschläge zur Gestaltung der zukünftig öffentlichen Frei - räume auf dem Loreley-Plateau erwartet.

Competition assignment
The Loreley is the epitome of the Rhine romanticism and the Loreley rock is the central identification point of the World Heritage Upper Middle Rhine Valley. The plateau shall be redesigned to present a ”symbol of culture and history, art and myth“. The planning area of 52 ha comprises the Loreley open-air stage, tourist facilities, youth centre, campsite, summer toboggan run etc. But the main part is agricultural land and not freely accessible, which will be changed now. The design shall enhance the Loreley rock again as ”natural monument“ in a surrounding historic cultural landscape. The realisation part with 3 ha comprises the design of the future public open spaces.

Fachpreisrichter
Prof. Markus Neppl, Köln/Karlsruhe (Vors.)
Prof. Henri Bava, Paris/Karlsruhe
Prof. Norbert Kloeters, Aachen
Thomas Metz, Generaldirektion Kult. Erbe RLP
Frank Schwaibold, Koblenz

Sachpreisrichter
Werner Groß, Verbandsbürgermeister VG Loreley
Dr. Ulrich Kleemann, Präsident der Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord
G. Zeidler, Nidag Neubau Immob. Development
Heinz-Peter Mertens, BBgm. St. Goarshausen
WettbewerbsbekanntmachungDieser Wettbewerb fällt unter: Richtlinie 2004/18/EG
Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
/ Auftraggeber
I.1) Name, Adressen und Kontaktstelle(n)
Planungsverband „Loreley“ der Verbandsgemeinde LoreleyDolkstraße 356346 St. GoarshausenDEUTSCHLANDTelefon: +49 67719190E-Mail: rathaus@vg-loreley.deFax: +49 6771919135Internet-Adresse(n):Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers / des Auftraggebers:www.vgloreley.deWeitere Auskünfte erteilen: BGHplan Umweltplanung undLandschaftsarchitektur GmbHFleischstraße 56-60Zu Händen von: Herrn Christoph Heckel54290 TrierDEUTSCHLANDTelefon: +49 6511454615E-Mail: heckel@bghplan.comFax: +49 6511454626Internet-Adresse: www.bghplan.comAusschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen fürden wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem)verschicken: BGHplan Umweltplanung und Landschaftsarchitektur GmbHFleischstr. 56-60Zu Händen von: Herrn Christoph Heckel54290 TrierDEUTSCHLANDTelefon: +49 6511454615E-Mail: heckel@bghplan.comFax: +49 6511454626Internet-Adresse: www.bghplan.comAngebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: BGHplan Umweltplanungund Landschaftsarchitektur GmbHFleischstr. 56-60Zu Händen von: Herrn Christoph Heckel54290 TrierDEUTSCHLAND
I.2) Art des öffentlichen Auftraggebers
Einrichtung des öffentlichen Rechts
1.3) Haupttätigkeit(en)
Sonstige: Raumplanung
1.4) Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber /
anderer AuftraggeberDer öffentliche Auftraggeber / Auftraggeber beschafft im Auftrag andereröffentlicher Auftraggeber / anderer Auftraggeber: nein
Abschnitt II: Gegenstand
des Wettbewerbs / Beschreibung des Projekts
II.1) Beschreibung
II.1.1) Bezeichnung des Wettbewerbs/Projekts durch den öffentlichen
Auftraggeber / den Auftraggeber:
Realisierungs-/Ideenwettbewerb „Neugestaltung des Loreley-Plateaus imWelterbe Oberes Mittelrheintal“ – einstufiger, nicht offener Wettbewerbauf Grundlage der VOF i. V. m. den „Richtlinien für PlanungswettbewerbeRPW 2013“.
