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Deutschland-Berlin: U6 Bauwerk C 519 Brücke Seidelstraße, Planungsleistungen gemäß HOAI

Tag der Veröffentlichung 20.09.2017
Amtsblattnummer 180/2017 369534-2017
Termin 19.10.2017
Verfahren Verhandlungsverfahren
Zulassungsbereich EU / EWR
Sprache DE
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Kurzbeschreibung

20/09/2017    S180    - - Dienstleistungen - Auftragsbekanntmachung - Verhandlungsverfahren  Deutschland-Berlin: Planungsleistungen für Brücken 2017/S 180-369534
Abschnitt II: Gegenstand
II.1) Umfang der Beschaffung II.1.1) Bezeichnung des Auftrags: U6 Bauwerk C 519 Brücke Seidelstraße, Planungsleistungen gemäß HOAI. II.1.2) CPV-Code Hauptteil 71322300 II.1.3) Art des Auftrags Dienstleistungen II.1.4) Kurze Beschreibung: Objektplanungsleistungen (Ingenieurbauwerke) der Lph. 1 bis 7 sowie Tragwerksplanungsleistungen der Lph. 1-6 gemäß HOAI, weiter siehe II.2.4). II.1.5) Geschätzter Gesamtwert II.1.6) Angaben zu den Losen Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2) Beschreibung II.2.1) Bezeichnung des Auftrags: II.2.2) Weitere(r) CPV-Code(s) II.2.3) Erfüllungsort NUTS-Code: DE3 II.2.4) Beschreibung der Beschaffung: Gegenstand dieser Ausschreibung sind Planungsleistungen gemäß HOAI 2013, §§ 43; 51 in den Leistungsbildern Objektplanung Ingenieurbauwerke, Lph. 1-7, sowie Tragwerksplanung Lph. 1-6. Die Beauftragung der Leistungen erfolgt in mehreren Leistungsstufen. Zum Leistungsumfang der einzelnen Leistungsphasen gehören Grund- und besondere Leistungen der jeweiligen HOAI-Leistungsbilder Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) AöR beabsichtigen die grundhafte Instandsetzung der U6 Dammstrecke an den Bahnhöfen mit Zugängen sowie Streckenabschnitten, Gleisunter- und -oberbau mit Stromschienenanlagen, Kabeltrogsysteme, Signal- und Stromversorgungsanlagen ab 2020 mit Streckensperrungen und Schienenersatzverkehr durchzuführen. Die Beauftragung der entsprechenden Planungsleistungen dafür ist zwischenzeitlich erfolgt. Zeitgleich soll das Bauwerk C 519 Brücke über die Seidelstraße grundhaft erneuert werden. Die Brücke ist ein Kreuzungsbauwerk Straße – Schiene im innerstädtischen Raum. Straßenbaulastträger ist die Stadt Berlin. Unterhaltspflichtiger des Schienenweges ist die BVG und somit auch Verantwortlicher des Bauvorhabens. Das Brückenbauwerk befindet sich im Berliner Ortsteil Tegel in unmittelbarer Nähe zur Bundesautobahn A 111, dem Seidelbecken mit den dazugehörigen Grünflächen, sowie der angrenzenden Wohnbebauung und Kleingärten. Die in den Jahren 1956 bis 1958 errichtete Brücke gehört zu den ältesten Spannbetonbrücken Berlins und musste bereits mehrfach saniert werden. Nach dem Auftreten von Rissen wurden 1981/ 1982 freiliegende Spanngliedhüllrohre verputzt und Fehlstellen in den Spanngliedhüllrohren nachverpresst.1997 wurde eine zusätzliche externe Vorspannung eingebracht. Die im Jahr 2002 festgestellten durchgehenden Trennrisse erforderten weitere Untersuchungen, die wahrscheinlich auf eine eingeschränkte Verdrehbarkeit der gelenkigen Lagerung zurückzuführen sind. Durch nachfolgende Begutachtungen ergab sich neben den bekannten Defiziten des Tragwerks die Feststellung, dass beim Bau der Fahrbahnplatte spannungsrissgefährdeter Spannstahl verwandt worden ist. Mit den nunmehr bekannten Fakten zum Bauwerk: — Fortgeschrittene Standzeit und zeitlich beschränkte Nutzungsdauer — Existenz spannungsrissgefährdeten Spannstahls in der Fahrbahnplatte — Fehlende Abdichtung der Fahrbahnplatte gegen Feuchtigkeit — Geometrische Abweichungen der Spanngliedlagen und Stärke der Bodenplatte — Vorhandene Bauwerksschäden und damit erforderlicher Instandsetzungsbedarf ist die Wiederherstellung eines Vorschriften – und normenkonformen Bauwerkzustands mit übergroßen Risiken verbunden. Daraus ergibt sich die Notwendigkeit eines Ersatzbauwerks der Brücke über die Seidelstraße. Geschätzte Baukosten: KG 3.1 Bauwerkskosten: anteilig Baustelleneinrichtung 126 000 EUR anteilig Gleisanlagen 78 000 EUR anteilig