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  • 1. Preis: Olson Kundig Architcture and Exhibit Design, Seattle, WA
  • 2. Preis: Staab Architekten GmbH, Berlin
  • 3. Preis: Michael Wallraff ZTGmbH, Wien

Neues Kindermuseum im Jüdischen Museum , Berlin/ Deutschland

Architektur Wettbewerbs-Ergebnis

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Veröffentlicht als:

Dokumentation
wa-ID
wa-2014348
Tag der Veröffentlichung
21.01.2016
Aktualisiert am
01.09.2016
Verfahrensart
Nicht offener Wettbewerb
Zulassungsbereich
EWG
EU /EWR
Beteiligung
12 Arbeiten
Auslober
Koordination
c4c competence for competitions achatzi dahms gbr, Berlin
Bewerbungsschluss
16.02.2016
Abgabetermin Pläne
22.06.2016
Abgabetermin Modell
29.06.2016
Preisgerichtssitzung
15.07.2016

1. Preis

Olson Kundig Architcture and Exhibit Design, Seattle, WA
Alan Maskin · Kirsten Murray
Mitarbeit: Stephen Yamada-Heidner
Marlene Chen · Jerome Tryon · Juan Ferreira Architekturbüro Engelbrecht, Berlin
Philip Engelbrecht
TGA: EiSat GmbH, Berlin
Klima: Transsolar KlimaEngineering, Stuttgart Brandschutz: Peter Stanek, Berlin
TGA: Magnusson Klemencic Associates, Seattle Kosten: C&N Consultants, Inc., Seattle Ausstellungskonzept: Pacific Studio, Seattle
  • 1. Preis: Olson Kundig Architcture and Exhibit Design, Seattle, WA
  • 1. Preis: Olson Kundig Architcture and Exhibit Design, Seattle, WA
  • 1. Preis: Olson Kundig Architcture and Exhibit Design, Seattle, WA

2. Preis

Staab Architekten GmbH, Berlin
Volker Staab
Mitarbeit: Petra Wäldle · Brigitte Fischer
Sophia Martinetz · Franziska Ebeler
Jamie Queisser · Sönke Reteike
TGA/Energie: WBP Winkels · Behrens · Pospich Ing. GmbH, Münster
Tragwerk: ifb frohloff · staffa · kühl · ecker, Berlin Brandschutz: Gruner AG, Köln Kommunikationsdesign: Typoscape, Berlin Medientechnik: Avisplan, Kremmen Audiodesign: Idee+Klang, Berlin/Basel Kunst/Kulturvermittlung: Christine Busch, Berlin
  • 2. Preis: Staab Architekten GmbH, Berlin
  • 2. Preis: Staab Architekten GmbH, Berlin
  • 2. Preis: Staab Architekten GmbH, Berlin

3. Preis

Michael Wallraff ZTGmbH, Wien
Michael Wallraff
Mitarbeit: Sophie Panzer · Elena Valcheva René Waclavicek
Modell: Lukas Bramhas
Kurator: Brigitte Felderer, Wien
Grafikdesign: Schienerl D/AD, Wien
Tragwerk: Bollinger-Grohmann-Schneider, Wien Haustechnik: TB Käferhaus GmbH, Wien Brandschutz: hhpberlin GmbH, Berlin Brandschutz/Sicherheit: Norbert Rabl, Graz
  • 3. Preis: Michael Wallraff ZTGmbH, Wien
  • 3. Preis: Michael Wallraff ZTGmbH, Wien
  • 3. Preis: Michael Wallraff ZTGmbH, Wien
Verfahrensart
Nicht offener, zweiphasiger interdisziplinärer Realisierungswettbewerb mit vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren zur Auswahl von 12 Teilnehmern