II.1.2) Kurze Beschreibung:
Die Loreley ist der Inbegriff der Rheinromantik und eine der Wurzeln desdeutschen Idealismus. Der Felsen der Loreley ist einer von nur wenigenOrten in der Welt, am dem ein Mythos noch konkret verortet werden kann.Daraus abgeleitet ist der Felsen heute der zentrale Identifikationspunktdes Welterbes Oberes Mittelrheintal. Als einer der markantesten Orteinnerhalb der Kulturlandschaft besitzt die Loreley eine Ausstrahlungskraftweit über die nationalen Grenzen hinaus. Felsen, Rhein und Plateau sinddie Orte, an denen sich Besucher aus aller Welt einfinden, um den Spurender Kulturgeschichte nachzugehen, dem Mythos nachzuspüren, oder einfachnur das Naturerlebnis des Aussichtspunktes zu genießen. Die Erwartungender Besucher an „das Erleben der Loreley“ sind ebenso anspruchsvoll wievielschichtig. Die Loreley ist ein Zugpferd für die gesamte Region undprägt nachhaltig ihre kulturelle Identität und ihr touristisches Profil.Alle hier stattfindenden Entwicklungen sind somit auch von großer Relevanzfür das Welterbegebiet insgesamt.Vor diesem Hintergrund ist es umso bedauerlicher, dass Gestaltung undFunktionen dem besonderen mythischen, landschaftlichen und kulturellenWert der Loreley und des Plateaus derzeit in keiner Weise gerecht werden.Es besteht ein hoher Verbesserungsbedarf in allen Belangen. Weder dieGeschichte, noch die Besonderheiten der Kulturlandschaft werden an diesemOrt für die Besucherinnen und Besucher erkennbar und erlebbar.Der Masterplan für das Welterbe Oberes Mittelrheintal definiert das„Inwertsetzen der kulturlandschaftlichen Besonderheiten des Welterbes undInszenierung für den Tourismus“ als eine zukünftige Herausforderung. Inähnlicher Weise fordert das Handlungsprogramm des Zweckverbandes, dieweltweit bekannte „Marke Loreley durch qualitative Maßnahmen zu stärkenund somit wieder als Symbol für Kultur und Geschichte, Kunst und Mythos zuinszenieren“.Neben der denkmalgeschützten Loreley-Freilichtbühne, auf der regelmäßigauch Großveranstaltungen stattfinden, befinden sich auf dem Plateauweitere touristische Einrichtungen und Freizeitangebote wieBesucherzentrum, Berghotel, Turner- und Jugendheim, Campingplatz und(neuerdings) eine Sommerrodelbahn. Der überwiegende Teil der Plateauflächewird jedoch von je her landwirtschaftlich genutzt. Große Teile desGesamtareals – mit Ausnahme des Besucherzentrums und der Plateauspitzeselbst – sind seit vielen Jahrzehnten nicht frei zugänglich, dies sollsich nun ändern.Aktuell bestehen konkrete Investorenplanungen für ein neues Hotel auf demPlateau. Ausgleichend hierzu kann davon ausgegangen werden, dass diebestehenden Beherbergungsbetriebe in absehbarer Zeit ihren Betriebeinstellen werden. Bereits in der Umsetzung ist die geplante Erneuerungund Nutzungsintensivierung der Freilichtbühne als Veranstaltungsort. Dieanstehenden Entwicklungen haben weitreichende Konsequenzen für das gesamtePlateau und dessen Umgebung. In diesem Zusammenhang ist auch die etwasabseitige Lage und Nutzung des vorhandenen Besucherzentrums zuhinterfragen.Nach der Vorlage eines ersten Konzeptes für insgesamt 3 unterschiedlichklassifizierte Hotelneubauten hat das Welterbe-Komitee der UNESCO mitBeschluss vom Juli 2013 der Bundesrepublik Deutschland zunächst empfohlen,die Genehmigung für die bauliche Realisierung eines multiplenHotelprojektes zu verweigern. Zugleich hat das Komitee den Vertragsstaatermutigt, tragfähige Lösungen für ein dem Standort angemessendimensioniertes Hotelprojekt und die Neugestaltung des Loreley-Plateaus inAbsprache mit ICOMOS als Beraterorganisation des Komitees und allenBeteiligten gemeinsam zu finden.Wettbewerbsaufgabe ist die Entwicklung eines räumlichen undgestalterischen Gesamtkonzeptes (ca. 52 ha) zur Stärkung deskulturlandschaftlichen Profils und zur touristischen Inwertsetzung desLoreley-Plateaus unter Einbindung der aktuellen Investitionsabsichten unddamit einhergehender Funktionsabläufe. Dabei ist zu beachten, dass derLoreley-Felsen als Kristallisationspunkt für das gesamte Welterbe OberesMittelrheintal in erster Linie wieder als „Naturdenkmal“ wahrgenommenwerden soll, dessen Mystik, Eigenheit und Charakter es im Zusammenhang mitder umgebenden historischen Kulturlandschaft zu bewahren und zu stärkengilt. Im Realisierungsteil des Wettbewerbs (ca. 3 ha) werden vertiefendeVorschläge zur Gestaltung der zukünftig öffentlichen Freiräume auf demLoreley-Plateau erwartet.
