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Neubau eines Wasserspielplatzes am Dammweg , Berlin Treptow-Köpenick/ Deutschland

Architektur Wettbewerbs-Ergebnis

wa-ID
wa-2026795
Tag der Veröffentlichung
13.06.2019
Aktualisiert am
13.11.2019
Verfahrensart
Nicht offener Wettbewerb
Teilnehmer
Landschaftsarchitekt*innen und Landschaftsplaner*innen
Beteiligung
4 Arbeiten
Auslober
Koordination
BSM Beratungsges. für Staterneuerung und Modernisierung mbH, Berlin
Bewerbungsschluss
24.06.2019 11:00
Abgabetermin Pläne
18.09.2019
Preisgerichtssitzung
21.10.2019

1. Preis

Hager Partner AG, Berlin
Andreas Kotlan · Anna Buchwald
Mitarbeit: Hao Ding
  • 1. Preis: Hager Partner AG, Berlin
  • 1. Preis: Hager Partner AG, Berlin
  • 1. Preis: Hager Partner AG, Berlin
  • 1. Preis: Hager Partner AG, Berlin

2. Preis

K1 Landschaftsarchitekten Kuhn Klapka GbR, Berlin
Catherine Kuhn
Mitarbeit: Torsten Wolff · Marta Gioffrè
Dawid Mazur · Robert Porzenheim
  • 2. Preis: K1 Landschaftsarchitekten Kuhn Klapka GbR, Berlin
  • 2. Preis: K1 Landschaftsarchitekten Kuhn Klapka GbR, Berlin
  • 2. Preis: K1 Landschaftsarchitekten Kuhn Klapka GbR, Berlin
  • 2. Preis: K1 Landschaftsarchitekten Kuhn Klapka GbR, Berlin

3. Preis

geskes hack Landschaftsarchitekten, Berlin
Kristina Hack
Mitarbeit: Elisa Stellacci · Yalan Wang · Volker Röhrs
  • 3. Preis: geskes hack Landschaftsarchitekten, Berlin
  • 3. Preis: geskes hack Landschaftsarchitekten, Berlin
  • 3. Preis: geskes hack Landschaftsarchitekten, Berlin
  • 3. Preis: geskes hack Landschaftsarchitekten, Berlin

4. Preis

Ahner Landschaftsarchitektur, Königs Wusterhausen
Wolf Ahner
Mitarbeit: Kathrin Ratte-Polle · Linus Ahner
  • 4. Preis: Ahner Landschaftsarchitektur, Königs Wusterhausen
  • 4. Preis: Ahner Landschaftsarchitektur, Königs Wusterhausen
  • 4. Preis: Ahner Landschaftsarchitektur, Königs Wusterhausen
  • 4. Preis: Ahner Landschaftsarchitektur, Königs Wusterhausen
Verfahrensart
Nichtoffener landschaftsplanerischer Ideen- und Realisierungswettbewerb nach RPW 2013

Wettbewerbsaufgabe
Die Ausloberin beabsichtigt den Um- bzw. Neubau des Wasserspielplatzes „Plansche“ am Dammweg im Plänterwald. Die Fläche, auf der sich die „Plansche“ befindet ist ein 11.985 m² großes, umzäuntes Areal. Auf einem Großteil dieser Fläche befindet sich Baumbestand, der unberührt bleiben soll, sodass lediglich rund 6.000 m² Fläche im Rahmen des Wettbewerbs intensiv bearbeitet werden sollen.

Die „Plansche“ ist ein öffentlicher Wasserspielplatz mitten im Plänterwald und wird vom Straßen- und Grünflächenamt des Bezirkes Treptow-Köpenick betrieben. Die Fläche liegt im Landschaftsschutzgebiet und in der Wasserschutzzone III A. Die Anlage wurde in den 50er Jahren errichtet und spiegelt den Zeitgeist der ehemaligen DDR wider. Sie wird noch betrieben und erfreut sich großer Beliebtheit. Das Betonbecken, die technischen Anlagen sowie die Sanitäranlagen sind jedoch marode und dringend erneuerungsbedürftig. Zudem entsprechen die Wassertechnik und die sanitären Anlagen nicht mehr dem Stand der Technik.