Wettbewerbsaufgabe
Das Jüdische Museum Berlin gehört zu den bedeutenden Institutionen der europäischen Museumslandschaft (siehe wa 9/1989 und 9/1998). Hauptaufgabe des Museums ist es, die Geschichte und Kultur des deutschsprachigen Judentums in all seinen Facetten darzustellen. Mit seinen Ausstellungen und seiner Sammlung, der pädagogischen Arbeit und seinem Veranstaltungsprogramm
ist das Museum ein Ort für die Geschichte und Kultur der Juden in Deutschland. Für ein historisches Museum ist das Publikum ungewöhnlich jung – jeder fünfte Besucher ist unter 20 Jahre alt. Dazu zählen jährlich rund 22.000 Kinder, die das Jüdische Museum Berlin gemeinsam mit ihren Familien besuchen. Dabei äußern Eltern, Schulen und Kitas immer wieder großes Interesse an Ausstellungsangeboten, die auch für jüngere Kinder attraktiv sind. Mit der Einrichtung eines dauerhaften Kindermuseums möchte das Museum die Zielgruppe der Fünf bis Zwölfjährigen ansprechen.
Die Stiftung Jüdisches Museum Berlin will das derzeit ungenutzte Flächenpotential der ehemaligen Blumengroßmarkthalle für die Einrichtung des Kindermuseums nutzen (6.400 m2). Es ist Teil der Aufgabenstellung die vorhandene Bausubstanz für ein nachhaltiges Konzept einzubinden. Die bestehende Wetterhülle der Halle ist in ihrer Struktur zu erhalten.
Die Nutzungen des Kindermuseums teilen sich in drei funktionale Einheiten auf:
Eingang ca. 500 m2 NGF
Ausstellung ca. 1.350 m2 NGF
Museumspädagogik ca. 500 m2 NGF

Competition assignment
Since opening its doors in 2001, the Jewish Museum Berlin has joined the ranks of Europe’s leading museums. For a historical museum, the average age of the Museum’s visitors is unusually young – one out of five visitors is under the age of 20. This number includes ca. 22.000 children who visit the museum with their families every year. By building a new Children’s Museum, the Museum hopes to target children aged 5 to 12, creating a unique experience especially for this group and their accompanying visitors.

Fachpreisrichter
Barbara Holzer, Zürich (Vors.)
Bülent Durmus, Berlin
Dieter Bogner, Wien
Jens Imig, Berlin

Sachpreisrichter
Prof. Dr. Peter Schäfer, Jüd. Museum Berlin
Cilly Kugelmann, Jüdisches Museum Berlin
Sabine Deres, Bundesregierung für Kultur und Medien