II.1.3) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
71222000, 71410000
Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1) Kriterien für die Auswahl der Teilnehmer:
Der Wettbewerb wird als EU-weiter, nicht offener Realisierungs- undIdeenwettbewerb mit vorgeschaltetem Auswahlverfahren gemäß VOF/RPW 2013ausgelobt. Der Zulassungsbereich umfasst die Staaten des europäischenWirtschaftsraumes EWR sowie die Staaten der Vertragsparteien desWTO-Übereinkommens über das öffentliche Beschaffungswesen und die Schweiz.Die Wettbewerbssprache ist Deutsch.Dem Wettbewerb ist ein qualifiziertes Bewerbungs- und Auswahlverfahrenvorangestellt. Die Verfasser bleiben bis zum Abschluss derPreisgerichtssitzung anonym. Die Gesamtzahl der Teilnehmer ist auf 28beschränkt. 7 Teilnehmer wurden bereits vorausgewählt. Die übrigen 21Teilnehmer werden in einem Bewerbungsverfahren ausgewählt. Es istausschließlich eine schriftliche Bewerbung mit Nachweis der erforderlichenAngaben einzureichen, sowie 2 dokumentierte Referenzprojekte, jeweilseines des Landschaftsarchitekten und eines des Stadtplaners, auf jeweils 1Blatt DIN A3. Die Referenzprojekte dienen zum Nachweis der Fachkunde,Leistungsfähigkeit, Erfahrung und Zuverlässigkeit der Bewerber und alsBeleg ihrer Eignung und Kompetenz für die anstehende Wettbewerbsaufgabe.Die Bewerbungsunterlagen und vorzulegenden Nachweise sind in deutscherSprache vorzulegen. Die Bewerbungsunterlagen sind perPost/Transportunternehmen zuzusenden oder abzugeben bei folgender Adresse:BGHplan Umweltplanung und Landschaftsarchitektur GmbH, Fleischstr. 56-60,54290 Trier. Bewerbungen per Fax oder E-Mail sind ausgeschlossen. ZumNachweis der erforderlichen Angaben soll der Bewerberbogen verwendetwerden, der auf der Homepage des wettbewerbsbetreuenden Büros unterwww.bghplan.com heruntergeladen werden kann. Maßgeblich für das Verfahrenbleibt jedoch ausschließlich der Text der Wettbewerbsbekanntmachung.Die Nachforderung von fehlenden Unterlagen gem. § 5 (3) VOF behält sichder Auftraggeber vor.Zulassungskriterien:— Fristgerechte Bewerbung,— Angaben zu Name, Rechtsform, Anschrift und Kontaktdaten der Bewerber,— Nachweis der geforderten beruflichen Qualifikation (z. B. durch Kopieder Eintragungsurkunde). Der Nachweis ist für den für die Leistungverantwortlichen Vertreter der sich bewerbenden Büros oder juristischenPersonen vorzulegen,— Vollmachtserklärung mit Benennung eines bevollmächtigten Vertreters derBewerbergemeinschaft, der die Gemeinschaft gegenüber dem Auftraggeberrechtsverbindlich vertritt. Die Vollmachtserklärung ist von allenMitgliedern der Bewerbergemeinschaft eigenhändig zu unterzeichnen,— Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß § 4 (6)und § 4 (9) VOF,— Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß § 16 (2)VOF.Wird von § 5 (6) VOF Gebrauch gemacht, sind für die Leistungserbringer dievorgenannten Nachweise vorzulegen sowie eine Verpflichtungserklärung desNachunternehmers.Die vorgenannten Nachweise sind von allen Mitgliedern derBewerbergemeinschaft zu führen.Die Eigenerklärungen sind von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschafteigenhändig zu unterzeichnen.Bewerber qualifizieren sich durch Erfüllung der formalenZulassungskriterien für die qualitative Auswahl. Ein Auswahlgremiumüberprüft anhand der dokumentierten Referenzprojekte die Eignung undKompetenz der Bewerber. Bewerber, die mit ihren Referenzprojekten dieunter den nachfolgenden Auswahlkriterien beschriebenen Nachweise erbringenkönnen, sind als Teilnehmer des Planungswettbewerbs qualifiziert. BeiBewerbergemeinschaften mit mehreren Bewerbern der gleichen Fachdisziplinreicht es aus, wenn ein Bewerber der Bewerbergemeinschaft die Nachweiseder jeweiligen Fachdisziplin führt. Qualifizieren sich mehr als 21Bewerber, entscheidet das Los. Die Auslosung erfolgt unter Aufsicht einervom Auslober unabhängigen Dienststelle. Das Auswahlverfahren wirddokumentiert, die Bewerber werden per E-Mail benachrichtigt.Auswahlkriterien:1. Nachweis eines der Wettbewerbsaufgabe vergleichbaren realisiertenProjektes des Landschaftsarchitekten. Als „vergleichbar“ wird ein Projekteingestuft wie folgt:— Freifläche mit Landschaftsraumbezug und mehreren Funktionsbereichen,— Freifläche mit schwierigen topografischen Verhältnissen,— Zuordnung mindestens zur Honorarzone III,— Bearbeitung mindestens der Leistungsphasen 2-3 und 5-8 nach § 39 HOAIdurch den Bewerber,— Baukosten von mindestens 500 000 EUR (brutto),— Fertigstellung nach dem 31.12.2003.Darstellung auf maximal 1 Seite DIN A3 mit Angaben zu: Bezeichnung,Auftraggeber, Verfasser (= Name des Bewerbers), Jahr der Fertigstellung,bearbeitete Leistungsphasen, Baukosten, Zeichnungen, Abbildung des fertiggestellten Projekts, Erläuterungen.2. Nachweis eines der Wettbewerbsaufgabe vergleichbaren Projektes desStadtplaners. Als „vergleichbar“ wird ein Projekt eingestuft wie folgt:— Städtebauliches Planungskonzept mit Landschaftsraumbezug und mehrerenFunktionsbereichen.Darstellung auf maximal 1 Seite DIN A3 mit Angaben zu: Bezeichnung,Auftraggeber, Verfasser (= Name des Bewerbers), Zeichnungen,Erläuterungen.Als vergleichbar gelten bei den Nachweisen für beide Fachdisziplinen auchProjekte, die Bewerber als verantwortliche Projektleiter in einem anderenBüro eigenständig abgewickelt haben, wenn dies der Büroinhaber schriftlichbestätigt.