Die Untersuchungen zur Technischen Ausrüstung der Wassertechnik wurden bereits von einem Ingenieurbüro durchgeführt. Der Erläuterungsbericht sowie die dazugehörigen Anlagen werden zur Verfügung gestellt und sind zu beachten. Des Weiteren liegt für die Sanierung des Bestandsgebäudes auf dem Areal bereits eine Planung vor. Es ist vorgesehen, das Gebäude gemäß ursprünglicher Planung herzurichten und die sanitären Anlagen komplett zu erneuern. Die Umgestaltung dieses Gebäudes muss dementsprechend nicht im Rahmen des landschaftsplanerischen Ideen- und Realisierungswettbewerbs bearbeitet werden.

Wie die alte Anlage aus den 1950er Jahren, soll der neue Wasserspielplatz wieder zentral auf dem Areal verortet werden, um die Sonneneinstrahlung optimal nutzen zu können und um den vorhandenen Baumbestand nicht zu beeinträchtigen. Die Gestaltungsideen sowie die Größe der Wasserfläche sind frei wählbar, jedoch der Lage und Umgebung sowie dem Kostenrahmen anzupassen. Die vorhandenen historischen Steinfiguren (Wassersprüher mit unterschiedlichen Wurfweiten), sollen erhalten bleiben und in das gestalterische Konzept integriert werden.

Das Planungsziel ist eine kindgerechte Gestaltung des Wasserspielplatzes mit Sprühern, Sprinklern, Fontänen und Hähnen. Dabei ist ein wesentlicher Teil der Neugestaltung der „Plansche“, die Gestaltung der angrenzenden Flächen mit einer Liegewiese, ggf. Sitzgelegenheiten und Spielgeräten. Ebenso ist die Neugestaltung des vorhandenen Versickerungsbeckens in Abstimmung mit dem Planer der Technischen Ausrüstung in die Planung einzubeziehen sowie die Erneuerung der Wege inklusive Anbindung des Bestandsgebäudes zu planen.
Im Ergebnis wird eine Gestaltung erwartet, die das Areal als Ensemble betont.

Fachpreisrichter*innen
Martina Levin (Levin Monsigny Landschaftsarchitekten), Landschaftsarchitektin Berlin
Gabriele Pütz (Gruppe F), Landschaftsarchitektin Berlin (Vorsitz)
Jörg Schiebert, Bezirksamt Treptow-Köpenick, Projektleitung Planung und Neubau FB Grün

Sachpreisrichterinnen
Sabine Gerth, Bezirksamt Treptow-Köpenick, Straßen- und Grünflächenamt, Fachbereichsleiterin FB Grün
Kirsten Plietzsch, Bezirksamt Treptow-Köpenick, Straßen- und Grünflächenamt, Projektleitung Planung und Neubau FB Grün

Empfehlung des Preisgerichts
Das Preisgericht empfiehlt einstimmig, die in der schriftlichen Bewertung formulierten Kritikpunkte bei der weiteren Planung zu berücksichtigen. Weiterhin gibt das Preisgericht dem Auslober einstimmig die Empfehlungen den 1. Preis, die Arbeit 1301, als Grundlage für die Realisierung des Projektes zu nehmen und die Entwurfsverfasser wie in der Auslobung beschrieben mit der Realisierung des Projektes zu beauftragen.
Neubau eines Wasserspielplatzes am Dammweg
in Treptow-Köpenick (Berlin)
Nichtoffener landschaftsplanerischer Ideen- und Realisierungswettbewerb nach RPW 2013

Ausloberin
Bezirksamt Treptow-Köpenick von Berlin,
Straßen- und Grünflächenamt, FB Grün III 1
Neue Krugallee 4
12435 Berlin

Wettbewerbsbetreuung
BSM
Beratungsgesellschaft für Stadterneuerung und Modernisierung mbH
Katharinenstraße 19-20, 10711 Berlin
Tel: 030 896003-0 | E-Mail: bsm@bsm-berlin.de

Wettbewerbsart
Nichtoffener landschaftsplanerischer Ideen- und Realisierungswettbewerb nach RPW 2013.
Dem Wettbewerb liegen die Richtlinien für Planungswettbewerbe (RPW 2013, Fassung vom 31.01.2013) zugrunde. Der Wettbewerb findet in Abstimmung mit der Berliner Architektenkammer statt.

Inhalt
Neubau eines Wasserspielplatzes am Dammweg im Berliner Bezirk Treptow-Köpenick.
Auf dem rund 0,6 ha großen Areal im Plänterwald, ist es das Ziel ein Gesamtkonzept zu entwickeln, welches die kindgerechte Gestaltung der Wasserspielflächen sowie die Gestaltung der Liegewiesen, der Spielgeräte, der Sitzgelegenheiten und der Wege berücksichtigt.

