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Neubau Laborgebäude des Abwasserinstituts der StEB , Köln-Stammheim/ Deutschland

Architektur Wettbewerbs-Ergebnis

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Veröffentlicht als:

Dokumentation
Zwischenbericht
Weiterverfolgt
wa-ID
wa-2013204
Tag der Veröffentlichung
19.07.2013
Aktualisiert am
01.12.2016
Verfahrensart
Nicht offener Wettbewerb
Teilnehmer
Architektur
Beteiligung
17 Arbeiten
Auslober
Koordination
Stottrop Stadtplanung , Köln
Bewerbungsschluss
13.02.2013
Abgabetermin Pläne
11.06.2013
Abgabetermin Modell
17.06.2013
Preisgerichtssitzung
19.07.2013
Fertigstellung
10/2016

März 2015 – Zwischenstand des Projekts

In einem begrenzt offenen Realisierungswettbewerb suchten die Stadtentwässerungsbetriebe Köln, AöR (StEB), die Architekten für den Neubau des Laborgebäudes für ihr Abwasserinstitut. Gewünscht war eine „qualitätvolle, gestalterisch anspruchsvolle Architektur“. Gewonnen hat im Juli 2013 der Entwurf von kister scheithauer gross architekten und stadtplaner GmbH, und die Architekten haben den Auftrag im anschließenden VOF-Gespräch erhalten. Sie berichten, dass die Zusammenarbeit mit den Stadtentwässerungsbetrieben sehr kooperativ und zielorientiert verläuft, und sie wurden inzwischen mit den Leistungsphasen 2-8 beauftragt. Derzeit (Stand Ende 2014) befinden sie sich in Leistungsphase 5+6. Die Fertigstellung ist für das Frühjahr 2016 geplant. Gegenüber der Wettbewerbsplanung wird es keine grundsätzlichen Änderungen geben. Das Entwurfskonzept des körperhaften Solitärs und seiner gestanzten Metallfassade, welches die Jury mit seiner Einfachheit überzeugte, wurde vertieft und bis ins Detail durchgearbeitet.

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Dezember 2016 – Fertigstellung des Projekts

Kommentar der Architekten
Der Entwurf reagierte auf die markante Umgebung des Werksgeländes mit einem freien und geometrischen Gebäudekörper, welcher das dreiecksförmige Grundstück optimal ausnutzt. Der eingeschossige Baukörper mit dem runden Technikaufbau greift die Körperhaftigkeit der technischen Bauwerke auf und wird sowohl seiner Funktion als auch in seiner bildhaften Wirkung als markantes Technikgebäude gerecht. Das komplett eingehauste Gebäude mit der gebogenen Fassade ähnelt mehr einem metallischen Gefäß und harmonisiert so mit seiner Umgebung. Die Fassade nimmt dem Gebäude die Maßstäblichkeit. Allerdings ohne distanziert und charakterlos und ohne typische Industriearchitektur zu sein. Seine Identität erhält der Neubau durch seine Materialität und ornamentale Fassadengestaltung, welche die verschiedensten Assoziationen bei ihren Betrachtern weckt. Ist es ein orientalischer Paravent. Nein, wie ein Tetris Spiel. Oder vielleicht....

>> Den vollständigen Bericht mit Fotos können Sie als PDF-Datei erwerben <<


1. Preis

KSG Kister · Scheithauer · Gross Architekten und Stadtplaner GmbH, Köln
Prof. Johannes Kister · Eric Mertens
Mitarbeit: D. Schröpfer · S. Schröter · R. Zieprich
TGA: DS-Plan – Ing.-Ges. für ganzheitliche Bauberatung u. Generalfachplanung mbH, Köln
Frank Kamping
Mitarbeit: Klaus-Peter Völcker
Labor: Eurolabors AG, Kassel
Jan Hamer
Mitarbeit: Bennet Marburger
L.Arch.: stern landschaften, Köln, Doron Stern

2. Preis

Heinle, Wischer und Partner Freie Architekten, Köln
Markus Kill
Mitarbeit: David Koenigsfeld · Vera Krämer
Labor: FSH Ingenieurplanung, Meckenheim
Mitarbeit: Uwe Klaus Fußy
TGA: KMG Ing.-Ges. für Gebäude- und Versorgungstechnik mbH, Köln
Markus Metternich

