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04.03.2017 - B50 Rastanlage Moselblick mit Aussichtspunkt an der Hochmoselbrücke / östlicher Brückenkopf
Zeltingen-Rachtig

Auslober

Landesbetrieb Mobilität Rheinland-Pfalz, LBM Trier

 

Koordination

BGHplan Umweltplanung und Landschaftsarchitektur gmbH, Trier

 

Wettbewerbsart

Einstufiger, offener Realisierungswettbewerb 

 

Wettbewerbsaufgabe

Der derzeit im Neubau befindliche Abschnitt der B50 hat eine strukturpolitisch herausragende

Bedeutung und zählt zu den wichtigsten großräumigen Verkehrsprojekten bundesweit. Er ist Bestandteil

einer überregionalen Fernstraßenverbindung, mit der die belgischen/niederländischen

Nordseehäfen sowie die belgischen Ballungsräume mit dem Rhein-Main-Gebiet verbunden werden.

Zu dieser Fernstraßenverbindung gehört die A 60 von der belgischen Grenze bis zur A 1 bei

Wittlich, die bereits 2002 fertig wurde. Um von dort aus eine Verbindung zur A 61 zu schaffen,

folgt jetzt der Neu- und Ausbau der B 50 bis zur A 61 bei Rheinböllen. Dieser Ausbau wird als „B 50

neu“ bezeichnet. Der Streckenabschnitt, an dem die „B 50 neu“ bei Zeltingen-Rachtig über das

Moseltal führt, ist der Hochmoselübergang mit der Hochmoselbrücke. Das Brückenbauwerk gilt als

eine der größten Brücken Deutschlands.

Am östlichen Brückenwiderlager auf der Hunsrückseite ist eine unbewirtschaftete Rastanlage für

48 PKW- und 10 Busparkplätze vorgesehen mit einem Aussichtspunkt. Der Standort liegt in landschaftlich

attraktiver Lage am Hangrand zum tief eingeschnittenen Moseltal. Von hier öffnet sich

ein Panoramablick ins Flusstal, auf die gegenüber liegenden Weinberghänge und ebenso auf das

technisch interessante Brückenbauwerk. Damit eignet sich diese Stelle in besonderer Weise zur

Gestaltung eines prägnanten Ortes als Aussichts- und Informationspunkt sowohl für Durchreisende

als auch für Gäste und Einwohner der Region.

Gegenstand des Wettbewerbs ist die Entwicklung eines gestalterischen und funktionalen Konzeptes

für die Rastanlage mit zugehörigem Funktionsgebäude (WC-Anlage), den Aussichtspunkt und

das landschaftsräumliche Umfeld. Hierzu gehören die angrenzenden Plateauflächen mit einem

Freizeitgelände und einer Schutzhütte zur Nutzung durch Bürger und Vereine der umgebenden

Ortschaften, die Einbeziehung der Flächen unterhalb der Brücke zur Einbindung der Basis der Brückenpfeiler

und zur Schaffung einer Verbindung zwischen Rastanlage und östlichem Moselufer

sowie die Einbindung der Anlagen in das natur- / kulturlandschaftliche und touristische Umfeld.

Wettbewerbsgegenstand ist weiterhin die Entwicklung eines konzeptionellen Ansatzes für eine

Information an diesem Ort zu den touristischen Punkten der Region und zu der Ingenieurleistung

der Hochmoselbrücke.

Der Wettbewerb verfolgt als Ziel, die Erlebbarkeit sowohl der Mosellandschaft als auch des Brückenbauwerks

zu steigern. Dabei sind gleichzeitig die Wahrnehmung vom zu gestaltenden Ort

aus, als auch die Wahrnehmung dieses Ortes selbst in der Landschaft von Bedeutung. Es ist den

Wettbewerbsteilnehmern frei gestellt, mit welchen Gestaltungsmitteln sie dies umsetzen. Dabei

sind sowohl bauliche Anlagen (Turm, Aussichtskanzel o.ä.), als auch landschaftsgestalterische

Maßnahmen denkbar („LandArt“, Topografie), die eine entsprechende Wahrnehmung im Kontext

mit der Wirkung des Brückenbauwerkes innerhalb der landschafts- und siedlungsräumlichen Gegebenheiten

ermöglicht.

 

Preisgerichtssitzung

4. März 2017

 

Beteiligung

14 Arbeiten

 

 

 

Link zur Ausschreibung

Preisträger
1. Preis
KRAFT.RAUM., Krefeld
Rene Rheims
2. Preis
Franz Reschke, Landschaftsarchitekt, Berlin
ARGE Jan Derveaux | Rimpau & Bauer Architekten, Berlin
Jan Derveaux · Ruwen Rimpau · Hans-Georg Bauer
3. Preis
Zplus Landschaftsarchitektur, Berlin
Astrid Zimmermann
Bauplanung Wannsee GmbH, Berlin
Peter Kretschmann
4. Preis
Landschaft planen + bauen NRW GmbH, Dortmund
Hellmut Neidhardt

Anerkennung
hofmann_röttgen Landschaftsarchitekten GdbR,
Limburgerhof
Heike Röttgen · Bernd Hofmann
ELEMENT · A Architekten Partnerschaft mbH_Taufenbach Speer, Heidelberg
Christian Taufenbach