Sprache
Der Wettbewerb wird in deutscher Sprache durchgeführt.

Zeitraum
Die Wettbewerbsdurchführung ist von Juli bis September 2019 vorgesehen.

Preise und Aufwands-entschädigung
Die Wettbewerbssumme beträgt 14.000,00 Euro zzgl. Mehrwertsteuer.
Die Preise werden wie folgt gestaffelt:
1. Preis 2.000,00 Euro
2. Preis 1000,00 Euro
3. Preis 500,00 Euro
Ein Teil der Wettbewerbssumme, 10.500,00 Euro, wird als Aufwandsentschädigung unter den teilnehmenden Büros aufgeteilt.
Die Teilnehmenden des Wettbewerbs erhalten gegen Rechnungstellung eine Aufwandsentschädigung in Höhe von jeweils 1.500,00 Euro zzgl. MwSt., sofern eine den Bedingungen der Auslobung entsprechende Arbeit eingereicht wird.

Wettbewerbsjury
Fachpreisrichter
N.N.
N.N.
N.N.

Sachpreisrichter
N.N.
N.N.

Teilnehmer
Der Wettbewerb richtet sich an Landschaftsarchitekten und Landschaftsplaner, die Erfahrung in der Planung und Umsetzung von Planschen oder Wasserspielplätzen mit Sprühern, Sprinklern und Fontänen etc. haben. Vorgesehen ist, dass sieben Büros / Bewerbergemeinschaften am Wettbewerb teilnehmen.
Es handelt sich um einen anonymen, nichtoffenen Ideen- und Realisierungswettbewerb mit zwei gesetzten und fünf gelosten Teilnehmern. Teilnahmeberechtigt sind natürliche Personen, die am Tage der Auslobung zur Führung der Berufsbezeichnung Landschaftsarchitekt berechtigt sind und Mitglied einer Architektenkammer in Deutschland sind oder die Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung Landschaftsarchitekt/in nach § 2 NArchtG (auswärtiger Architekt) und Geschäfts-sitz/Wohnsitz im Zulassungsbereich haben bzw. zur Führung der Berufsbezeichnung Landschaftsarchitekt/in nach dem Recht des jeweiligen Heimatstaates berechtigt und im Zulassungsbereich ansässig sind. Ist die Berufsbezeichnung dort gesetzlich nicht geregelt, bestimmen sich die fachlichen Anforderungen nach der einschlägigen EU-Richtlinie. Darüber hinaus sind juristische Personen zugelassen, die am Tage der Auslobung ihren Geschäftssitz im Zulassungsbereich haben und einen satzungsgemäßen Geschäftszweck haben, zu dem der Wettbewerbsaufgabe entsprechende Planungsleistungen gehören und einen bevollmächtigten Vertreter der Gesellschaft und einen Verfasser der Wettbewerbsarbeit haben, die die fachlichen Anforderungen, die an natürliche Personen gestellt sind, erfüllen.
Die zu setzenden Büros werden neben den Bewerbungskriterien im Teilnahmewettbewerb anhand folgender Beurteilungskriterien ausgewählt:
a) Büros, die für die Aufgabenstellung besonders qualifiziert erscheinen,
b) Büros, die bei gewonnenen Wettbewerben und realisierten Projekten in der baulichen Umsetzung (Bauüberwachung), den spezifischen Erwartungen des Auftraggebers hinsichtlich Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit in hohem Maße Rechnung getragen haben.
Die Ausloberin beabsichtigt, von den sieben Teilnehmenden folgende zwei Büros zu setzen:
- geskes. hack Landschaftsarchitekten GmbH (Berlin) und
- Ahner Landschaftsarchitektur (Königs Wusterhausen).
Die Auswahl über die Teilnahme der Bewerber am Losverfahren erfolgt auf der Grundlage der eingereichten Bewerbungsunterlagen. Eine inhaltliche Bewertung der Referenz findet nicht statt. Aus den teilnahmeberechtigten Bewerbern werden 5 Wettbewerbsteilnehmer ausgelost. Die ausgewählten Bewerber werden schriftlich benachrichtigt. Sie haben ihre Teilnahme innerhalb einer Woche schriftlich zu bestätigen. Die gelosten Nachrücker rücken im Fall einer Absage der 5 Wettbewerbsteilnehmer nach. Nur die für den Wettbewerb ausgewählten Büros oder Bürogemeinschaften werden zur Teilnahme aufgefordert und erhalten digital die vollständigen Auslobungsunterlagen.