III.2) Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Teilnahme ist einem bestimmten Berufsstand vorbehalten: jaTeilnahmeberechtigt sind Bewerbergemeinschaften aus Landschaftsarchitektenund Stadtplanern sowie Bewerbergemeinschaften aus Landschaftsarchitekten,Stadtplanern und Architekten. Die Teilnahme ist ebenso für Bewerbermöglich, die die Anforderungen an die Teilnahmeberechtigung, wie sie fürBewerbergemeinschaften gelten, innerhalb einer einzelnen Büroorganisationoder Gesellschaft erfüllen.Teilnahmeberechtigte Mitglieder der Bewerbergemeinschaften sind natürlichePersonen, die über die in § 19 Abs. 1 VOF erwähnte Berufsqualifikation alsLandschaftsarchitekten, Stadtplaner oder Architekten verfügen. Beinatürlichen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn siegemäß Rechtsvorschrift ihres Heimatstaates berechtigt sind, am Tage derBekanntmachung die Berufsbezeichnung Landschaftsarchitekt, Stadtplaneroder Architekt zu führen. Ist die Berufsbezeichnung im jeweiligenHeimatstaat gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachlicheAnforderung, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigenBefähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung nach derBerufsanerkennungsrichtlinie 2005/36/EG in der Fassung vom 20.11.2013(2013/55) gewährleistet ist.Teilnahmeberechtigte Mitglieder der Bewerbergemeinschaft sind weiterhinjuristische Personen nach § 4 Abs. 1 VOF, zu deren satzungsgemäßemGeschäftszweck Planungsleistungen gehören, die der Wettbewerbsaufgabeentsprechen. Stadtplaner sind nur in Arbeitsgemeinschaft mitLandschaftsarchitekten teilnahmeberechtigt, Architekten sind nur inArbeitsgemeinschaft mit Landschaftsarchitekten und Stadtplanernteilnahmeberechtigt. Die Federführung liegt bei demLandschaftsarchitekten.Bei juristischen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wennzu ihrem satzungsgemäßen Geschäftszweck Planungsleistungen gehören, dieder anstehenden Planungsaufgabe entsprechen und wenn sie für dieDurchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen gemäß §19 Abs. 1 VOF benennen.Bewerbergemeinschaften natürlicher und juristischer Personen sowiesonstige Gesellschaften (Partnerschaften, Kommanditgesellschaften undGesellschaften bürgerlichen Rechts) sind ebenfalls teilnahmeberechtigt,wenn jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft genannt undteilnahmeberechtigt ist.Wird von § 5 Abs. 6 VOF Gebrauch gemacht, gelten für dieLeistungserbringer (andere Unternehmer) die Teilnahmeanforderungen, die annatürliche bzw. juristische Personen und an sonstige Gesellschaftengestellt werden.Mehrfachteilnahmen von Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft führen zumAusschluss aller Mitglieder der Bewerbergemeinschaften. DieBewerbergemeinschaft hat einen bevollmächtigten Vertreter zu benennen, derfür die Wettbewerbsleistung verantwortlich ist.Als Teilnahmehindernis gelten die unter § 16 (2) VOF beschriebenen.Fachberater unterliegen nicht den Teilnahmebedingungen.
Abschnitt IV: Verfahren
IV.1) Art des Wettbewerbs
NichtoffenGeplante Teilnehmerzahl: 28
IV.2) Namen der bereits ausgewählten Teilnehmer
1. pfrommer + roeder freie landschaftsarchitekten mit urban matters UMnetArchitektur und Stadtentwicklung und „asp“ Architekten (Stuttgart)2. Bierbaum. Aichele Landschaftsarchitekten (Mainz) mit Büro Planquadrat,Elfers, Geskes, Krämer (Darmstadt)3. RMP Stephan Lenzen, Landschaftsarchitekten und Stadtplaner (Bonn)4. Atelier LOIDL, Landschaftsarchitekten (Berlin) mit Kister, Steinhauer,Groß Architekten und Stadtplaner (Köln)5. lohrer. hochrein Landschaftsarchitekten und Stadtplaner GmbH (München)6. bbz Landschaftsarchitekten (Berlin) mit Büro UmbauStadtGbr (Weimar)7. plandrei Landschaftsarchitektur GmbH mit Stadtplanungsbüro Wilke undbaukonsult-knabe Planungsgesellschaft mbH (Erfurt)
IV.3) Kriterien für die Bewertung der Projekte:
Beurteilungskritrien der von den ausgewählten Teilnehmern eingereichtenWettbewerbsarbeiten:— Leitidee,— Programmerfüllung und funktionale Anforderungen,— Landschaftsräumliche und freiraumplanerische Qualität,— Wirtschaftlichkeit und Realisierbarkeit.Die Reihenfolge stellt keine Gewichtung dar.