3. Preis

hammeskrause architekten, Stuttgart
Markus Hammes
Mitarbeit: Thomas Schulz
Labor: Ing.-Ges. Feldmeier mbH, Münster
Ulrich Feldmeier
Fachplaner: IRM R. Mühlbacher GmbH, Hildesheim

Anerkennung

rheinpark_ r ralph röwekamp architekten, Bochum
Mitarbeit: Martin Kraushaar · Hendrik Fangmann
Andreas Tödling · Björn Martenson · Sonja Nagel
Jan Theissen · Mirjam Patz · Fabian Sass
Labor: Dr. Heinekamp Labor- und Institutsplanung GmbH, Karlsfeld
Mitarbeit: Dr. Ina Maria Müller
Brandschutz: Ing.-Büro Stütz, Dortmund
Bauphysik: KNP Bauphysik, Köln
Statik: Tirok Ingenieure, Eschweiler

Anerkennung

Auernhammer · Wohlrab Architektur, München
Irina Auernhammer · Gerhard Wohlrab
TGA: Ing.-Büro Hausladen GmbH, Kirchheim
Verfahrensart
Begrenzt offener Realisierungswettbewerb mit vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren zur Auslosung von 13 Teilnehmern zuzüglich 7 Einladungen.

Wettbewerbsaufgabe
Die Stadtentwässerungsbetriebe Köln, AöR (StEB) beabsichtigen, auf dem Gelände des Großklärwerks Köln-Stammheim, den Neubau des Laborgebäudes für ihr Abwasserinstitut zu errichten. Der Neubau soll das bestehende, stark sanierungsbedürftige Laborgebäude er setzen. Bei dem zu planenden Gebäude handelt es sich um das analytische Labor des Abwasserinstituts der Stadtentwässerungsbetriebe Köln. Es unterstützt die Fachdienststellen der StEB in allen naturwissenschaftlich geprägten Fragestellungen zur Qualitätsverbesserung der öffentlichen Abwasserbeseitigung.
Die StEB Köln erwarten die Errichtung eines innovativen und zukunftsfähigen Laborgebäudes nach modernsten Gestaltungsgesichtspunkten. Möglichkeiten einer einfachen Veränderung der Laborzonen bei sich zukünftig änderndem Bedarf sind zu berücksichtigen. Die intelligente Anordnung der Labortätigkeitsbereiche zur Optimierung der Arbeitsabläufe und Realisierung kurzer Wege wird gefordert. Um dem Alleinarbeitsverbot im Labor gerecht zu werden, ist dieses entsprechend zu konzipieren. Neben den Anforderungen an Funktionalität und Transparenz sind Kommunikationsfreundlichkeit, angenehme Raumtemperaturen im Sommer ohne aufwändige Lüftungs- und Klimatechnik und eine geringe Lärmbelastung der Arbeitsbereiche weitere wichtige Aspekte bei der Planung des Laborgebäudes. Die Unterbringung sämtlicher Funktionsbereiche im selben Geschoss erscheint ideal.

Competition assignment
The Cologne Wastewater Services (StEB) are planning the development of a new laboratory building on the premises of the large sewage treatment plant. It will be the analytical laboratory of the wastewater institute. It shall be modern, innovative, flexible and future-oriented with an intelligent arrangement for laboratory task areas, optimised work process with short distances and a pleasant indoor climate and low noise level. Ideally all functional areas shall be located on the same floor.

Preisrichter
Walter von Lom, Köln (Vors.)
Heinz Brandenburg, Klärwerke und Netze StEB
Alexander Fischer, Köln
Franz-Josef Höing, Verwaltungsrat der StEB
Ay¸sin Ipekçi, Köln
Kaspar Kraemer, Köln
Jürgen Minkus, Gestaltungsbeirat der Stadt Köln
Dr. Andrea Poppe, Abwasserinstitut StEB
Otto Schaaf, Stadtentwässerungsbetriebe StEB

Preisgerichtsempfehlung
Das Preisgericht empfiehlt dem Auslober einstimmig, die Arbeit mit dem ersten Preis zur Grundlage der weiteren Bearbeitung zu wählen.

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