Bewerbungsunterlagen
Die aktuelle Bekanntmachung und den Bewerberbogen finden Sie auf der Vergabeplattform des Landes Berlin www.berlin.de/vergabeplattform/ unter der Bezeichnung „Neubau eines Wasserspielplatzes am Dammweg in Treptow-Köpenick (Berlin)“.
Jeder Bewerber hat mit dem Bewerberbogen Angaben zu machen und Nachweise zu erbringen. Bitte nutzen Sie den Bewerbungsbogen. Die Teilnahmeunterlagen sind unter Beachtung des Einreichungstermins (24.06.2019, 11:00 Uhr) in elektronischer Form abzugeben und auf der Vergabeplattform hochzuladen.
Für die Auswahl der Wettbewerbsteilnehmer weisen die Bewerber anhand einer Referenz, Erfahrungen in Bezug auf eine vergleichbare Aufgabenstellung nach.
Folgende Nachweise sind zu erbringen:
a) Nachweis der Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung: Landschaftsarchitekten bzw. Arbeitsgemeinschaften von Landschaftsarchitekten
b) Nachweis der Realisierung einer vergleichbaren Anlage in den letzten 10 Jahren:
1. Vergleichbare Planungsaufgabe (z.B. Wasserspielplatz mit Sprinklern, Sprühern o.ä.),
2. Fertigstellung seit dem Jahr 2009,
3. Bearbeitung der Leistungsphasen 2-8,
4. Baukosten von mindestens 400.000 € netto
Die Darstellung der Referenz erfolgt auf maximal 1 DIN-A4-Blatt (einseitig) einschließlich folgender Angaben: Bezeichnung, Bauherr (öffentlich / privat), Verfasser (Bewerber, Mitglied), Baukosten, Zeitpunkt der Fertigstellung, bearbeitete Leistungsphasen, Zeichnungen / Abbildungen, Erläuterungen.
Referenzprojekte sind unter eigenem Namen geplante und realisierte Projekte. Es muss jeweils erkennbar sein, welches Büro oder welche Bürogemeinschaft Autor des jeweils dargestellten Projektes ist.

Bewertung
Die Einhaltung der formalen Kriterien der eingereichten Referenz ist Voraussetzung für eine Beurteilung nach folgenden Aspekten der Arbeiten:
- Vergleichbarkeit der Arbeiten mit der Aufgabenstellung,
- Aussagefähigkeit und Verständlichkeit der eingereichten Unterlagen.

Wettbewerbsaufgabe
Die Ausloberin beabsichtigt den Um- bzw. Neubau des Wasserspielplatzes „Plansche“ am Dammweg im Plänterwald. Die Fläche, auf der sich die „Plansche“ befindet ist ein 11.985 m² großes, umzäuntes Areal. Auf einem Großteil dieser Fläche befindet sich Baumbestand, der unberührt bleiben soll, sodass lediglich rund 6.000 m² Fläche im Rahmen des Wettbewerbs intensiv bearbeitet werden sollen.
Die „Plansche“ ist ein öffentlicher Wasserspielplatz mitten im Plänterwald und wird vom Straßen- und Grünflächenamt des Bezirkes Treptow-Köpenick betrieben. Die Fläche liegt im Landschaftsschutzgebiet und in der Wasserschutzzone III A. Die Anlage wurde in den 50er Jahren errichtet und spiegelt den Zeitgeist der ehemaligen DDR wider. Sie wird noch betrieben und erfreut sich großer Beliebtheit. Das Betonbecken, die technischen Anlagen sowie die Sanitäranlagen sind jedoch marode und dringend erneuerungsbedürftig. Zudem entsprechen die Wassertechnik und die sanitären Anlagen nicht mehr dem Stand der Technik.
Die Untersuchungen zur Technischen Ausrüstung der Wassertechnik wurden bereits von einem Ingenieurbüro durchgeführt. Der Erläuterungsbericht sowie die dazugehörigen Anlagen werden zur Verfügung gestellt und sind zu beachten. Des Weiteren liegt für die Sanierung des Bestandsgebäudes auf dem Areal bereits eine Planung vor. Es ist vorgesehen, das Gebäude gemäß ursprünglicher Planung herzurichten und die sanitären Anlagen komplett zu erneuern. Die Umgestaltung dieses Gebäudes muss dementsprechend nicht im Rahmen des landschaftsplanerischen Ideen- und Realisierungswettbewerbs bearbeitet werden.
Wie die alte Anlage aus den 1950er Jahren, soll der neue Wasserspielplatz wieder zentral auf dem Areal verortet werden, um die Sonneneinstrahlung optimal nutzen zu können und um den vorhandenen Baumbestand nicht zu beeinträchtigen. Die Gestaltungsideen sowie die Größe der Wasserfläche sind frei wählbar, jedoch der Lage und Umgebung sowie dem Kostenrahmen anzupassen. Die vorhandenen historischen Steinfiguren (Wassersprüher mit unterschiedlichen Wurfweiten), sollen erhalten bleiben und in das gestalterische Konzept integriert werden.
Das Planungsziel ist eine kindgerechte Gestaltung des Wasserspielplatzes mit Sprühern, Sprinklern, Fontänen und Hähnen. Dabei ist ein wesentlicher Teil der Neugestaltung der „Plansche“, die Gestaltung der angrenzenden Flächen mit einer Liegewiese, ggf. Sitzgelegenheiten und Spielgeräten. Ebenso ist die Neugestaltung des vorhandenen Versickerungsbeckens in Abstimmung mit dem Planer der Technischen Ausrüstung in die Planung einzubeziehen sowie die Erneuerung der Wege inklusive Anbindung des Bestandsgebäudes zu planen.
Im Ergebnis wird eine Gestaltung erwartet, die das Areal als Ensemble betont.