IV.4) Verwaltungsangaben
IV.4.2) Bedingungen für den Erhalt von Vertrags- und ergänzenden
UnterlagenSchlusstermin für die Anforderung von Unterlagen oder die Einsichtnahme:28.7.2014 - 17:00Kostenpflichtige Unterlagen: nein
IV.4.3) Schlusstermin für den Eingang der Projekte oder Teilnahmeanträge
Tag: 28.7.2014 - 17:00
IV.4.5) Sprache(n), in der (denen) Projekte erstellt oder
Teilnahmeanträge verfasst werden könnenDeutsch.
IV.5) Preise und Preisgericht
IV.5.1) Angaben zu Preisen:
Es werden ein oder mehrere Preise vergeben: jaAnzahl und Höhe der zu vergebenden Preise: Insgesamt steht eineWettbewerbssumme von 90 000 EUR (zuzügl. gesetzlicher Mehrwertsteuer) zurVerfügung.Die Staffelung ist wie folgt vorgesehen:1. Preis: 26 000 EUR;2. Preis: 19 000 EUR;3. Preis: 14 000 EUR;4. Preis: 11 000 EUR;Anerkennungen, ges.: 20 000 EUR.Die Aufteilung der Wettbewerbssumme kann durch einstimmigen Beschluss desPreisgerichts neu festgelegt werden.
IV.5.3) Folgeaufträge
Ein Dienstleistungsauftrag infolge des Wettbewerbs wird an den bzw. aneinen der Gewinner des Wettbewerbs vergeben: ja
IV.5.4) Entscheidung des Preisgerichts
Die Entscheidung des Preisgerichts ist für den öffentlichen Auftraggeber /den Auftraggeber bindend: nein
IV.5.5) Namen der ausgewählten Preisrichter
1. Siehe VI.2) Zusätzliche Angaben
Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1) Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das ausMitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein
VI.2) Zusätzliche Angaben:
Namen der ausgewählten Preisrichter:Prof. Henri Bava, Landschaftsarchitekt, Paris/Karlsruhe(Fachpreisrichter),Prof. Norbert Kloeters, Landschaftsarchitekt, Aachen (Fachpreisrichter),Thomas Metz, Architekt, Generaldirektor der Generaldirektion KulturellesErbe RLP (Fachpreisrichter),Prof. Markus Neppl, Architekt und Stadtplaner, Köln/Karlsruhe(Fachpreisrichter),Frank Schwaibold, Landschaftsarchitekt, Koblenz (Fachpreisrichter),Angela Bezzenberger, Landschaftsarchitektin, Darmstadt (stellv.Fachpreisrichterin),Rainer Hub, Architekt, Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion ADD(stellv. Fachpreisrichter),Prof. Ulrike Kirchner, Landschaftsarchitektin, Koblenz (stellv.Fachpreisrichterin),Bianca Klein, Architektin, Ministerium der Finanzen RLP (stellv.Fachpreisrichterin),Bertram Fleck, Landrat des Rhein-Hunsrück-Kreises, Vorsteher desZweckverbandes WOM (Sachpreisrichter),Werner Groß, Verbandsbürgermeister VG Loreley, Vorsteher PlanungsverbandLoreley (Sachpreisrichter),Dr. Ulrich Kleemann, Präsident der SGD Nord (Sachpreisrichter),Gunther Zeidler, NIDAG NEUBAU Immobilien Development AG(Sachpreisrichter),Begoña Hermann, Vizepräsidentin der SGD Nord (stellv. Sachpreisrichterin),Karsten Johannsen, Vorsitzender des Aufsichtsrates der NIDAG NEUBAUImmobilien Development AG (stellv. Sachpreisrichter),Karin Kristja, Bürgermeisterin Ortsgemeinde Bornich (stellv.Sachpreisrichterin),Frank Puchtler, ab 1.7.2014 Landrat des Rhein-Lahn-Kreises (stellv.Sachpreisrichter),Rainer Zeimentz, Ministerium des Innern, für Sport und Infrastruktur RLP(stellv. Sachpreisrichter),N.N., Stadtbürgermeister St. Goarshausen (stellv. Sachpreisrichter).Bewerbungsunterlagen:Die Bewerbungsunterlagen sind in Papierform und im Originalrechtsverbidlich unterschrieben mit der Aufschrift „WettbewerbNeugestaltung Loreley-Plateau“ bis zu dem unter IV.4.3) genannten Terminbei folgender Adresse einzureichen: BGHplan Umweltplanung undLandschaftsarchitektur GmbH, Fleischstraße 56-60, 54290 Trier.Der Bewerberbogen kann bis spätestens 28.7.2014 unterhtpp://www.bghplan.com/download/oeffentlich abgerufen werden.Termine:Ende der Frist für den Antrag zur Teilnahme: 28.7.2014, 17:00 Uhr;entscheidend ist der Zeitpunkt des Eingangs bei BGHplan Umweltplanung undLandschaftsarchitektur GmbH; Ausgabe der Wettbewerbsunterlagen: ab25.8.2014 – die Wettbewerbsunterlagen werden den Wettbewerbsteilnehmernausschließlich als Download zur Verfügung gestellt; schriftlicheRückfragen bis: 5.9.2014; Kolloquium (voraussichtlich): 11.9.2014; Abgabeder Wettbewerbsarbeiten: 3.11.2014; Abgabe Modell: 10.11.2014;Preisgerichtssitzung (voraussichtlich): 10.12.2014.Weitere Bearbeitung:Der Auslober wird einem der Preisträger unter Würdigung der Empfehlungendes Preisgerichts die für die Umsetzung des Wettbewerbsentwurfsnotwendigen weiteren Planungsleistungen, mindestens die Leistungsphasen2-5 der bei Vertragsabschluss gültigen HOAI, übertragen,— sofern kein wichtiger Grund einer Beauftragung entgegensteht,insbesondere— soweit und sobald die dem Wettbewerb zugrunde liegende Aufgaberealisiert werden soll,— soweit mindestens einer der teilnahmeberechtigtenWettbewerbsteilnehmer, dessen Wettbewerbsarbeit mit einem Preisausgezeichnet wurde, eine einwandfreie Ausführung der zu übertragendenLeistungen gewährleistet.Für den Fall, dass der Auslober von der Realisierung teilweise odervollständig Abstand nimmt, stehen dem Teilnehmer aus einerNichtbeauftragung keine finanziellen Ansprüche, z. B. auf etwaigenentgangenen Gewinn oder Schadensersatz zu.Im Falle einer weiteren Bearbeitung werden durch den Wettbewerb bereitserbrachte Leistungen der Wettbewerbsteilnehmer bis zur Höhe deszuerkannten Preises nicht erneut vergütet, wenn und soweit derWettbewerbsentwurf in seinen wesentlichen Teilen der weiteren Bearbeitungzugrunde gelegt wird.Die Preisträger des Wettbewerbs werden gemäß § 3 Abs. 4 b) VOF zurTeilnahme an Verhandlungen aufgefordert. Dabei gelten die folgendenZuschlagskriterien:1. Würdigung des Ergebnisses der Preisgerichtssitzung aus demWettbewerbsverfahren/Gewichtung 45 %. Es können maximal 4 Punkte erreichtwerden. Die maximale Punktzahl wird für den ersten Preis erreicht, für den2. Preis werden 3 Punkte, für den 3. Preis 2 Punkte und für den 4. Preis 1Punkt vergeben.2. Qualität der zu erwartenden Projektumsetzung des Wettbewerbsentwurfesanhand der Darstellung der büroorganisatorischen Abläufe in der Planungs-und Ausführungsphase zwecks Umsetzung der Projektziele desAuslobers/Gewichtung 20 %. Es können maximal 4 Punkte erreicht werden. ZurErreichung der maximalen Punktzahl sind vollständige Angaben zurBearbeitung der einzelnen Leistungsphasen und Maßnahmen zur Optimierungder Planungs- und Bauabläufe anhand eines vergleichbaren Projektesdarzustellen sowie, bezogen auf die zu beauftragenden Leistungen, Angabenzum vorgesehenen Projektteam, Angaben zu Nachunternehmern und Angaben zurSicherstellung der örtlichen Präsenz während der Planungs- undObjektüberwachungsphase. Bei fehlenden oder unvollständigen Angaben undbei fehlendem oder unvollständigem Projektbezug bzw. Vergleichbarkeit wirddie maximale Punktzahl in 0,5 Punkte-Schritten abgestuft.3. Qualität der zu erwartenden Projektumsetzung des Wettbewerbsentwurfesanhand der Darstellung der Termin- und Kostenkontrolle/Gewichtung 20 %. Eskönnen maximal 