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28.02.2017 - Gemeindehaus mit Cafe an der Stellinger Kirche
Hamburg

Auslober
Ev.-Luth. Kirchengemeinde Stellingen, Hamburg

Koordination
Ev.-Luth. Kirchenkreis Hamburg-West/ Südholstein, Hamburg

Wettbewerbsart
Einladungswettbewerb

Wettbewerbsaufgabe
Gegenstand des Wettbewerbs ist die hochbauliche Vorentwurfsplanung für den Neubau eines Gemeindehauses als Nachbargebäude zum bestehenden Kirchengebäude von 1953 sowie für die teilweise Umnutzung der Innenräume des Kirchengebäudes für die Gemeindearbeit.

Das alte Gemeindehaus aus dem Baujahr 1956 wurde aufgrund der hohen Unterhaltungskosten aufgegeben. Notwendige bauliche Instandsetzungen, energetische Sanierung und Anpassung an die heutigen Nutzungsanforderungen waren wirtschaftlich nicht darstellbar. Zudem lag es in zu weiter Entfernung von der Kirche.

Mit dem Bau des neuen Gemeindehauses soll die Kirchengemeinde ein neues Zentrum erhalten.

Das Kirchengrundstück liegt an der Zusammenführung von Molkenbuhrstraße und Johann-Wendt-Straße. Dort besteht eine Platzsituation, um die sich bereits Kirche, Friedhofskapelle, Friedhofsbetriebs- und Verwaltungsgebäude gruppieren. Ein Kindergartenneubau ist angedacht. Die Errichtung des Gemeindehauses soll dazu beitragen, den Standort der Stellinger Kirche durch die Konzentration kirchlicher Aktivitäten zu einem belebten und im Stadtteil sichtbaren Gemeindezentrum zu entwickeln. Die Öffnung zum Stadtteil soll durch die Integration eines Cafés in das Gemeindehaus unterstützt werden.

Durch die Verlegung der Gemeindehausnutzung in den unmittelbaren räumlichen Zusammenhang zum Kirchengebäude können Synergieeffekte genutzt werden. Haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter sollen räumlich konzentriert werden, Gemeindemitglieder und andere Interessierte sollen zuverlässig und niedrigschwellig Ansprechpartner und Anknüpfungspunkte finden. Auch in wirtschaftlicher Hinsicht ist die Zusammenführung der Nutzungen von Vorteil. Die Kirche und die umgebende Freifläche stehen unter Denkmalschutz. Daher ist eine sorgfältige städtebauliche und architektonische Lösung für den Neubau zu entwickeln. Den Mittelpunkt des Ensembles soll die Kirche bilden. Der Neubau soll in seiner Positionierung und Gestaltung mit zeitgemäßer Architektur auf die Kirche Bezug nehmen. Der bestehende Baumbestand soll weitgehend berücksichtigt werden. Eine Fällgenehmigung für die zwei im Baufeld stehenden Linden wurde im Rahmen des Bauvorbescheids in Aussicht gestellt.

Bei der Innenraumgestaltung sind neben den Nutzungsaspekten denkmalpflegerische sowie energetische und raumakustische Gesichtspunkte zu integrieren. Ein bauseitig geplanter Orgelneubau ist konzeptionell zu berücksichtigen. Besonderes Entwurfsthema ist die Verbindung zwischen Bestands- und Neubau. Mit der Integration von Nutzungsbereichen in das Kirchengebäude sollen zum einen die Fläche für den Neubau vergleichsweise gering gehalten werden, zum anderen sollen Möglichkeiten und Anlässe zur Nutzung des Kirchenraumes erweitert werden. Der Kirchenraum selbst soll als solcher für die gottesdienstliche Nutzung erhalten bleiben.

Nach Vorabstimmungen mit der Bauaufsicht und der Denkmalpflege wurde ein Baufeld nördlich der Kirche für den Neubau ausgewiesen. Der Freiraum und die Erschließung zwischen den Gebäudeteilen sind in die Betrachtung mit einzubeziehen, jedoch ist die explizite Freiflächenplanung nicht Gegenstand des Wettbewerbes.

Ziel des Wettbewerbes ist es, Entwürfe für Neubau und Nutzungsintegration zu erhalten, die in funktionaler und gestalterischer Hinsicht überzeugend dem neuen Gemeindezentrum Gestalt verleihen.

Für den Wettbewerbsentwurf sowie für die weitere Planung ist davon auszugehen, dass das Gebäude hohen Ansprüchen an ökonomische und ökologische Effizienz und Nachhaltigkeit genügen soll.

Preisgerichtssitzung
28. Februar 2017

Beteiligung
5 Arbeiten

1. Preis
Andreas Heller Architects & Designers, Hamburg

2. Preis
ajp architekten johannsen und partner, Hamburg

3. Preis
Riemann Gesellschaft von Architekten mbH, Lübeck