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  • 1. Preis: MEURER GENERALPLANER GMBH , Frankfurt am Main
  • 2. Preis: Heinle, Wischer und Partner Freie Architekten, Berlin
  • Anerkennung: AV1 Architekten Butz Dujmovic Schanné Urig, Berlin
  • Anerkennung: IPRO Dresden Architekten und Ingenieurges. mbH, Dresden
  • Ankauf: Gareth · Hoskins Architects Ltd., Berlin

Graduiertenzentrum Kulturwissenschaften der Justus-Liebig-Universität, Standort Philosophikum , Gießen/ Deutschland

Architektur Wettbewerbs-Ergebnis

Veröffentlicht als:

Dokumentation
wa-ID
wa-2013769
Tag der Veröffentlichung
13.02.2015
Aktualisiert am
01.06.2017
Verfahrensart
Nicht offener Wettbewerb
Zulassungsbereich
EWG
EU /EWR
Teilnehmer
Architekten sowie Stadtplaner in Zusammenarbeit mit Architekten
Beteiligung
18 Arbeiten
Auslober
Koordination
büro luchterhandt stadtplaner architekten landschaftsarchitekten, Hamburg
Bewerbungsschluss
17.03.2015
Abgabetermin Pläne
27.07.2015
Abgabetermin Modell
03.08.2015
Preisgerichtssitzung
02.03.2016
Bekanntgabe
30.03.2016

1. Preis

MEURER GENERALPLANER GMBH, Frankfurt am Main
Prof. Tom Maurer · Kristina Meurer · Kathrin Bösl
a+a; architecture et aménagement, Luxemburg
Hermann Esslinger · Carsten Henschel
Patrick Halsdorf · Natalie Thoesen
Fachber.: Transsolar Energietechnik GmbH
  • 1. Preis: MEURER GENERALPLANER GMBH , Frankfurt am Main
  • 1. Preis: MEURER GENERALPLANER GMBH , Frankfurt am Main
  • 1. Preis: MEURER GENERALPLANER GMBH , Frankfurt am Main

2. Preis

Heinle, Wischer und Partner Freie Architekten, Berlin
Christian Pelzeter · Jan Giesen · Daan Derden
Fachber.: Rentschler & Riedesser
  • 2. Preis: Heinle, Wischer und Partner Freie Architekten, Berlin
  • 2. Preis: Heinle, Wischer und Partner Freie Architekten, Berlin
  • 2. Preis: Heinle, Wischer und Partner Freie Architekten, Berlin

Anerkennung

AV1 Architekten Butz Dujmovic Schanné Urig, Berlin
Prof. Michael Schanné · Maryse Trautsch
Sascha Pawlik
  • Anerkennung: AV1 Architekten Butz Dujmovic Schanné Urig, Berlin
  • Anerkennung: AV1 Architekten Butz Dujmovic Schanné Urig, Berlin
  • Anerkennung: AV1 Architekten Butz Dujmovic Schanné Urig, Berlin

Anerkennung

IPRO Dresden Architekten und Ingenieurges. mbH, Dresden
Danyel Pfingsten
Fachber.: Büro Delva Bassin
  • Anerkennung: IPRO Dresden Architekten und Ingenieurges. mbH, Dresden
  • Anerkennung: IPRO Dresden Architekten und Ingenieurges. mbH, Dresden
  • Anerkennung: IPRO Dresden Architekten und Ingenieurges. mbH, Dresden

Anerkennung

Gareth · Hoskins Architects Ltd., Berlin
Gabriele Bernatzky · Thomas Bernatzky
Sarah Mooney · Adam Jones · Sophia Bril
Fachber.: Transsolar, Stuttgart
Brandschutz: Schmöller Brandschutz
  • Ankauf: Gareth · Hoskins Architects Ltd., Berlin
  • Ankauf: Gareth · Hoskins Architects Ltd., Berlin
  • Ankauf: Gareth · Hoskins Architects Ltd., Berlin

1. Preis

MEURER GENERALPLANER GMBH, Frankfurt am Main
  • 1. Preis: MEURER GENERALPLANER GMBH , Frankfurt am Main
  • 1. Preis: MEURER GENERALPLANER GMBH , Frankfurt am Main
  • 1. Preis: MEURER GENERALPLANER GMBH , Frankfurt am Main

2. Preis

Heinle, Wischer und Partner Freie Architekten, Berlin
  • 2. Preis: Heinle, Wischer und Partner Freie Architekten, Berlin
  • 2. Preis: Heinle, Wischer und Partner Freie Architekten, Berlin
  • 2. Preis: Heinle, Wischer und Partner Freie Architekten, Berlin

