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28.10.2016 - Historische Mitte Köln
Köln

Auslober
Stadt Köln, vertreten durch:
Gebäudewirtschaft der Stadt Köln
Metropolitankapitel der Hohen Domkirche Köln
Kölnisches Stadtmuseum
Römisch-Germanisches Museum

Koordination
Freischlad + Holz, Architekten BDA, Planung und Architektur, Darmstadt

Wettbewerbsart
Nichtoffener Realisierungswettbewerb

Wettbewerbsaufgabe
Der Dom und die Domumgebung haben für die Stadt Köln eine sehr hohe Bedeutung. Sie sind Identifikationsträger für die Kölner Bevölkerung und ein wichtiges Ziel für die Besucherinnen und Besucher der Stadt. Der Ort ist die 'Historische Mitte Kölns' und damit Zeugnis einer mehr als imposanten Stadtgeschichte.
Aktuelle Planungen sehen zwischen Roncalliplatz, Am Hof, Kurt-Hackenberg-Platz und dem bestehenden Römisch-Germanischen Museum (RGM) – in Ersatz der dort vorhandenen Bebauung – ein Neubauensemble vor, das das neue Kurienhaus, ein neues Kölnisches Stadtmuseum (KSM) und ein neues Studiengebäude für das Römisch-Germanische Museum beherbergen soll. Das Studiengebäude ist über einen hochwertigen Anschluss mit dem bestehenden und zu sanierenden Museumsgebäude des Römisch-Germanischen Museums zu verbinden.
Mit den Neubauten ist die Chance verbunden, die mehr als 2000-jährige, einzigartige Geschichte der Stadt umfassend und angemessen darzustellen. Durch die räumliche Nähe von Römisch-Germanischem Museum und Kölnischem Stadtmuseum, verbunden mit der Sammlung der Hohen Domkirche, kann eine Reise von der Gründung Kölns bis in die Gegenwart in unmittelbarer Nähe zum über 750 Jahre alten gotischen Wahrzeichen der Stadt, dem UNESCOWelterbe Kölner Dom, dargestellt werden. Die Nachbarschaft der Institutionen ermöglicht es, die archäologischen, künstlerischen, dokumentarischen und kulturhistorischen Exponate und Zeugnisse der Stadtgeschichte an einem einzigen Standort zu präsentieren und zu erleben. Damit verfügt Köln als einzige deutsche Metropole über eine Vergangenheit von europäischer Dimension.
Über die Verbindung der drei Wissenschaftsinstitutionen soll auch ein neuer stadthistorischer  entstehen, der die international beachteten Sammlungen der drei Institutionen sowie ihre reichen Archiv- und Bibliotheksbestände besucherorientiert zugänglich macht. Insgesamt besteht damit die große Chance, die 'Historische Mitte Kölns' nicht nur räumlich, sondern auch inhaltlich neu zu prägen.
Da die städtebaulichen, gestalterischen und funktionalen Anforderungen, die an diesen Ort gestellt werden, sehr hoch sind, möchten die Hohe Domkirche und die Stadt Köln den Bereich zwischen Roncalliplatz, Am Hof, Kurt-Hackenberg-Platz und dem bestehenden Römisch-Germanischen Museum gemeinsam neu gestalten. Mit dem geplanten Neubauensemble soll auch die begonnene Neugestaltung der Domumgebung auf der Ost- und Südseite fortgeführt und das große stadträumliche Projekt 'Via Culturalis' eingeleitet werden, das sich vom Dom im Norden bis zu St. Maria im Kapitol im Süden der historischen Mitte erstreckt.
Das Raumprogramm der Einrichtungen umfasst laut Raumbuch ca. 13.893 qm NF. Davon entfallen ca. 6.341 qm NF auf das Kölnische Stadtmuseum, ca. 3.545 qm NF auf das Studiengebäude des Römisch-Germanischen Museums und ca. 2.654 qm NF auf das Kurienhaus der Hohen Domkirche. Die unterschiedlichen Nutzungen sollen unter Ausschöpfung von Synergien im Bereich publikumsaffiner gemeinsam genutzter Räume im Umfang von 1.362 qm NF eigenständig betrieben werden können. Zu den Flächen kommen Nebennutzflächen im Umfang von ca. 10 % bis 15 % hinzu.
Für die Baumaßnahme werden Gesamtbaukosten nach DIN 276 (Kostengruppen 100 bis 700 inkl. 19 v.H. Mehrwertsteuer) in Höhe von 79.165.664 EUR angenommen. Für die Baukosten gemäß Kostengruppen 300 und 400 stehen 46.386.431 EUR (netto) zur Verfügung. Der Kostenrahmen ist einzuhalten.
Ziel des Wettbewerbs ist die Auswahl eines realisierbaren Entwurfs, der sich auf überzeugende Weise mit den hohen städtebaulichen, architektonischen und funktionalen Ansprüchen auseinandersetzt.

Preisgerichtssitzung
28. Oktober 2016

Beteiligung
31 Arbeiten

Link zur Ausschreibung

 

Bildrechte: Das Copyright für alle Dateien (Abbildungen, Texte, Pläne, Visualisierungen) liegt bei den jeweiligen Verfassern. Das Copyright für die Modellfotos liegt bei Freischlad  + Holz, Planung und Architektur.

 

Mehr zu diesem Wettbewerb finden Sie in wa 12-2016

Preisträger
1. Preis
Staab Architekten GmbH, Berlin
Prof. Volker Staab
Mitarbeit: Petra Wäldle · Sophia Martinetz
Franziska Ebeler · Sönke Reteike
David Czepek
TGA/Energie: Winkels Behrens Pospisch,
Münster, Andreas Winkels
Brandschutz: Gruner AG, Köln
Christoh Vahlhaus
3. Preis
Caruso St John Architects LLP, London
Adam Caruso
Mitarbeit: Thomas Back · Gregory Bon
Amy Perkins · Andreas Schmid
3. Preis
Durisch + Nolli Architetti, Massagno
Aldo Nolli · Pia Durisch
Mitarbeit: Pierre-Jean Holl · Niccolò Nessi
Francesco Nozzi · Ulrike Krommer
Valeria Laloli · Jonathan Maddalena
Fachberater: Schnetzer Puskas Int. AG, Basel
Anerkennung
Peter Kulka Architektur GmbH, Köln
Prof. Dr. e.h. Peter Kulka
Mitarbeit: Katrin Krüger · Steffen Kirchberger
Lara Fieguth · Justus Poth
Christoph Lajendäcker · Alexej Mohr
Fachberater: AHW Ingenieure, Münster
Prof. Eric Helter
Anerkennung
Barkow Leibinger Ges. von Architekten, Berlin
Frank Barkow · Regine Leibinger
Mitarbeit: Sebastian Awick · Martina Bauer
Fabian Busse · Heiko Krech · Daniel Nuhn
Andreas Moling · Isavella Oikonomopoulou
Christine Simet
Tragwerk: B+G Bollinger + Grohmann, Berlin
TGA: Reese Ing. GmbH & Co. KG, Hamburg
Brandschutz: Prüf · Kollegium · Bau, Köln