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Hauptbahnhof - Stuttgart 21 , Stuttgart/ Deutschland

Architektur Wettbewerbs-Ergebnis

Veröffentlicht als:

Zwischenbericht
wa-ID
wa-2002236
Tag der Veröffentlichung
01.07.2016
Aktualisiert am
01.07.2016
Verfahrensart
Nicht offener Wettbewerb
Zulassungsbereich
EU /EWR
Beteiligung
126 Arbeiten
Koordination
Drees & Sommer, Stuttgart
Preisgerichtssitzung
18.07.1997
Preisgerichtssitzung Überarbeitung
04.11.1997

Juli 2016 – Zwischenstand des Projekts

Das Projekt „Stuttgart 21“ sieht die Verlegung der neuen Gleise bis zu 12 m unter dem bis - herigen Gleisnetz vor, während das von Paul Bonatz und Friedrich Eugen Scholer 1922 er - baute, denkmalgeschützte Bahnhofsgebäude erhalten bleibt. Der Bahnhof bildet den Kern der weiteren Stadtentwicklung sowie die Schnitt - stelle von altem und neuem Herzen der Stadt. Er verleiht Stuttgart eine engere Anbindung an Europa und darüber hinaus eine neue Stadtmitte, denn der Schlossgarten – das grüne Herz und die wichtigste öffentliche Grünanlage Stuttgarts – wird über dem neuen Bahnhof erweitert. ingenhoven architects haben den Wettbewerb 1997 gewonnen. Der von ingenhoven architects entworfene neue unterirdische Bahnhof besticht insbesondere mit Helligkeit und einer visuellen Offenheit, die Ästhetik und Sicherheitsvorteile verbindet. Tagsüber wird die Bahnhofshalle mittels großer Lichtaugen mit natürlichem Licht beleuchtet. Zugleich kommunizieren die Lichtaugen die Präsenz des unterirdischen Bahnhofs an die Passanten darüber. CO2-Emissionen werden durch intelligenten Einsatz natürlicher Energien und Ressourcen vermieden. Der „Null-Energie- Bahnhof“ benötigt keine Energiezufuhr für Heizung, Kühlung oder mechanische Be lüftung, sondern nutzt Wärme aus dem Grundwasser und Luftströme in den Tunneln. Darüber hinaus ist eine eigene Energieerzeugung mit Solarmodulen auf dem Dach des Bahnhofs gebäudes vorgesehen. Die Fertigstellung soll 2021 erfolgen.

Preisgruppe

HOE Architects Hermann · Öttl · PartmbB, München

Preisgruppe

IFB Planungsgruppe Dr. Braschel GmbH, Stuttgart

Gewinner nach Überarbeitung

Ingenhoven Architects, Düsseldorf

Preisgruppe

wörner traxler richter planungsgesellschaft mbh, Frankfurt a.M.

1. Ankauf

Jahn, Chicago

2. Ankauf

Architekt Prof. Bernd Albers , Berlin

3. Ankauf

Ars Herrmann + Hornung GmbH, Stuttgart

4. Ankauf

Architekten Josef Paul Kleihues & Hon Faia, Berlin

5. Ankauf

gmp Architekten von Gerkan · Marg und Partner, Hamburg

6. Ankauf

Architektengruppe TEAM Stuttgart 21, Stuttgart
Verfahrensart
Interdisziplinärer Realisierungswettbewerb mit 2 Bearbeitungsphasen

Preisträger nach Überarbeitung:
1. Rang Ingenhoven Architects, Düsseldorf

weitere Teilnehmer
- IFB Planungsgruppe Dr. Braschel GmbH, Stuttgart
- Architekten Hermann + Öttl , München
- wörner traxler richter planungsgesellschaft mbh, Frankfurt am Main

Wettbewerbsaufgabe
Im Rahmen des Projektes Stuttgart 21 findet die städtebauliche Neuordnung eines ca. 100 ha großen, heute noch betrieblich genutzten, innerstädtischen Bahngeländes statt. Diese Entwicklung wird ermöglicht durch die Verlegung der Güterbereiche und des Wartungsbahnhofs aus der Stadt heraus bei gleichzeitiger Tunnelung der Personengleise im inneren Stadtbereich.
Ziel des Wettbewerbs ist es, für die bauliche und gestalterische Kozenption des neuen Hauptbahnhofs, unter Berücksichtigung des unter Denkmalschutz stehenden Bahnhofsgebäudes, Lösungsvorschläge zu erhalten.
Der heutige Kopfbahnhof mit 16 Gleisen soll dabei in einen großzügig überdachten tiefergelegten Durchgangsbahnhof mit acht Gleisen umgewandelt werden. Der neue Bahnhof ist gekennzeichnet durch eine um 90 Grad gegenüber heute gedrehten Bahnsteighalle.
Die neuen Bahnsteige sind 420 m lang, wovon ca. 200 m außerhalb der Grenzen des Bonatzbaus im Bereich der Schloßgartenanlage verlaufen.
Darüber hinaus ist die städtebauliche, gestalterische und funktionale Einbindung des neuen Hauptbanhofes in das städtebauliche Umfeld und die Schloßgartenanlagen herzustellen.

Preisgerichtsempfehlung
Die Auslober kamen überein, die vier Arbeiten der ersten Preisgruppe nochmals einer Überarbeitungsphase zu unterziehen.

Fachpreisrichter
Prof. Klaus Humpert, Freiburg (Vors.)
Prof. Dieter Hauffe, Stuttgart
Andreas Gottlieb Hempel, München
Prof. Barbara Jakubeit, Berlin
Prof. Vittorio Lampugnani, Zürich
Prof. Arno Lederer, Stuttgart
Prof. Stefan Polonyi, Köln
Prof. Peter Schenk, Stuttgart
Prof. Albert Speer, Frankfurt am Main
Prof. Donata Valentien, München
Prof. Fritz Wilhelm, Lörrach
Prof. Zlonicky, Dortmund

Sachpreisrichter
Dr. Heinz Bühler, Dr. Heinz Dürr
Prof. Ulf Häusler, Matthias Hahn
Thomas Knödler, Prof. Rainer Kußmaul
Martin Lepper, Dr. Wolfgang Schuster
Prof. Hans Sommer

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