4 Punkte erreicht werden. Zur Erreichung der maximalenPunktzahl sind Steuerungsinstrumente und Maßnahmen zur Termin- undKostenkontrolle anhand eines vergleichbaren Projektes darzustellen sowieAngaben zum konkreten Leistungszeitraum für die zu beauftragendenLeistungen. Bei fehlenden oder unvollständigen Angaben und bei fehlendemoder unvollständigem Projektbezug bzw. Vergleichbarkeit wird die maximalePunktzahl in 0,5 Punkte-Schritten abgestuft.4. Qualifikation und berufliche Eignung des Projektleiters/Gewichtung 10%. Es können maximal 4 Punkte erreicht werden. Zur Erreichung dermaximalen Punktzahl ist eine mindestens 5-jährige Berufserfahrungdarzustellen, die die Umsetzung eines vergleichbaren Projektes beinhaltet.Bei geringerer Berufserfahrung und bei fehlender Erfahrung in derUmsetzung eines vergleichbaren Projektes wird die maximale Punktezahl in0,5 Punkte-Schritten abgestuft.5. Honorar/Gewichtung 5 %. Ein beziffertes Honorarangebot ist nichtvorzulegen. Die Vergütung der zu beauftragenden Planungsleistung erfolgtgemäß Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI). Erwartetwerden die Honorarkomponenten für ein Honorar gemäß § 6 (1), 38 und 14HOAI sowie Angaben zu Stundensätzen zur Ermittlung eines Zeithonorars fürBesondere Leistungen. Es können maximal 4 Punkte erreicht werden. ZurErreichung der vollen Punktzahl ist ein wirtschaftliches Angebot ausgehendvom Mindestsatz sowie ausgehend von den Stundensätzen nach der Richtliniefür die Beteiligung freiberuflich Tätiger (RifT), Stand: Januar 2012,notwendig. Bei fehlender Wirtschaftlichkeit wird die maximale Punktzahl in0,5 Punkte-Schritten abgestuft.Geforderte Kautionen und Sicherheiten: Im Falle einer Beauftragung ist vomBieter – im Falle der Beauftragung einer Arbeits- und Bietergemeinschaftvon jedem Mitglied der Arbeits-/Bietergemeinschaft – eineHaftpflichtversicherung mit den Deckungssummen für Sach- undVermögensschäden von 2 000 000 EUR und für Personenschäden von mindestens2 000 000 EUR nachzuweisen. Im Falle einer Beauftragung haftet dieArbeits-/Bietergemeinschaft gesamtschuldnerisch. Der Bieter hat imAuftragsfall nachzuweisen, dass die genannten Deckungssummen für dieAusführung des ausgeschriebenen Projektes als Einzeldeckung zur Verfügungstehen.
VI.3) Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.3.1) Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer Rheinland-PfalzStiftsstraße 955116 MainzDEUTSCHLANDE-Mail: vergabekammer.rpl@mwkel.rlp.deTelefon: +49 6131162234Internet-Adresse: mwkel.rlp.deFax: +49 6131162113
VI.3.2) Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: GenaueAngaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:Fristen gemäß § 107 (3) GWB.Erklärt eine Vergabestelle auf eine Rüge, dass sie dieser Rüge nichtabhelfen wolle, gilt eine Frist von 15 Kalendertagen nach Eingang derMitteilung für die Einleitung eines Nachprüfverfahrens. Eine Rüge im Sinnedes § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB ist unverzüglich, wenn sie innerhalb von14 Kalendertagen nach Kenntnis erhoben wird.
VI.3.3) Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteiltVergabekammer Rheinland-PfalzStiftsstraße 955116 MainzDEUTSCHLANDE-Mail: vergabekammer.rpl@mwkel.rlp.deTelefon: +49 6131162234Internet-Adresse: mwkel.rlp.deFax: +49 6131162113
VI.4) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
26.6.2014

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