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03.04.2017 - View-Port I und II sowie Übersee-Kontor
Bremen

View-Port I und II sowie Übersee-Kontor
Entwicklung moderner Wohn- und Büroflächen
am Europahafen in der Überseestadt in Bremen
 
Auslober
Weser-Wohnbau Gruppe
WWB 8. Objektgesellschaft GmbH, Bremen
im Einvernehmen mit der 
Freien Hansestadt Bremen
letztere vertreten durch den
Senator für Umwelt, Bau und Verkehr
 
Koordination
D&K drost consult GmbH, Hamburg
    
Wettbewerbsart
Nicht offener, einphasiger, hochbaulicher 
Realisierungswettbewerb in Form eines 
Einladungswettbewerbs mit 6 teilnehmenden Büros
 
Wettbewerbsaufgabe
Durch den allgemeinen strukturellen Wandel der Hafenwirtschaft haben sich die Rahmenbedingungen u.a. für landeinwärts gelegende Hafenanlagen vielfach verändert. Durch diesen Wandel ergeben sich neue Nutzungschancen und attraktive Entwicklungspotenztiale in zahlreichen Sätdten.
Die Freie Hansestadt Bremen hat bereits im Jahr 2000 diese Chancen erkannt und eine „Entwicklungskonzeption zur Umstrukturierung der Alten Hafenreviere in Bremen“ – der Überseestadt – beschlossen. So werden die in weiten Teilen brachliegenden und jahrelang untergenutzten alten Hafenreviere nordwestlich der Innenstadt zu einem neuen Quartier ausgebaut, das für Wohnnutzung und als moderner Dienstleistungs- und Gewerbestandort entwickelt wird. Die Überseestadt ist damit eines der bedeutendsten Entwicklungsprojekte Bremens und wird auch in Zukunft maßgeblichen Anteil an der Stadtentwicklung haben.
Ziel der Entwicklung der Überseestadt ist, ein urbanes und lebendiges Quartier zu schaffen, in dem eine Mischung differnzierter Nutzungen und Nachbarschaften realisiert werden. Ferner setzt das Stadtentwicklungsprojekt Überseestadt für die Freie Hansestadt Bremen sowie die gesamte Region wegweisende Impulse und Akzente.
Für das etwa 300 ha große Areal der Überseestadt, das sich in einer stadträumlich sehr guten Lage befindet – die Altstadt ist auf sehr kurzem Wege erreichbar – wurde ein Masterplan entwickelt. Hier sind neben städtebaulichen, architektonichen und nutzungsstrukturellen Aspekten auch wirtschafts- und wohnungspolitische sowie kulturelle Belange integriert.
Es lässt sich feststellen, dass alle gehegten Erwartungen zur Entwicklung der Überseestadt bisher deutlich übertroffen werden konnten. Die Überseestadt ist bereits heute Standort für rund 850 Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen, die in etwa 14.500 Arbeitsplätze bereitstellen. Zudem wird prognostiziert, dass im Jahr 2025 rund 6.300 Einwohner und im Jahr 2030 rund 11.000 Einwohner in der Überseestadt leben werden. Darüber hinaus ist seit August 2014 der „Park im Überseepark“ fertiggestellt; eine ca. 25.000 m2 große Parkanlage im Westen der Überseestadt mit unterschiedlichen Sport- und Freizeitmöglichkeiten für die Bewohner und Besucher des Quartiers.
Die Weser-Wohnbau Gruppe beabsichtigt, als Eigentümerin des am Europahafen gelegenen Wettbewerbsgrundstücks, rund 9.110 m2 BGF in drei Gebäuden zu realisieren. Das zu konzipierende Gebäudeensemble soll als gemischt genutztes Quartier, bestehend aus zwei Wohnhäusern mit jeweils ca. 2.080 m2 BGF (View-Port I und II), und einem Büroriegel mit ca. 4.950 m2 BGF (Übersee-Kontor), entwickelt werden.
Gegenstand dieses Verfahren ist die differenzierte, hochbauliche Ausgestaltung und Qualifizierung der Neubebauung unter strengen wirtschaftlichen und nachhaltigen Gesichtspunkten. Die teilnehmenden Büros sollen sich in den Entwürfen insbesondere mit der Erscheinung und der Architektursprache des Gebäudeensembles auseinandersetzen. Die Ausloberin hat im Zuge der Grundstücksausschreibung textlich und planerisch ein umfangreiches Nutzungskonzept für die Neubebauung entwickelt, das zwingend als Basis der baulichen Konkretisierung der beiden Wohn- und des Gewerbegebäudes zu nutzen ist. Gleichwohl ist die Notwendigkeit zu beachten, dass die Neubebauung flexibel auf zukünftige Nutzer- und Marktsituationen zu reagieren vermag.
Das zu entwickelnde Konzept soll architektonische, funktionale und flächeneffiziente Nutzungsanforderungen sowie eine ausgeprägte Wirtschaftlichkeit so formulieren, dass eine substanzielle Nachhaltigkeit für die Gebäude an sich, für die Nutzer am Standort sowie für das örtliche Umfeld zukunftsweisend sichergestellt wird.
 
Preisgerichtssitzung
3. April 2017
 
Beteiligung
5 Arbeiten
 
 

 

Preisträger
1. Preis
BE Berlin GmbH, Berlin
Prof. Gerd Jäger
Mitwirkende: Tchavdar Todorov · Yuliya Nenova
Robert Geist
Visualisierung: Anders Beyer
2. Preis
Haslob Kruse + Partner Architekten, Bremen
Jens Kruse
Mitwirkende: Olaf Rekort · Bara Udayana
Frank Stille
3. Preis
BN Architekten jessica.borchardt, Hamburg
Jessica Borchardt
Mitwirkende: Jessica Fernandez · Paul Pöthke
Visualisierung: Ingo Beckmann