Beurteilungskriterien (vorläufig, Ergänzungen möglich)
- Formalleistungen
- Wasserflächenkonzept
- Freiflächenkonzept
- Wirtschaftlichkeit
- Zusammenspiel des landschaftsplanerischen Entwurf mit den Vorgaben der Wassertechnik
- Ensemblewirkung

Weitere Bearbeitung
Für die Maßnahmen liegt derzeit noch keine gesicherte Gesamtfinanzierung vor. Die Ausloberin beabsichtigt, unter Würdigung der Empfehlung des Preisgerichts, den ersten Preisträger mit der Leistungsphase 2 zu beauftragen. Des Weiteren sollen die Leistungsphasen 3 bis 9 nach § 39 HOAI stufenweise beauftragt werden, sofern kein wichtiger Grund einer Beauftragung entgegensteht und die Gesamtfinanzierung der Maßnahme gesichert ist (RPW 2013 § 8 Absatz 2).
Eine Vergütung der Leistungsphase 1 (Grundlagenermittlung) wird ausgeschlossen, da diese mit der Klärung der Aufgabenstellung (Auslobung) als erbracht gilt.
Die mitzuverarbeitende Bausubstanz (§ 2 Abs. 7 HOAI) wird nur dann auf die Kosten angerechnet, soweit diese zum Zeitpunkt der Kostenberechnung ermittelt und schriftlich vereinbart wird (§ 4 Abs. 3 HOAI).
Im Falle einer weiteren Bearbeitung werden durch den Wettbewerb bereits erbrachte Leistungen des Wettbewerbsteilnehmers bis zur Höhe des zuerkannten Preises und der Aufwandsentschädigung nicht erneut vergütet, wenn der Wettbewerbsentwurf in seinen wesentlichen Teilen unverändert der weiteren Bearbeitung zugrunde gelegt wird (RPW 2013 § 8 Absatz 2).
Ein Verhandlungsverfahren im Anschluss an den Wettbewerb mit allen Preisträgern wird nur durchgeführt, wenn der Auftraggeber vom Votum des Preisgerichts abweicht. Im Regelfall wird der Auftraggeber nur mit dem ersten Preisträger über die Auftragsvergabe verhandeln.
Die Vergabe der o. g. Planungsleistungen wird zeitnah nach der Bekanntgabe des Ergebnisses des Auswahlverfahrens bzw. des Verhandlungsverfahren erfolgen.

Termine
- 24.06.2019, 11 Uhr Bewerbungsfrist
- bis 10.07.2019 Teilnahmebestätigung
- 22.07.2019 Freischaltung der Auslobung
- 05.08.2019 Einsendeschluss Rückfragen
- 18.09.2019 Frist zur Abgabe der Arbeiten
- 21.10.2019 Preisgerichtssitzung

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