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Deutschland-Rotenburg: Neubau eines Eltern-Kind-Zentrums am AGAPLESION Diakonieklinikum Rotenburg Objektplanung gem. § 33 ff HOAI

Tag der Veröffentlichung 04.10.2017
Amtsblattnummer 190/2017 389471-2017
Termin 01.11.2017
Verfahren Verhandlungsverfahren
Zulassungsbereich EU / EWR
Sprache DE
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Kurzbeschreibung

04/10/2017    S190    - - Dienstleistungen - Auftragsbekanntmachung - Verhandlungsverfahren (competitive procedure with negotiation)  Deutschland-Rotenburg: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen 2017/S 190-389471
Abschnitt II: Gegenstand
II.1) Umfang der Beschaffung II.1.1) Bezeichnung des Auftrags: Neubau eines Eltern-Kind-Zentrums am AGAPLESION Diakonieklinikum Rotenburg Objektplanung gem. § 33 ff HOAI. II.1.2) CPV-Code Hauptteil 71240000 II.1.3) Art des Auftrags Dienstleistungen II.1.4) Kurze Beschreibung: Das AGAPLESION Diakonieklinikum Rotenburg ist das größte konfessionelle Krankenhaus in Niedersachsen mit 800 Betten. Es ist ein Krankenhaus der Maximalversorgung sowie Schwerverletztenzentrum und überregionales Trauma Zentrum. Im Rahmen der Weiterentwicklung des Krankenhauses ist geplant, eine Zusammenlegung der neonatalen Intensivstation des Kreißsaals sowie der Kinderklinik und der Frauenklinik im sogenannten Eltern-Kind-Zentrum durchzuführen. II.1.5) Geschätzter Gesamtwert Wert ohne MwSt.: 1 360 000.00 EUR II.1.6) Angaben zu den Losen Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2) Beschreibung II.2.1) Bezeichnung des Auftrags: II.2.2) Weitere(r) CPV-Code(s) II.2.3) Erfüllungsort NUTS-Code: DE937 Hauptort der Ausführung: Rotenburg. II.2.4) Beschreibung der Beschaffung: Durch das Klinikum wurde eine Masterplanung erarbeitet, die als Grundlage für die umzusetzende Maßnahme dienen soll. Der Masterplan sieht vor, den Gebäudeteil D um eine Fläche von 1 335 m2 BGF aufzustocken. Durch die Umstrukturierung des Gebäudes ergeben sich folgende neue Nutzungen: In der bestehenden Station im Untergeschoss wird zukünftig die Kinderklinik mit ihrer Station sowie der klinische Arztdienst untergebracht werden. Im Erdgeschoss befinden sich zurzeit drei OPs, die weiter in Betrieb bleiben sollen. Im Vorbereich befindet sich der klinische Arztdienst der HNO-Klinik. Diese Räume sollen zukünftig durch die Frauenklinik genutzt werden. Im 1. Obergeschoss sollen die Neonatale Intensivstation und die Kreißsäle vorgesehen werden. Die dort verortete Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie sowie die Schmerzambulanz und die Anästhesieambulanz werden verlagert. In der Aufstockung sollen die Entbindungsstation und die Gynäkologiestation untergebracht werden. Durch diese Umstrukturierungsmaßnahmen ergeben sich sowohl im Haus D als auch im Haus A des Klinikums diverse Umbauflächen in der Größe von ca. 4.500 m2 BGF. Ein aufgestelltes Raum- und Funktionsprogramm ist zurzeit in der Abstimmung mit dem Sozialministerium. Die Baumaßnahme muss ohne Beeinträchtigung des übrigen Krankenhausbetriebs erfolgen. Im Rahmen einer Grobkostenschätzung wird von Gesamtkosten in Höhe von 16 Mio. Euro brutto (KG 200-700) ausgegangen. Die planungsbegleitende Beratung mit der OFD zur Erstellung der baufachlichen Antragsunterlagen (FA-Bau) ist zeitnah nach Vertragsabschluss geplant und soll in eine Vorlage der FA-Bau münden. Die bauliche Fertigstellung ist für 2022 geplant. Die zu vergebenden Leistungen bestehen aus: — Leistungsphasen 1 bis 4 Objektplanung gem. § 34 HOAI; — Leistungsphasen 5 bis 9 Objektplanung gem. § 34 HOAI als optionale Beauftragung durch Bestimmung der AG (ggf. in noch von der Auftraggeberin festzulegenden Stufen). — Besondere Leistungen in allen Leistungsphasen der Objektplanung gem. § 33 ff HOAI als optionale Beauftragung durch Bestimmung der AG (ggf. in noch vom AG festzulegenden Stufen). Im Rahmen des Verhandlungsverfahrens sollen die ausgewählten Bieter gem. § 76 (2) VgV eine Lösungsskizze in Form einer Machbarkeitsstudie erstellen. Die geforderten Leistungen im Verfahren bestehen aus einer Plausibilitätsprüfung der vorliegenden Masterplanung sowie der Darstellung von Leitideen zu ausgewählten Themen. Vertreter des Klinikums, der Oberfinanzdirektion und des Ministeriums für Gesundheit und Soziales werden in beratender Funktion an der Bewerberauswahl und den Vergabeverhandlungen teilnehmen. Die Vergabestelle lässt sich in der operativen Umsetzung