Ankauf

AV1 Architekten, Kaiserslautern

Ankauf

Ankauf

Gareth · Hoskins Architects Ltd., Berlin
  • Ankauf: Gareth · Hoskins Architects Ltd., Berlin
  • Ankauf: Gareth · Hoskins Architects Ltd., Berlin
  • Ankauf: Gareth · Hoskins Architects Ltd., Berlin
Verfahrensart
Nicht offener, einphasiger hochbaulicher Realisierungswettbewerb mit städtebaulichem Ideenteil mit vorgeschaltetem EWR-offenen Bewerbungsverfahren zur Auswahl von 20 Teilnehmern

Wettbewerbsaufgabe
Die Justus-Liebig-Universität (JLU) Gießen plant im Rahmen des Hochschulbauinvestitionsprogramms HEUREKA des Landes Hessen den Neubau eines Gebäudes für das International Graduate Centre for the Study of Culture (GCSC) und das Gießener Graduiertenzentrum Kulturwissenschaften (GGK) am Campus Kultur- und Geisteswissenschaften (Campusbereich Philosophikum). Auf Grundlage des städtebaulichen Masterplans für das Philosophikum (siehe wa 1/2012) soll der Neubau des Graduiertenzentrums für Kulturwissenschaften mit einer Nutzflächen (NF 1-6) von 2.095 m2 als einer der ersten Bausteine am nord-östlichen Eingang zu dem Campusbereich Philosophikum errichtet werden (Realisierungsteil). Dem Graduiertenzentrum kommt als kulturwissenschaftlichem Forschungszentrum wie auch als Ort exzellenter Nachwuchsförderung eine zentrale und herausgehobene Bedeutung in der mittel- und langfristigen strategischen Entwicklungsplanung der JLU zu. Mit der Realisierung dieses Neubaus werden die derzeit in diesem Bereich bestehenden Flächendefizite aufgehoben. Der Neubau soll als ein Bürogebäude mit einem innovativen Raumkonzept entworfen werden, in dem sich neben den Büroarbeitsplätzen Projekträume und Seminarräume befinden werden. Zukünftig werden dort insgesamt rund 200 Personen dauerhaft tätig sein. Der Neubau soll als einer der prioritären ersten Bausteine die Neuordnung des Campus Philosophikum umsetzen. Neben dem Graduiertenzentrum ist auf dem gleichen Baufeld im Rahmen des Wettbewerbs und auf Grundlage der Vorgaben der Masterplanung die städtebauliche Machbarkeit einer Entwicklungsreserve (Ideenteil, rd. 5.000 m2 BGF) planerisch zu überprüfen. Diese Flächen werden in einer späteren Entwicklungsstufe ggf. nach 2020 für die universitäre Entwicklung benötigt.

Competition assignment
In line with the HEUREKA program, the Justus- Liebig-University Gießen is planning a new building for the Graduate Centre for the Study of Culture at the Campus Philosophikum with 2.095 m2. Based on the master plan (wa 1/2012) it shall be one of the first modules at the north-east entrance to the campus (realisation part). The graduate centre is not only a research centre, but promotes young scientists. It shall be designed with an innovative spatial concept as office building with project and seminar rooms for 200 persons, becoming the first element in the reorganisation of the Campus. The ideas part comprises the feasability of a development reserve on 5.000 m2 on the same plot, which will be used, if necessary, after 2020.

Preisgerichtsempfehlung
Das Preisgericht empfiehlt dem Auslober einstimmig, die mit dem ersten Preis ausgezeichnete Arbeit zur Grundlage der weiteren Planung zu machen.

Fachpreisrichter
Prof. Dörte Gatermann, Köln (Vors.)
Prof. Dirk Metzger, Gießen
Prof. Gernot Schulz, Köln
Julia Tophof, Berlin
Prof. Pablo Molestina, Köln
Ulrike Berendsen-Manderscheid, Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen
Reinhard-Gabriel Bouley, Hess. Min. der Finanzen

