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Deutschland-Wittstock: Generalplanungsleistung für die Sanierung der Gebäude „Am Rosenwinkel 15 und Heiligegeiststraße 16 sowie zur Entwicklung der Grunstücke Heiligegeiststraße 14 und 18“

Tag der Veröffentlichung 16.09.2017
Amtsblattnummer 178/2017 364775-2017
Termin 18.10.2017
Verfahren Verhandlungsverfahren
Zulassungsbereich EU / EWR
Sprache DE
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Kurzbeschreibung

16/09/2017    S178    - - Dienstleistungen - Auftragsbekanntmachung - Verhandlungsverfahren (competitive procedure with negotiation)  Deutschland-Wittstock: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie Vermessungsdienste 2017/S 178-364775
Abschnitt II: Gegenstand
II.1) Umfang der Beschaffung II.1.1) Bezeichnung des Auftrags: Generalplanungsleistung für die Sanierung der Gebäude „Am Rosenwinkel 15 und Heiligegeiststraße 16 sowie zur Entwicklung der Grunstücke Heiligegeiststraße 14 und 18“. Referenznummer der Bekanntmachung: GWV-2 II.1.2) CPV-Code Hauptteil 71250000 II.1.3) Art des Auftrags Dienstleistungen II.1.4) Kurze Beschreibung: Auszuführen sind die Generalplanungsleistungen für die Sanierung der denkmalgeschützten Gebäude Am Rosenwinkel 15 und Heiligegeiststraße 16 und zur Entwicklung der Grundstücke Heiligegeiststraße 14 und 18 zu einem gemeinsamen Wohnstandort der die vorhandene Parzellen- und Gebäudestruktur auflöst und die Bestandsgebäude mit der Neubebauung zu einem Mietwohnungsstandort mit voraussichtlich bis zu sieben möglichen Wohnungen vereint. II.1.5) Geschätzter Gesamtwert II.1.6) Angaben zu den Losen Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2) Beschreibung II.2.1) Bezeichnung des Auftrags: II.2.2) Weitere(r) CPV-Code(s) 71300000 II.2.3) Erfüllungsort NUTS-Code: DE40D Hauptort der Ausführung: Am Rosenwinkel 15 und Heiligegeiststraße 16 sowie Heiligegeiststraße 14 und 18; 16909; Wittstock/Dosse. II.2.4) Beschreibung der Beschaffung: Der historische Stadtkern von Wittstock/Dosse verfügt über eine weitgehend erhaltene mittelalterliche Bausubstanz. Innerhalb der Stadtmauer findet sich ein wertvoller Gebäudebestand, welcher als Denkmalbereich geschützt und der zentrale Identifikationspunkt der Stadt ist. Der Erfolg der städtebaulichen Sanierungsmaßnahmen in der Stadt ist unübersehbar, dennoch ergibt sich weiterer Handlungsbedarf an einzelnen Objekten, um das Potenzial des Ortes als Wohn- und Wirtschaftsstandort zu nutzen und die Ziele der Sanierung und Stadtentwicklung weiter voranzubringen. Daraus ergeben sich Handlungsbedarfe an den Gebäuden Heiligegeiststraße 16 und Rosenwinkel 15 sowie an den unbebauten bzw. beräumten Grundstücken Heiligegeiststraße 14 und 18. Die Gebäude befinden sich im nordwestlichen Teil der Altstadt in unmittelbarer Nähe zum Standort der Stadtverwaltung und zur sich Richtung Norden anschließenden Stadtmauer (Gröper Mauer). Durch das historische Straßenraster mit seinen engen Gassen gelangt man in südlicher Richtung in wenigen Gehminuten zum Marktplatz. Die gesamten Grundstücke befinden sich im Eigentum der Gebäude-und Wohnungsverwaltung (GWV) Wittstock/Dosse. Sie weisen eine starke Überbauung auf. Aufgrund ihrer Einzelgröße und unter Berücksichtigung ihrer Tiefe sind sie stark überbaut und haben somit eine eingeschränkte Aufenthaltsqualität. Beabsichtigt ist, eine Verbindung von Sanierung im Bestand mit ergänzenden Neubauten. Für die Entwicklung der Gebäude und Grundstücke wurde in den Jahren 2016/17 ein Werkstattverfahren durchgeführt, bei dem vier Architekturbüros erste Ideen zur Sanierung bzw. Entwicklung des Standortes erarbeitet haben. Zur Beseitigung dieses städtebaulichen Missstandes wird die Entwicklung eines grundstücksübergreifenden Konzeptes zur Wohnnutzung angestrebt, welches die Neuordnung und Qualifizierung von Grundstücken und Freiräumen, die Sanierung von Bestandsbauten sowie die Entwicklung der Neubauten einschließt. Die Maßnahmen sollen unter Berücksichtigung des Bestandsschutzes und des Einfügungsgebotes gemäß § 34 BauGB sowie der denkmalgeschützten Umgebung durchgeführt werden. Die vorhandene