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23.03.2017 - acc-Workshop zum "Deutschen Hafenmuseum"
Hamburg

Auslober
Academy for Architectural Culture (aac), Hamburg

Wettbewerbsart
Frühjahrsworkshop

Wettbewerbsaufgabe
Hamburg erhielt vom Deutschen Bundestag 2015 den Zuschlag und Bundesmittel in Höhe von 120 Millionen Euro für das zukünftige „Deutsche Hafenmuseum“, davon 27 Millionen für die Restauration der ehemals Hamburger Viermast-Stahlbark „Peking“. Seitdem finden Untersuchungen und Diskussionen über Ziel, Gehalt, Ausstellungskonzept und Standort dieses deutschen Museums im Hamburger Hafen statt.

Für die Entwürfe des Workshops wurde das Afrikahöft im Bereich der unter Denkmalschutz gestellten historischen 50er-Schuppen und Kaianlagen als Museumsstandort gewählt, um Synergien mit der Sammlung des bereits im Aufbau befindlichen derzeitigen Hamburger Hafenmuseums und der dortigen Stiftung Maritim samt historischen Stückgutkränen, Kai und Eisenbahnanlagen sowie Schiffen zu schaffen. In diesen Hafenkontext passt sehr gut der Liegeplatz der restaurierten Viermastbark „Peking“ als maritimer Blickfang.

Im Unterschied zu bisherigen Schifffahrtsmuseen soll das neue „Deutsche Hafenmuseum“ vor allem die Entwicklung und Folgen des Seehandels einschließlich seiner gegenwärtigen globalen Perspektiven für Handel, Politik und Gesellschaft vermitteln und ein Ort der interdisziplinären Kommunikation und Forschung werden.

Die Academy for Architectural Culture hat es sich zur Aufgabe gemacht, die öffentliche Diskussion und Meinungsbildung zu fördern und als politische Entscheidungshilfe hierfür anschauliche alternative Entwürfe als Beiträge zu liefern. Die beispielhaften Entwurfsalternativen sind städtebauliche und architektonische Vorschläge für eine Weiterentwicklung vorhandener kultureller Angebote im Hamburger Hafen im Umfeld des großen Grasbrook und der 50er-Schuppen hinter dem Afrikahöft.

Die fünf Schwerpunktthemen – Häfen als Knotenpunkte regionaler und globaler Wirtschaft, als Orte technischer Innovationen der Logistik und Arbeitswelt, Entwicklung von Binnen- und Seehäfen, Schiffbau und Hafenindustrie, als Tor zur Welt – galt es zu berücksichtigen. Die Vielfalt der erarbeiteten Entwürfe spiegelt sich in ihren architektonischen Lösungen: vom kompakten Kubus über signifikante vertikale Landmarken bis zu Containerclustern, die sich durch den Wechsel der Gezeiten in ihrer Gestalt ändern.

Copyright Fotos: © Academy for Architectural Culture (aac), Hamburg

Preisgerichtssitzung
23. März 2017

Beteiligung
5 Arbeiten

Preisträger
Gewinner
Gruppe 1
Gewinner
Gruppe 2
Gewinner
Gruppe 3
Gewinner
Gruppe 4
Gewinner
Gruppe 5