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7. Schlaun-Wettbewerb 2017|2018 „Inneres Gladbachtal“

Tag der Veröffentlichung -
Amtsblattnummer -
Termin 05.02.2018
Verfahren Wettbewerbsbekanntmachung
Zulassungsbereich EU / EWR
Sprache DE

Kurzbeschreibung

7. Schlaun-Wettbewerb 2017|2018 „Inneres Gladbachtal“

Originaltext

7. Schlaun-Wettbewerb 2017|2018 „Inneres Gladbachtal“

Auslober
Schlaun-Forum e.V.
48167 Münster

Tel. 02506 7486
E-Mail: info@schlaun-wettbewerb.de
http://www.schlaun-wettbewerb.de

Gefördert  wird dieser Wettbewerb durch folgende Hauptsponsoren: NRW.BANK, Düsseldorf, die Stadt Mönchengladbach, LVM Versicherung, Münster, und die Wohn- und Siedlungs-GmbH, Düsseldorf.

Wettbewerbsbetreuung
Die Wettbewerbssprache ist Deutsch.
Die Kommunikation erfolgt ausschließlich über die Internetseite und per E-Mail.

Wettbewerbsaufgabe
KURZFASSUNG
Das Plangebiet des 7. Schlaun-Wettbewerbs liegt in der Innenstadt Mönchengladbachs. Die Aufgabe für Stadtplaner/Landschaftsarchitekten, Architekten und Bauingenieure ist das Wettbewerbsgebiet zukunftsweisend zu profilieren und dem Gebiet eine zeitgemäße Bedeutung als innerstädtischen Wohn-und Lebensraum zu geben.

Im Focus der Aufgabenstellung steht die Schaffung lebens- und liebenswerter Innenstadtbereiche durch Reduzierung überdimensionierter Verkehrsflächen und der Inanspruchnahme von Baulücken und mindergenutzten Flächen im gesamten Plangebiet. Gefördert und unterstützt werden soll der Trend, wieder gerne in der Stadt zu leben. Ein wohnverträgliches Nebeneinander von Einkaufen, Flanieren, Kultur, Wohnen, Gewerbe wird gesucht. Innerstädtische grüne Lungen wie der unmittelbar vom Sonnenhausplatz und Stepgesstraße erreichbare Jonas Park (der Zugang liegt noch gerade im Plangebiet) können dieses Nebeneinander fördern.

Aus den Wettbewerbsbeiträgen sollen Ideen für die Stadt Mönchengladbach generiert werden, die Impulse für die Weiterentwicklung des Stadtteiles setzen.

TEILAUFGABE STÄDTEBAU / LANDSCHAFTSPLANUNG
Die Wohnnutzung im gesamten Wettbewerbsgebiet soll gestärkt werden. Ziel ist es diesen innerstädtischen Bereich als attraktives Wohnquartier zu entwickeln. Baulücken zu schließen und Hinterhofsituationen, die einem Großstadtzentrum abträglich sind, zu heilen.

Der Planbereich liegt als „Scharnier“ zwischen den Entwicklungsgebieten im Bereich des Rahmenplans „Abteiberg“ und dem Impulsprojekt „City Ost“.

Der Gladbach ist das übergeordnete verbindende Element zwischen den verschiedenen Plangebieten

Eine ÖPNV-freie Hindenburgstraße ist erlaubt. Die politische Diskussion wird zurzeit dazu geführt. Daher läuft aktuell eine Testphase während der die Busse die steile Hindenburgstraße lediglich bergauf fahren dürfen. Die bergab Linien werden über die Steinmetzstraße (hinter dem MINTO-außerhalb des Wettbewerbsgebietes) geführt.

Die Idee einer Umgestaltung des Europaplatzes (Bahnhofsvorplatz/ZOB) darf verfolgt werden.

Die Abriegelung des Plangebietes durch die auf einem Damm geführte Bahntrasse längs Rathenau- und Goebenstraße stellt für die städtische Entwicklung in Richtung Osten auch verkehrlich ein großes Problem dar und sollte überdacht werden.

Die äußerst groß dimensionierten Verkehrsanlagen von Bismarckplatz und Berliner Platz sind zu hinterfragen und zu optimieren.

