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31.08.2017 - »Entwicklung Heessener Straße / Münsterstraße«
Hamm

Auslober
Stadtentwicklungsgesellschaft Hamm
 
Koordination
Norbert Post • Hartmut Welters
Architekten und Stadtplaner GmbH, Dortmund
Maike Wildeboer
 
Wettbewerbsart
Investorenwettbewerb nach RPW 2013
 
Wettbewerbsaufgabe
Im Stadtteil Hamm-Heessen an der Kreuzung Münsterstraße Heessener Straße, dem einzigen
nördlichen Innenstadtzugang, hat die Stadtentwicklungsgesellschaft Hamm mbH (SEG) die Grundstücke
Münsterstraße 38, Heessener Str. 2 und 4 samt den aufstehenden Gebäuden erworben.
Der Kauf der Liegenschaften durch die SEG bietet die Chance, die bisherige Nutzung mit ihrem
prägenden Erscheinungsbild dieses Stadteingangs neu zu definieren. Zielrichtung ist, auf dem
Grundstück in der besonderen Gemengelage nach Abbruch der Gebäudesubstanz eine angemessene
neue Bebauung zu schaffen. Hier sollte die Baublockschließung in maßstäblicher und qualitätsvoller
Bauweise erfolgen. Als Nutzungen sind gering frequentierte Dienstleistungsangebote und nach
Lärmschutzgesichtspunkten optimierte Wohneinheiten realisierbar. Durch die Lage des Grundstückes
mitten im Stadtteil und damit in der Nähe hervorragend ausgebauter Infrastruktur und gleichzeitig in
unmittelbarer Nähe der Lippeaue, besteht hier ein Entwicklungspotential.
Der Kreuzungsbereich Heessener Straße/Münsterstraße ist neben dem motorisierten
Verkehrsaufkommen zusätzlich durch zwei kreuzende Eisenbahnstrecken Hamm-Münster und Hamm-
Berlin gekennzeichnet. Diese zu bebauenden Grundstücke sind für den ersten Eindruck auf das Stadtbild
der Stadt Hamm bei Einfahrt in den Hauptbahnhof von Bedeutung. Die Fläche grenzt an den
Entwicklungsbereich der Lippeaue und hat im rückwärtigen Bereich fußläufige Bezüge in den
Freiraumbereich der Lippeaue. Aufgrund dieser Standortqualität als Stadteingang und der einmaligen
Entwicklungschance sind gehobene Ansprüche an die städtebauliche und architektonische Gestaltung zu
forcieren.
Die Auslobung eines Investorenwettbewerbs soll hierfür die notwendige Grundlage schaffen. Ziel ist es,
mit einer neuen Bebauung den städtebaulichen Missstand aufzuheben und gemeinsam mit der
Gestaltung des Kreuzungsbereiches einen attraktiven und harmonischen Stadteingang zu entwickeln.
Die einmalige Chance der Korrespondenz dieser Neubebauung mit dem öffentlichen Raum steht mit im
Fokus des Wettbewerbs. Der Kreuzungsbereich soll in die Gesamtentwicklung mit einbezogen werden.
Dieser Bereich wird als Ideenwettbewerb mit in diese Ausschreibung aufgenommen. Zusätzlich können
Gestaltungsvorschläge für die angrenzende Fläche an der Seeburger Straße entwickelt werden. Die
etwaige zukünftige Gestaltung (Ideenwettbewerb) wird nicht als Aufgabe des Investors gesehen, sondern
soll in die Planungen der Stadt Hamm einbezogen werden. Ziel der Planung ist, den Neubau in die
städtebauliche Situation auch in der Maßstäblichkeit zur vorherrschenden Bebauung einzufügen.
 
Preisgerichtssitzung
31. August 2017
 
Beteiligung
3 Arbeiten
 
 

Link zur Ausschreibung

Preisträger
1. Preis
EICHHORST + SCHADE ARCHITEKTEN PartG
Heinz-Rainer Eichhorst · Matthias Schade
Mitarbeit: Wladislaw Witlif · Sandra Tamm
Simon Tutschilowski
Investor/in: Heckmann BAULAND UND WOHNRAUM GmbH & Co. KG

3. Preis
STRATO | BOETTCHER ARCHITEKTEN
Christina Boettcher
Investor/in: Martin Plück

3. Preis
Berghaus Architekten
Jens Berghaus
Mitarbeit: Stefan Degott
Investor/in: Ursula Draheim