Sachpreisrichter
Thorsten Schmidt, Hess. Min. für Wissenschaft und Kunst
Guido Brennert, Hess. Min. der Finanzen
Prof. Dr. Joybrato Mukherjee, Präsident der Justus-Liebig-Universität Gießen
Prof. Dr. Wolfgang Hallet, Justus-Liebig-Univers.
Thomas Platte, Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen
Susanne Kraus, Kanzlerin Justus-Liebig-Univers.
Gerda Weigel-Greilich, Bgm. Stadt Gießen
WettbewerbsbekanntmachungDieser Wettbewerb fällt unter: Richtlinie 2004/18/EG
Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
/ Auftraggeber
I.1) Name, Adressen und Kontaktstelle(n)
Land Hessen, vertreten durch Hessisches Baumanagement,Regionalniederlassung Mitte, CC Vergabe und Vertragswesen FriedbergSchützenrain 5-761169 Friedberg/HessenDEUTSCHLANDTelefon: +49 60311670E-Mail: info.vof-fbg@hbm.hessen.deFax: +49 6031167126Weitere Auskünfte erteilen: die oben genannten KontaktstellenAusschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen fürden wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem)verschicken: die oben genannten KontaktstellenAngebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: die oben genanntenKontaktstellen
I.2) Art des öffentlichen Auftraggebers
Einrichtung des öffentlichen Rechts
1.3) Haupttätigkeit(en)
Bildung
1.4) Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber /
anderer AuftraggeberDer öffentliche Auftraggeber / Auftraggeber beschafft im Auftrag andereröffentlicher Auftraggeber / anderer Auftraggeber: nein
Abschnitt II: Gegenstand
des Wettbewerbs / Beschreibung des Projekts
II.1) Beschreibung
II.1.1) Bezeichnung des Wettbewerbs/Projekts durch den öffentlichen
Auftraggeber / den Auftraggeber:
BM-Nr. A.0421.130517 Neubau International Graduate Centre for the Study ofCulture (GCSC) der Justus-Liebig-Universität Gießen, Campus Kultur- undGeisteswissenschaften, Standort Philosophikum.
II.1.2) Kurze Beschreibung:
Die Justus-Liebig-Universität (JLU) Gießen plant im Rahmen desHochschulbauinvestitionsprogramms HEUREKA des Landes Hessen den Neubaueines Gebäudes, welches das International Graduate Centre for the Study ofCulture (GCSC) und das Gießener Graduiertenzentrum derKulturwissenschaften (GGK) am Campus Kultur- und Geisteswissenschaften(Standort Philosophikum) beherbergen soll: Den Neubau desGraduiertenzentrums Kulturwissenschaften der Justus-Liebig-Universität inGießen.Ein städtebaulicher Wettbewerb zur Neuordnung der Standorte der JLU aufdem Campus der Kultur- und Geisteswissenschaften in Gießen wurde imOktober 2011 entschieden. Im Anschluss daran erfolgte die Ausarbeitung desMasterplans, welcher die Grundlage für die einzelnen Bauphasen bildet. DerNeubau für das Graduiertenzentrum soll als ein Bürogebäude mit eineminnovativen Raumkonzept entworfen werden, in dem sich neben denBüroarbeitsplätzen Projekträume und Seminarräume befinden werden.Zukünftig werden dort insgesamt rund 200 Personen dauerhaft tätig sein.Ziel ist es, mit dem Neubau auch infrastrukturell langfristig dieerfolgreiche Fortführung der exzellenten Arbeit des Graduiertenzentrumssicherzustellen, durch Umsetzung eines innovativen Raumkonzepts aufeffiziente Weise den gestiegenen Raumbedarf des Zentrums zu decken undzugleich Maßstäbe für Infrastrukturen zu setzen, die gezielt fürkollaboratives Arbeiten in den Kulturwissenschaften entwickelt wordensind. Der Neubau soll als einer der prioritären ersten Bausteine dieNeuordnung des Campus Philosophikum gemäß des vorliegenden städtebaulichenMasterplans umsetzen. Auf dem gemäß Masterplanung vorgesehenen Baufeld istneben dem Volumen des Graduiertenzentrums Kulturwissenschaften einweiteres Gebäudevolumen (Entwicklungsreserve) in einem städtebaulichenIdeenteil nachzuweisen.An dem Standort erfolgte durch die Arbeitsgemeinschaft Ferdinand HeideArchitekt