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Erweiterung des Residence Palace für den Rat der Europäischen Union , Brüssel/ Belgien

Architektur Wettbewerbs-Ergebnis

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Veröffentlicht als:

Dokumentation
Zwischenbericht
Weiterverfolgt
wa-ID
wa-2008662
Tag der Veröffentlichung
16.08.2005
Aktualisiert am
01.07.2016
Verfahrensart
Nicht offener Wettbewerb
Zulassungsbereich
EU /EWR
Teilnehmer
Arbeitsgemeinschaften aus Architekten und Ingenieuren
Beteiligung
6 Arbeiten
Auslober
Bewerbungsschluss
15.10.2004
Abgabetermin Pläne
16.08.2005
Preisgerichtssitzung
02.09.2005
Bekanntgabe
14.09.2005

Juli 2016 – Fertigstellung des Projekts

Kommentar der Architekten
Als Folge der Erweiterung der Europäischen Union in 2004 wurde das Justus-Lipsius-Gebäude zu klein für den Rat der Europäischen Union und des Europäischen Rates. Nach dem Vertrag von Nizza finden alle Sitzungen des Europäischen Rates in Brüssel statt. Dadurch entstand ein Bedarf an neuen Immobilien. Als Reaktion darauf hat der belgische Staat dem Europäischen Rat Block A aus dem Komplex „Résidence Palace“ abgetreten, damit es zum zukünftigen Sitz des Europäischen Rats und der Europäischen Union wird, sobald das Gebäude renoviert und den Bedürfnissen seiner zukünftigen Eigentümer angepasst wird.
Der „Résidence Palace“ wurde zwischen 1922 und 1927 auf Initiative des Finanziers Lucien Kasin nach dem Entwurf des Schweizer Architekten Michel Polak gebaut. Der Komplex war ein Experiment für kollektive Wohnflächen in Form von luxuriösen Wohnungen direkt im Stadtzentrum.
Das Projekt hatte nur einen kurzzeitigen kommerziellen Erfolg und nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Art-Deco-Gebäude vom belgischen Staat umgewandelt und es wurden Dienststellen....

>> Den vollständigen Bericht mit Fotos können Sie als PDF-Datei erwerben <<

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Januar 2014 – Zwischenstand des Projekts

Nachdem die ersten Preisträger nach einer zweiten Wettbewerbsphase beauftragt wurden, unterzeichneten sie den Vertrag für den überarbeiteten vorläufigen Entwurf im Jahr 2005 und erhielten im Mai 2006 die Genehmigung.
Im Jahr 2008 haben die Bauarbeiten schließlich mit der Asbestbeseitigung und dem Abriss der Anbauten aus den 1960er-Jahren am Résidence-Palast begonnen. Die Erweiterung des Résidene-Palasts wurde auf der nordöstlichen Seite geplant, und zwar mit zwei neuen Fassaden, die das L-förmige Gebäude auf ihre Weise in einen Würfel umformen. Es entsteht ein riesiges Atrium, das als Eingangshalle dient und die erforderliche Größe für die zahlreichen neuen Verhandlungsräume der größer werdenden Europäischen Union hat. Die neue Doppelfassade – gestaltet aus einem harmonischen Patchwork aus wieder verwendeten Holzfenstern mit einfachem Glas aus den verschiedenen europäischen Ländern soll als Wiederverwendung traditioneller Bauelemente die kulturellen Verschiedenheiten innerhalb der EU symbolisieren.
Die erste Bauphase zur Errichtung der Infrastruktur, in der auch die Fundamente des Gebäudes gelegt wurden, war im Juli 2011 abgeschlossen worden. Derzeit sind die Bauarbeiten in vollem Gange. Eine Fertigstellung ist für Ende 2014 geplant. Im Vergleich zum Wettbewerbsentwurf gab es keine fundamentalen Änderungen.

1. Preis

Samyn and Partners Studio Valle Progettazioni, Brussels

2. Preis

Architectenbureau Van Acker & Partners, Gent

3. Preis

Groep Planning, Brugge

4. Rang

ateliers 234, Paris

5. Rang

Heinle, Wischer und Partner Freie Architekten, Stuttgart

6. Rang

ALTIPLAN architects s.c. - c.v., Brussel
Verfahrensart
begrenzt offener zweiphasiger Architektenwettbewerb

Auslober
Rat der Europäischen Union, Brüssel

Wettbewerbsaufgabe
Ziel des Wettbewerbs war die Erweiterung und Umstrukturierung von Block A des Résidence Plalace. Die Hälfte des Komplexes wurde zwischen 1922 und 1927 von dem Architekten Michael Polat zur Entwicklung eines vornehmen gemeinschaftlichen Wohnprogrammes für den Finanzier Lucien Raisin gebaut. Der andere Teil des Komplexes wurde in den 60er Jahren hinzugefügt. Bestimmte Bauwerksteile sind von denkmalpflegerischem Wert. Der ehealige Wohnkomplex mit einer Fläche von 40.000 m2 dient derzeit der Büronutzung.
In dem restaurierten Komplex sollen Konferenzräume, Präsidialbüro, Bürobereiche für das Generalsekretariat und ie Delegationen der Mitgliedsstaaten, Empfangsräume, Büros für EU Staatsbeamte sowie andere zugehörigen Einrichtungen untergebracht werden.

Preisgericht
Anastassios Vikas, Griechenland (Vors.)
Konstantinos Maretheftis, Zypern
Zoltan J. Varga, Ungarn
Yves Georgen, Luxemburg
Mels Crouwel, Niederlande
Jacek Lenart, Polen
Pekka Pelkonen, Finnland
Hans Evenepoel, Belgien
Bert de Smed-Jans, Belgien
Pablo Lhoas, Belgien
Guido Stegen, BelgienMoritz Benoit, Belgien

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