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14.12.2016 - Alanbrooke Kaserne
Paderborn

Auslober 

Stadt Paderborn

 

Koordination

Drees & Huesmann . Planer, Bielefeld

 

Wettbewerbsart

Nicht offener Wettbewerb mit vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren 

 

Wettbewerbsaufgabe 

Der bevorstehende Abzug britischer Streitkräfte stellt die Stadt Pader­born vor große Herausforderungen. Das knapp 18 ha große Alanbrooke Kasernengelände wird von den Briten als erster von fünf Kasernenstandorten noch 2016 freigezogen und ist aufgrund der innerstädtischen Lage für eine qualitätvolle Entwicklung prädestiniert. Die Signalwirkung, die diese Entwicklung für den weiteren Konversionsprozess haben wird, ist bedeutend und hat damit Vorbildfunktion für den Umgang mit der historischen denkmalgeschützten Bausubstanz und für die gesamte zukünftige Stadtentwicklung Paderborns.

Die Entwicklungsperspektiven für die Stadt Paderborn gehen von einem Zuwachs der Einwohnerzahlen und einem Bedarf an ca. 750 bis 900 neuen Wohneinheiten pro Jahr bis 2020 aus. Während die Anzahl der Studierenden mit aktuell und zukünftig gut 20.000 bereits ein hohes Niveau erreicht hat, wird für die sozialversicherungspflichtig Beschäftigten mit weiteren Steigerungen gerechnet. Paderborn besitzt eine hohe Arbeitsmarktzentralität in der Region mit einem hohen Einpendlerüberschuss.

In diesem Kontext bietet die Entwicklung der ehemaligen Militärstandorte und insbesondere der Alanbrooke Kaserne die große Chance, um neuen Wohnraum für eine wachsende Bevölkerung zu schaffen und neue Flächen für Dienstleistung und Naherholung in das Stadtgefüge zu integrieren. 

Die Bebauungsstruktur ist im nördlichen Bereich (ca. 7 ha) durch die unter Denkmalschutz stehenden Gebäude aus dem 19. Jahrhundert, die sich um den Kasernenhof gruppieren, großteils vorgegeben und bedarf einzelner Ergänzungen in Abhängigkeit der Erschließungs­ und Freiflächenstruktur.

Die zentrale Freifläche im Norden, der ehemalige Exerzierplatz, soll als öffentliche Freifläche qualifiziert und als Baustein eines Gerüstes an qualitätvollen Freiflächen auf der Kaserne und des Umfeldes erhalten werden.

Für den südlichen Teilbereich (ca. 11 ha) dagegen wird ein umfassendes Neuordnungs­ und Nutzungskonzept zu erarbeiten sein, das attraktive Wohnungsangebote und mögliche Perspektiven für die Entwicklung von Gewerbe und Dienstleistung aufzeigt. 

Erschließungsvarianten wurden bereits erarbeitet und abgewogen und fließen in die konkrete Aufgabenbeschreibung (Teil B) mit ein. Neben der verkehrlichen Anbindung wird die Durchquerung des bisherigen nicht zugänglichen Bereiches für Fußgänger und Radfahrer und die Vernetzung mit Naherholungsgebieten in der Umgebung unter Einbeziehung des bisherigen Exerzierplatzes wichtiger Bestandteil des Planungskonzeptes sein.

Ziel des Wettbewerbes ist es, über alternative Lösungsmöglichkeiten ein Konzept zu erhalten, das als stabiles städtebauliches und freiraumplanerisches Gerüst eine positive Entwicklung der Fläche ermöglicht.

 

Preisgerichtssitzung

14. Dezember 2016

 

Beteiligung

16 Arbeiten

 

 

Link zur Ausschreibung

Preisträger
1. Preis
ARQ Architekten Rintz + Quack, Berlin
Lydia Rintz · Philipp Quack
mit schoppe + partner freiraumplanung, Hamburg
Jochen Meyer
Mitarbeit: Omar Enzo Martello
3. Preis
Thomas Schüler Architekten Stadtplaner, Düsseldorf
mit Faktorgruen – Landschaftsarchitekten, Freiburg
Martin Schedlbauer
Mitarbeit: Ricardo Patings · Michal Herl
3. Preis
pesch partner architekten stadtplaner GmbH
Gerold Kalkowski-Büchter
mit Hannes Bäuerle, Landschaftsarchitekt, Dortmund
Mitarbeit: Helen Rohde · Nanna Wülfing
Niklas Förstermann · Felix Kutzera
Julian Schäfer · Frank Boberg
Magda Grzeskowiak · Jonas Hölzel
4. Preis

Blaumoser Architekten, Starnberg
Albert Blaumoser
mit Zaharias landschaftsarchitekten
Gabriella Zaharias
Mitarbeit: Michal Marsik · Roland Essl
Andreas Nunn
5. Preis
Jan Wiese, Berlin
mit Stefan Wiebersinsky · Heiko Ruddigkeit
Mitarbeit: Elena Herwarth · Ralf Wilkening
Sven Hinrichs