BDA, Frankfurt am Main mit TOPOS Landschaftsplanung, Berlin imAnschluss an einen gewonnenen städtebaulich-freiraumplanerischenRealisierungswettbewerb die Erstellung einer Masterplanung für dengesamten Campus Philosophikum I + II. Durch die Arge wurden zum Nachweisder grundsätzlichen Realisierbarkeit auf einzelnen BaufeldernMachbarkeitsstudien durchgeführt.Die gesamte Broschüre zur Masterplanung sowie die Machbarkeitsstudie fürdas Graduiertenzentrum wird allen Wettbewerbsteilnehmern mit denWettbewerbsunterlagen zur Verfügung gestellt. Der Verfasser derMasterplanung ist von der Teilnahme am Wettbewerb nicht ausgeschlossen.Der für den Neubau genehmigte Bedarf liegt bei 2 095 m² Nutzfläche 1-6 undeiner Kostenobergrenze von 7 380 000 EUR brutto für die Kostengruppen300-400 (gemäß DIN 276). Die Baukosten für die Kostengruppen 200-500(gemäß DIN 276) sind mit 8 310 000 EUR mit dem genehmigten Bedarffestgelegt.Es ist von einer Zuordnung zu Gebäudeklasse 5 (HBO) auszugehen.Die Vergabe der Objektplanung Gebäude gemäß § 34 HOAI (2013) soll imRahmen eines nichtoffenen Wettbewerbs gemäß RPW 2013 in der vomBundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung am 31.1.2013herausgegebenen Fassung mit der Bekanntmachung vom 22.2.2013 und den mitEinführungserlass vom 11.07.2013 des Hessischen Ministeriums der Finanzenbekannt gemachten Änderungen und Hinweisen erfolgen. Der Wettbewerb istBestandteil eines Verhandlungsverfahrens nach § 3 Abs. 1 VOF (2009).An der Vorbereitung und Auslobung des Wettbewerbs hat der AusschussVergabe und Wettbewerbe der Architekten- und Stadtplanerkammer Hessenberatend mitgewirkt.
II.1.3) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
71240000, 71221000, 71410000
Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1) Kriterien für die Auswahl der Teilnehmer:
Dem hochbaulichen Wettbewerb mit städtebaulichem Ideenteil ist einTeilnahmewettbewerb gemäߧ 3 Abs. 1 VOF vorgeschaltet. Zur Bewerbung um die Teilnahme am Wettbewerbaufgefordert sind Architekten (siehe III.2). Insgesamt sollen 20Teilnehmer ausgewählt werden. Der Auslober behält sich das Recht vor, fürden Fall gleichwertiger Bewerbungen per Los zu entscheiden.Die Auswahl der Teilnehmer erfolgt bei Erfüllung derAusschluss-/Mindestkriterien ausschließlich auf der Basis derAuswahlkriterien. Für das Bewerbungsverfahren bezieht sich der Ausloberweitgehend auf Eigenerklärungen in den Bewerbungsunterlagen. Sollte sichim Verlaufe des Verfahrens herausstellen, dass die Erklärungen nicht derWahrheit entsprechen, wird der Bewerber aus dem Verfahren - unabhängig vomVerfahrensstand - ausgeschlossen. Der Auslober behält sich gemäß § 5 Abs.3 VOF vor, Nachweise zu fordern.Die Kriterien sind:Ausschluss-/Mindestkriterien - die Nichteinhaltung der nachfolgenddargestellten Anforderungen führt zum direkten Ausschluss der Bewerbung:ADie Bewerber erfüllen die Anforderungen an die berufliche Qualifikation(s.u. III.1.2) (Eigenerklärung),BFristgerechter Eingang der Bewerbungsunterlagen,CVollständigkeit der Bewerbungsunterlagen (Vorlage des vollständigausgefüllten und rechtskräftig unterschriebenen Bewerbungsbogens und derzugehörigen Leistungsübersicht sowie der notwendigen Anlagen),DVerbindliche Erklärung, dass keine Ausschlussgründe gemäß § 4 Abs. 6 undAbs. 