Wettbewerbe für Architekten und Ingenieure, Landschaftsarchitekten, Architektur Studenten Wettbewerbe für Architekten und Ingenieure, Landschaftsarchitekten, Architektur Studenten
X

NEU: Bitte beachten Sie, dass Sie sich ab sofort mit E-Mail und Passwort einloggen.

Passwort erneuern
Neu registrieren

Bet- und Lehrhaus Petriplatz – House of one , Berlin/ Deutschland

Architektur Wettbewerbs-Ergebnis

Sie sind Abonnent? einloggen

Veröffentlicht als:

Dokumentation
Zwischenbericht
wa-ID
wa-2012401
Tag der Veröffentlichung
06.09.2012
Aktualisiert am
12.03.2014
Verfahrensart
Nicht offener Wettbewerb
Teilnehmer
Architekten oder Architektengemeinschaften
Beteiligung
38 Arbeiten
Auslober
Koordination
Jordi & Keller Architekten, Berlin
Bewerbungsschluss
02.05.2012
Abgabetermin
14.08.2012
Preisgerichtssitzung
06.09.2012

April 2014 – Zwischenstand des Projekts

Kuehn · Malvezzi haben den Wettbewerb im September 2012 gewonnen. Seit dem Wettbewerb ist in enger Abstimmung mit dem Bauherren (Vertreter aus der Evangelischen Kirchengemeinde St. Petri-St. Marien, Forum für interkulturellen Dialog und Abraham Geiger Kolleg) das Raumprogramm konkretisiert worden. Gemeinsam mit den Fachplanern wurde ein Brandschutz-, Tragwerk- und Haustechnikkonzept erarbeitet. Bis Ende April 2014 ist Kuehn · Malvezzi mit der Vorentwurfsplanung (Leistungsphase 2) beauftragt worden. Neben der Kubaturänderung beschäftigen sich die Architekten gegenwärtig intensiv mit der Ausarbeitung der Innenräume, insbesondere der drei Sakralräume.
Mitte Juni 2014 wird die internationale Crowd Funding Kampagne starten: Mit dem symbolischen Kauf eines Ziegelsteines im Wert von 10 EUR sollen weltweit Gelder zur Finanzierung der Bau- und Planungskosten gesammelt werden. Es wird momentan geprüft, inwieweit eine Gliederung der Bauarbeiten in drei Bauphasen möglich ist. Die Schlüsselübergabe ist derzeit für den 01.11.2017 terminiert.
Im Vergleich zum Wettbewerbsentwurf haben sich drei wesentliche Änderungen ergeben. Diese betreffen erstens die Kubatur, zweitens den Zentralraum/Kuppelsaal und drittens die Erschließung. Zur Kubaturänderung: Um allseitig mittig auf den bestehenden Kirchenfundamenten gründen zu können, wurde die Kubatur an die Bestandsfundamente der Strack’schen Kirche von 1851 angepasst und das Volumen nach Westen um 3,5 Meter verbreitert. Darüber hinaus dreht sich der Baukörper entlang der Gertraudenstraße aus der Bauflucht und ist dadurch stärker als Solitär im Stadtraum ablesbar. Um die erforderlichen technischen Flächen im Baukörper unterzubringen, waren Änderungen an der Höhenentwicklung von Synagoge, Kirche + Moschee notwendig. Die zweite Änderung betrifft den Zentralraum: Der Bauherr möchte größere Veranstaltungen im Bet- und
Lehrhaus abhalten. Um das Fassungsvermögen des Kuppelsaales auf max. 300 Personen zu vergrößern, ist dem Zentralraum auf drei Ebenen eine weitere Raumschicht angegliedert worden. Außerdem wurde die Organisation der Haupterschließung und der Bewegungsabläufe innerhalb des Gebäudes überarbeitet (Integration eines Fluchttreppenhauses sowie barrierefreie Erschließung der Stadtloggia).

1. Preis

Kuehn Malvezzi Associates GmbH, Berlin
Johannes Kuehn
Mitarbeit: Berenice Corret · Carlotta Pichler
Christian Felgendreher
Visualisierung: Davide Albonacci
  • 1. Preis: Kuehn Malvezzi Associates GmbH, Berlin
  • 1. Preis: Kuehn Malvezzi Associates GmbH, Berlin

2. Preis

Riepl · Riepl Architekten, Linz
Peter Riepl · Gabriele Riepl
Mitarbeit: Marta Bardelli · Christof Pernkopf
Christian Pflug · Mercedes Ródenas Galbis
Statik: Conzett · Bronzani · Gartmann AG, Chur
Jürg Conzett
Visualisierung: Josef Andraschko, Linz
  • 2. Preis: Riepl · Riepl Architekten, Linz
  • 2. Preis: Riepl · Riepl Architekten, Linz

