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25.+26.10.2016 - „Das Museum des 20. Jahrhunderts“
Berlin

Auslober
Stiftung Preußischer Kulturbesitz (SPK), Berlin

Wettbewerbsbetreuung
ARGE WBW-M20, Berlin
Schindler Friede Architekten, Salomon Schindler
a:dks mainz berlin, Marc Steinmetz

Wettbewerbsart
Nich offener Realisierungswettbewerb für Bewerbergemeinschaften aus Architekten mit Landschaftsarchitekten nach den Richtlinien für Planungswettbewerbe (RPW 2013) und der VOF

Wettbewerbsaufgabe
Gegenstand des Wettbewerbes ist der architektonische Entwurf eines Museumsgebäudes für die Kunst des 20. Jahrhunderts sowie die freiraumplanerische Gestaltung des unmittelbaren Gebäudeumfelds.
Der Ort für dieses Museum des 20. Jahrhunderts liegt mitten im Zentrum von Berlin, am „Kulturforum“ mit seinen Museums- und Forschungseinrichtungen von Weltrang. Der Neubau soll das architektonische Ensemble des Kulturforums durch einen eigenständigen zeitgenössischen Akzent bereichern. Zugleich verbindet sich mit der Bauaufgabe die Herausforderung, die Idee von einem Kunstmuseum zu aktualisieren und weiter zu entwickeln. Es gilt nicht nur ideale Räume für die Kunst und für das Kunsterlebnis zu schaffen. Das Kunstmuseum soll zugleich – programmatisch wie architektonisch – ein Ort der Begegnung und der inter-disziplinären Auseinandersetzung sein. Im Sinne einer Rückbesinnung und Selbstbefragung soll das Museum des 20. Jahrhunderts zu einem identitätsstiftenden Ort für eine plurale und tolerante Gesellschaft des 21. Jahrhunderts werden.
In dem Museum des 20. Jahrhunderts werden die international bedeutenden Bestände der Nationalgalerie zur Kunst des 20. Jahrhunderts und die Sammlungen Marx, Pietzsch, das Archiv Marzona sowie Werke aus dem Kupferstichkabinett erstmals dauerhaft und gemeinsam präsentiert. Der Neubau wird zusammen mit der Neuen Nationalgalerie inhaltlich und funktional eine Einheit darstellen. In Zukunft sollen die beiden Häuser unterirdisch durch Schauräume miteinander verbunden werden. Gleichzeitig ist der Neubau als eigenständiges Gebäude zu begreifen, mit eigenem Eingang, eigenen Funktionsbereichen und einer eigenen Identität. Zielvorgabe für den Neubau ist eine Nutzfläche von 14.700 m2 (NF 1-6), von denen 9.200 m2 als Ausstellungsflächen genutzt werden können. Das Baufeld an der Potsdamer Straße hat eine bebaubare Fläche von ca. 10.200 m2. Es wird konzeptabhängig von einer Brutto-Grundfläche von ca. 27.700 m2 ausgegangen, die lichten Raumhöhen im Ausstellungsbereich sollen bis zu 9 m betragen.
Im Zusammenspiel mit den umgebenden Architekturen soll durch den Neubau die städtebauliche Gesamtsituation verbessert werden. Vor diesem Hintergrund soll die freiraumplanerische Gestaltung des direkten Gebäudeumfelds eine Einbindung des Gebäudes in die umgebenden Freiräume ermöglichen.
Es stehen 110 Millionen EUR brutto für das Gebäude und die Freianlagen (KG 300-500) als Kostenobergrenze zur Verfügung.
Die Teilnehmer des Realisierungswettbewerbs setzen sich wie folgt zusammen:
— 10 Preisträger aus dem Ideenwettbewerb „Das Museum des 20. Jahrhunderts und seine städtebauliche Einbindung“
— 13 eingeladene Teams von Architekten und Landschaftsarchitekten
— Mindestens 15 erfolgreiche Teams aus Architekten und Landschaftsarchitekten, die sich im Teilnahmewettbewerb (siehe III.1) qualifizieren.