9 VOF bestehen (Eigenerklärung),EVerbindliche Erklärung, dass keine Teilnahmehindernisse gemäß § 16 Abs. 2VOF vorliegen (Eigenerklärung),FNachweis über das Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherung gemäß § 5Abs. 4 a VOF bei einem in der EU zugelassenen Haftpflichtversicherer oderKreditinstitut. (Versicherungssumme für Personenschäden mind. 2 000 000,00EUR und für sonstige Schäden mind. 2 000 000,00 EUR und jeweils zweifachmaximiert; vgl. RBBau – K12 Pkt. 11). Bei gesamtschuldnerisch haftendenBewerber- bzw. Bietergemeinschaften ist der Nachweis derVersicherungssummen von jedem einzelnen Mitglied zu erbringen. DieBescheinigung muss gültig sein und darf zum Zeitpunkt der Veröffentlichungder Bekanntmachung nicht älter als 3 Monate sein.Im Falle einer bestehenden Versicherung mit geringerer Versicherungssummezusätzlich: Eigenerklärung, dass die Summen im Auftragsfall mindestens biszu den geforderten Summen angehoben werden.GErklärung nach § 5 Abs. 5 d VOF, aus der hervorgeht, dass im jährlichenMittel der letzten drei Jahre vier festangestellte mit vergleichbarenLeistungen betraute Ingenieure/Masterabsolventen mit der FachrichtungArchitektur beschäftigt waren (Eigenerklärung),HVerbindliche Erklärung gemäß § 5 Abs. 4 c VOF, dass bezogen auf dieletzten 3 Geschäftsjahre (2011, 2012 und 2013) im jährlichen Mittel400.000 EUR Umsatz (netto) für Leistungen gemäß § 34 HOAI erzielt wurden(Eigenerklärung),IRechtsverbindliche Unterschrift der Bewerbungsformulare,JMehrfachbewerbungen natürlicher oder juristischer Personen oder vonMitgliedern von Bewerbergemeinschaften führen zum Ausschluss derBewerbungen aller Beteiligten,KListe (Leistungsübersicht, siehe Bewerbungsbogen, ReiterLeistungsübersicht), der wesentlichen in den vergangenen fünf Jahren(Stichtag 01.01.2010) erbrachten abgeschlossenen Leistungen gem. §34 HOAI2013 gemäß VOF § 5 (5) b unter Angabe:- der Kurzbezeichnung der Referenz, und des Ortes,- der Kurzbeschreibung der Referenz (Nutzung, Art der Maßnahme, ggf.Besonderheiten)- der Angabe von ggf. Unterauftragnehmern oder ggf.Bietergemeinschaftspartnern,- der Projektgröße (BGF, Nutzfläche (NF 1-6 gem. DIN 277), Bauwerkskosten(KG 300-400, netto))- der Projektzeit,- des Leistungsumfang mit den erbrachten abgeschlossenen Leistungsphasen(die letzte abgeschlossene Leistungsphase des Projektes muss innerhalb derletzten fünf Jahre (01.01.2010 oder später) erbracht sein),- des eingesetzten Personals,- des Auftraggebers (inkl. Nennung des Ansprechpartners,Kontaktdaten/Telefonnummer) und- ggf. Angabe einer Auszeichnung (Wettbewerbspreis, Anerkennung,Architekturpreis).LMINDESTANFORDERNGEN AN DIE LEISTUNGSÜBERSICHT1. Mit der Leistungsübersicht ist zwingend ein Projekt aus dem BereichKultur-, Bildungs- oder Hochschulbau (Neubau/Erweiterungsbau)nachzuweisen.2. Mit der Leistungsübersicht ist zwingend ein Projekt nachzuweisen, beidem eine Nutzfläche (NF 1-6 gem. DIN 277) von mindestens 500 qm geplantwurde (die Leistungsphasen 2 bis 5 müssen bearbeitet worden sein).3. Mit der Leistungsübersicht ist zwingend ein Projekt nachzuweisen, beidem eine Nutzfläche (NF 1-6 gem. DIN 277) von mindestens 500 qm realisiertwurde (die Leistungsphasen 6 bis 8 müssen bearbeitet worden sein,Leistungsphase 8 muss begonnen sein).4. Mit der Leistungsübersicht ist zwingend mit mindestens einem Projektdie Erfahrung mit öffentlichen Auftraggebern in Kombination mit einerBausumme von mind. 1 000 000 EUR (KG 300-400, netto) nachzuweisen.Die Mindestanforderungen können sowohl mit einem oder mehreren Projektenerfüllt werden.Liegt kein Verstoß gegen die vorgenannten Ausschluss- und Mindestkriterienvor, werden die Bewerbungen nach den folgenden Kriterien bewertet, wobeiein Punktesystem für die Bewertung angewendet wird. Die Auswahl erfolgtanhand der eingereichten Projekte aus der Leistungsübersicht (sieheBewerbungsbogen, Reiter Leistungsübersicht) in den Kriterien:MAUSWAHLKRITERIEN1.) PROJEKTE VERGLEICHBARER BAUAUFGABE Kultur-, Bildungs- oderHochschulbau (Neubau/Erweiterungsbau): 1 Projekt = 1 Punkt, 2 Projekte = 2Punkte, 3 und mehr Projekte = 3 Punkte (max. 3 Punkte)2.) PROJEKTE MIT EINEM VERGLEICHBAREN LEISTUNGSBILD und VERGLEICHBARERGRÖSSEBearbeitung und Abschluss der Leistungsphasen 2-5UND ENTWEDERa) Nutzfläche (NF 1-6 