dieses VgV-Verfahrens durch D&K drost consult GmbH unterstützen und beratend begleiten. Die Öffnung der Bewerbungen und Angebote wird durch das Büro D&K drost consult GmbH stellvertretend und im Auftrag der Auftraggeberin übernommen. II.2.5) Zuschlagskriterien Die nachstehenden Kriterien Qualitätskriterium - Name: Fachlicher Wert / Gewichtung: 20 Qualitätskriterium - Name: Lösungskonzept / Gewichtung: 40 Qualitätskriterium - Name: Qualität / Gewichtung: 10 Qualitätskriterium - Name: Kundendienst / Gewichtung: 10 Qualitätskriterium - Name: Ausführungszeitraum / Gewichtung: 5 Kostenkriterium - Name: Preis/Honorar / Gewichtung: 15 II.2.6) Geschätzter Wert Wert ohne MwSt.: 1 360 000.00 EUR II.2.7) Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems Laufzeit in Monaten: 58 Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein II.2.9) Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden Geplante Mindestzahl: 3 Höchstzahl: 5 Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: Alle Bewerber, die einen Teilnahmeantrag fristgerecht eingereicht haben und die formellen Mindestkriterien/ -anforderungen erfüllen, sind für die Wertung der Auswahlkriterien zugelassen. Der Auftraggeber wählt anhand der erteilten Auskünfte über die Eignung der Bewerber sowie anhand der Auskünfte und Formalien, die zur Beurteilung der von diesen zu erfüllenden wirtschaftlichen und technischen Mindestanforderungen erforderlich sind, unter den Bewerbern, die nicht ausgeschlossen wurden und die die genannten Anforderungen erfüllen, diejenigen aus, die er zur Verhandlung auffordert. Die Auswahl erfolgt anhand der für den Leistungsbereich der Objektplanung gem. § 33 ff HOAI eingereichten zwei Referenzprojekte. Mindestens ein Projekt muss innerhalb der vergangenen 6 Jahre (Stichtag 1.1.2011) mit dem Abschluss der Leistungsphase 8 und einer Übergabe an die Nutzer realisiert worden sein. Als zweites Projekt ist auch ein Projekt zugelassen, das erst mit der Leistungsphase 4 abgeschlossen ist. Gewertet werden nur die Projekte, die in diesem vorgegebenen Zeitraum bearbeitet wurden. Die Auswahl erfolgt anhand der für den Leistungsbereich der Objektplanung eingereichten zwei Referenzprojekte jeweils in den Kriterien vergleichbare Größe (0-2 Punkte), vergleichbare Bauaufgabe (0-5 Punkte), vergleichbares Leistungsbild (0-2 Punkte), vergleichbare angestrebte Qualität (0-3 Punkte) und jeweils die Vorlage eines Referenzschreibens/einer Auftragsbestätigung des Auftraggebers. Insgesamt können mit den Referenzen zusammen maximal 26 Punkte erreicht werden. Um die eingereichten Referenzprojekte anhand der vorgegebenen Kriterien prüfen zu können ist es wichtig, die dafür notwendigen Parameter der Referenzprojekte zu benennen. Um Nachforderungen zu vermeiden, bitten wir darum die Referenzprojekte anhand der in den Bewerbungsbogen vorgegebenen Formulare zu dokumentieren. Näheres hierzu siehe Abschnitt 3. des Auswahlbogens. Aufgrund der Komplexität der Bauaufgabe sowie verlängerter Antragsfristen vergleichbarer Baumaßnahmen, wird der in § 46 Abs. 3 VgV vorgegebene Zeitraum von höchstens 3 Jahren auf einen Betrachtungszeitraum von 6 Jahren erhöht. Der bei der Auswahl verwendete Auswahlbogen mit den formalen Kriterien, Mindestanforderungen und Auswahlkriterien wird zusammen mit dem Bewerbungsbogen zur Verfügung gestellt. Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zu Grunde gelegten Kriterien zu hoch, behält sich die Vergabestelle vor, die Teilnehmeranzahl gem. § 75 (6) VgV unter den verbliebenen Bewerbern zu losen. II.2.10) Angaben über Varianten/Alternativangebote Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein II.2.11) Angaben zu Optionen Optionen: ja Beschreibung der Optionen: — Leistungsphasen 5-9 Objektplanung gem. § 34 HOAI als optionale Beauftragung durch Festlegung des AG, ggf. in noch vom AG festzulegenden Stufen; — Besondere Leistungen in allen Leistungsphasen der Objektplanung gem. § 33 ff HOAI als optionale Beauftragung durch Bestimmung des AG (ggf. in noch von dem Auftraggeber festzulegenden Stufen). II.2.12) Angaben zu elektronischen Katalogen II.2.13) Angaben zu Mitteln der Europäischen Union Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein II.2.14) Zusätzliche Angaben Bietergemeinschaften sind zugelassen, wenn jedes Mitglied der Bietergemeinschaft gesamtschuldnerisch haftet und dem Auftraggeber ein Ansprechpartner benannt und mit unbeschränkter Vertretungsbefugnis ausgestattet wird.