TEILAUFGABE ARCHITEKTUR
Das Plangebiet der Architekturaufgabe liegt am Berliner Platz. Die Umgrenzung reicht vom alten Hallenbad Ecke Lüpertzender Straße / Berliner Platz bis zum GWSG-Gebäude Ecke Berliner Platz / Rathenaustraße und schließt die derzeitige überdimensionierte Verkehrsfläche ein. Hallenbad und GWSG Gebäude können überplant werden ebenso wie große Teile der Verkehrsfläche, die mit der Abbindung der Stepgesstraße am MINTO überdimensioniert ist.

Grundsätzlich ist am Berliner Platz eine höhere Bebauung vorstellbar. Vorbilder sind im Umfeld bereits vorhanden.

Der Planbereich bietet sich an als Büro- und Dienstleistungsstandort mit Wohnnutzungen unterschiedlicher Größenordnung in den oberen Geschossen.

TEILAUFGABE KONSTRUKTION / BAUINGENIEURWESEN
Aufgabe ist die Auflösung des trennenden Elementes „Bahntrasse“ im Bereich der Unterführung Bismarckstraße/Bismarckplatz bis zur Unterführung Berliner Platz / Korschenbroicher Straße. Die zurzeit hier bestehende räumliche und optische Trennung sollte einer großzügigen Durchlässigkeit weichen und eine interessant gestaltete Anbindung des Wettbewerbsgebietes an die hinter der Bahn gelegenen Stadtteile Mönchengladbachs ermöglichen.

Gegenwärtig Zeit wird die Unterschutzstellung der Bahnunterführungen und Bahndämme im zentralen Bereich der Innenstadt als Denkmal geprüft.

Wettbewerbsart
Offener Ideenwettbewerb

Zulassungsbereich
Für die Zulassung gibt es keine nationalen Beschränkungen.

Teilnehmer
Teilnahmeberechtigt sind Studierende der Fachrichtungen Städtebau, Landschaftsplanung, Architektur und Bauingenieurwesen ab dem 5. Semester – für Erstsemester sind die Anforderungen u.E. zu hoch – und Absolventen, die das 35. Lebensjahr am Abgabetermin nicht überschritten haben. Dies ist bei der Anmeldung nachzuweisen.

Anmeldung
Anmeldungen sind ab dem 28.08.2017 – 5.02.18 möglich.
Die Anmeldemaske wird rechtzeitig freigeschaltet.

Termine
Ankündigung des Themas: – 7. Schlaun-Fest am Sonntag, 28. Mai 2017
Versendung der Ankündigungsplakate: – Mitte Juni 2017
Aufgabenausgabe: – Montag, 28. August 2017
Rückfragenkolloquium: – Freitag, 03. November 2017, 13.30 Uhr in Mönchengladbach
Anmeldeschluss: – Montag, 5. Februar 2018
Abgabe Wettbewerbsbeiträge: – Freitag, 02. März 2018
Vorprüfung: – März/April 2018 in Mönchengladbach
Jury-Sitzung: – 19./20. April 2018 in Mönchengladbach

Fachpreisrichter
– Dr.-Ing. Gregor Bonin, Technischer Beigeordneter, Mönchengladbach
– Dr.-Ing. Heinrich Bökamp, Präsident  der IKNW, Ingenieurkammer NRW, Münster
– Dipl.-Ing. Stephan Brings, Architekt, Mönchengladbach
– Prof. Christl Drey, Architektin BDA , Köln
– Karl Jasper, Ltd. Ministerialrat, Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung  und  Verkehr NRW, Düsseldorf
–  Prof. Anne Klasen-Habeney, Architektin/Stadtplanerin, Aachen
– Dipl.-Ing. Melanie Kloth, Stadtplanerin, NRW.BANK, Düsseldorf
– Prof. Dipl.-Ing. Martin Korda, , Architekt/Stadtplaner, Münster
– Dr.-Ing. Thomas Mainka, Präsident des Verbandes deutscher Eisenbahningenieure, Münster
– Prof. Dipl.-Ing. Karl-Heinz Petzinka, Architekt, Düsseldorf
– Dipl.-Ing. Drazen Slacanin, Architekt, LVM, Münster
– Dipl.-Ing. Friedhelm Terfrüchte, Landschaftsarchitekt BDLA, Essen
– Dipl.-Ing. Ernst Uhing, Architekt BDB, Präsident der Architektenkammer NRW

Unterlagen
http://www.schlaun-wettbewerb.de/der-schlaun-wettbewerb/2017-2018