Preisgerichtsempfehlung
Das Preisgericht empfiehlt den ersten Preisträger zu Auftragsverhandlungen einzuladen und den Teilnehmer aufzufordern, die Empfehlungen zur Überarbeitung dringend zu beachten.
20/01/2016    S13    - - Dienstleistungen - Wettbewerbsbekanntmachung - Nicht offenes Verfahren  Deutschland-Berlin: Dienstleistungen von Architekturbüros bei raumbildenden Ausbauten2016/S 013-019290WettbewerbsbekanntmachungDieser Wettbewerb fällt unter: Richtlinie 2004/18/EGAbschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber / AuftraggeberI.1) Name, Adressen und Kontaktstelle(n) Stiftung Jüdisches Museum BerlinLindenstraße 9 – 14Kontaktstelle(n): Sascha Brejora, Hartmut Götze10969 BerlinDEUTSCHLANDE-Mail: s.brejora@jmberlin.de, h.goetze@jmberlin.deInternet-Adresse(n): Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers / des Auftraggebers: www.jmberlin.deWeitere Auskünfte erteilen: C4C | competence for competitions, achatzi dahms gbrLützowstraße 93Zu Händen von: Barbara Frei10785 BerlinDEUTSCHLANDTelefon: +49 3070244425E-Mail: vergabe@c4c-berlin.deFax: +49 3070244037Internet-Adresse: www.c4c-berlin.deAusschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) verschicken: C4C | competence for competitions, achatzi dahms gbrLützowstraße 93Zu Händen von: Barbara Frei10785 BerlinDEUTSCHLANDTelefon: +49 3070244425E-Mail: vergabe@c4c-berlin.deFax: +49 3070244037Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: C4C | competence for competitions, achatzi dahms gbrLützowstraße 93Zu Händen von: Barbara Frei10785 BerlinDEUTSCHLANDTelefon: +49 3070244425E-Mail: vergabe@c4c-berlin.deFax: +49 3070244037Internet-Adresse: www.c4c-berlin.deI.2) Art des öffentlichen AuftraggebersEinrichtung des öffentlichen Rechts1.3) Haupttätigkeit(en) Freizeit, Kultur und Religion1.4) Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber / anderer AuftraggeberDer öffentliche Auftraggeber / Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber / anderer Auftraggeber: neinAbschnitt II: Gegenstand des Wettbewerbs / Beschreibung des ProjektsII.1) BeschreibungII.1.1) Bezeichnung des Wettbewerbs/Projekts durch den öffentlichen Auftraggeber / den Auftraggeber:Kindermuseum des Jüdischen Museums Berlin – Neubau und Ausstellungskonzeption des Kindermuseums in einem Teilbereich des Eric-F. Ross-Baus mit Sanierung und Ertüchtigung von Teilen des Bestandsgebäudes.II.1.2) Kurze Beschreibung:Ausstellungskonzeption und Neubau eines dauerhaften Kindermuseums für die Zielgruppe von 5- bis 12-jährigen. Ihnen und ihren Begleitpersonen soll ein besonderes Besuchserlebnis im Jüdischen Museum Berlin ermöglicht werden.Die Stiftung Jüdisches Museum Berlin will das derzeit ungenutzte Flächenpotential der ehemaligen Blumengroßmarkthalle (Eric-F. Ross-Bau) für die Einrichtung des Kindermuseums nutzen. Diese Fläche befindet sich in der Halle zwischen den bestehenden Flächen und Räumen der durch Daniel Libeskind ausgebauten Akademie des Jüdischen Museums und dem in Sanierung befindlichen Verwaltungstrakt im Westen. Für das Bauwerk stehen dabei 3 440 000 EUR (brutto KG 300 – 600 ohne Kunst am Bau) zur Verfügung. Für die Erstellungskosten der Ausstellung sind weitere 2 110 000 EUR (brutto) budgetiert. Das Bauvorhaben soll bis Mitte 2018 realisiert werden, die Eröffnung der Ausstellung ist in 2019 geplant.Mit der Durchführung eines interdisziplinären, zwei-phasigen, nichtoffenen und anonymen Wettbewerbes nach RPW 2013 will die Ausloberin die beste Lösung für die Ausstellungskonzeption sowie deren architektonischer Umsetzung im Eric-F. Ross-Bau erlangen. Die Ausloberin beabsichtigt, im Anschluss an das Wettbewerbsverfahren mit dem Gewinner oder allen Preisträgern in Vertragsverhandlungen gem. VOF zu treten.II.1.3) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV) 71223000, 79932000, 79931000, 79934000, 79822500Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische AngabenIII.1) Kriterien für die Auswahl der Teilnehmer:Ein Auswahlgremium empfiehlt der Ausloberin aus den eingegangenen Bewerbungen 12 Teilnehmer_innen zur Auswahl. Das Auswahlgremium setzt sich aus Vertreter_innen der