städtebauliche Situation zeigt eine heterogene Lage aus Bestandsgebäuden und Baulücke(n) auf. Für diesen, für den Denkmalschutz bedeutenden Standort gilt es, eine wirtschaftlich sinnvolle Lösung zu entwickeln, die sich durch eine Mischung aus Sanierung und Neubau unter Berücksichtigung der rechtlichen Rahmenbedingungen gemäß § 34 BauGB auszeichnet. Die kompakte Grundstückssituation schließt eine Einzelnutzung der Gebäude grundsätzlich aus. Die Aufenthaltsqualität ist durch die nahezu nicht vorhandenen Hofflächen eingeschränkt. Daher ist im Rahmen der ausgeschriebenen Planung eine grundstücksübergreifende Lösung zur Mietwohnnutzung sowie zur Qualifizierung von Freiflächen zu erarbeiten. Die GWV beabsichtigt zu diesem Zweck die Zusammenlegung der Grundstücke und damit eine Neuordnung der Bodenverhältnisse. Ebenso ist die Frage nach der Anzahl und Größe der Wohnungen und der Erschließung des Grundstücks im Entwurf zu betrachten. Die Wohnungen sollten die Inanspruchnahme der Mietwohnungsbauförderung des Landes Brandenburg ermöglichen. Die GWV geht davon aus, dass die Objekte Heiligegeiststraße 16 und Am Rosenwinkel 15 zu erhalten sind und hier eine Sanierung im Bestand erfolgen kann. Für die Baulücken Heiligegeiststraße 14 und 18 soll durch Neubauten die Raumkante wieder geschlossen werden. Als maßgeblich für die Aufgabe Neubau gilt die Erhaltung der gegebenen Kubatur der Bestandsgebäude und der Raumkanten sowie die Orientierung an den gegebenen Dachformen (Satteldach). Ebenfalls zu beachten sind Trauf- und Firsthöhe sowie die Geschossigkeit. Durch die prägende Eigenart der Bebauung wird hier von zwei Vollgeschossen und einem Dachgeschoss ausgegangen. Die derzeitige Planung der Eigentümerin sieht vor, die Sanierung des Gebäudes und die Entwicklung der Baulücken in den Jahren 2018 – 2020 durchzuführen. Zur Finanzierung der Gesamtmaßnahme sollen Fördermittel der sozialen Wohnraumförderung des Landes Brandenburg und Städtebauförderungsmittel des Programms Städtebaulicher Denkmalschutz (D-Programm) eingebunden werden. Zeitraum der Erbringung der Planungsleistungen (LPh 1 – 3) im I. und II. Quartal 2018. II.2.5) Zuschlagskriterien Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt II.2.6) Geschätzter Wert II.2.7) Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems Laufzeit in Monaten: 36 Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein II.2.9) Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden Geplante Mindestzahl: 3 Höchstzahl: 4 Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: Der Auftraggeber wählt unter den Bewerbern. die nicht ausgeschlossen und die Eignungskriterien erfüllen, mindestens 3 und maximal 4 Bewerber zu Verhandlungsgesprächen aus. Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend den zu Grunde gelegten Kriterien zu hoch, kann die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern durch Los getroffen werden, vgl. § 75 Abs. 6 VgV. II.2.10) Angaben über Varianten/Alternativangebote Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein II.2.11) Angaben zu Optionen Optionen: ja Beschreibung der Optionen: Stufenweise Beauftragung der Leistungsphasen (LPh) 1 bis 9 nach HOAI 2013, 1. Stufe= LPh 1 – 4; 2. Stufe= LPh 5 – 9 ohne Rechtsanspruch auf Weiterbeauftragung Beauftragt werden vorerst nur die Leistungen der Leistungsphasen 1 bis 4 im Sinne der HOAI. Der Auftraggeber beabsichtigt, bei Fortsetzung der Planung und Ausführung der Baumaßnahme den Auftragnehmer mit den Leistungen der weiteren Leistungsphasen nach HOAI zu beauftragen. Die weitere Beauftragung erfolgt schriftlich durch einseitigen Abruf des Auftraggebers. Ein Rechtsanspruch auf die Beauftragung weiterer Leistungsphasen nach HOAI besteht nicht. Der Auftragnehmer ist verpflichtet, die Leistungen der weiteren Leistungsphasen nach HOAI zu erbringen, wenn der Auftraggeber sie ihm überträgt. II.2.12) Angaben zu elektronischen Katalogen II.2.13) Angaben zu Mitteln der Europäischen Union Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein II.2.14) Zusätzliche Angaben Die Bieterkommunikation hat ausschließlich über den Vergabemarktplatz zu erfolgen.