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28.10.2016 - Essen Süd-West-Stadt
Essen

Auslober
HCU | HafenCity Universität Hamburg

Wettbewerbsart
Einladungswettbewerb (nur für Studenten)

Wettbewerbsaufgabe
Gegenstand des Wettbewerbs „ESSEN SÜD - WEST - STADT“, ist die Erarbeitung eines städtebaulichen Entwurfs für das knapp 41 ha große Plangebiet südwestlich der Innenstadt südlich der Bahngleise. Trotz der zentralen Lage ist hier von einem belebten, urbanen Charakter nichts zu spüren. Das auf das Auto ausgerichtete Gebiet ist besonders für Fußgänger oder Radfahrer unfreundlich gestaltet und bietet kaum Aufenthaltsqualität. In dem gesamten Areal gibt es wenig Grünflächen und wenig Bäume. Bisher wirkt das Gebiet wie ein Zwischenort – ohne vorne und hinten – den man auf dem Weg von Norden nach Süden durch- und von Westen nach Osten im Tunnel unterfährt.

Mit dem Umzug der Funke Mediengruppe wird eine zusammenhängende Fläche von ca. 2,6 ha östlich der Friedrichstraße frei, die den Ausgangspunkt für eine städtebauliche Umstrukturierung des gesamten Areals initiieren könnte. Viele Gebäude des gewachsenen Ensembles der Funke Mediengruppe sind aufgrund ihres baulichen Standards oder ihrer Konstruktion schwierig nachzunutzen, so dass diese größtenteils als abgängig zu bewerten sind. Gleichzeitig bestehen im unmittelbaren Umfeld weitere unter- und ungenutzte Grundstücke sowie weitere Gebäudeensemble, für die eine Neuentwicklung absehbar ist. So kann über eine Neuentwicklung des Telekomgeländes im Westen des Plangebiets nachgedacht werden, da die baulichen Strukturen als nicht mehr zeitgemäß bewertet werden können. Weitere Potenziale stellen die Hinterhofstrukturen entlang der Schederhofstraße dar, welche momentan für kleinteiliges Gewerbe genutzt werden. Nördlich der Bert-Brecht-Straße befinden sich Abstellgleise der Deutschen Bahn, die ebenfalls in die Überlegungen mit einbezogen werden können. Im Wettbewerbsgebiet umgebenden Perimeter stellt die zukünftige Ausrichtung des RWE-Konzerns mit seinem Hauptsitz in den prägnanten Hochhäusern südwestlich des Hauptbahnhofs eine wesentliche Einflussgröße auf die Entwicklung des Wettbewerbsgebiets dar. Entlang der Huyssenallee sind bereits Abrisse von ehemaligen RWE Gebäuden geplant sind. Für die Bearbeitung sollen daher die aktuellen und geplanten Entwicklungen im Umfeld sowie die Entwicklungspotenziale des erweiterten Plangebiets mit berücksichtigt werden.

Preisgerichtssitzung
28. Oktober 2016

Beteiligung
36 Arbeiten

1. Preis
Projekt: microCITIES
Marcel Cardinali, Herford · Alexa Langhoff, Bochum · Jolanda Steinmetz, Höxter

2. Preis
Projekt: SCHNITTSTELLEN
Manuela Kiselova · Sophia Rickert · Diana Togmat, Hamburg

3. Preis
Projekt: Grünes Zentrum Essen
Karolina Borth · Alexandra Hergert · Gregor Hontscha, Frankfurt · Sebastian Nawroth, Eltville

4. Preis
Projekt: BACK-TO(GETHER)-LIFE!
Thomas Schmitz, Karlsruhe

Anerkennung
Projekt: Resourcity
Alper Budur · Lukas Waning · Marius Walter, Bochum

Projekt: WAZ Park
Hugo Janvier · Lucia Kanderova · Carmen Carolina Staiano, Hamburg