gem. DIN 277) von mind. 500 qmODERb) Bauwerkskosten mind. 1.000.000 EUR (Bauwerkskosten KG 300 + 400, netto)(Neubau / Erweiterungsbau):1 Projekt = 1 Punkt, 2 Projekte = 2 Punkte, 3 und mehr Projekte =3 Punkte(max. 3 Punkte)3.) PROJEKTE MIT EINEM VERGLEICHBAREN LEISTUNGSBILD und VERGLEICHBARERGRÖSSE Bearbeitung und Abschluss der Leistungsphasen 6-8UND ENTWEDERa) Nutzfläche (NF 1-6 gem. DIN 277) von mind. 500 qmODERb) Bauwerkskosten mind. 1.000.000 Euro (KG 300 + 400, netto) (Neubau /Erweiterungsbau):1 Projekt = 1 Punkt, 2 Projekte = 2 Punkte, 3 und mehr Projekte =3 Punkte(max. 3 Punkte)4.) WETTBEWERBSPREIS ODER ARCHITEKTURPREIS:a. Wettbewerbs-/Architekturpreis: je Projekt 2 Punkte,b. Ankauf/Anerkennung/Lobende Erwähnung: je Projekt 1 Punkt.Es werden zu 4.) a. und b. insgesamt maximal 3 Projekte gewertet (max. 6Punkte).Insgesamt sind maximal 15 Punkte zu erzielen. Es ist möglich, diese mitmaximal 11 verschiedenen Projekten zu erreichen. Zum optimalen Nachweisder Leistungsfähigkeit wird empfohlen, ggf. eine Bewerbergemeinschaft zubilden.Für jedes Referenzprojekt ist zwingend eine Auftraggeber-Bescheinigungüber die erbrachten Dienstleistungen vorzulegen (in Kopie) oder, wenn eineBescheinigung von dem privaten Auftraggeber für eines der Referenzprojektenicht erhältlich ist, eine formlose Eigenerklärung (Original mitrechtsverbindlicher Unterschrift). Sofern es sich um einen öffentlichenAuftraggeber handelt, ist zwingend eine Bescheinigung des Auftraggeberserforderlich (siehe Bewerberbogen, Reiter Leistungsübersicht). ZurPlausibilisierung der Angaben zu den Referenzen in der Leistungsübersichtsind zusätzlich zur Auftraggeber-Bescheinigung pro Referenz mind. 1 undmax. 2 Seiten DIN A 4 mit grafischen Darstellungen und Fotografieneinzureichen.Referenzen, die als verantwortliche/r Projektleiterin/Projektleiter ineinem früheren Arbeitsverhältnis erbracht wurden, werden gewertet, fallseine entsprechende schriftliche Bestätigung des ehemaligen Arbeitgebersvorliegt. Zwei Bewerbungen, die sich entsprechend dem vorstehendformulierten Sachverhalt mit demselben Referenzprojekt bewerben, sindzulässig.NBEWERBUNGSUNTERLAGENDie Bewerbung ist nur mit den vom Auftraggeber zur Verfügung gestelltenformalisierten Bewerbungsunterlagen möglich.Die Bewerbungsunterlagen umfassen den ausgefüllten Bewerbungsbogen (ReiterBewerbungsbogen sowie jeweils ein Reiter Leistungsübersicht proanzugebende Referenz) sowie die darin geforderten Anlagen. Andere als diein den Bewerbungsformularen verlangten Erklärungen, Informationen undAnlagen werden nicht berücksichtigt.OABGABEFORMa) Die Bewerbungsunterlagen sind dreifach einzureichen – einmal alsAusdruck per Post im Original und rechtsverbindlich unterschrieben und ingleicher Sendung auf 2 CD-ROM/DVD (Adressen siehe I.1);Die Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgegeben, ein Anspruch aufKostenerstattung besteht nicht.b) Bei Bewerbergemeinschaften sind die Formblätter von allen Teilnehmernauszufüllen und rechtsverbindlich im Original zu unterschreiben (bittebeachten!).
III.2) Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Teilnahme ist einem bestimmten Berufsstand vorbehalten: jaDer Zulassungsbereich umfasst sämtliche EWR-Mitgliedstaaten sowie Staatender Vertragsparteien des WTO-Übereinkommens über das öffentlicheBeschaffungswesen GPA. Teilnahmeberechtigt sind natürliche und juristischePersonen, die die geforderten fachlichen Anforderungen erfüllen. Beinatürlichen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn siegemäß Rechtsvorschrift ihres Heimatstaates berechtigt sind, am Tage derBekanntmachung die Berufsbezeichnung Architektin/Architekt zu führen.Ebenfalls zugelassen sind Bewerbergemeinschaften ausArchitektinnen/Architekten mit Stadtplanerinnen/Stadtplanern. Ist