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Deutschland-Hagen: Sanierung Rathausfassade Hagen

Tag der Veröffentlichung 01.09.2017
Amtsblattnummer 167/2017 343758-2017
Termin 09.10.2017
Verfahren Verhandlungsverfahren
Zulassungsbereich EU / EWR
Sprache DE
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Kurzbeschreibung

01/09/2017    S167    - - Dienstleistungen - Auftragsbekanntmachung - Verhandlungsverfahren (competitive procedure with negotiation)  Deutschland-Hagen: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen 2017/S 167-343758
Abschnitt II: Gegenstand
II.1) Umfang der Beschaffung II.1.1) Bezeichnung des Auftrags: Sanierung Rathausfassade Hagen. Referenznummer der Bekanntmachung: DU 02 II.1.2) CPV-Code Hauptteil 71000000 II.1.3) Art des Auftrags Dienstleistungen II.1.4) Kurze Beschreibung: Generalplanungsleistungen, bis mindestens Leistungsphase 3 nach HOAI bzw. AHO einschließlich erforderlicher Leitdetails, für folgende Fachdisziplinen: Objektplanung Gebäude, Fachplanung Tragwerksplanung, Fachplanung Technische Ausrüstung, Fachingenieurleistungen für Fassadentechnik, Beratungsleistung Bauphysik, Leistungen für Brandschutz, sowie Erstellung einer Funktionalen Leistungsbeschreibung. II.1.5) Geschätzter Gesamtwert Wert ohne MwSt.: 3 850 000.00 EUR II.1.6) Angaben zu den Losen Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2) Beschreibung II.2.1) Bezeichnung des Auftrags: II.2.2) Weitere(r) CPV-Code(s) II.2.3) Erfüllungsort NUTS-Code: DEA53 Hauptort der Ausführung: Rathaus Stadt Hagen (Verwaltungshochhaus); Rathausstraße 11; 58095; Hagen. II.2.4) Beschreibung der Beschaffung: 1) Allgemein Die Stadt Hagen beabsichtigt, die Fassade Ihres „Rathauses I“ (Verwaltungshochhaus) in der Hagener Innenstadt auf Grundlage des Kommunalinvestitionsförderungsgesetztes NRW energetisch zu sanieren. Die entsprechenden Fördermittel sind bereits bewilligt. Das Gebäude (L/B/H ca. 40/17/50 m) wurde im Jahr 1965 als ein 16-geschossiges Hochhaus mit tragender Stahlbeton-Skelettkonstruktion errichtet und durch spätere Baumaßnahmen vollständig mit anderen Gebäuden, u. a. einem Einkaufscenter, umschlossen. 2) Sanierungsmaßnahmen Es ist vorgesehen, die Längsfassaden vollständig und die Giebelfassaden teilweise zu sanieren, indem die Fensterbänder erneuert werden (voraussichtlich mit einer Aluminium-Konstruktion), die vorhandenen Brüstungselemente bestehen bleiben und mit einer zusätzlichen hinterlüfteten Fassade (voraussichtlich ebenfalls als Aluminium-Konstruktion) von außen ertüchtigt werden. Dies ist das Ergebnis bereits vorliegender gutachterlicher Stellungnahmen hinsichtlich Tragwerk, Wärmeschutz und Schadstoffe. Infolge der Fassadenarbeiten werden verschiedene kollaterale Bau-/Anpassungsmaßnahmen erforderlich, wie Attika- und Dacharbeiten, diverse Bauleistungen des Innenausbaus und der TGA-Gewerke, die z. B. das Anarbeiten an die neue Fassade sowie die Elektrifizierung des Sonnenschutzes betreffen und sich bis in die Kernzone des Gebäudes erstrecken können. Die komplette Bauausführung ist im laufenden Betrieb vorgesehen und soll, einschließlich der Planungsleistungen ab Leistungsphase 5 nach HOAI (Ausführungsplanung), als Generalunternehmer-Auftrag vergeben werden. Der Ausführungsbeginn soll noch in 2018 erfolgen, um die bauliche Fertigstellung bis Mitte 2020 sicherzustellen. 