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Neues Wohnen , Hamburg-Jenfeld/ Deutschland

Architektur Wettbewerbs-Ergebnis

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Veröffentlicht als:

Kurzergebnis
Dokumentation
Zwischenbericht
wa-ID
wa-2008895
Tag der Veröffentlichung
08.02.2006
Aktualisiert am
01.08.2007
Verfahrensart
Einladungswettbewerb
Teilnehmer
Stadtplaner
Beteiligung
8 Arbeiten
Koordination
Claussen-Seggelke Stadtplaner, Hamburg
Abgabetermin Pläne
08.02.2006
Abgabetermin Modell
15.02.2006
Preisgerichtssitzung
22.02.2006

1. Rang

West 8 urban design & landscape architecture bv, AE Rotterdam
Christoph Elsässer · M. van de Voorde
Mitarbeit: Karsten Buchholz · Britta Schümmer
Christian Gausepohl · Martin Zettel
L.Arch.: West 8 „(tuin-)landschapsarchitect“,
Rotterdam, Prof. Ir. A. H. Geuze

2. Rang

ppp architekten + stadtplaner gmbh, Lübeck
Klaus Petersen · Andreas Christian Hühn
L.Arch.: WES & Partner, Hamburg
Prof. Hinnerk Wehberg · Michael Kaschke
Verkehr/Wasserwirtschaft:
Masuch + Olbrisch, Oststeinbek
Dr. Rolf Hüttmann · Michael Hohmann

3. Rang

ASTOC Architects and Planners GmbH, Köln
Peter Berner · Prof. Kees Christiaanse
Prof. Oliver Hall · Andreas Kühn
Prof. Markus Neppl
Mitarbeit: Christian Dieckmann
Oliver Lambrecht · Miriam Pfeiffer
Tobias Pretscher · Daniel Spreier
Christoph Lajendäcker
L.Arch.: RMP Landschaftsarchitekten, Bonn
Raderschall · Möhren · Peters · Lenzen
Stephan Lenzen · Gunter Fischer
Philip Haggeney · Gerd Papke
Wasserbau: Ing.-Büro VBI, Hamburg

4. Rang

Schellenberg + Bäumler Architekten GmbH, Dresden
Prof. Heiko Schellenberg · Manuel Bäumler
Mitarbeit: Anna Schwinge · Mufid Godinjak
Verfahrensart
Kooperativer, städtebaulich-landschaftsplanerischer Ideenwettbewerb in zwei Bearbeitungsphasen mit 8 eingeladenen Teilnehmern

Wettbewerbsaufgabe
Nachdem 1998 bekannt wurde, dass das ca. 35,5 ha große Areal der ehemaligen Lettow-Vorbeck-Kaserne in Jenfeld aus der militärischen Nutzung herausgenommen werden soll, beschloss der Hamburger Senat die Überplanung des Geländes. Nur ein kleiner Teil ist weiterhin für Bundeseinrichtungen vorgesehen.
Im Verlauf des Verfahrens kristallisiert sich die Aufteilung einer überwiegenden Wohnnutzung mit Arbeitsstätten und Grün heraus, die im Rahmen des hier beschriebenen städtebaulichlandschaftsplanerischen Wettbewerbs konkretisiert werden soll.
Das Planungsgebiet liegt westlich des Hohenhorster Grünzugs östlich des Jenfelder Moores zwischen Charlottenburger Straße und Jenfelder Allee in 8,5 km Entfernung zur Hamburger Innenstadt. Das ca. 28 ha große Gebiet (engeres Planungsgebiet) soll mit einer im Rahmen des Wettbewerbsverfahrens zu entwickelnden Nutzungsverteilung von ca. 60% Wohnen, ca. 20% Grün und ca. 20% Gewerbe überplant werden. Eine zunehmend „bunte“ Wohnungsnachfrage soll durch vielfältige Angebotsformen bedient werden. Es ist von einer Größenordnung von etwa 75.000 m2 Bruttogeschoßfläche (BGF) auszugehen, die sich in
– min. 20% freistehende Einfamilienhäuser und Doppelhäuser,
– min. 50% sonstige Einfamilienhausformen, insbesondere Reihenhäuser und Gartenhofhäuser,
– min. 5% und max. 25% für Geschosswohnungen aufteilen sollen, d.h. min. 70% Einfamilienhäuser umfassen.
Ziel ist eine innovative flächensparende Wohnbebauung mit einem attraktiven Wohnumfeld schwerpunktmäßig für familiengerechtes Wohnen. Überwiegend sollen dabei eigentumsorientierte Angebote im Sinne einer sozialen Durchmischung des Stadtteils geschaffen werden, die mit besonderen Qualitäten den gesamtstädtisch eher weniger nachgefragten Standort aufwerten. Zum familienorientierten Wohnen gehört insbesondere auch das Generationenwohnen, z.B. durch die Zuordnung von altengerechten Wohnformen als Ergänzung zu den Eigentumsmaßnahmen für Familien sowie die Berücksichtigung von unterschiedlichen Nachfragergruppen.
Im Rahmen des Wettbewerbs ist für die denkmalgeschützten Gebäude eine sinnvolle Umnutzung mit dem Schwerpunkt Wohnen und Sonderwohnformen zu entwickeln. Gewerbliche Nutzungen werden jedoch nicht ausgeschlossen. Angrenzend an das Planungsgebiet sind weitere 7 ha dauerhaft mit den Nutzungen Sportplatz, Park und Verwaltungsgebäude des Bundesgrenzschutzes belegt, sie sind im Kontext eines erweiterten Betrachtungsraums planerisch zu integrieren.
Gründefizite der Umgebung sind durch die Neuplanung weitgehend auszugleichen, indem ein attraktiver, vernetzter und auch für die Bewohner der südlichen Hochhausbebauung gut erreichbarer Grünraum entstehen soll.

Fachpreisrichter
Mirjana Markovic, Hamburg (Vors.)
Prof. Jörn Walter, Oberbaudirektor, Hamburg
Klaus Jaerisch, Bezirksamt Wandsbek
Gabriele Kiefer, Berlin
Jürgen Böge, Hamburg
Karl Unglaub, Barcelona
Isabell Feest, Hamburg

Sachpreisrichter
Walter Hartmann, Bundesanstalt für
Immobilienaufgaben, Rostock
Gerhard Fuchs, Bezirksamt Wandsbek
Claudia Fründ, Bezirksamt Wandsbek
Eckard Graage, Bezirksvertretung Wandsbek
Hans Joachim Klier, Bezirksvertret. Wandsbek
Oliver Gagaik, Finanzbehörde, Hamburg
Wolfgang Schultz, Bezirksamt Wandsbek

Preisgerichtsempfehlung
Das Preisgericht empfiehlt dem Auslober, die mit dem ersten Rang ausgezeichnete Arbeit zur Grundlage des Funktionsplan zu machen.

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