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05.04.2017 - Neubau eines kommunalen Kultur- und Begegnungszentrums
Bergedorf an der Holzhude

Auslober
Bezirksamt Hamburg-Bergedorf
 
Koordination
claussen-seggelke stadtplaner, Hamburg
    
Wettbewerbsart
Hochbaulicher Realisierungswettbewerb mit vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren
 
Wettbewerbsaufgabe
Auf der Halbinsel zwischen Schleusengraben und Schiffwasser soll anstelle des heutigen Lichtwark-Hauses ein kommunales Kultur- und Begegnungszentrum errichtet werden.
Das zu überplanende Grundstück befindet sich in der Bergedorfer Innenstadt, südlich der Bergedorfer Straße (B 5). Es wird auf drei Seiten von Wasser umgeben: im Westen vom Schleusengraben, im Norden und im Osten vom sog. Schiffwasser, einem ehemaligen Hafenbecken. Seit 1962 ist es mit dem Lichtwark-Haus bebaut (Eröffnung 1965) und wird über die Straße Holzhude von Süden aus erschlossen.
Der Neubau soll an diesem Standort als kommunales Kultur- und Begegnungszentrum eine Reihe von öffentlichen Begegnungsangeboten und nicht-kommerziellen Dienstleistungen bündeln und so das bestehende, erheblich sanierungsbedürftige Lichtwark-Haus ersetzen. Als konkrete Nutzungen sollen die Bücherhalle Bergedorf, der AWO Seniorentreff, ein Theatersaal (400-500 Plätze), ein Café und Lern-, Kultur- und Bewegungsangebote für die Generationen 50+ der Körber-Stiftung sowie – optional – weitere öffentliche Angebote unter einem Dach vereint werden.
Angesichts der prominenten Lage ist besonderer Wert auf die architektonische Qualität und städtebauliche Einfügung zu legen, darüber hinaus besitzt auch die Wirtschaftlichkeit (Bau- und Betriebskosten) einen hohen Stellenwert, um die gemeinnützigen Angebote zu angemessenen Mieten zu ermöglichen. Es sollen insgesamt ca. 5.000 qm BGF mit Baukosten von ca. 15 Mio. EUR brutto (KG 200-700) entstehen.
Zur Vergabe der Architektenleistungen in der Objektplanung wird ein einphasiger hochbaulicher Realisierungswettbewerb nach der RPW 2015 FHH mit acht bis zehn Teilnehmern durchgeführt. Der Wettbewerbsausschuss der Hamburgischen Architektenkammer wird bei der Vorbereitung und Durchführung des Verfahrens beteiligt und das Verfahren registrieren.
Im Einzelnen werden von den Teilnehmern im Wettbewerb Aussagen zur architektonischen Qualität des Neubaus, zum Konzept für die baukonstruktive Umsetzung unter Berücksichtigung des vorgegebenen Raumprogramms sowie innovative Konzepte für die Grundrissorganisation erwartet. Generell werden Lösungsvorschläge gesucht, die den Prinzipien der Nachhaltigkeit folgen und ein möglichst optimales Verhältnis aus langlebigen Baukonstruktionen, hoher Energieeffizienz, niedrigen Betriebskosten und wirtschaftlicher Erstellung vorweisen.
Zur Auswahl qualifizierter Wettbewerbsteilnehmer wird ein Auswahlverfahren unter Beteiligung der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen, des Bezirksamts Hamburg-Bergedorf, der Körber-Stiftung und freier Architekten durchgeführt. Einzelheiten zur Bewerbung sind in Kapitel III aufgeführt.
Das Gesamtverfahren wird durch das Büro claussen-seggelke stadtplaner fachlich betreut.
 
Preisgerichtssitzung
5. April 2017
 
1. Preis 
MGF Architekten Mahler Günster Fuchs, Stuttgart 
 
2. Preis
Kirsch Bremer artandarchitecture, Hamburg 
Patrik Dierks Norbert Sachs Architekten, Berlin 
 
Anerkennung
LH Architekten, Hamburg 
 
Anerkennung
COBE, Copenhagen 
 

 

Link zur Ausschreibung