in demHeimatstaat des Bewerbers die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt,so erfüllt die fachlichen Anforderungen als Architektin/Architekt, werüber ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweisverfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG -Berufsanerkennungsrichtlinie - gewährleistet ist und den Vorgaben desRates vom 07. September 2005 über die Anerkennung vonBerufsqualifikationen (ABI. EU Nr. L 255 S.22) entspricht.Bei juristischen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wennzu ihrem satzungsgemäßen Geschäftszweck Planungsleistungen gehören, dieder anstehenden Planungsaufgabe entsprechen, und wenn ein bevollmächtigterVertreter der juristischen Person und der Verfasser der Wettbewerbsarbeitdie fachlichen Anforderungen erfüllt, die an natürliche Personen gestelltwerden. Bewerbergemeinschaften (z.B. Arbeitsgemeinschaften) natürlicherund juristischer Personen sind ebenfalls teilnahmeberechtigt, wenn jedesMitglied der Bewerbergemeinschaft teilnahmeberechtigt ist.Sachverstänige, Fachplaner und andere Berater müssen nichtteilnahmeberechtigt sein, wenn sie keine Planungsleistungen erbringen, dieder Wettbewerbsaufgabe entsprechen, und wenn sie überwiegend und ständigauf ihrem Fachgebiet tätig sind.Jeder Teilnehmer hat seine Teilnahmeberechtigung eigenverantwortlich zuprüfen. Die Teilnahme erfolgt auf eigene Verantwortung. Bei der Abgabe derWettbewerbsarbeiten sind in der Verfassererklärung sämtliche am Wettbewerbbeteiligten Mitarbeiter/Mitarbeiterinnen mit Vor- und Zuname zu benennen.Jedes Büro / jeder Bewerber / jede Bewerbergemeinschaft darf sich nur miteinem Entwurf am Wettbewerb beteiligen.
Abschnitt IV: Verfahren
IV.1) Art des Wettbewerbs
NichtoffenGeplante Teilnehmerzahl: 20
IV.3) Kriterien für die Bewertung der Projekte:
Die Beurteilungskriterien zur Wertung der Wettbewerbsbeiträge werden denWettbewerbsteilnehmern mit der Auslobung bekannt gegeben. DieZuschlagskriterien des Verhandlungsverfahrens werden den zur Verhandlungeingeladenen Teilnehmern gemäß § 11 Abs. 2 VOF mit der Einladung zurVerhandlung genannt.
IV.4) Verwaltungsangaben
IV.4.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber/beim Auftraggeber:
A.0421.130517
IV.4.2) Bedingungen für den Erhalt von Vertrags- und ergänzenden
UnterlagenSchlusstermin für die Anforderung von Unterlagen oder die Einsichtnahme:16.3.2015 - 10:00
IV.4.3) Schlusstermin für den Eingang der Projekte oder Teilnahmeanträge
Tag: 17.3.2015 - 10:00
IV.4.5) Sprache(n), in der (denen) Projekte erstellt oder
Teilnahmeanträge verfasst werden könnenDeutsch.
IV.5) Preise und Preisgericht
IV.5.1) Angaben zu Preisen:
Es werden ein oder mehrere Preise vergeben: jaAnzahl und Höhe der zu vergebenden Preise: Es werden ein oder mehrerePreise vergeben: jaAnzahl und Höhe der zu vergebenden Preise: Für den Wettbewerb nach RPW2013 stellt der Auslober nach Abschluss der Bearbeitung eineWettbewerbssumme von 66.000 EUR (netto) zur Verfügung. Folgende Verteilungder Preis- und Anerkennungssummen ist vorgesehen:Hochbaulicher Realisierungswettbewerb (66 000 EUR).1. Preis: 22 000 EUR2. Preis: 17 000 EUR3. Preis: 10 500 EUR4. Preis: 7 500 EUR5. Preis: 4 500 EURAnerkennungen insgesamt: 4 500 EUR.Das Preisgericht ist berechtigt, durch einstimmigen Beschluss jeweilsandere Aufteilungen der Preis- und Anerkennungssummen und/oder derVerteilung der Preise und Anerkennungen zu beschließen.
IV.5.3) Folgeaufträge
Ein Dienstleistungsauftrag infolge des Wettbewerbs wird an den bzw. aneinen der Gewinner des Wettbewerbs vergeben: ja
IV.5.4) Entscheidung des Preisgerichts
Die Entscheidung des Preisgerichts ist für den öffentlichen Auftraggeber /den Auftraggeber bindend: ja
IV.5.5) Namen der ausgewählten Preisrichter
