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Kaiserplatz , Düren/ Deutschland

Architektur Wettbewerbs-Ergebnis

wa-ID
wa-2020972
Tag der Veröffentlichung
05.10.2016
Aktualisiert am
05.10.2016
Verfahrensart
Sonstiger Wettbewerb
Beteiligung
3 Arbeiten
Auslober
Koordination
scheuvens + wachten plus planungsgesellschaft mbh, Dortmund
Preisgerichtssitzung
05.10.2016

1. Rang

Lützow 7 C. Müller · J. Wehberg Garten- und Landschaftsarchitekten, Berlin

2. Rang

TOPOTEK 1 Gesellschaft von Landschaftsarchitekten mbH, Berlin

3. Rang

wbp Landschaftsarchitekten, Bochum
Verfahrensart
Freiraumplanerisches Werkstattverfahren

Verfahrensaufgabe 
Der Kaiserplatz ist einer der zentralen Plätze Dürens. Er spielt eine besondere Rolle für das öffentliche Leben in der Stadt: Der Kaiserplatz ist nicht nur Vorplatz und Entrée des Rathauses, sondern unter anderem auch zentraler Veranstaltungsplatz, zentraler Bushaltepunkt und Eingang zur „Einkaufsinnenstadt“. 
Der Kaiserplatz wurde in den 1990er Jahren umgestaltet. Er behielt dabei seine steinerne Form, die einerseits Kritik hervorruft, andererseits aber gerade für die regelmäßig hier stattfindenden Veranstaltungen in seiner offenen Form sehr gut geeignet ist. In dem Integrierten Handlungskonzept Innenstadt Düren aus dem Jahr 2014 wird die Umgestaltung des Kaiserplatzes als eines der zentralen Projekte für die Attraktivierung der Innenstadt Düren erkannt. Der Kaiserplatz bildet zusammen mit dem Marktplatz ein zentrales Platzpaar in der Dürener Innenstadt. Daher zielt das Werkstattverfahren auf eine Umgestaltung des Kaiserplatzes und des Übergangsbereichs zum Marktplatz ab. 
Neben der Gestaltung der Oberflächen, der Zonierung des Platzes für unterschiedliche Aktivitäten und Aufenthalt, gilt es auch die Lage und Gestaltung der zentralen Bushaltestelle und die Schaffung von besseren Nutzungsmöglichkeiten durch die Gastronomie zu diskutieren, um den Platz besser im Alltagsleben bespielen zu können und eine neue Aufenthaltsqualität zu schaffen.
Die vielen miteinander konkurrierenden Ansprüche an die Gestaltung und Nutzung des Platzes lassen sich nur im Dialog zu einer tragfähigen Lösung für die nächsten Jahre entwickeln. Daher ist vorgesehen, in einem Werkstattverfahren mit drei renommierten Landschaftsarchitekturbüros und im Dialog mit Akteuren der Innenstadt und interessierten Bürgern Lösungsvorschläge zu entwickeln. Vor diesem Hintergrund gibt es auch keine Aufgabenstellung, die „abgearbeitet“ werden kann bzw. soll, sondern eine Beschreibung der Problemlagen und der Wünsche der Stadtgesellschaft in Bezug auf den Kaiserplatz. 
Aufgabe des Werkstattverfahrens ist die Neugestaltung des Kaiserplatzes mit der Übergangszone zum Markt. Dabei müssen Lösungen für konkurrierende Nutzungen
(u.a. Verweilen, Spiel, Repräsentanz, Events) gefunden werden. Es gilt insbesondere, dem Vorplatz des Rathauses neue Repräsentanz zu verleihen und diesen mit einer neuen Attraktivität auszustatten, die sowohl über eine qualitativ hochwertige Alltagstauglichkeit verfügt als sich auch für zeitlich befristete Veranstaltungen eignet.
Einige jüngere Konzepte haben zu der Umgestaltung des Kaiserplatzes und des Marktes bereits Zielsetzungen formuliert, die im Folgenden, gegliedert nach Schwerpunkten, kurz vorgestellt werden. Zu nennen sind in diesem Zusammenhang das „Integrierte Handlungskonzept Innenstadt Düren“ (HJPplaner 2014), das „Regelwerk zur Nutzung und Ausstattung der Stadträume in der Innenstadt Düren“ (HJPplaner 2016), die Ergebnisse des Innenstadtforums vom 12. November 2015 sowie die „Planungsstudie zur zentralen Bus Halte- / Umsteigestelle Innenstadt“ (Planungsgruppe MWM, BVS Rödel & Pachan
2016).

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