Ausloberin sowie zwei externen Berater_innen zusammen. Die Ausloberin beabsichtigt, die beiden Positionen der externen Berater_innen mit je einer/einem unabhängigen, nicht dem Preisgericht angehörigen freien Architekt_in und Ausstellungsplaner_in zu besetzen.Die Auswahl erfolgt nach den untenstehenden Kriterien. Dabei qualifizieren sich die Bewerber durch die Erfüllung der Mindestbedingungen (A1 bis A4), für die qualitative Auswahl anhand der Kriterien: „B1 | Referenzen Ausstellungsgestaltung/Szenografie“ und „B2 | Referenzen Architektur“.Den Nachweis der fachlichen Eignung und Kompetenz erbringen die Bewerber anhand von Nachweisen, Erklärungen (auf dem Teilnahmeantrag und den Anlagen A1 bis A4) und Referenzen (in Form von insgesamt sechs frei gestalteten DIN A3 Projektblättern im Querformat), in denen sie darlegen, inwieweit sie den Auswahlkriterien genügen.Zum Nachweis der Erfüllung dieser Kriterien und zur Prüfung der Bewerbungsunterlagen auf Ausschlussgründe und Vollständigkeit sind durch die Bewerber die folgenden Angaben, Erklärungen und Nachweise vorzulegen:A1 | Teilnahmeantrag:Vollständig ausgefüllter und von dem/den Büroinhaber(n), dem/den Geschäftsführer(n) und/oder dem/den bevollmächtigten Vertreter(n) rechtsverbindlich unterschriebener Teilnahmeantrag.Auf dem Antrag ist anzugeben, ob die Bewerbung als Bewerbergemeinschaft oder als Einzelbewerber erfolgt. Entsprechend sind entweder die Anlage 1a oder 1b auszufüllen.(Mindestbedingung).Anlage A1a: Bewerbergemeinschaften haben mit ihrem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung im Original abzugeben, in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der bevollmächtigte Vertreter aufgezeigt ist, der die Mitglieder gegenüber der Vergabestelle vertritt.(Hinweis: Eine Bewerbergemeinschaft besteht im Falle der Aufforderung zur Angebotsabgabe als Verfassergemeinschaft fort. Die rechtliche Ausgestaltung der Zusammenarbeit im Auftragsfall wird Gegenstand der anschließenden Vergabeverhandlungen sein.) Anlage A1b: Einzelbewerber haben mit ihrem Teilnahmeantrag eine Erklärung über die Erbringung des gesamten Leistungsumfanges sowie ihre Kontaktdaten abzugeben.Hinweis: Mehrfachbewerbungen, auch als Mitglied einer Bewerbergemeinschaft, sind unzulässig und führen automatisch zum Ausschluss sämtlicher betroffener Bewerbungen.A2 | Erklärung Verknüpfung/Zusammenarbeit, Nichtvorliegen von Ausschlussgründen (Anlage A2):Angabe, ob oder auf welche Art wirtschaftliche Verknüpfungen zu anderen Unternehmen bestehen, bzw. ob oder auf welche Art sie auf den Wettbewerb bezogen in relevanter Weise mit Anderen zusammenarbeiten.Rechtsverbindlich unterzeichnete Erklärung des Bewerbers über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 4 Abs. 6 Buchst. a-g sowie Abs. 9 Buchst. a-d VOF. Diese Erklärung ist im Falle einer Bewerbergemeinschaft von jedem Mitglied vorzulegen.(Mindestbedingung).A3 | Registerauszug (Anlage A3):Bei juristischen Personen und anderen eingetragenen Gesellschaften ein aktueller Handelsregisterauszug oder sonstige einschlägige Berufsregister (in Ermangelung eines solchen eine gleichwertige Bescheinigung einer Gerichts- oder Verwaltungsbehörde des Ursprungs- oder Herkunftslandes.) Im Falle der Bewerbung als Bewerbergemeinschaft ist der Registerauszug von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft einzureichen.(Mindestbedingung) A4 | Nachweis der Fachkunde (Anlage A5):Berechtigung des Bewerbers bzw. mindestens eines Mitglieds in einer Bewerbergemeinschaft zur Führung der Berufsbezeichnung „Architekt“ oder „Innenarchitekt“ (z. B durch Vorlage der Kopie der Eintragungsurkunde in die Architektenkammer) Auswärtige Bewerber mit der Staatsangehörigkeit eines Mitgliedstaates der Europäischen Union oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum erfüllen die fachliche Voraussetzung, wenn ihre Berechtigung zur Führung ihrer oben genannten Berufsbezeichnung nach der Richtlinie 2005/36/EG des Europäischen Parlaments und des Rates und der Richtlinie 2013/55/EU des Europäischen Parlaments und des Rates über die Anerkennung von Berufsqualifikationen gewährleistet ist und den Vorgaben des Rates vom 7.9.2005 über die Anerkennung von Berufsqualifikationen (ABI. EU Nr: L 255 S.22) entspricht.