3) Verhandlungsverfahren 3.1) Generalplanungsleistungen Die Generalplanungsaufgabe besteht einerseits darin, sämtliche zur Durchführung der beschriebenen Fassadensanierung sowie der Kollateralmaßnahmen erforderlichen Bauleistungen als Grundlage für die GU-Ausschreibung bis mindestens Leistungsphase 3 nach HOAI (Entwurfsplanung), einschließlich erforderlicher Leitdetails, zu planen. Eine Genehmigungspflicht scheint nach gegenwärtigem Kenntnisstand nicht zu bestehen. Im Anschluss ist auf dieser Basis eine Funktionale Leistungsbeschreibung zu erarbeiten. Die in Rede stehenden Generalplanungsleistungen umfassen neben der „Objektplanung Gebäude“, einschließlich Ingenieurleistungen für Fassadentechnik, die Fachplanungsdisziplinen der „Tragwerkplanung“, der „Technischen Gebäudeausrüstung“, der „Bauphysik“ und des „Brandschutzes“. 3.2) Planungsaufgabe im Rahmen der Angebotslegung Da das Hochhaus aufgrund seiner Höhe und prominenten Lage einen deutlichen Blickfang der Hagener Innenstadt darstellt, wird seitens der Stadt Hagen gesteigerter Wert auf die optische Gestaltung bzw. die Farbgebung der Fassade gelegt. Insoweit soll von den Bietern im Rahmen der 2. Stufe des Verfahrens mit dem Angebot auch ein Planungskonzept/Gestaltungsvorschlag eingereicht werden, der von einer fünfköpfigen Fachjury bewertet wird. Das Bewertungsergebnis fließt mit deutlichem Gewicht in die Gesamtbewertung ein und ist somit vergaberelevant. Trotz der scheinbar geringen konstruktiven Freiheitsgrade erhofft sich die Stadt Hagen von den Bietern kreative und gekonnte Vorschläge. Diese sollen einerseits dem technischen Bedarf und andererseits in architektonisch/gestalterischer Hinsicht diesem bedeutsamen, von weitem sichtbaren Hagener Hochhaus gerecht werden bzw. dieses optisch deutlich aufwerten. Die Grundlagen und genauen Anforderungen in Bezug auf die geforderte Planungsleistung werden den Bewerbern mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe im Rahmen der 2. Stufe übermittelt. Die Planungsvorschläge sind seitens der Bieter zusammen mit dem Angebot einzureichen. Die Vergütung der (erbrachten) Planungsleistung beträgt einheitlich 5.000,- Euro netto für jeden Bieter. Anlagen: Anlage 1: Bewerberbogen GP Anlage 2: Eignungskriterien Anlage 3: Terminrahmen Anlage 4: Bewerbungskuvert. II.2.5) Zuschlagskriterien Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt II.2.6) Geschätzter Wert Wert ohne MwSt.: 200 000.00 EUR II.2.7) Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems Beginn: 09/01/2018 Ende: 28/09/2018 Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein II.2.9) Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden Geplante Mindestzahl: 3 Höchstzahl: 5 Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: Die Bewerber werden nach den nachfolgend aufgeführten Auswahlkriterien bewertet (Bewertung siehe Anlage „Eignungskriterien“). Wird die Höchstzahl der Wirtschaftsteilnehmer durch Bewerber mit gleicher Punktzahl überschritten, wird unter diesen das Losverfahren angewendet. Umsatz im Tätigkeitsbereich „Objektplanung“, im Mittel der letzten 3 Geschäftsjahre Referenz 1: „Objektplanung Gebäude“ – Hochhaus Referenz 2: „Objektplanung Gebäude“ – Bauen im Bestand Referenz 3: „Objektplanung Gebäude“ – Fassadensanierung Referenz 4: „Tragwerksplanung“ – Hochhaus Referenz 5: „Technische Ausrüstung“ – Hochhaus Referenz 6: „Brandschutz“ – Hochhaus. II.2.10) Angaben über Varianten/Alternativangebote Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein II.2.11) Angaben zu Optionen Optionen: nein II.2.12) Angaben zu elektronischen Katalogen II.2.13) Angaben zu Mitteln der Europäischen Union Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein II.2.14) Zusätzliche Angaben