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Deutschland-Chemnitz: Planungsleistungen für den Umbau des Zulaufbereiches ZKA

Tag der Veröffentlichung 23.08.2017
Amtsblattnummer 160/2017 330565-2017
Termin 12.10.2017
Verfahren Verhandlungsverfahren
Zulassungsbereich EU / EWR
Sprache DE
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Kurzbeschreibung

23/08/2017    S160    - - Dienstleistungen - Auftragsbekanntmachung - Verhandlungsverfahren (competitive procedure with negotiation)  Deutschland-Chemnitz: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen 2017/S 160-330565
Abschnitt II: Gegenstand
II.1) Umfang der Beschaffung II.1.1) Bezeichnung des Auftrags: Planungsleistungen für den Umbau des Zulaufbereiches ZKA. Referenznummer der Bekanntmachung: ESC-eins/17/F01 Planung Zulauf ZKA II.1.2) CPV-Code Hauptteil 71000000 II.1.3) Art des Auftrags Dienstleistungen II.1.4) Kurze Beschreibung: Planungsgegenstand ist der Umbau des Zulaufbereiches der Zentralen Kläranlage [ZKA] Chemnitz zur Anpassung an die erhöhten Mischwasserzuflüsse. Es sind Planungsleistungen folgender Leistungsbilder nach HOAI 2013 zu erbringen: — § 41 ff – Ingenieurbauwerke und ÖBU; — § 49 ff – Tragwerksplanung; — § 53 ff. -Technische Ausrüstung (Leistungsteile für Maschinen- und Ausrüstungstechnik, Lüftungstechnik & EMSR). Die Ausführliche Beschreibung ist unter II. 2.4) zu finden. II.1.5) Geschätzter Gesamtwert II.1.6) Angaben zu den Losen Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2) Beschreibung II.2.1) Bezeichnung des Auftrags: II.2.2) Weitere(r) CPV-Code(s) 71000000 II.2.3) Erfüllungsort NUTS-Code: DED41 Hauptort der Ausführung: Chemnitz, DE. II.2.4) Beschreibung der Beschaffung: Die prognostizierten Klimaveränderungen und die Betrachtungen aus dem Generalentwässerungsplan der Stadt Chemnitz ergeben die Notwendigkeit den Zulaufbereich der Kläranlage auf veränderte Maximalzuflüsse auszulegen. Der Zulaufbereich ist derzeit auf eine Menge von 53 280 m3/h ausgelegt, im Extremfall sind bis 80 000 m3/h perspektivisch denkbar. Des Weiteren sieht der Generalentwässerungsplan der Stadt Chemnitz vor, den Mischwasserzufluss von 9 450 auf 9 990 zu erhöhen um auf diesem Weg das Mischwasserentlastungsvolumen im Kanalnetz zu verringern. Planungsgegenstand ist der Umbau des Zulaufbereiches der ZKA (400 000 EW) zur Anpassung an die erhöhten Mischwasserzuflüsse. Der Betrachtungsbereich reicht vom Zulauf aus dem Kanalnetz über Geröllfang, Grobrechen, Trennbauwerk zu RDLB/Abschlag Vorflut bis einschließlich Erneuerung Rechenanlage und Sanierung/Neubau Rechenhaus. Unter Berücksichtigung eines bescheidgemäßen Betriebes aller Anlagenteile auf der ZKA wurde in einer Machbarkeitsstudie die Verlegung des Abschlages zur Vorflut und die Errichtung einer Grobrechenanlage inkl. Rechenguttransport, -entwässerung und Containerverladung im Bereich des jetzigen Geröllfanges vorgeschlagen. Um den perspektivischen Anforderungen aus der Hydraulik gerecht zu werden, ist die Erweiterung der Gerinnestraßen unumgänglich, die Einleitstellen aus den Randgemeinden sind zu berücksichtigen. Die in den Gerinnnestraßen vorhandenen Geröllfänge sind auf die tatsächlichen Anforderungen zu erweitern. Alle Anlagenteile sind zu kapseln, Revisions- und Reinigungsöffnungen gemäß den Arbeitsschutzbestimmungen sind vorzusehen. Die Klimatisierung sowie die Be-und Entlüftung unter Berücksichtigung der vorhandenen Abluftbehandlungsanlage sind zu erneuern. Besondere Bedeutung besitzt der Lärmschutz inkl. Gebäudeschall zu den benachbarten Grundstücken. Lärmminderungsmaßnahmen sind auch während der Bauzeit notwendig. Den Bestimmungen des Ex- Schutzes ist Rechnung zu tragen, alle vorhandenen Sensoren für die Gefahrenmeldeanlage sind ebenfalls zu erneuern. Eine Anpassung des Ex- Schutzdokumentes ist erforderlich. Mit dem Neubau/Sanierung des Rechenhauses ist die maschinentechnische Ausrüstung bestehend aus Feinrechen, Fördererperipherie und Rechengutwäsche zu erneuern. Besondere Berücksichtigung müssen hier hygienische Betriebs- und Wartungsmöglichkeiten sowie die Arbeitssicherheit finden. Der Anschluss an die Containerverladung ist zu gewährleisten. Eine weitere Schnittstelle in dem Bereich ist die Förderperipherie der Fäkalannahmestation. Die Klimatisierung sowie die Be-und Entlüftung unter Berücksichtigung der vorhandenen Abluftbehandlungsanlage sind zu erneuern. Für die gesetzlich vorgeschrieben Probenahme im Zulaufbereich der Kläranlage ist eine Probeentnahmestelle neu einzurichten und ein neuer, gut zugänglicher automatischer Probenehmer aufzustellen. Die vorzusehende Krananlage ist an die maschinentechnische Ausrüstung anzupassen. Den Bestimmungen des Ex- Schutzes ist Rechnung zu tragen, alle vorhandenen Sensoren für die Gefahrenmeldeanlage sind ebenfalls zu erneuern. Eine Anpassung des Ex- Schutzdokumentes ist erforderlich. Unabhängig von der zukünftigen Anordnung aller Anlagenteile sind alle GfK-Abdeckungen zu erneuen. Das Projektende im Sinne der Schnittstelle zum Anlagenbestand liegt vor den Ablaufschiebern der Gerinnestraßen im Rechenhaus. Während der Bauzeit ist der bescheidkonforme Betrieb aller Anlagenteile aufrechtzuerhalten. Notwendige Interimslösungen sind Bestandteil des Projektes. Aufbauend auf die Untersuchungsergebnisse der Machbarkeitsstudie sind die hydraulischen Randbedingungen im gesamten Zulaufbereich mittels CFD-Simulation zu optimieren, u. a. mit dem Ziel Ablagerungen zu vermeiden. Den Belangen des Hochwasserschutzes ist Rechnung zu tragen. II.2.5) Zuschlagskriterien Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt II.2.6) Geschätzter Wert II.2.7) Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems Beginn: 01/05/2018 Ende: 31/12/2022 Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein II.2.9) Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden Geplante Mindestzahl: 3 Höchstzahl: 4 Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: Siehe Leitfaden zum Vergabeverfahren – Phase 1 (Teilnahmewettbewerb) Punkt IV. II.2.10) Angaben über Varianten/Alternativangebote Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein II.2.11) Angaben zu Optionen Optionen: nein II.2.12) Angaben zu elektronischen Katalogen II.2.13) Angaben zu Mitteln der Europäischen Union Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein II.2.14) Zusätzliche Angaben