(Mindestbedingung).B | Referenzen:B1 | Referenzen Ausstellungsgestaltung/Szenografie:Darstellung von 3 Referenzprojekten (P1 bis P3) auf insgesamt 3 Seiten DIN A3 im Querformat mit erkennbarer gestalterischer und entwurflicher Qualität durch Fotos, Grundrisse, Ansichten usw. unter Nennung von Projekttitel, Projekttyp, Projektgröße, Leistungszeitraum und -umfang, Auftraggeber, Ausstellungsbudget.Die gezeigten Referenzen sollten in Komplexität und Größe mit der Aufgabe vergleichbar sein und zeigen verschiedene Erlebnisräume, interaktive Lernorte und möglichst auch Ausstellungen für Kinder.Projektreferenz P1 muss möglichst aktuell fertig gestellt und an den Nutzer übergeben worden sein. Im eigenen Büro muss mindestens die Konzeption und die Planungsleistung hierfür erbracht worden sein. (Mindestbedingung).Für die Referenzen P2 und P3 gilt:Die Projekte P2 und P3 müssen nicht fertig gestellt sein, jedoch muss mindestens die Planungsphase möglichst aktuell abgeschlossen sein.Die Projekte P1 bis P3 werden einheitlich nach den folgenden Kriterien bewertet:Qualität des Gestaltungskonzeptes (max. 15 Punkte pro Projekt), Interaktion und Erlebnisanteil (max. 10 Punkte pro Projekt), Material und Detailqualität (max. 5 Punkte pro Projekt) Es wird eine Darstellung des jeweiligen Projektes erwartet, die eine Bewertung nach den zuvor genannten Kriterien zulässt.Hinweis: Da bei nicht realisierten Projekten die Ergebnisse der gestalterischen Durcharbeitung zu Material und Detailqualität nur eingeschränkt (oder nur in Ansätzen) präsentiert werden können, werden solche Referenzprojekte bei der Bewertung in dieser Kategorie die volle zu vergebende Punktzahl nicht erreichen können. Um Beachtung wird gebeten.B2 | Referenzen Architektur:Darstellung von 3 Referenzprojekten (P4 bis P6) auf insgesamt 3 Seiten DIN A3 im Querformat mit erkennbarer gestalterischer und entwurflicher Qualität durch Fotos, Grundrisse, Ansichten usw. unter Nennung von Projekttitel, Projekttyp, Projektgröße, Leistungszeitraum und -umfang, Auftraggeber, Bausumme.Die gezeigten Referenzen sollten in Komplexität und Größe mit der Bauaufgabe vergleichbar sein und zeigen möglichst Kulturbauten und/ oder Umbauten bzw. Erweiterungen von Bestandsbauten aus dem Bereich von Freizeit, Kultur und Religion.Projektreferenz P4 zeigt einen Umbau oder die Erweiterung eines Bestandsgebäudes. Es muss möglichst aktuell fertig gestellt und an den Nutzer übergeben und im eigenen Büro mindestens in den Leistungsphasen 2-5 nach §34 HOAI erarbeitet worden sein. (Mindestbedingung) Für die Referenzen P5 und P6 gilt:Die Projekte P5 und P6 müssen nicht fertig gestellt sein, jedoch muss mindestens die Leistungsphase 2 nach §34 HOAI möglichst aktuell abgeschlossen sein.Die Projekte P4 bis P6 werden einheitlich nach den folgenden Kriterien bewertet:Qualität des innenräumlichen Gestaltungskonzeptes (max. 16 Punkte pro Projekt), Konstruktion und Material (max. 7 Punkte pro Projekt), Detailqualität (max. 7 Punkte pro Projekt).Es wird eine Darstellung des jeweiligen Projektes erwartet, die eine Bewertung nach den zuvor genannten Kriterien zulässt.Hinweis: Da bei nicht realisierten Projekten die Ergebnisse der gestalterischen Durcharbeitung zu Material und Detailqualität nur eingeschränkt (oder nur in Ansätzen) präsentiert werden können, werden solche Referenzprojekte bei der Bewertung in dieser Kategorie die volle zu vergebende Punktzahl nicht erreichen können. Um Beachtung wird gebeten.C | Hinweise:Die vorstehenden Nachweise und Erklärungen sind in einem Teilnahmeantrag und den Anlagen A1 bis A4 zusammengefasst. Zusätzlich eingereichte Bewerbungsunterlagen, die über den geforderten Umfang hinausgehen, werden im Auswahlgremium nicht berücksichtigt.Um die Zulassung zur Teilnahme am Wettbewerb zu erlangen ist es erforderlich, dass die von der Ausloberin vorgegebenen Bewerbungsformulare vollständig ausgefüllt und unterschrieben eingereicht werden. Eventuell fehlende Unterlagen müssen auf Aufforderung binnen 3 Werktagen nachgereicht