Beton- und Stahlbetonarbeiten 4 475 000 EUR KG 3.3 Bahntechnische Ausrüstung: 210 000 EUR Summe Kostengruppe 3 4 889 000 EUR Der Auftraggeber beabsichtigt eine Projektsteuerung für die Gesamtmaßnahme zu beauftragen. II.2.5) Zuschlagskriterien Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt II.2.6) Geschätzter Wert II.2.7) Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems Beginn: 01/02/2018 Ende: 31/12/2020 Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein II.2.9) Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden Höchstzahl: 5 Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: Die Prüfung und Wertung der Teilnahmeanträge erfolgt nach den einschlägigen Vorschriften der Sektorenverordnung und des GWB. Der Prüfung und Wertung der Teilnahmeanträge wird folgendes System zugrunde gelegt: 1. Der Auftraggeber wird die fristgerecht eingegangenen Teilnahmeanträge summarisch auf Vollständigkeit und Fehlerlosigkeit prüfen. Soweit sich daraus ergibt, dass Teilnahmeanträge unvollständig oder fehlerhaft sind, kann der Auftraggeber den Bewerber im Rahmen des rechtlich Zulässigen nach pflichtgemäßem Ermessen unter Einhaltung der Grundsätze der Transparenz und der Gleichbehandlung auffordern, fehlende, unvollständige oder fehlerhafte Angaben, Erklärungen und Nachweise innerhalb einer für alle Bewerbereinheitlichen Nachfrist nachzureichen, zu vervollständigen oder zu korrigieren (fristwahrend auch per Fax oder E-Mail). 2. Der Auftraggeber behält sich vor, von den Bewerbern zusätzliche Unterlagen zur Aufklärung, Verifizierung und Validierung der mit den Teilnahmeanträgen eingereichten Angaben, Erklärungen und Nachweisen anzufordern. 3. Darauf erfolgt eine Prüfung der Teilnahmeanträge auf Vorliegen von Ausschlussgründen. Ein zwingender Ausschluss des Bewerbers erfolgt bei Vorliegen eines Ausschlussgrundes nach § 123 GWB. Davon kann gegebenenfalls unter den in § 123 Abs. 4 S. 2, Abs. 5, § 125, § 126 GWB geregelten Voraussetzungen abgesehen werden. Des Weiteren kann ein Ausschluss erfolgen bei Vorliegen eines Ausschlussgrundes nach § 124 GWB, nach § 21 AEntG, nach § 98c AufenthG, nach § 19 MiLoG oder nach § 21 SchwarzArbG. Davon kann nach pflichtgemäßem Ermessen und gegebenenfalls unter den in § 125, § 126 GWB geregelten Voraussetzungen abgesehen werden. Ein zwingender Ausschluss des Bewerbers erfolgt weiterhin bei Nichterfüllung der aufgestellten Mindeststandards, die sich aus Ziffer III.2.1) bis III.2.3) dieser Bekanntmachung sowie aus der Eigenerklärung „Fachkundenachweis“ (Formblatt) ergeben. 4. Daraufhin folgt die Prüfung der Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung, der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit sowie der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit des Bewerbers, gemessen an der zu vergebenden Leistung anhand der vom Bewerber eingereichten Angaben, Erklärungen und Nachweise. Der Auftraggeber behält sich zudem vor, im Rahmen des rechtlich Zulässigen, Erfahrungen mit dem Bewerber bei der Bewertung zu berücksichtigen. 5. Alle Bewerber werden im Zuge der Eignungsprüfung gemäß der zugehörenden Matrix ihrer Referenzangaben entsprechend im Punktesystem bewertet. Der Auftraggeber behält sich durch eine Begrenzung der Teilnehmer vor, nur die 5 Bestplatzierten zur Angebotsabgabe aufzufordern. II.2.10) Angaben über Varianten/Alternativangebote Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein II.2.11) Angaben zu Optionen Optionen: ja Beschreibung der Optionen: Es ist eine stufenweise Beauftragung der Gesamtleistung nach folgender Gliederung geplant. 1. Leistungsstufe: OP gemäß §43 (Ingenieurbauwerke) Lph 1-4 inkl. bes. Leistungen TP gemäß §51 (Tragwerksplanung) Lph 1-3 inkl. bes. Leistungen 2. Leistungsstufe: OP gemäß §43 (Ingenieurbauwerke) Lph 5-7 inkl. bes. Leistungen TP gemäß §51 (Tragwerksplanung) Lph 4-6 inkl. bes. Leistungen. II.2.12) Angaben zu elektronischen Katalogen II.2.13) Angaben zu Mitteln der Europäischen Union Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein II.2.14) Zusätzliche Angaben