Beteiligung
40 Arbeiten

Preisgerichtssitzung
25. und 26. Oktober 2016

 

Link zur Ausschreibung

 

Mehr Informationen zum Wettbewerb finden Sie in wa 12-2016

Preisträger
1. Preis
Herzog & de Meuron Basel Ltd., Basel, Schweiz
Verfasser: Jaques Herzog · Pierre de Meuron · Christine Binswanger · Ascan Mergenthaler
Mitarbeit: Iva Smrka Kröger · Roman Aebi · Paul Feeney · Bodo Neuss · Fabiola Guzman-Rivera · Raoul Rouff · Laura Stargala · Günter Schwob
Fachberater: AUKETT + HEESE GmbH, Berlin
Fachberater: Happold Ingenieurbüro GmbH, Berlin
L.Arch.: Vogt Landschaftarchitekten AG, Zürich, Schweiz
Verfasser: Günther Vogt
Mitarbeit: Nicole La Hausse
2. Preis
Lundgaard & Tranberg Arkitekter A/S, Kopenhagen, Dänemark
Verfasser: Lene Tranberg · Peter Thorsen
Fachberater: Wuttke & Ringhof Architekten, Kopenhagen
Beatrix Wuttke und Thomas Ringhof
Fachberater: Steensen Varming, Kopenhagen
Tommi Haferbier · Jorgen Schultz
L.Arch.: Schønherr A/S, Kopenhagen, Dänemark
3. Preis
Bruno Fioretti Marquez Architekten GbR, Berlin
Verfasser: Piero Bruno
Mitarbeit: Benedikt Breitenhuber · Sergey Kolesov · Simon Palme · Johannes Hackethal · Yolanda Sánchez-Camacho · Marco Falzoni
Techn. Gebäudeausstattung: HL-Technik-Engineering GmbH
Klaus Daniels
Tragwerk: Pichler Ingenieure GmbH
Andreas Schulz
L.Arch.: capatti staubach landschaftsarchitekten, Berlin
Verfasser: Matthias Staubach
Anerkennung
Office for Metropolitan Architecture (OMA) International B.V., Rotterdam
Mitarbeit: Rem Koolhaas · Chris van Duijn · Katrin Betschinger · Shinji Takagi · Michael Hadjistyllis
Brandschutz: Peter Stanek
Baukonstruktion: Royal Haskoning
Klimaengineering: Transsolar
Kosten: Emproc
L.Arch.: Inside Outside B.V, Amsterdam, Niederlande
Verfasser: Petra Blaisse · Jana Crepon
Mitarbeit: Aura Luz Melis · Mikel Orbegozo · Elisa Boscarato · Aga Zborowska · Nika Jazaei · Peter Niessen · Carmen Buitenhuis
Anerkennung
SANAA Ltd., Tokyo, Japan
Verfasser: Kazuyo Sejima · Ryue Nishizawa
Mitarbeit: Ichio Matsuzawa · Nicolo Bertino · Riccardo Cannata · Hayao Odagiri · Anne-Marie Heydeck · Phi Ngo Long · Yun-Wei Yin · Yoshitaka Tanase · Yumiko Yamada
Structural Engineer: SAPS, Japan
Structural Engineer: B+G Ingenieure Bollinger und Grohmann GmbH, Germany
Facade+Fire Consultant: Bollinger + Grohmann Consulting GmbH
Energy Consultant: Transsolar Energietechnik GmbH
Arch. Consultant: Hane.Architects
Cost Estimator: Emproc GmbH
L.Arch.: Bureau Bas Smets, Brüssel, Belgien
Anerkennung
Staab Architekten GmbH, Berlin
Verfasser: Volker Staab
Mitarbeit: Petra Wäldle · Simon Banakar · Georg Hana · Jamie Queisser · Sönke Reteike · Jannis Petereit · Franziska Ebeler · Julia Zillich
Tragwerk: B+G Ingenieure Bollinger und Grohmann GmbH, Frankfurt am Main
Klaus Bollinger · Kim Boris Löffler
Brandschutz: Gruner AG, Köln
Christoph Vahlhaus
Energie: INNIUS GTD GmbH, Berlin
Jörg Pauls
L.Arch.: Levin Monsigny Landschaftsarchitekten, Berlin
Verfasser: Nicolai Levin · Luc Monsigny
Mitarbeit: Felia Hauß · Tibor Hartmann · Christiane Wetzel
Anerkennung
Aires Mateus e Associados, Lissabon, Portugal
Verfasser: Manuel Aires Mateus
Ingenieur: AFA / Rui Furtado
L.Arch.: PROAP Lda, Lissabon, Portugal
Verfasser: João Nunes