3. Preis

Wandel · Lorch Architekten und Stadtplaner, Saarbrücken
Prof. Wolfgang Lorch · Prof. Andrea Wandel
Mitarbeit: Karlo Filipovic · Andreas Schmalz
Yang Li · Christoph Betz · Steffen Kunkel
Bernhard Bangert
  • 3. Preis: Wandel · Lorch Architekten und Stadtplaner, Saarbrücken
  • 3. Preis: Wandel · Lorch Architekten und Stadtplaner, Saarbrücken

4. Preis

Schultes Frank Architekten, Berlin
Prof. Axel Schultes · Charlotte Frank
Mitarbeit: Sören Tim · Sönke Reteike
Nartin Hofmann · Robert Freudenberg
Ferdinand Schachinger
  • 4. Preis: Schultes Frank Architekten, Berlin
  • 4. Preis: Schultes Frank Architekten, Berlin

1. Ankauf

Smolenicky & Partner Architektur GmbH, Zürich
Joseph Smolenicky
Mitarbeit: Mark Pinter
Visualisierung: Studio 12
Elia Eichmann
  • 1. Ankauf: Smolenicky & Partner Architektur GmbH, Zürich
  • 1. Ankauf: Smolenicky & Partner Architektur GmbH, Zürich

2. Ankauf

Linazasoro & Sánchez Arquitectura , Madrid
José Ignacio Linazasoro · Ricardo Sánchez
Zamboni Associati Architettura
Andras Zamboni · Maurizio Zamboni
Andrea Cavani
Mitarbeit: Sergi Artola · Hugo Sebastián de Erice
Chiara Mariotti · Alessandro Molesini
Sergio Alarcón · Francesco Boni
Fachplaner: Andrea Ugolini · Marco Pretelli
  • 2. Ankauf: Linazasoro & Sánchez Arquitectura , Madrid
  • 2. Ankauf: Linazasoro & Sánchez Arquitectura , Madrid
Verfahrensart
Nicht offener, einphasiger Wettbewerb mit vorgeschaltetem EWR-offenen Bewerbungsverfahren.

Wettbewerbsaufgabe
Über 750 Jahre markierten die Petrikirchen immer am gleichen Standort auf dem Petriplatz die Mitte von Cölln und damit den Ursprung Berlins – bis zum endgültigen Abriss der Ruine der letzten Petrikirche 1964. Auf Anordnung der DDR-Behörden gesprengt und abgetragen, wurde die gesamte Platzstruktur ausgelöscht und durch einen asphaltierten Parkplatz ersetzt. Der Auslober plant nun, in Fortschreibung der Geschichte dieses Ortes, unter den veränderten Bedingungen unserer Zeit in einer zunehmend multireligiös geprägten Stadt, dem Zusammenspiel von Religion und Stadt am alten, symbolträchtigen Ort zu einer zukunftsweisenden Gestalt zu verhelfen.
Auf dem Petriplatz wird deshalb etwas Neues entstehen: ein neues Bauwerk, ein Bet- und Lehrhaus, in dem öffentlich und für jeden frei zugänglich Juden, Muslime und Christen ihre Gottesdienste feiern und unter Einbeziehung der mehrheitlich säkularen Stadtgesellschaft einander kennen lernen, den Dialog und Diskurs miteinander suchen. Ein Haus des Gebets und zugleich ein Haus der interdisziplinären Lehre über die Religionen, ihre Geschichte und ihre gegenwärtige Rolle in Berlin und im Land.
Von der architektonischen Grundidee soll ein Bet- und Lehrhaus entstehen, das drei getrennte Sakralbereiche für jede der drei Religionen mit einem gemeinsamen Zentralraum (-bereich) verbindet.

Competition assignment
Over 750 years the Petri Churches marked the location at the Petri Square in Berlin, until the last church had been demolished in 1964 by GDR authorities.
The new house of prayer and education with 3 sacred areas connected with a common central area responds to the changing conditions of a multi-religious society. It will be open to the public providing religious services for Jews, Muslims and Christians and interdisciplinary religious education.

Fachpreisrichter
Prof. Hans Kollhoff, ETH-Zürich (Vors.)
Prof. Johannes Geisenhof, HS-Coburg
Regula Lüscher, Berlin
Prof. Silvia Malcovati, Politechnikum Turin
Prof. Fritz Neumeyer, TU-Berlin
Dr. Alexander Pellnitz, TU-Dortmund
Prof. Jórunn Ragnarsdóttir, Stuttgart
Stephan Schütz, Berlin

Sachpreisrichter
Rabbiner Dr. Tovia Ben Chorin, BLP e.V.
Pfarrer Gregor Hohberg, BLP e.V.
Ercan Karakoyun, BLP e.V., FID e.V.
André Schmitz, BLP e.V.
Dr. Christian Hanke, Bezirksbgm. von Mitte
Rabbiner Drs. Edward van Voolen, Abraham Geiger Kolleg
Dr. Anne Brenker, AGK

Preisgerichtsempfehlung
Der Beitrag des ersten Preisträgers wird dem Auslober zur Realisierung empfohlen.

Weitere Ergebnisse zum Thema

Jetzt Abonnent werden um alle Bilder zu sehen

jetzt abonnieren

Schon wa Abonnent?
Bitte einloggen