werden.Eine pauschale Bewerbung mit Broschüren, Prospekten, Werkberichten o. ä., die nicht den im Formblatt angegebenen geforderten Nachweisen entspricht, wird nicht anerkannt.Die auszufüllenden Bewerbungsformulare sind unter der Internet-Adresse des Wettbewerbsbetreuers C4C competence for competitions | achatzi dahms GbR, www.c4c-berlin.de erhältlich. Alternativ können sie elektronisch über die Anschrift vergabe@c4c-berlin.de unter Angabe der E-Mail-Adresse angefordert werden.Bewerbungen sind in Papierform, als lose Blätter nichtgebunden und nicht spiralgeheftet einzureichen. Elektronisch übermittelte Bewerbungen werden nicht berücksichtigt. Für die Bewerber besteht kein Anspruch auf Rücksendung ihrer Bewerbungsunterlagen und auch kein Anspruch auf Kostenerstattung oder Aufwandsentschädigung jeglicher Art.Die Ausloberin behält sich vor, die Angaben/ Nachweise der ausgewählten Teilnehmer_innen zu überprüfen. Falsche Angaben führen zum Ausschluss der Bewerbung. In diesem Fall werden Nachrückende zur Teilnahme zugelassen.III.2) Angaben zu einem besonderen BerufsstandTeilnahme ist einem bestimmten Berufsstand vorbehalten: jaBerechtigt zur Bewerbung um Teilnahme am Wettbewerb sind Bewerbergemeinschaften bei denen:— mind. ein Mitglied Architekt_in oder Innenarchitekt_in ist;— mind. ein Mitglied in den Fachdisziplinen der Szenografie/ Ausstellungsgestaltung, des Designs/der Gestaltung oder der Bühnenbildnerei oder vergleichbaren Künsten tätig ist.Sofern Architekturbüros bzw. Innenarchitekturbüros beide Kompetenzen aufweisen, können sie sich als Einzelverfasser um die Teilnahme im Bewerbungsverfahren bemühen.Die Zulassungsvoraussetzungen müssen am Tag der Veröffentlichung erfüllt sein.Ausgeschlossen von der Teilnahme am Wettbewerb sind Personen, die infolge ihrer Beteiligung an der Auslobung oder Durchführung des Wettbewerbs bevorzugt sind oder Einfluss auf die Entscheidung des Preisgerichts nehmen können. Das Gleiche gilt für Personen, die sich durch Angehörige oder ihnen wirtschaftlich verbundene Personen einen entsprechenden Vorteil oder Einfluss verschaffen können.Ist der Bewerber eine juristische Person oder andere Gesellschaft, zu deren satzungsgemäßem Geschäftszweck die dem Projekt entsprechenden Fach-/Planungsleistungen gehören, ist dieser nur dann teilnahmeberechtigt, wenn durch Erklärung des Bewerbers nachgewiesen wird, dass einer der Gesellschafter oder der bevollmächtigte Vertreter der juristischen Person/Gesellschaft und der verantwortliche Projektbearbeiter die an die natürliche Person gestellten Anforderungen erfüllt.Abschnitt IV: VerfahrenIV.1) Art des WettbewerbsNichtoffenGeplante Teilnehmerzahl: 12IV.2) Namen der bereits ausgewählten TeilnehmerIV.3) Kriterien für die Bewertung der Projekte:Im Fokus der Beurteilung der ersten Phase liegen die konzeptionellen Ideen zur Ausstellungskonzeption/Szenografie und der prinzipielle Ansatz zu dessen räumlicher Umsetzung im vorhandenen Raumgefüge. In der zweiten Phase werden anhand der weiter ausgearbeiteten Beiträge vor allem die schlüssige und architektonisch-räumliche Umsetzung des Konzeptes beurteilt.Ausstellungskonzept, architektonisches Grundkonzept (1. Phase und 2. Phase):— Grundidee für das Kindermuseum;— Szenografisches Konzept;— Kindgerechte Ausstellungsdramaturgie und Erlebnisfolge;— Aufenthaltsqualität für Kinder und deren Begleitung;— prinzipieller Ansatz zur räumlichen Umsetzung im vorhandenen Raumgefüge;— Anmutung und Wirkung des Baukörpers (z.B. Anordnung und Gliederung der Baumasse, Baukörpergestaltung);— Grundlegende Grundrissstruktur.Gestaltungsqualität & funktionale Qualität (2. Phase):— Architektonische Umsetzung und Einfügung in den Bestand;— Transformation der Leitidee zur Ausstellungsgestaltung in Grafik, Medien, Raum, Exponat, Interaktion;— Anmutung und Wirkung des Baukörpers und der Räume (z. B. Gliederung und Gestaltung der Teilflächen, Material- und Farbwahl);— Erfüllung des Raum- und Flächenprogramms;— Nutzungsverteilung und -zuordnung, Funktionalität, Qualität der Grundrisse;— Zugänglichkeit und innere Erschließung;— Aufwand und Angemessenheit der Konstruktion, Material, Technik;— Realisierbarkeit, Sicherheit.Vollständige Liste und Detaillierung siehe Auslobungstext.IV.4) VerwaltungsangabenIV.4.