1. Die Besetzung des Preisgerichts wird mit dem Versenden derWettbewerbsunterlagen bekannt gegeben.
Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1) Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das ausMitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein
VI.2) Zusätzliche Angaben:
1. Informationen zum Teilnahmewettbewerb:Das Auswahlgremium tagt voraussichtlich in KW 14.2015. Die ausgewähltenWettbewerbsteilnehmer werden voraussichtlich bis KW 14.2015 benachrichtigtund müssen bis zu einer in der Benachrichtigung benannten Frist ihreTeilnahme verbindlich erklären. Alle nicht ausgewählten Bewerber erhaltennach Abschluss des Auswahlverfahrens voraussichtlich bis KW 16.2015Nachricht über das ausgewählte Teilnehmerfeld. Auskünfte zumAuswahlergebnis können vor diesem Termin nicht erteilt werden.2. Weitere Beauftragung:Der Auslober wird unter Würdigung der Empfehlungen des Preisgerichts einenoder mehrere der Preisträger oder Preisträgergemeinschaften mit derBearbeitung der für die Umsetzung und weitere Bearbeitung desWettbewerbsentwurfes notwendigen Objektplanungsleistungen gemäß § 34 HOAI(2013) (LPH 2-8) für den Realisierungsteil stufenweise beauftragen,— sofern kein wichtiger Grund einer Beauftragung entgegensteht,— soweit und sobald die dem Wettbewerb zugrunde liegende Aufgaberealisiert werden soll.Die Auswahl erfolgt im Rahmen eines Verhandlungsverfahrens nach VOF. DieZuschlagskriterien und deren Gewichtung werden mit Aufforderung zurAngebotsabgabe bekannt gegeben. Die Beauftragung erfolgt vorbehaltlich derhaushaltsrechtlichen Zustimmung des Landes Hessen. Die Auftragnehmer, diePlanungs- bzw. Überwachungsaufträge für die Durchführung des Projekteserhalten, verpflichten sich, die Gesamtheit der übertragenenPlanungsleistungen persönlich und durch eigene Mitarbeiter zu übernehmen.Im Falle einer weiteren Bearbeitung werden durch den Wettbewerb bereitserbrachte Leistungen des Wettbewerbsteilnehmers bis zur Höhe deszuerkannten Preises nicht erneut vergütet, wenn der Wettbewerbsentwurf inseinen wesentlichen Teilen unverändert der weiteren Bearbeitung zugrundegelegt wird.Für das hier ausgeschriebene Bauvorhaben liegt die Obergrenze desInvestitionsvolumens gemäß genehmigtem Bedarf bei 7.380.000 EUR (brutto).gem. DIN 276 Kostengruppen 300-400. Die Kostenobergrenze ist im Rahmen derVorentwurfsplanung des Wettbewerbs bereits sorgfältig zu beachten.3. Termine (voraussichtlich):— Bewerbungszeitraum bis 17.3.2015.— Eventuell auftretende Fragen sind spätestens bis zum 10.3.2015, 12:00Uhr schriftlich per E-Mail an die in I.1) (Verdingungs-/Ausschreibungs-und ergänzende Unterlagen) genannte Kontaktadresse zu richten.— Ein kostenfreier Download der Bewerbungsunterlagen besteht auf:www.had.de/langfassung (mit Angabe der HAD-Referenz-Nr. undVergabe-Nr./Aktenzeichen),— Auswahlsitzung Mitte KW 14.2015,— Versand der Auslobung voraussichtlich KW 15.2015,— Preisrichtervorbesprechung / Teilnehmer- / Rückfragenkolloquium(Teilnahmepflicht!) voraussichtlich KW 16.2015,— Abgabe Wettbewerbsbeiträge vorausichtlich KW 23.2015 (Pläne),— Preisgericht Ende 07/2015,— Ausstellung ab 08/2015,— Erstellung ES-/EW-Bau bis Mitte 2016,— Übergabe 2019Auf die Rügepflichten gemäß § 107 Abs. 3 Satz 1 Nrn. 1 bis 4 GWB wirdausdrücklich hingewiesen, insbesondere auf die Frist des § 107 Abs. 3 Satz1 Nr. 4 GWB: Danach ist ein Antrag auf Nachprüfung unzulässig, soweit nachEingang der Mitteilung der Vergabestelle, einer Rüge nicht abhelfen zuwollen, mehr als 15 Kalendertage vergangen sind.Kostenfreier Download der Unterlagen auf:www.had.de/onlinesuche_langfassung.html?showpub=USPKWTCDTA9SJR51nachr. HAD-Ref. : 39/5569nachr. V-Nr/AKZ: A.0421.130517.
VI.4) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
13.2.2015

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