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber/beim Auftraggeber:IV.4.2) Bedingungen für den Erhalt von Vertrags- und ergänzenden UnterlagenSchlusstermin für die Anforderung von Unterlagen oder die Einsichtnahme: 16.2.2016 - 18:00Kostenpflichtige Unterlagen: neinIV.4.3) Schlusstermin für den Eingang der Projekte oder TeilnahmeanträgeTag: 16.2.2016 - 18:00IV.4.4) Tag der Absendung der Aufforderungen zur Teilnahme an ausgewählte BewerberIV.4.5) Sprache(n), in der (denen) Projekte erstellt oder Teilnahmeanträge verfasst werden könnenDeutsch. Englisch.Sonstige Ausgewählte Informationen werden zusätzlich in Englisch zur Verfügung gestellt.IV.5) Preise und PreisgerichtIV.5.1) Angaben zu Preisen:Es werden ein oder mehrere Preise vergeben: jaAnzahl und Höhe der zu vergebenden Preise: Im Rahmen des Verfahrens werden Preisgelder und Honorare in Höhe von insgesamt 61 500 EUR zzgl. Umsatzsteuer ausgelobt.Die Preisträger werden aus den Teilnehmern der zweiten Phase ermittelt. Folgende Preise sind vorgesehen: 1. Preis 15 000 EUR; 2. Preis 9 000 EUR; 3. Preis 6 000 EUR.IV.5.2) Angaben zu Zahlungen an alle TeilnehmerDie verbleibende Gesamtsumme von 31 500 EUR wird als Aufwandsentschädigung gleichmäßig auf alle Teilnehmer, die in der zweiten Wettbewerbsphase eine zur Beurteilung durch das Preisgericht zugelassene Wettbewerbsarbeit einreichen, aufgeteilt.IV.5.3) FolgeaufträgeEin Dienstleistungsauftrag infolge des Wettbewerbs wird an den bzw. an einen der Gewinner des Wettbewerbs vergeben: jaIV.5.4) Entscheidung des PreisgerichtsDie Entscheidung des Preisgerichts ist für den öffentlichen Auftraggeber / den Auftraggeber bindend: jaIV.5.5) Namen der ausgewählten Preisrichter1. Die finale Zusammensetzung des Preisgerichts wird gem. RPW 2013 in Abstimmung mit der Architektenkammer Berlin festgelegt. Bisher sind vorgesehen: 2. Dieter Bogner, Ausstellungsplaner Wien3. Bülent Durmus, Architekt, Berlin4. Jens Imig, Szenograph Berlin5. Matthias Sauerbruch, Architekt Berlin (angefragt) 6. Peter Schäfer, Direktor des Jüdischen Museums Berlin7. Cilly Kugelmann, Programmdirektorin des Jüdischen Museums Berlin8. Sabine Deres, Referatsleiterin bei der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und MedienAbschnitt VI: Weitere AngabenVI.1) Angaben zu Mitteln der Europäischen UnionAuftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: neinVI.2) Zusätzliche Angaben:VI.3) Rechtsbehelfsverfahren/NachprüfungsverfahrenVI.3.1) Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/NachprüfungsverfahrenVergabekammern des BundesVillemombler Str. 7653123 BonnDEUTSCHLANDTelefon: +49 2289499-0Fax: +49 2289499163Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren Vergabekammern des BundesVillemombler Str. 7653123 BonnDEUTSCHLANDTelefon: +49 2289499-0Fax: +49 2289499163VI.3.2) Einlegung von RechtsbehelfenGenaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Ein Nachprüfungsantrag beim Bundeskartellamt (Punkt VI.4.1)) aufgrund erkannter Verstöße gegen Vergabevorschriften ist gemäß § 107 Absatz 3 GWB nur zulässig, wenn die/der Antragsteller_in diesen zuvor unverzüglich, das heißt innerhalb von 10 Kalendertagen, bei der Ausloberin gerügt hat.Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund dieses Bekanntmachungstextes erkennbar sind, sind spätestens innerhalb der in dieser Bekanntmachung genannten Frist für die Abgabe des Teilnahmeantrags/der Bewerbung gegenüber der Ausloberin zu rügen. Hilft die Ausloberin der Rüge nicht ab, hat die/ der Antragsteller_in innerhalb einer Frist von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung der Ausloberin, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, seinen Antrag beim Bundeskartellamt einzureichen.VI.3.3) Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteiltVergabekammern des BundesVillemombler Str. 7653123 BonnDEUTSCHLANDTelefon: +49 2289499-0Fax: +49 2289499163VI.4) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:18.1.2016

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